Forschung und Studien
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Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 06/19/2011 08:50 AMEtwa fünf Prozent aller Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Autoimmunerkrankungen – Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wendet. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wollen jetzt neue Behandlungsmethoden für solche Erkrankungen entwickeln. Ihre Forschungen sind Teil des europäischen Forschungsverbundprojektes „Be The Cure“ (BTCure), das jetzt bewilligt wurde.
„Neue Erkenntnisse über die Entstehung von Autoimmunerkrankungen lassen vermuten, dass der Körper in einer ersten Krankheitsphase mit akuten Entzündungen reagiert“, erläutert Prof. Dr. med. Georg Schett „Danach zeigen die Patienten für eine gewisse Zeit unspezifische Symptome. Erst in einer dritten Phase lässt sich ein charakteristisches Krankheitsbild ausmachen.“ Die Wissenschaftler wollen jetzt auf molekularer Ebene untersuchen, welche Mechanismen die Krankheiten auslösen,
„Neue Erkenntnisse über die Entstehung von Autoimmunerkrankungen lassen vermuten, dass der Körper in einer ersten Krankheitsphase mit akuten Entzündungen reagiert“, erläutert Prof. Dr. med. Georg Schett „Danach zeigen die Patienten für eine gewisse Zeit unspezifische Symptome. Erst in einer dritten Phase lässt sich ein charakteristisches Krankheitsbild ausmachen.“ Die Wissenschaftler wollen jetzt auf molekularer Ebene untersuchen, welche Mechanismen die Krankheiten auslösen,
Quelle und kompletter Bericht, hier:http://idw-online.de/de/news427926
LG Renate
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 06/03/2011 10:33 AM13.05.2011
Kardiovaskuläres Risiko rasch erhöht
Immer mehr wird man sich des mit der RA, aber auch mit anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie SLE, Spondylitis ankylosans oder Psoriasis-Arthritis einhergehenden exzessiv erhöhten kardiovaskulären Risikos bewusst. Die kardiovaskuläre Komorbidität ist nach Prof. Dr. Klaus Krüger, München, der wichtigste Treiber der Mortalität bei Rheumatikern – nicht umsonst gab es auf dem EULAR und ACR 2010 insgesamt 150 Beiträge allein zu diesem Thema.
Nachdem zwei bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studien gezeigt hatten, dass das Risiko für einen Myokardinfarkt (MI) vor Beginn der RA-Symptomatik noch nicht erhöht ist, belegen nun aktuelle Daten der gleichen schwedischen Arbeitsgruppe aus dem „Swedish Early RA Register“, dass dies dann aber rasch nach Erkrankungsbeginn sehr wohl der Fall ist (J Int Med 2010; 268: 275-285).
Kardiovaskuläres Risiko rasch erhöht
Immer mehr wird man sich des mit der RA, aber auch mit anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie SLE, Spondylitis ankylosans oder Psoriasis-Arthritis einhergehenden exzessiv erhöhten kardiovaskulären Risikos bewusst. Die kardiovaskuläre Komorbidität ist nach Prof. Dr. Klaus Krüger, München, der wichtigste Treiber der Mortalität bei Rheumatikern – nicht umsonst gab es auf dem EULAR und ACR 2010 insgesamt 150 Beiträge allein zu diesem Thema.
Nachdem zwei bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studien gezeigt hatten, dass das Risiko für einen Myokardinfarkt (MI) vor Beginn der RA-Symptomatik noch nicht erhöht ist, belegen nun aktuelle Daten der gleichen schwedischen Arbeitsgruppe aus dem „Swedish Early RA Register“, dass dies dann aber rasch nach Erkrankungsbeginn sehr wohl der Fall ist (J Int Med 2010; 268: 275-285).
Quelle:
BDRh, hier klicken
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 05/31/2011 11:42 AMDas Comittee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde EMA hat am 20. Mai die erweiterte Zulassung von Tocilizumab (RoACTEMRA®) bei systemischer juveniler idiopathischer Arthritis (sJIA) empfohlen.
Relevant für das positive Votum waren die Ergebnisse der TENDER-Studie mit 112 Patienten im Alter von zwei bis 17 Jahren nach zwölfwöchiger Behandlung mit Tocilizumab versus Placebo: 85 % der Patienten, die eine Tocilizumab-Therapie erhielten, erreichten nach drei Monaten den primären Endpunkt eines PedACR30-Ansprechens sowie Fieberfreiheit gegenüber 24 % derjenigen unter Placebo-Behandlung [ 1]. Die Ergebnisse waren damit hoch signifikant (p < 0,0001).
