ACE-Hemmer

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Gabi
Gelöschter Benutzer

Re: ACE-Hemmer

von Gabi am 19.01.2009 09:53

@alle

Mich würde aber auch interressieren, ob die Medis als Nierenschutz wirklich so wichtig sind!


Sind sie. Antiotensin II (der Stoff, dessen Bildung durch ACE-Hemmer verhindert wird), hat entzündungsbegünstigende und gewebeumbauende (fibrosierend, d. h. in Bindegewebe umwandelnde) Effekte, die die Niere zunehmend schädigen - besonders bei vorliegenden Risiken wie Diabetes, Lupusnephritis, Bluthochdruck usw.
Daher der Einsatz zum "Nierenschutz" - auch ohne besonders hohen Blutdruck (der "Ziel"wert ist ohnehin in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt worden und hat inzwischen die 130 als systolischen Wert unterschritten, und zwar für ALLE Altersklassen)

Dieser Effekt (Nierenschutz) konnte in Studien unter Anderem am Rückgang der Eiweißausscheidung im Urin pro Tag nachgewiesen werden und ist entscheidend für den Langzeitverlauf.

Falls ACE-Hemmer nicht vertragen werden (z. B. Reizhusten darunter wie bei Esther), kommen Angiotensin-Rezeptorblocker zum Einsatz, die so genannten Sartane (Wirkstoffe sind z. B. Irbesartan, Telmisartan, Losartan, Candesartan usw.) - wie von Steffi beschrieben (Votum ist Olmesartan)

Ich hoffe, es ist verständlich so :-)

Liebe Grüße, Gabi :-)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.01.2009 09:53.

mmair

53, Weiblich

Beiträge: 988

Re: ACE-Hemmer

von mmair am 19.01.2009 12:00

Gabi, Hab ein paar Fragen............und auch zur meine Antihypertensiva geschiechte/erfahrung. Am anfang hatte ich eigenlich niedrige Blutdruck (wahrscheinlich wegen der NNR-Insuffizenz Aldosteron) Meine erste großen Schub (was damals als MS diagnoziert war) hatte ich eine massives Blasenleerungsstörung (Detrusor-Sphinkter Dysnergie) deswegen hab ich als erstes ein Alpha-blocker (Alfuzosin) bekommen, aber musste es absetzen wegen starke Hypotonie, erstetz war das durch selbst katheterzieren und Myocholine. Jahre später als die Diagnose geandert sind (Kollegnose/Vaskulitis mit Nierenbeteiligung) hab ich das Atacand (Candesartan) bekommen. Nach einiige monate wegen Agranulozytose muss das auch absetzen (damals war mein Blutdruck normal bis leicht erhort) Ein Betablocker war kurz probiert aber hat das Raynaud verstärkt. Wegen der raynauds hab ich Nipifidin (Calziumantagonist) versucht, ohne erfolg. Langezeit hab ich nichts genommen, dann stellt fest das der Blutdruck 190/110 mmHg war und das Eiweißausscheidung ist gesteigen. Emfohlen von Kardiologe war nochmals ein AT-antagonist oder Betablocker, da hab ich verweigert, und selbst eine versuch mit Alpha-blocker gemacht. Beim HA war das blutdruck 110/80 mmHg, und hat Er sofort das Prazosin und zZ. Terosemid verschreiben. Da Prazosin verwandelt sind mit Sildenafel (Viagra) wird es auch bei Raynauds eingesetzt. Anfanglich hab ich dadurch (war ja Sommer) ein besserung bemerkt, aber jetzt nicht so. Eine häufige problem mit der Prazosin sind der Tolerenzentwickelung. Meine blutdruck ist (Ups seit lange nicht gemessen) weiterhin ok denke ich, und der Eiweißauscheidung ist zuruck gegangen. Ich hab bezüglich den Raynauds (was jetzt weider Problematisch sind) ein Termine im Februar in der Rheumaklinik. Früher war ein Symathektomie vorgeschlagen (eine seite hab ich schon, bringt nichts) das hat der HA auch als keine Losung gesehen. Ich hab von Botox spritzen oder andere "änathesie" gehort, auch wenn es nur vorubergehend anhelt, ist es eine möglichkeit? Sonst was gibst (Illoprost oder andere Prostaglandinantagonisten?)

