Forschung und Studien
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Re: Forschung und Studien
von Leya am 19.07.2016 21:12In den USA ist eine neue Therapie für "trockene Augen" zugelassen worden:
http://rheumnow.com/content/fda-approves-xiidra-lifitegrast-dry-eyes
Deutscher Text:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=64276
Re: Forschung und Studien
von Leya am 11.06.2016 04:33https://www.facebook.com/LupusEncyclopedia/?ref=stream
am 09.06.2016
Study shows we may be able to "prevent" autoimmune diseases such as RA and #lupus ...
LINK to related study: http://rheumnow.com/content/pre-clinical-use-rituximab-forestalls-rheumatoid-onset?utm_content=buffer30aa6&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer
Why this study relates to lupus...
RA and lupus are closely related, share some of the same genes as causes, both are systemic autoimmune diseases. RA is easier overall to study because there are many more people who have RA, and it is markedly easier to research as we just look for swollen tender joints and count them (lupus patients are much more complex because all lupus patients have different problems = hard to compare in a study).
Back ground of current medical knowledge.... how lupus occurs in a nutshell ...
A person is born with genes that can cause lupus (more than 56 ID'd as of now) ... the more you get, the more likely lupus will occur... but something must trigger them to turn on (Epstein Barr virus infection, mononucleosis, sunlight, smoking, etc.) ... antibodies such as ANA/SSA/SSB/RNP/dsDNA occur in the person's body years before the disease actually occurs.... during that time before the disease actually is "felt" by the person... the person is in a "preclinical" period where the disease is slowly becoming more active with immune system activation, low grade inflammation.
If you already have lupus... this isn't helpful for you... however, how about your family members? Wouldn't it be wonderful if we had a way to prevent your children, grandkids, nieces, nephews from traveling down the same road as yourself with these types of studies.
SHARE with everyone who has lupus in their family... there is HOPE!!!!
by Donald Thomas, MD l
[email protected]
http://buff.ly/1WH563k
MD Donald Thomas (Lupuloge und Autor der Lupus Encyclopedia) kommentiert eine Studie, die vorgestern auf dem EULAR-Kongress vorgestellt wurde. Ich habe den Text übersetzt (ohne Gewähr für Korrektheit):
Studie zeigt, dass es eventuell möglich ist, Autoimmunerkrankungen wie Rheuamtoide Arthritis (RA) und Lupus vorzubeugen.
Link zu der betreffenden Studie http://buff.ly/1WH4wmn
Was diese Studie mit Lupus zu tun hat..... RA und Lupus sind „eng verwandt", sie haben einige der verursachenden Gene gemeinsam, beide sind systemische Autoimmunerkrankungen. RA ist insgesamt besser zu beobachten, weil sehr viel mehr Menschen RA haben, und es ist deutlich einfacher zu erforschen, weil man nur nach geschwollenen schmerzempfindlichen Gelenken Ausschau halten und sie zählen muss (Lupus Patienten sind viel komplexer, weil alle Lupus Patienten unterschiedliche Probleme haben = sie sind in einer Studie schwer zu vergleichen).
Hintergrund aktueller medizinischer Kenntnisse ..........wie Lupus entsteht ... kurz zuammengefasst ...........
Ein Mensch wird geboren mit Genen, die zu Lupus führen können (mehr als 56 bisher identifiziert) ..... je mehr Sie davon haben, umso wahrscheinlicher, dass Lupus auftreten wird ... aber etwas muss sie (die Gene) triggern (einschalten), damit sie aktiv werden (Epstein Barr Virus Infektion, Pfeiffersches Drüsenfieber, Sonnenlicht, Rauchen etc.) ... Antikörper wie ANA/SSA/SSB/RNP/dsDNA entstehen in den Körpern der Betroffenen Jahre bevor die Erkrankung tatsächlich ausbricht ... während dieser Zeit bevor die Erkankung vom Betroffenen tatsächlich „gefühlt" wird ... die Person befindet sich in einer vorklinischen Periode, während der die Erkrankung langsam immer aktiver wird, mit einer Aktivierung des Immunsystems und geringgradigen Entzündungen.