Relevant für das positive Votum waren die Ergebnisse der TENDER-Studie mit 112 Patienten im Alter von zwei bis 17 Jahren nach zwölfwöchiger Behandlung mit Tocilizumab versus Placebo: 85 % der Patienten, die eine Tocilizumab-Therapie erhielten, erreichten nach drei Monaten den primären Endpunkt eines PedACR30-Ansprechens sowie Fieberfreiheit gegenüber 24 % derjenigen unter Placebo-Behandlung [ 1]. Die Ergebnisse waren damit hoch signifikant (p < 0,0001).
Quelle: http://www.rheuma-online.de/news/artikel/systemische-juvenile-idiopathische.html
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 05/17/2011 07:11 AMACE-Hemmer und Sartane senken das Risiko für Diabetes
Metaanalyse von Daten aus elf großen Studien
ROM (ob). Bei Patienten mit erhöhtem Diabetesrisiko, die eine Behandlung zur Blutdrucksenkung oder kardiovaskulären Prävention benötigen, sollten ACE-Hemmer oder AT1-Rezeptorblocker (Sartan) die bevorzugte Medikation sein.
Metaanalyse von Daten aus elf großen Studien
ROM (ob). Bei Patienten mit erhöhtem Diabetesrisiko, die eine Behandlung zur Blutdrucksenkung oder kardiovaskulären Prävention benötigen, sollten ACE-Hemmer oder AT1-Rezeptorblocker (Sartan) die bevorzugte Medikation sein.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/article/654554/ace-hemmer-sartane-senken-risiko-diabetes.html?sh=3&h=1469059379
Patina
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Re: Forschung und Studien
from Patina on 05/13/2011 03:40 PMZu Osteoporose gibt es neue Forschungen:
Israel
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 05/13/2011 09:44 AMLindern zuerst den Schmerz, dann die Gelenkentzündung
TNF-Blocker sind dafür bekannt, dass sie die Krankheitsaktivität bei RA besonders schnell einzudämmen vermögen. Jetzt haben Forscher um Dr. Georg Schett aus Erlangen mithilfe einer speziellen Aufnahmetechnik für die funktionelle Magnetresonanztomografie (FMRI) festgestellt (siehe PNAS 2011, Band 108, Seite 3731-3736), dass diese schnell einsetzende Wirkung der TNF-Blocker nicht primär auf einer Verringerung der Gelenksentzündung beruht. Vielmehr wirken sich die Medikamente zuallererst auf Schmerz verarbeitende Gebiete im Gehirn (Thalamus, somatosensorischer Kortex, limbisches System) aus, was zu einer besonders raschen Senkung der Schmerzempfindlichkeit führt. Bereits dadurch wird der Krankheitszustand der Patienten deutlich verbessert, wie die Forscher sowohl im Tierversuch mit Mäusen als auch beim Menschen beobachtet haben. Erst nachfolgend komme es zu einer Eindämmung der Gelenkentzündung.
TNF-Blocker sind dafür bekannt, dass sie die Krankheitsaktivität bei RA besonders schnell einzudämmen vermögen. Jetzt haben Forscher um Dr. Georg Schett aus Erlangen mithilfe einer speziellen Aufnahmetechnik für die funktionelle Magnetresonanztomografie (FMRI) festgestellt (siehe PNAS 2011, Band 108, Seite 3731-3736), dass diese schnell einsetzende Wirkung der TNF-Blocker nicht primär auf einer Verringerung der Gelenksentzündung beruht. Vielmehr wirken sich die Medikamente zuallererst auf Schmerz verarbeitende Gebiete im Gehirn (Thalamus, somatosensorischer Kortex, limbisches System) aus, was zu einer besonders raschen Senkung der Schmerzempfindlichkeit führt. Bereits dadurch wird der Krankheitszustand der Patienten deutlich verbessert, wie die Forscher sowohl im Tierversuch mit Mäusen als auch beim Menschen beobachtet haben. Erst nachfolgend komme es zu einer Eindämmung der Gelenkentzündung.
Quelle und kompletter Bericht, hier:
http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_1098_lindern-zuerst-den-schmerz-dann-die-gelenkentz-ndung.html
LG Renate
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 05/06/2011 11:48 AM Rituximab (MabThera®) feiert seinen fünften Geburtstag
Zahlreiche klinische Studien haben die Wirksamkeit und Sicherheit von Rituximab erwiesen und 2011 zu einem Update des internationalen Consensus Statements geführt [1]. Aktuelle Erkenntnisse aus der Deutschen MabThera Kohortenstudie (DMK) [2] und die Analysen einer großen nicht-interventionellen Studie [3] bestätigen diese positiven Ergebnisse auch für den praktischen Alltag.
