lupus und unterzucker??
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jdiallo
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lupus und unterzucker??
from jdiallo on 07/17/2009 06:32 PM
huhu alle beisammen
ich kämpfe seit ca einem jahr des öfteren an zitteranfällen...jetzt kam meine ärztin als ich sie drauf ansprach drauf, dass es eine unterzuckerung sein kann...sie testete und ich hatte nach dem essen einer schrippe einen wert von 77 sie meinte dafür das ich gegessen habe ist das zu wenig, jetzt hab ich mit dem messgerät meiner mutter mal gemessen ca 1-2h nach dem essen und lag dann bei 83...war süßes zeug...
kennt das jemand woran kann das liegen?kann das mit lupus zuisammenhängen??
danke
Re: lupus und unterzucker??
from SabineS on 07/17/2009 08:23 PMHallo Jdiallo,
ich würde Dir empfehlen, den Zuckerwert unbedingt nüchtern messen zu lassen - und das auch nicht nur einmal, sondern mehrmals - also an mehreren Tagen. Alles andere verfälscht das Ergebnis. Direkt nach dem Essen bringt die Messung auch nicht so viel, wenn man testen will, wie der Zuckerwert ansteigt, lieber ein bisschen warten, allerdings auch nicht zu lange. 1 bis 2 Stunden nach der Nahrungsaufnahme, gerade bei Süßem, kann schon wieder zu spät sein, um den Wert nach Nahrungsaufnahme zu bestimmen. Bei Süßem steigt der Zuckerwert im Blut steil an, um dann bedingt durch die Insulinausschüttung genauso schnell wieder abzufallen. Ich würde lieber ein Vollkornbrot mit Wurst oder Käse essen und dann vielleicht nach einer viertel und/oder halben Stunde messen, dann noch nach 1 Std. Bei Vollkornbrot wird der Zucker langsam aufgenommen, der Zuckerspiegel sinkt auch eher langsam wieder ab
Unterzuckerung kann verschiedene Ursache haben. Ich würde aber erst mal abklären, ob es überhaupt eine Unterzuckerung war und nüchtern messen lassen.
Isst Du gerne Süßes? Wer gerne Süßes isst, vor allem, um die Zeit bis zum nächsten Essen zu überbrücken, "puscht" zwar zunächst den Zuckerwert hoch, danach kannst Du Dich aber wirklich zittrig fühlen und auch eventuelle unterzuckern. Lieber z. B. ein Stück Obst zwischendrin essen. Auch Alkohol, der z. B. abends getrunken wird, kann den Blutzuckerspiegel absenken. Oder wenn man den Fehler macht und beim Abendessen überhaupt keine Kohlenhydrate zu sich nimmt, weil dann die Spanne bis zum Morgen zu lang ist... Das waren nur so ein paar Anregungen meinerseits, wichtig finde ich, dass Du das mit dem Zittern abklären lässt.
LG, Sabine S
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Re: lupus und unterzucker??
from mmair on 07/17/2009 08:24 PMKommt jetzt Gewitter und Ich muss ausschalten, aber die Wert die du gemessen hab sei vollig normal mit oder ohne essen. Das körper versucht immer in gleichgewicht zu bleiben (Glukose zwischen 60-120 mg/dl) wenn das essen geht rein, kommt insulin sofort das passiert in sekonden, also nur wenn zuviel insulin sind dann rutscht das runter (unter 60) und bei diabetiker (pre-diabetiker) wirkt das insulin zu langsam und der essen treibt die hoher als 120. Ich hab immer um die 60, und manchmal sogar unter 40. Das zittern kommt nicht bei einem BG von 70 und höher.
Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
Having Lupus wouldn't be so annoying if it weren't for the advice of other people.
maxx
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Re: lupus und unterzucker??
from maxx on 07/17/2009 09:07 PMHallo Jdiallo,
frag doch mal, ob Deine Ärztin bei Dir einen Glukosetoleranztest durchführen kann.
Dabei wird Dein Zucker im nüchternen Zustand gemessen, dann bekommst Du so ein leckeres
Zuckergetränk zu trinken, und dann wird in bestimmten Zeitabständen wieder Dein Zucker gemessen. So erhält man einen groben Überblick, in wieweit das Ausgleichen, wie mmair beschrieb, "normal" verläuft. #
Lieben Gruß
Maxx
Annita
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Re: lupus und unterzucker??
from Annita on 07/18/2009 12:34 PMHallo Jdiallo,
grundsätzlich kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen.
