nicht alleine fühlen

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wolfskind

37, Weiblich

Beiträge: 1577

nicht alleine fühlen

von wolfskind am 17.06.2010 22:08

hey ihr lieben,

gut dass ich jetzt weiß dass ich nicht alleine bin mit meinen erfahrungen was die docs angeht.

hab heute mal wieder so einen tollen arztbesuch gehabt. es geht mir allgemein ja nicht gut momentan, war dann beim doc und hab das geschildert und hat so abgetastet und blutdruck und das übliche eben. und dann gesagt ja er wüsste auch nicht was machen und ich hatte echt das gefühl dass er mich schon gar nicht mehr ernst nimmt. schon ein wenig gelangweilt oder so. echt scheiße. das hätt ich mir auch sparen können. doof! dann ultraschall, alles beim alten, immer noch entzündet und dann der druck noch durch die ödeme. ja kann man halt nichts machen. mehr medis meint er wäre nicht gut. weil eh schon augendruck nicht mehr so gut und sowas alles. und ich dachte echt warum geh ich da überhaupt hin.
dann hat er fieber gemessen (hatte 37,3) das is für mich schon hoch weil ich normal so 35 hab aber auch das ging irgendwie unter. bin dann mit einem hustensaft entlassen worden. klar das blut wird auch noch gecheckt.. aber sonst..

ende im gelende. super. fühl mich wie ein simulant der nicht ernst genommen wird. ab in die ecke.

Wovon das Herz voll ist, läuft der Mund über.

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coffeesickly

37, Weiblich

Beiträge: 495

Re: nicht alleine fühlen

von coffeesickly am 17.06.2010 22:21

Hallo wolfskind,

das was du schreibst, kann ich Dir nur nachfühlen. Manchmal fühlt man sich wie ein Simulant und fragt sich dann im Endeffekt, warum man überhaupt zum Arzt geht. Ich persönlich empfinde Arzttermine immer als sehr anstrengend und muss mich danach auch immer lang ausruhen, und das hätte man sich ja im Prinzip erspart. Aber es bleibt manchmal nichts anderes übrig, weil man verzweifelt ist wegen diversen Symptomen.
Aber manchmal habe ich auch das Gefühl, die Ärzte geben sich wirklich Mühe und wünschten insgeheim, sie könnten besser und adäquater helfen. Zum Beispiel mit stärkenen Schmerzmitteln die Schmerzen besser lindern. Aber dann kommen eben so Beschränkungen wie Wechselwirkungen hinzu. Ich find, das ist eine ganz furchtbare Seite an Kollagenosen, wenn man merkt, dass der Arzt wirklich verzweifelt ist und nicht helfen kann, und man traurig nachhause geht, weil man mal wieder damit leben muss.
Die Frage ist: Wie machen wir das Beste aus dieser Situation? Hat jemand Vorschläge? Wie geht man nur konstruktiv mit solchen Situationen um?

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Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: nicht alleine fühlen

von Dani am 17.06.2010 22:42

Also wenn man ständig so "frustriert" aus einem Arztgespräch rauskommt, sollte man das mal mit dem Arzt besprechen. Genauso wie Ihr es hier macht.
Er/Sie ist doch auch nur ein Mensch!

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: nicht alleine fühlen

von Leya am 18.06.2010 00:55

Andere Mütter haben auch Söhne / Töchter, die Ärzte/in geworden sind. Warum nicht einfach einen anderen Arzt aufsuchen? Ob als Zweitmeinung oder als kompletten Wechsel, wird man dann ja sehen.

Gruß

Leya

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Mondstern
Gelöschter Benutzer

Re: nicht alleine fühlen

von Mondstern am 18.06.2010 07:38

Ich denke nicht, daß man deswegen einen Arztwechsel vornehmen sollte, solange im allgemeinen ein gutes Verhältinis besteht. Eine Kollagenose ist so komplex und ist nun auch einmal eine Erkrankung die nicht mehr verschwindet. Es ist für einen Arzt nicht immer einfach zu wissen, er kann im grunde nicht viel machen, außer Blutkontrollen und das übliche und dann eben die Medikamentenverschreibung.
Ich kann sie im grunde auch verstehen, denn sie sind nun einmal Menschen. Ich stimme da Dani vollkommen zu. Ich würde das mit dem Doc. besprechen. Manchmal ist ihnen das gar nicht so bewußt.;-)

LG Mondstern

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: nicht alleine fühlen

von Leya am 18.06.2010 07:53

Eine Kollagenose ist so komplex und ist nun auch einmal eine Erkrankung die nicht mehr verschwindet.
Genau. Und nicht nur das. Wird die Kollagenose nicht angemessen therapiert, führt sie zu Schädigungen und schlimmstenfalls... Ein Arzt, von dem der Patient vermittelt bekommt, dass er ihn nicht ernst nimmt, ja geradezu für einen Simulanten hält, ist da vollkommen Fehl am Platze. Dieses Verhalten deutet für mich auf eine absolute Inkompetenz hin und Inkompetenz können wir doch nun wirklich nicht gebrauchen. Und wo liegt eigentlich das Problem, zusätzlich auch einen anderen Arzt zu befragen? Ich jedenfalls mache das bei einigen Fachrichtungen und Ihr glaubt nicht, was sich da so alles ergibt.

Gruß

Leya

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.06.2010 07:57.

Mondstern
Gelöschter Benutzer

Re: nicht alleine fühlen

von Mondstern am 18.06.2010 09:23

Es ist mir schon vollkommen klar, daß eine Kollagenose richtig therapiert werden muß!;-) Ich denke nicht, daß ein Arzt das unterschätzt. Es gibt aber gerade im Bereich der Kollagenosen so eine Vielfalt an Beschwerden, die man nicht alle lösen kann. Was genau sollte der Arzt denn noch tun? So wie Wolfskind es beschreibt, war er ja nun auch nicht untätig, oder?
Ich sehe es doch bei mir nicht anders. Mein HA tut wirklich alles, aber ich merke auch, daß er an Grenzen stößt. Und ich kann ihn verstehen. Ich kann ihn sogar verstehen, wenn ich nach einem xten mal Besuch sein Gesicht nicht mehr so locker fröhlich ist. Ich glaube nicht, daß er mich deswegen für einen Simulanten hält, vielmehr ist da einfach auch eine Unsicherheit und Frustation mit im Spiel. Und bevor man gleich von Arzt zu Arzt rennt, sollte man das ersteinmal abklären.
Ich habe da mal einen ziemlich blöden Fehler gemacht und auch nicht direkt mit dem Arzt gesprochen, sondern meinen
Frust anders abgelassen. Heute bereue ich es und würde bevor ich überhaupt Schritte gehe, die vielleicht nicht sein müssen, anders machen. Und ein direktes Gespräch ist meiner Ansicht nach das wichtigste überhaupt. Erst dann sollte man entscheiden ob es Sinn macht, zum nächsten Arzt zu rennen. Denn über eines muß man sich auch im klaren sein, man beginnt im grunde immer wieder von vorne. Und ob das so gut ist?

LG Mondstern

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wolfskind

37, Weiblich

Beiträge: 1577

Re: nicht alleine fühlen

von wolfskind am 18.06.2010 13:00

ja und nein.
ich kann das schon verstehen dass es für einen arzt auch nicht einfach ist, schon gar nicht wenn es wirklich nicht ganz eindeutig ist was jetzt grade los ist und so. aber ich finde wenn man schon kommt weils einem nicht gut geht und auf besserung hofft, dann sollte der arzt auch tätig werden und nicht so pille palle kann man nichts machen oder nicht?
ich hab dann gefragt wegen schmerzmitteln, dass ich nicht mehr laufen kann. und er meinte ja ich würde ja schon genug nehmen. wenn er mir jetzt gesagt hätte dass es ihm leid tun würde aber es würde an seine grenzen stoßen, dann wär das was anderes. aber er hat wirklich alles auf mich geschoben, ich müsse halt damit leben. und das kann man doch nicht machen. das wirkt dann schon inkompetent.

Wovon das Herz voll ist, läuft der Mund über.

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SnowWhite

-, Weiblich

Beiträge: 765

Re: nicht alleine fühlen

von SnowWhite am 18.06.2010 14:32

hi

mir gehts im moment auch so...ich kann dich da gut verstehen...ich hab im krankenhaus oxycodon verschrieben bekommen vorher hatte ich 2 jahre lang tramadol...und der arzt im krankenhaus meinte er würde das oxycodon auch weiterhin geben l..und es steht auch mit im kurzbrief so drin...soviel dazu...mein arzt schrieb es jetzt einmal zwar auf...aber meinte heute am telefon " das werden wir bald wieder ganz absetzen" dazu gesagt ich rief ihn an weils mir schlechter ging und ne lösung wollte..nicht weils mir super gut geht...und er kam mir gleich mal so...klasse...hab ich mir so gedacht...einen termin hab ich ja nun endlich ende nächste woche...vorher bekam ich ihn ja nach der krankenhaus entlassung nicht zu sprechen..nur kurz am telefon. aber ich finds ne frechheit das ein arzt jetzt schon mit dem gedanken spielt ein medikament was mir verordnet wurde und auch weiterhin verordnet werden sollte...abzusetzen...ich bekomm das ja net umsonst. ich meine wenn das quensyl irgendwann in den nächsten monaten mal greifen sollte und dazu auch noch cortison und das alleine ausreichen würde und er dann sowas sagen würd gut ok..aber nicht einfach mal so..wenns einem eh schon schlechter geht.

ich weiß auch nicht , die ärzte scheinen solche erkrankungen bei jungen menschen echt nie ernst zu nehmen...weil man es uns eben nicht ansieht..das dein arzt dir gar kein schmerzmittel geben will ist ne frechheit. da würd ich wechseln...also das wäre mir echt zuviel..ich mein meiner ist auch schon nicht grad toll aber das ist unmöglich. wenns dir schlecht geht , sollte der auch irgendwas tun...bzw. zumindest erstmal versuchen ..eh er sagt das wird eh nix.

liebe grüße

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: nicht alleine fühlen

von Renate am 18.06.2010 14:38

.das dein arzt dir gar kein schmerzmittel geben will ist ne frechheit. da würd ich wechseln.

Das stimmt aber so glaube ich nicht, wolfskind bekommt doch ein Schmerzmittel, nur meinte der Arzt, das sie ja schon genug bekommt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.06.2010 14:39.
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