Die B-Zell-gerichtete Therapie mit Rituximab (RTX) hat sich als fester Bestandteil innerhalb der rheumatologischen Therapieschemata etabliert und blickt auf eine langjährige Erfahrung zurück.
Zahlreiche klinische Studien haben die Wirksamkeit und Sicherheit von Rituximab erwiesen und 2011 zu einem Update des internationalen Consensus Statements geführt [1]. Aktuelle Erkenntnisse aus der Deutschen MabThera Kohortenstudie (DMK) [2] und die Analysen einer großen nicht-interventionellen Studie [3] bestätigen diese positiven Ergebnisse auch für den praktischen Alltag.
Die B-Zell-gerichtete Therapie mit Rituximab (RTX) hat sich als fester Bestandteil innerhalb der rheumatologischen Therapieschemata etabliert und blickt auf eine langjährige Erfahrung zurück.
Quelle und kompletter Bericht hier:
http://www.rheuma-online.de/news/artikel/fuenf-jahre-mabtheraR-bei-ra.html
LG Renate
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 05/03/2011 08:48 AMKongress, 02.05.2011
WIESBADEN (eb). Mit Belimumab ist in den USA die erste neue Arznei seit über 50 Jahren zur Therapie bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) zugelassen worden, hat Professor Elisabeth Märker-Hermann von den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden berichtet.
Für Kliniker sei der genaue Stellenwert des Einsatzes von Belimumab aber derzeit noch nicht klar definiert.
Der gegen den B-Lymphozyten-Stimulator gerichtete Antikörper hat in der BLISS-76-Studie einen Nutzen für Patienten mit seropositivem SLE gebracht. An der 76-wöchigen Doppelblindstudie nahmen 819 SLE-Patienten teil.
WIESBADEN (eb). Mit Belimumab ist in den USA die erste neue Arznei seit über 50 Jahren zur Therapie bei systemischem Lupus erythematodes (SLE) zugelassen worden, hat Professor Elisabeth Märker-Hermann von den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden berichtet.
Für Kliniker sei der genaue Stellenwert des Einsatzes von Belimumab aber derzeit noch nicht klar definiert.
Der gegen den B-Lymphozyten-Stimulator gerichtete Antikörper hat in der BLISS-76-Studie einen Nutzen für Patienten mit seropositivem SLE gebracht. An der 76-wöchigen Doppelblindstudie nahmen 819 SLE-Patienten teil.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2011/wiesbaden2011-dgim/article/651913/neue-arznei-systemischen-lupus.html?sh=1&h=430649951
LG Renate
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 04/05/2011 08:15 AMProtein entdeckt, das Entzündungen hemmt
Forscher haben ein Protein entdeckt, das Entzündungen verhindert, die durch TNF ausgelöst werden.
HEIDELBERG (eb). Der Tumornekrosefaktor (TNF) spielt bei Entzündungen in vielen Geweben eine zentrale Rolle, etwa bei Rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder Morbus Crohn. Chronische TNF-bedingte Entzündungen fördern sogar, dass sich Krebs ausbreiten kann, da TNF die Metastasierungsfähigkeit bestimmter Krebsarten erhöht.
Wissenschaftler, unter anderem des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), haben nun das Protein Sharpin identifiziert, das die Entstehung TNF-bedingter Entzündungen verhindert, hat das DKFZ mitgeteilt. Mäuse, denen aufgrund einer Erbgutveränderung Sharpin fehlt, leiden an schweren Entzündungen der Haut und der inneren Organe.
Schalteten die Forscher in diesen Tieren zusätzlich TNF aus, so traten keinerlei Entzündungssymptome mehr auf (Nature 2011; 471: 591). Damit wird deutlich, dass TNF in Abwesenheit von Sharpin für die Entzündungen verantwortlich ist.
Sharpin unterdrückt also die entzündungsfördernde Wirkung von TNF. Das Protein erreicht dies, indem es TNF daran hindert, den entzündungsfördernden Zelltod auszulösen.
Forscher haben ein Protein entdeckt, das Entzündungen verhindert, die durch TNF ausgelöst werden.
HEIDELBERG (eb). Der Tumornekrosefaktor (TNF) spielt bei Entzündungen in vielen Geweben eine zentrale Rolle, etwa bei Rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder Morbus Crohn. Chronische TNF-bedingte Entzündungen fördern sogar, dass sich Krebs ausbreiten kann, da TNF die Metastasierungsfähigkeit bestimmter Krebsarten erhöht.
Wissenschaftler, unter anderem des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), haben nun das Protein Sharpin identifiziert, das die Entstehung TNF-bedingter Entzündungen verhindert, hat das DKFZ mitgeteilt. Mäuse, denen aufgrund einer Erbgutveränderung Sharpin fehlt, leiden an schweren Entzündungen der Haut und der inneren Organe.
Schalteten die Forscher in diesen Tieren zusätzlich TNF aus, so traten keinerlei Entzündungssymptome mehr auf (Nature 2011; 471: 591). Damit wird deutlich, dass TNF in Abwesenheit von Sharpin für die Entzündungen verantwortlich ist.
Sharpin unterdrückt also die entzündungsfördernde Wirkung von TNF. Das Protein erreicht dies, indem es TNF daran hindert, den entzündungsfördernden Zelltod auszulösen.
Quelle: Ärztezeitung
Renate
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Re: Forschung und Studien
from Renate on 03/24/2011 11:29 PMAktuelle Rheuma-Meldungen
23.03.2011
Erforschung des immunologischen Gedächtnisses geht voran
Wissenschaftler um Prof. Andreas Radbruch vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), einem Institut der Leibniz Gemeinschaft, haben einen „Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (ERC) bewilligt bekommen. Über fünf Jahre hinweg erhalten sie insgesamt 2,5 Millionen Euro, um das so genannte immunologische Gedächtnis weiter zu erforschen und dessen Rolle bei chronischen Entzündungen besser zu verstehen. Für die begehrte Förderung hatten sich mehr als 2000 Projekte beworben.
Für die Forscher des DRFZ ist das immunologische Gedächtnis deswegen von Bedeutung, weil sie vermuten, dass es nicht nur schützt, sondern auch krank machen kann, z.B. bei im Fall von rheumatischen Entzündungen, Typ1-Diabetes, Multipler Sklerose, Darmentzündungen, anderen chronischen Entzündungskrankheiten oder auch bei Allergien. Interessanterweise wird das immunologische Gedächtnis durch die heute verfügbaren Therapien nicht ausgeschaltet. „Deshalb sind die meisten chronischen Entzündungen heute noch unheilbar", meint Andreas Radbruch. Seine Arbeitsgruppe sucht also die Achillesferse des krankmachenden (pathogenen) immunologischen Gedächtnisses, um es dann gezielt ausschalten zu können, und so chronische Entzündungen vielleicht eines Tages heilen zu können.
23.03.2011
Erforschung des immunologischen Gedächtnisses geht voran
Wissenschaftler um Prof. Andreas Radbruch vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), einem Institut der Leibniz Gemeinschaft, haben einen „Advanced Grant" des Europäischen Forschungsrates (ERC) bewilligt bekommen. Über fünf Jahre hinweg erhalten sie insgesamt 2,5 Millionen Euro, um das so genannte immunologische Gedächtnis weiter zu erforschen und dessen Rolle bei chronischen Entzündungen besser zu verstehen. Für die begehrte Förderung hatten sich mehr als 2000 Projekte beworben.
Für die Forscher des DRFZ ist das immunologische Gedächtnis deswegen von Bedeutung, weil sie vermuten, dass es nicht nur schützt, sondern auch krank machen kann, z.B. bei im Fall von rheumatischen Entzündungen, Typ1-Diabetes, Multipler Sklerose, Darmentzündungen, anderen chronischen Entzündungskrankheiten oder auch bei Allergien. Interessanterweise wird das immunologische Gedächtnis durch die heute verfügbaren Therapien nicht ausgeschaltet. „Deshalb sind die meisten chronischen Entzündungen heute noch unheilbar", meint Andreas Radbruch. Seine Arbeitsgruppe sucht also die Achillesferse des krankmachenden (pathogenen) immunologischen Gedächtnisses, um es dann gezielt ausschalten zu können, und so chronische Entzündungen vielleicht eines Tages heilen zu können.
Quelle und kompletter Bericht, hier:
http://www.internisten-im-netz.de/de_aktuelle-rheuma-meldungen_1772_0_1068_erforschung-des-immunologischen-ged-chtnisses-geht-voran.html
LG Renate
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