Zu sagen wäre in diesem Zusammenhang noch, dass auch jeder NICHT-Diabetiker Unterzuckerungen haben kann. Wenn du beispielsweise längere Zeit nichts gegessen hast, kann der Körper mit Zittern reagieren
.
Die von dir genannten Blutzuckerwerte empfinde ich persönlich ebenfalls im Normbereich.
Gabi
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Re: lupus und unterzucker??
from Gabi on 07/18/2009 04:15 PMHallo idiallo,
die allererste und beste Maßnahme, die ich für mich in Angriff nehmen würde, wäre das Weglassen oder zumindest Einschränken (oder meinetwegen Ausgleichen) schnell verwertbarer Kohlenhydrate - also bitte nicht Schokolade/Cola/Limo pur, sondern eine Scheibe Brot oder ein Brötchen und einen Apfel dazu....
Im Normalfall reguliert nämlich der Körper schnell ansteigende Blutzuckerwerte (Schokolade, Eis, Süßgetränke usw.) mit einer vermehrten/zu starken Insulinausschüttung - und die Folge davon kann ein zu schnell nach unten gedrückter Zucker sein, der Heißhunger macht und wieder zum Schokoladeessen (das Hirn "braucht ja Zucker"
- der Satz ist in seinem üblichen Gebrauch völlig aus seinem Zusammenhang gerissen und wird gerne für Scheinerklärungen missbraucht....) animiert. (Bei Zuckerkranken läuft das auch so, bloß ist dort die Insulinwirkung vermindert und kommt es ohne Zugabe von Medikamenten außer ganz zu Anfang nicht zu Unterzucker.)
Folge von Schoko und Co., sprich schnellem Kohlehydrateinwerfen: s.o. mit Unterzucker und Gegenregulation und viel zu stark schwankenden Blutzuckerprofilen.....viel vernünftiger sind langsam resorbierbare (also längerkettige) Zucker wie in Müsli, Getreide, Brot usw., die das Profil statt "himmelhoch jauchzend- zu Tode betrübt" auf einem allgemein "heiteren" und somit ausgeglicheneren und gesünderen Level halten...sprich statt Berg- und Talzuckerwerten lieber leichte Hügel durch ausgeglichenere Zuckerzufuhr. Du kannst Dich darüber bei der Krankenkasse z. B. informieren oder in einer Ernährungsberatungsstelle z. B. der Verbraucherzentralen oder Deinen Arzt schlagen oder Apotheker fragen und und und.....
Den Glukosetoleranztest (von maxxi angesprochen) würde ich trotzdem ansprechen, denn unter Cortison kann eine Zuckerkrankheit entstehen.
LG, Gabi
Re: lupus und unterzucker??
from Micky on 07/18/2009 04:32 PMGenau so ist es, Gabi, und du hast es im Folgenden ja auch super erklärt.
Ich bin selbst das beste Beispiel als ehemaliger (!) Weißmehl-, Nudel- und Kartoffeljunkie. Seit ich meine Ernährung umgestellt habe, sind diese Zitter- und Watte-im-Kopf-Phasen nicht mehr aufgetreten. Ich esse momentan keinen Zucker o. ä., an Stärke maximal 35 g Haferflocken zum Frühstück und sonst nur Roggenvollkornbrot (ohne Hefe). Das macht sich ganz sehr bemerkbar, auch was Heißhunger auf Süßes angeht.
Gruß Micky
Gabi
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Re: lupus und unterzucker??
from Gabi on 07/18/2009 04:32 PMP. S.
Natürlich hat SabineS das alles sinngemäß schon gesagt - also: ich schließe mich an, Sabine! 
Re: lupus und unterzucker??
from mmair on 07/18/2009 05:04 PMSorry Wir haben das ubersehen.........Ich glaube nicht das es ein direkt zusammenhang mit Lupus und Co. hat. Ich sehe ehrlich nicht das es uberhaupt ein Unterzukerung ist (Hypoglykämie versteht man von einer BZ <40 mg/dl. Oder ein wert zwischen 40-50 mg/dl und nachweis von Symptome) Der sognannte Grauzone 50-60 mg/dl haben manchmal Gesunde Menschen, und bei Fasting (mehr als 24 Std.) regelmäßig deisen Wert. Ein wert über 60 mg/dl schleisst ein Hypoglykämie aus. Wie die andere schon geschreiben hab, ist es wohl möglich das der gefuhl mit der Zackende wert (rauf und runter) zutun hat, vor allem bei konsum von Süßikeiten.
Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
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