(Präklinisch = vorklinisch = Frühphase einer Erkrankung, noch ohne Symptome)
Wenn wir dann schließlich jemanden in unserem Krankenhaus sehen, bei dem der Lupus voll ausgebrochen ist ...
dieser Betroffene hat bereits dauerhafte Schädigungen des Körpers durch die vorher bereits länger existierenden Entzündungen und der Aktivierung des Immunsystems. Wir wollen in der Lage sein, Betroffene bereits in der vorklinischen Phase zu indentifizieren ... wir wollen eine möglichst sichere Behandlung finden um dem Eintritt der Erkrankung vorzubeugen.
Die Studie hat gezeigt, dass Rituxan ein guter Kandidat sein könnte, um RA vorzubeugen. Da B-Zellen tatsächlich die Zellen sind, die Antikörper produzieren (ANA etc.) und Rituxan vermindert die Aktivität der B-Zellen und die Produktion von B-Zellen, die (oder Benlysta, ein anderer B-Zellen-Hemmer) könnte ein guter Kandidat sein um Lupus vorzubeugen.
Wenn Sie selbst bereits Lupus haben ..... ist das alles nicht hilfreich für Sie .... wie sieht es jedoch für Ihre Familienmitglieder aus? Wäre es nicht großartig, wenn wir einen Weg hätten, um Ihren Kindern, Enkeln, Nichten, Neffen die Reise auf der Straße, die Sie gegangen sind, mit dieser Art Studie zu ersparen. *****
TEILEN – mit jedem Lupus-Betroffenen und den Familien .... es gibt HOFFNUNG!!!!
by Donald Thomas, MD
[email protected]
http://buff.ly/1WH563k
http://buff.ly/1WH563v
Re: Forschung und Studien
von Leya am 06.06.2016 00:43Vielversprechend erscheint nicht zuletzt der IFNα-Antagonist Anifrolumab.
Quelle:
http://www.bdrh.de/informationen-fuer-rheumatologen/kongressberichte/detailansicht/archive/2016/march/article/neuen-therapieansaetzen-auf-der-spur.html?tx_ttnews[day]=18&cHash=bdcf308bb1af4961a15e8201d0566166
Re: Forschung und Studien
von Leya am 26.02.2016 00:07Hallo,
die Lupus Foundation Of America berichtet über die Infektanfälligkeit von Lupus-Erkrankten. Sie bezieht sich dabei auch auf eine Studie.
Hier eine Zusammenfassung auf Deutsch von mir - ohne Gewähr.
Lupus Foundation Of America schreibt:
Lupus-Patienten erleiden häufiger Infektionen. Der Lupus selbst kann dazu führen, dass wir anfälliger für Infektionen sind. Außerdem erhöhen Medikamente, die das Immunsystem supprimieren, die Gefahr, Infektionen zu erleiden.
Um Ausmaß und Auswirkungen der Infektionen zu minimieren, müssen sie früh erkannt und therapiert werden. Gerade für Lupus-Erkrankte können Infektionen gefährlich werden. Sucht den Rat Eures Arztes schon bei den erst...en Anzeichen einer Infektion. Sprecht schon vorher mit Eurem Arzt, wenn er sich mit Lupus nicht auskennt, damit er jede Eurer Infektionen ernst nimmt und therapiert
Und werdet selbst aktiv und sorgt vor, damit Ihr keine Infektionen bekommt.
Meidet den Kontakt mit Erkälteten und Menschen mit ansteckenden Erkrankungen. Wascht Eure Hände oft und gründlich.
Besprecht mit Eurem Zahnarzt und Operateur vor/während/nach Eingriffen prophylaktisch Antibiotika zu nehmen.
Original-Quellen:
http://www.lupus.org/answers/entry/am-I-at-increased-risk-for-infections
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25732901
Gruß
Leya
Re: Forschung und Studien
von Leya am 21.01.2016 23:48@ Kaffeejunkie - Danke!
Fehlübersetzungen sind einer der Gründe, warum ich es für ratsam halte, sofern möglich, ausschließlich die Originalartikel zu lesen.
Gruß
Leya
Re: Forschung und Studien
von Kaffeejunkie am 15.01.2016 01:25Ich habe mir den Artikel mal angeschaut. Ich kann kaum glauben, dass er so in diversen "Fach"medien publiziert wird.
