Arbeit ...

1  |  2  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Ursula

66, Weiblich

Beiträge: 239

Re: Arbeit ...

von Ursula am 11.01.2015 19:10

Hallo Kathi,

also ich kann nicht um 6 Uhr anfangen. Ich brauche morgens eine Weile. Ich glaube, es kommt immer darauf an. Mein Sohn hat auch gerade sein Studium beendet und ich weiß, dass Jobsuche nicht so einfach ist. Wenn es dein Traumjob ist und alles andere passt und du so freudig bist, genau diesen Job zu bekommen, könntest du es versuchen. Wenn du jetzt schon Bauchschmerzen wegen Arbeitszeit und Anfangszeit hast, würde ich weitersuchen.

Viele Grüße

Ulla

Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann. Tseng-Kuang

Antworten

Kathi

38, Weiblich

Beiträge: 184

Re: Arbeit ...

von Kathi am 09.01.2015 21:29

Hallo ihr Lieben!
War lange nicht mehr hier. Wollte euch mal fragen was ihr dazu sagt. Ich habe vor 3 Monaten mein Studium beendet und habe jetzt eine Stelle gefunden, jedoch wurde beim Gespräch gesagt dass man auch öfter 10-11 Stunden an Tag arbeiten muss und man um 6 Uhr morgens anfangen muss. Jetzt weiß ich nicht ob ich die Stelle annehmen soll oder nicht, da 11 Stunden für uns Lupis nicht gerade wenig ist. Was denkt ihr darüber?
Lieben Gruß
Kathi

LG
Kathi

Das Gefühl für Gesundheit erwirbt man durch Krankheit.( Georg Christoph Lichtenberg )

Antworten

fellfrosch
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von fellfrosch am 29.12.2010 20:32

hab ich schon erledigt, muss da da beipflichten ... is eine enorme erleichterung ... und die zusätzlichen urlaubstage (bei mir sinds 3) braucht man wirklich ...

Antworten

Heidi

71, Weiblich

Beiträge: 227

Re: Arbeit ...

von Heidi am 29.12.2010 20:22

Mir ist meine Arbeit sehr wichtig, ich mach sie meistens gerne, aber ich hatte gerade dieses Jahr einen echten Kampf zu bestehen. Nachdem ich letztes Jahr über 3 Monate krank war, hat mich mein Personalchef zum Gesundheitsamt geschickt mit dem Ziel der vorzeitigen Pensionierung. Das war das erste Mal, dass ich so lange krank war und ich bin Beamtin seit über 30 Jahren. Nachdem mir dann die Schwerbehinderung rückwirkend anerkannt wurde und ich schon wieder Monate ohne Ausfallzeiten gearbeitet hatte, war das Thema erstmal beendet, Aber es hat mir schon sehr zugesetzt, zumnal ich meinen Job mithilfe meiner tollen Mitarbeiter immer noch von zu Hause telefonisch und per Computer eigentlich im Wesentlichem erledigt habe. Ich arbeite seit knapp 20 Jahren wegen der Kinder Teilzeit und mittlerweile weiterhin nur 30 Stunden wegen der Krankheit.
Die 30 Stunden schaffe ich gerade so, mehr ginge aber auch nicht mehr. Aber es ist für mich wichtig weiter zu arbeiten, das gibt mir Antrieb und lenkt von der Krankheit ab. Zumal ich meine Hobbys, Sport und Gartenarbeit, ja auch nicht mehr so hinkriege und die schwereren Hausarbeiten macht eine Haushaltshilfe, die ich von meinem Gehalt bezahlen kann.
Abgesehen davon habe ich trotz 31 Jahren Arbeit nur 26 Jahre anrechenbare Pensionsbezüge bisher durch die Teilzeitarbeit und durch die Krankheit wird das Leben im Alter nicht billiger. Wenn möglich will ich noch 5 Jahre weiterarbeiten bis 61, ich kann 2 Jahre früher aufhören ohne Abzüge durch die 50 % Schwerbehinderung und habe 1 Woche mehr Urlaub.Vorzeitige Kündigungen aufgrund von Krankheit sind dann wohl auch nicht mehr so einfach.
Kann nur jedem empfehlen, sich um die Anerkennung der Schwerbehinderung rechtzeitig zu kümmern.
LG Heidi

"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"

Antworten

Getrud
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von Getrud am 29.12.2010 19:58

Hört sich ja interessant an. Die Idee von Renate mit dem Infomaterial finde ich eine gut. Vielleicht kann man das ja so etwas klarer stellen.
Viel Glück!

Antworten

fellfrosch
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von fellfrosch am 29.12.2010 19:53

is eine gute idee ... ich hoff, es intressiert auch wen ...

ich glaub es rennt bei uns nach dem motto "soll sie doch krank sein, solang ich keinen nachteil davon hab" ...

Antworten

Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von Renate am 29.12.2010 19:31

ich bin MTA in einem pathologisch-histologischen und zytodiagnostischen labor ... also eigentlich ein beruf, den ich sehr gern mach, und den ich nicht aufgeben will .

Das kann ich verstehen, dass du gern berufstätig bleiben möchtest und ich meine, nicht jeder Kollagenosepatient muss EU bzw. EM Rente beantragen. Es gibt sicher einige, die bis zur Altersrente oder fast bis da hin berufstätig sein können. Vielleicht brauchst du jetzt die Auszeit und dann eine Kur/Reha und kannst dann wieder arbeiten.

Naja, ich würde schon sagen, wenns mir nicht gut geht, die Frage ist dann nur, wie erklärt man das, wenn man eigentlich nicht äußerlich krank aussieht. Eventuell könntest du auch Infomaterial zum Lesen weitergeben, wenn du möchtest.

LG Renate

Antworten

fellfrosch
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von fellfrosch am 29.12.2010 19:19

@ dani und aniidol: na wie wohl ;-) ...
bin ehrlichgesagt aber auch auf die frage gekommen, weil ich schon so lang im stand bin, und keine ahnung hab, wie meine kollegen mich zurücknehmen, und wie ich mich verhalten soll ... weil solche aussagen wie "nimm deine medikamente und sein froh, dast lebst" kann ich nichtmal mehr tolerieren, wenn sie vermeintlich lustig gemeint sind ...

hab immer den fehler gemacht aus schlechtem gewissen immer viel gearbeitet zu haben, meisstens viel mehr als ich gepackt hab, und dann isses mir dreckig gegangen ... und die kollegen haben meinen arbeitseifer ziemlich auszunutzen gewusst ... hab mich für mein manko schon beinahe geniert, und wollts wettmachen ... und jetzt hab ich den salat ... vielleicht weil ich den wolf auch nicht ernst genug nehm ... erwisch mich ja auch immer wieder bei der frage, wann er denn nun wieder weggeht, dabei sollt ichs mittlerweilen wissen ...

dann wars bei uns auch so, dass andere angerufen haben und gesagt haben sie kommen nicht - spontanurlaub - oder das sie einfach mal für ein paar stunden "abwesend" waren, telefonieren gegangen sind, ect. ... und die andere kollegin hat wiederum migräne, und is nicht belastbar, bzw. macht die ihre arbeit nur, wenn man sie ihr vor die nase legt, und das nervt mich auf dauer auch, da macht ich sie mir gleich selbst ... sicher mein fehler, aber ich brauch ein paar tipps, wie ich nicht als lusche dasteh, aber trotzdem ernstgenommen werd ...

ich bin MTA in einem pathologisch-histologischen und zytodiagnostischen labor ... also eigentlich ein beruf, den ich sehr gern mach, und den ich nicht aufgeben will ... insofern brauch ich einen "schlüssel", wie man mit der situation umgehn kann ...

Antworten

Getrud
Gelöschter Benutzer

Re: Arbeit ...

von Getrud am 29.12.2010 14:14

Ist immer so eine blöde Reaktion, gell? Also das man auf die Frage wie es einem geht mit "gut" antwortet. Ist eben fast nur so eine Floskel..:rolleyes:

Also ich finde auch, sag es einfach mal wie es dir geht und das du dir das auch nicht "ausgesucht" hast. Nun ist allerdings die Frage was du genau arbeitest. Wenn deine Erkrankung zu lange andauert musst du ja irgendwann die EURente beantragen. Aber das ist ja bekanntlich ein langer und oft steiniger Weg.

Antworten

anniidol

56, Weiblich

Beiträge: 3173

Re: Arbeit ...

von anniidol am 29.12.2010 13:42

...frag ich mich auch ... ;-)

Vor allem solltest du, wenn man dich frage wies geht, nicht sagen gut. Wenn du sagst nicht so gut, kannst du sehen ob jemand noch mehr wissen will oder nicht und das ist dann ein Anfang. Ich würde aber nicht ins Detail gehn.
Ich arbeite 60%.

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)

Antworten
1  |  2  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum