Darmbeteiligung
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Lupiene
Gelöschter Benutzer
Darmbeteiligung
von Lupiene am 16.10.2009 13:29hallo an alle mit darmbeteiligung,
meine darmbeteiligung bzw. beteiligung des gastroenterale trakt (ich glaube das sagte der arzt mal) äußern sich zum einen in sodbrennen, da der muskel zum mageneingang nicht mehr richtig arbeitet und zum anderen in verstopfung, da die darmperistaltik zu schwach ist. nun habe ich wegen der verstopfung monatelang ein mittel zur anregung der darmbewegung bekommen, was nun aber schon wieder einige zeit abgesetzt ist und bei bedarf eingesetzt werden kann. seit einigen wochen habe ich nun ab und an, aus heiterem himmel, magenkrämpfe gefolgt von durchfall bzw. vermehrten stuhldrang mit breiiger konsistenz. selbiger riecht total sauer und schwimmt manchmal auf dem wasser in der toilette.
gefolgt sind diese aktionen meist wieder von verstopfung.
wie äußert sich bei euch denn die darmbeteiligung?
lg lupiene
Re: Darmbeteiligung
von Heidi am 16.10.2009 20:49Hallo Lupiene,
habe auch seit ca. 10 Jahren Probleme mit dem Darm, neben dem Lupus.
Habe schon allle möglichen Diagnosen und Therapien hinter mir, alles war nicht sehr erfolgreich, aber mit sehr viel Verlust der Lebensqualität verbunden. Vor ca 1/2 Jahr wurde es so schlimm, dass ich jeden morgen 2-4 Stunden brauchte, bevor ich das Haus verlassen konnte, häufigen Stuhlgang, irgendwann nur noch Schleim, Schmerzen bis zu den Knien, Blutungen etc.dne ganzen Tag und auch nachts.
Schließlich wurde nach unzähligen Kolloskopien, Rektoskopien, Lapraskopie eine Verkürzung des Darms empfohlen. Habe mich -Gott sei dank - dafür entschieden, das in der Klinik machen zu lassen, wo auch der Lupus behandelt wird, weil bis dahin keiner einen Zusammenhang gesehen hatte, war ich in mit dem Darm zuletzt in einem anderen, ortsnahen Krankenhaus. Und da fingen sie die ganze Diagnostik von Vorne an. Rausgekommen ist, dass ich zum Lupus jetzt noch endzündliches Wirbelsäulenrheuma am Kreuz-Darmbeingelenk hatte. Habe dann die Babor-Infiltrationstherapie und Sulfasalazin bekommen und nach ca. 5 Wochen wurde es mit dem Darm besser, jetzt kann ich damit wieder relativ normal leben und gehe hoffentlich übernächste Woche wieder zur Arbeit. Festgestellt wurde zwischzeitlich eine "Darmentzündung unbekannten Ursprungs".
Helfen können sie einem nur in Unikliniken oder Kliniken mit Maximalversorgung, denn da gibt es für alle Disziplinen Fachabteilungen. Ich war /bin schließlich in Minden und die haben mir sehr schnell helfen können.
Also, nicht aufgeben, es nicht als Schicksal nehmen, gerade der Darm kann einem sehr zu schaffen machen. In die richtige Klinik gehen und viel Leid kann einem erspart bleiben, das ist mein Resümee, nach so vielen Jahren Schmerzen und Darmproblemen.
Gruß Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
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