@Sabine wegen der "aufs Boden gehen" hab ich das zum Prazosin gefunden, und das ist genau wie bei mir war. Aber wie gesagt, das passiert nicht mehr so häufig.

Da Prazosin (wie alle α-Adrenozeptorantagonisten) relativ häufig orthostatische Beschwerden verursacht, wird es in der Behandlung des Bluthochdruckes erst als Mittel zweiter Wahl eingesetzt. Zudem problematisch ist die ausgeprägte Toleranzentwicklung.

Nebenwirkungen
Als Nebenwirkungen wurden beschrieben:

Besonders zu Beginn der Behandlung und bei Dosiserhöhung kann es zu orthostatischen Beschwerden kommen (siehe oben). Bei der ersten Einnahme kann es sogar zu einer schweren orthostatischen Hypotonie bis hin zum Bewusstseinsverlust kommen („Phänomen der ersten Dosis“).[4] Daher soll einschleichend dosiert werden und die Dosis nur in kleinen Schritten erhöht werden.

Prazosin

Das sollt nicht der Fall bei AT-1 ant. oder ACE-Hemmer. Viellecht ist 10mg zuviel für dich. wenn du sowieso normale Blutdruck hast, viellecht reicht denn 5mg oder weniger.

LG
Monique

Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
Having Lupus wouldn't be so annoying if it weren't for the advice of other people.

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mmair

53, Weiblich

Beiträge: 988

Re: ACE-Hemmer

von mmair am 19.01.2009 12:08

Also mein dosis ist 1mg Morgens und Abends. Ich hab nicht langsam angefangen, gleich bei deisem dosis (sind 2mg Tabletten, also nehm ich Halbe/Halbe) viellecht soll ich das steigern? Hab keine Instruction von Arzt bekommen als er das verschreiben hat. Hab nur selbst mit 1 mg angefangen, und weil der Blutdruck gut war hab ich das so gelassen. Laut Packungsbeilage kann mann schon mehr nehmen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.01.2009 12:10.

Gabi
Gelöschter Benutzer

Re: ACE-Hemmer

von Gabi am 19.01.2009 13:27

Hi Monique,

schau in Deine PN´s, bitte

LG, Gabi

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: ACE-Hemmer

von Renate am 19.01.2009 15:31

erhöht, von 2,5 auf 5 mg (vorher hatte ich, außer bei Hitze im Sommer, mit 10 mg so gut wie keine Probleme

Hallo Sabine,

vielleicht auch mal in Erwägung ziehen das deine Beschwerden eventuell nichts mit dem Medikament zu tun haben könnten. Du hast es ja höher dosiert auch vertragen.
Bei mir ist es so, dass es unterschiedlich ist, wann der Schwindel auftritt. Je nachdem, wie mein Tagesablauf aussieht und was ich mache

Du schilderst auch das es nicht nur nach der Einnahme ist sondern ganz unterschiedlich. Hast du schon mal nach anderen Ursachen geschaut ? Augenflimmern und Schwindelgefühle können auch andere Gründe haben.

LG Renate

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Sternchen63

63, Weiblich

Beiträge: 62

Re: ACE-Hemmer

von Sternchen63 am 19.01.2009 16:05

Hallo Sabine,

das mit dem Schwindel habe ich auch ohne Dein Medikament. Musste deshalb zur HNO-Klinik. Die haben mehrere Tests mit mir gemacht und festgestellt, dass mein Gleichgewicht nicht in Ordnung ist. Mir war übel bis zum Übergeben. Das ist aber nach ein paar Tagen wieder weggegangen. Woran es liegt, konnten sie mir nicht sagen, wollen den Test Anfang Februar wiederholen.Ich denke, dass sich dann noch ein MRT des Kopfes anschließen wird. Lupus kann das ZNS angreifen. Ich hoffe, dass es nicht so ist. Lass es aber auf jeden Fall lieber abklären.

LG Gabi

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