Was kommt denn noch?

1  |  2  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


peppi

-, Weiblich

Beiträge: 14

Re: Was kommt denn noch?

von peppi am 28.10.2010 22:36

Ich werde morgen versuchen, hierzu die Krankenkasse und meinen Rheumadoc zu befragen.
Die Ergebnisse lasse ich Euch in diesem Thread wissen.

Danke an Euch, ich verabschiede mich für heute und wünsche einen schönen Abend!

Antworten

Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Was kommt denn noch?

von Dani am 28.10.2010 22:15

Ich würde mal bei der Krankenkasse anrufen. Wenn das wirklich nicht bezahlt wird, dann nach Alternativen fragen.

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

Antworten

peppi

-, Weiblich

Beiträge: 14

Re: Was kommt denn noch?

von peppi am 28.10.2010 22:10

@Dani,

Quelle

Es geht wohl nur um diesen Wirkstoff.


Das dachte ich auch erst, dass hier nur einige Wirkstoffe betroffen sind.
Leider nein! Es geht um die Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Substanzen in Verb. mit Kortison allgemein, zu denen wohl auch Pentoxifyllin gehört.

Antworten

Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Was kommt denn noch?

von Dani am 28.10.2010 22:08

Peppi, schau Dir mal meinen Beitrag an. Es geht wohl nur um diesen einen Wirkstoff. Diesen übernehmen die Krankenkassen nicht.
Es gibt aber noch andere Infusienstherapien mit anderen Wirkstoffen:

Patienten werden hier über 10 Tage per Infusion durchblutungsfördernde Substanzen wie Hydroxyethylstärke (HES), Pentoxifyllin oder niedermolekulare Dextrane verabreicht.[52] Erheblich seltener kommen Substanzen wie das Piracetam oder Prostaglandine bzw. Prostazykline wie das Alprostadil[56] und Iloprost zum Einsatz.[57]

Quelle

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

Antworten

peppi

-, Weiblich

Beiträge: 14

Re: Was kommt denn noch?

von peppi am 28.10.2010 22:04

Leider gibt es keine Ausnahmen, da die Ursache nicht eindeutig nachgewiesen werden kann.
So ein Hörsturz kann von Stress, nach einem Infekt aber eben auch bei nicht autoimmun Erkrankten auftreten.

Ich bin jetzt, nachdem ich ein paar Beiträge von HNO Praxen gelesen habe stark verunsichert.
Aber es gibt wohl ein neueres Vefahren bei dem Kortison unter örtlicher Betäubung direkt ins Ohr injekziert wird und so auch bei Diabetikern angwendet werden kann wegen der unerwünchten systemischen Wirkung...
Aber hierfür gibt es noch keine Zulassung.

Immer wenn ich denke, ich habe alles so halbwegs im Griff.. dann kommen schon wieder irgendwelche
Dinge auf mich zu, die ich nicht "packen kann", weil sie halt einfach nicht greifbar sind und nur wischi-waschi (hätte könnte sollte) Charakter haben.

Ja, das macht mir Angst, ich werde mich auf jeden Fall krank schreiben lassen und einen, nein zwei, drei Gänge zurückschalten... Ich glaube, das wollte mir mein Körper sagen...
Bin zuvor nach einer fetten Grippe halb auskuriert wieder arbeiten gerannt.

Übrigends weiß auf meiner Abeit keiner von meiner chronischen Erkrankung und meine schnelle Ermüdung wird gerne mal auf mangelndes Interesse und Engagement geschoben... Aber das ist schon wieder ein anderes Thema..

So genug gebadet in Selbstmitleid. Was solls, andere sind schlechter dran.

LG

Antworten

Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Was kommt denn noch?

von Dani am 28.10.2010 21:34

Ich hab auch mal gegoogelt.

Seit April 2009 darf in Deutschland im Rahmen der neuen Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL, Anlage III Nr.24) [90] eine Hörsturzbehandlung mit dem Wirkstoff Pentoxifyllin nicht länger zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verrechnet werden. Der Grund hierfür ist die unbewiesene Wirkung des Arzneimittels.

Quelle

Es geht wohl nur um diesen Wirkstoff.

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

Antworten

Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Was kommt denn noch?

von Renate am 28.10.2010 21:28

Das ist ja furchtbar 8-( Gibt es denn da nicht Ausnahmen, wenn das zB. von der Kollagenose kommt zB. im Rahmen einer Vaskulitis ? Und wer nicht soviel Geld hat, Härtefälle ?

Antworten

peppi

-, Weiblich

Beiträge: 14

Re: Was kommt denn noch?

von peppi am 28.10.2010 21:20

Danke Renate!

Das war 2002 bei mir (bin Kassenpatient), ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man heute die Infusionen, bei der Diagnose Hörsturz selbst bezahlen muss. Da würde ich mich nochmal erkundigen, weiß nicht genau wie das aktuell ist.


Ich bin auch Kassenpatient, und der Arzt hat mich hinreichend aufgeklärt, dass die Kassen die Kosten hierfür nicht tragen.
"nicht das Sie dann im nachhinein kommen und mir vorwerfen, ich hätte Sie nicht aufgeklärt...!