Ein Forscherteam des Labors für Immunpathologie und therapeutische Chemie des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung hat eine Peptid-Familie (Proteinfragmente) entwickelt, die spezifisch die Fehlfunktionen des Immunsystems korrigiert. Das P1405 kann das Fortschreiten dieser Krankheit bei Mäusen hinauszuzögern, ohne dafür das eigene Immunsystem zur Bekämpfung dieses Krankheitserregers zu aktivieren.
Der erste Absatz ist ja noch okay, aber der zweite ergibt überhaupt keinen Sinn. Ich finde es erschreckend, wie häufig dieser Blödsinn ohne Sinn und Verstand überall weiter verbreitet wird.
Was soll denn das bitteschön bedeuten "ohne dafür das eigene Immunsystem zur Bekämpfung dieses Krankheitserregers zu aktivieren"?
Das klingt, als würden alle anderen Lupus-Medikamente das Immunsystem aktivieren, was ja nun völlig falsch ist. Und wer ist überhaupt "dieser Krankheitserreger" und warum kann das Medikament "Diesen Krankheitserreger" bekämpfen, ohne das Immunsystem zu aktivieren?
Ich hab selten eine so dermaßen schlechte Übersetzung gelesen, wodurch der Inhalt einfach keinen Sinn mehr ergibt.
Im Original steht:
Korrekt übersetzt müsste es also heißen:
Eines dieser Peptide, das P140, erwies sich als geeignet, das Fortschreiten von Lupus in betroffenen Mäusen hinauszuzögern, während die Fähigkeit des Immunsystems, Krankheitserreger zu bekämpfen, erhalten bleibt.
Re: Forschung und Studien
von Robert am 14.01.2016 13:28http://mobil.derstandard.at/2000028838254/Neues-Lupus-Medikament-soll-gezielter-wirken
Re: Forschung und Studien
von Leya am 17.11.2015 22:54Heutiger Online-Bericht der Lupus Foundation Of America
Zu Studien der Phase II von Anifrolumab
und einer Studie, in der Benlysta (Belimumab) subcutan gegeben wird.
Außerdem Ausführungen zur Epigenetik (Wissenschaft von Faktoren, die Gene an- oder abschalten) bei Lupus. Luftverschmutzung scheint einer der umweltbedingten Verursacher von lupusverursachenden epigenetischen Veränderungen zu sein. So zeigt sich eine Häufung von Lupus-Fällen unter Menschen, die an stark befahrenen Straßen wohnen.
http://www.lupus.org/blog/entry/new-promising-lupus-therapies-and-insights-into-environmental-triggers
Re: Forschung und Studien
von Leya am 04.02.2015 16:13Hallo,
Charité (Berlin):
In einer ärztlich kontrollierten klinischen Studie in Berlin soll ein neuer Wirkstoff gegen systemischen Lupus erythematodes (SLE) überprüft werden.
Hierfür suchen wir Frauen und Männer, die an SLE erkrankt sind.
Teilnehmende Patienten erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2200,- €.
Bei Interesse registrieren Sie sich bitte im unteren Bereich. Eine unserer Studienberaterinnen wird Ihnen gerne die Details der Studie in einem Telefongespräch erklären.
https://studien.charite-research.de/lupus-sle-0
Gruß
Leya
Re: Forschung und Studien
von Leya am 17.01.2015 02:16Hallo,
das ist doch DIE Lösung für uns um ohne Immunsuppressiva auszukommen: Wir werden alle Astronauten, denn die Astronauten "leiden" in der Schwerelosigkeit unter "immunosuppression".
Aber jetzt mal im Ernst. Auf der International Space Station (ISS) wird also auch zum Immunsystem geforscht.
Die ISS schreibt dazu auf Facebook:
"T-Cell activation and aging study analyzes T-Cells to prevent disease during spaceflight and to help treat autoimmune diseases on Earth."
Quelle: https://www.facebook.com/video.php?v=921410154558583&set=vb.168170833215856&type=2&theater
Hintergrund und Infos zur Durchführung der Studien
http://www.nasa.gov/mission_pages/station/research/experiments/857.html
Ich weiß natürlich, dass es sich hierbei nicht um die Studien handelt, die man vielleicht in diesem Thread erwartet. Aber ich finde, es macht doch auch Hoffnung, wenn wir sehen, dass sogar im Weltraum zu Autoimmunprozessen geforscht wird. Und in diesem Fall auch ohne Tierversuche. Das ist doch optimal.
Gruß
Leya

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