Für die Verabreichung der 10 Behandlungen muss ich ca. 550 € aufbringen.
Ich werden morgen versuchen, meinen Rheumadoc ans Telefon zu kriegen, um zu erfragen, wie ich mich verhalten soll.
(auch wenn der mir vermutlich auch eine Rechnung für eine telefonische Beratung stellt..alles schon dagewesen)

Dies habe ich aus folgender Quelle: http://www.drdewes.de/krankheiten/ohr/hoersturz/hoersturz.html

Gesetzliche Krankenkasse bezahlt keine Therapie!

Die Therapie und die Medikamente bei akutem Hörsturz oder Tinnitus werden nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt!

Das klingt unglaublich, aber genau so ist es. Seit dem 1. April 2009 werden weder die Infusionstherapie noch die Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Dies gilt sowohl für die Therapie mit durchblutungsfördernden Medikamente (z.B. Trental, Haes) als auch für Kortison. Die Patienten müssen somit die anfallenden Kosten selbst tragen. Viele Praxen bieten ihren Patienten daher die Infusionstherapie als Selbstzahlerleistung an (IGEL). Fünf Infusionen kosten ungefähr ab 100 Euro (20 Euro pro Infusion. Die Medikamentenkosten sind getrennt in der Apotheke zu bezahlen.
Die Gründe, warum die gesetzlichen Kassen sich aus der Therapie verabschiedet haben sind für den Kenner sehr haarsträubend. Weder die deutsche Gesellschaft
für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. noch der deutsche Berufsverband der Hals- Nasen- Ohrenärzte wurden zu diesem Thema gefragt und um Ihre Meinung gebeten. Beschlossen haben dies natürlich nicht die Kassen allein, sondern die Arzneimittelkommission ... und somit wird jeder die Schuld wieder auf den anderen schieben. Der Leidtragende ist der Patient. ---- Die nächste Erhöhung Ihrer Kassenbeiträge ist Ihnen aber sicher!



LG

Antworten

Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Was kommt denn noch?

von Renate am 28.10.2010 20:46

Ich dachte immer, dass die verschiedenen Bezeichnungen für ein und diesselbe Sache stehen.

Nein die Mischkollagenose ist bereits eine differenzierte Diagnose/Kollagenose und wenn es undifferenziert genannt wird, dann ist noch nicht bekannt um welche Kollagenose es sich handelt.

Während die Mischkollagenose mittlerweile als eigenständige Krankheit abgetrennt ist, wird von Ärzten häufig die Bezeichnung "undifferenzierte Kollagenose" benutzt, um den Kind einen Namen zu geben, bis sich die ein oder andere Diagnose aus dem Kollagenosenkreis herauskristallisiert.

Unter Mischkollagenose (oder auch Sharp-Syndrom) versteht man ein Krankheitsbild mit Symptomen aus den verschiedenen Krankheiten, die unter dem Sammelbegriff Kollagenosen zusammengefasst sind. Die Symptome sind noch unterschiedlicher als beim SLE, je nachdem aus welchen Kollagenosen sich die Mischkollagenose zusammensetzt. Wie beim SLE sind meist ANA nachzuweis

Quelle: http://www.lupus-live.de/die_krankheit/Kollagenosen/kollagenosen.htm

Mmmm, da habe ich wohl einen Fehler gemacht, ich habe heute schon den Behandlungschein für 10 Infusionen unterschrieben. Wann war das denn bei Dir, Renate?

Das war 2002 bei mir (bin Kassenpatient), ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man heute die Infusionen, bei der Diagnose Hörsturz selbst bezahlen muss. Da würde ich mich nochmal erkundigen, weiß nicht genau wie das aktuell ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.10.2010 20:49.

peppi

-, Weiblich

Beiträge: 14

Re: Was kommt denn noch?

von peppi am 28.10.2010 20:39

Hast du jetzt eine Mischkollagenose(MCTD, Sharpsyndrom) ? oder eine undifferenzierte Kollagenose ?


Ich dachte immer, dass die verschiedenen Bezeichnungen für ein und diesselbe Sache stehen. Auf meinen Überweisungen steht jedoch meist undifferenzierte Kollagenose, aber auch schon mal MCTD. Ganz am Anfang hatte ich die Diagnose: Sharp Syndrom.

Ich musste die Infusionen nicht selbst bezahlen.


Mmmm, da habe ich wohl einen Fehler gemacht, ich habe heute schon den Behandlungschein für 10 Infusionen unterschrieben. Wann war das denn bei Dir, Renate?

Ich habe natürlich selbst schon recherchiert und die Infusionstherapie wird von den Kassen nicht oder nicht mehr übernommen, da eine klinische Wirksamkeit nicht belegt ist.
Unterm Strich wünsche ich mir nur, dass ich wieder normal hören kann, was im Moment nicht gegeben ist, ich renne ja schon eine Woche mit einem unbehandelten Hörsturz herum. Aber die bis dato unterbliebene Behandlung ist ja nicht belegt, so dass ich überhaupt nicht mehr weiß, woran ich glauben soll...

Antworten
1  |  2  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum