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charlott

85, Weiblich

Beiträge: 4

Re: Neuer Antikörper DFS-70 - Ausschlusskriterium bei Lupus!!!!

von charlott am 09.12.2017 16:02

Hallo Leya,

vielen Dank für den Willkommensgruß. Ja, ich bin selbst betroffen, wie Du meinem Posting von soeben an Cemmo entnehmen kannst.

Mir fehlt derzeit die Kraft, mich weiter zu informieren. Ich hoffe, dass wir bald klarer sehen.

Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent.

Charlott

 

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Socke

59, Weiblich

Beiträge: 103

Re: schon wieder krankgeschrieben, wie geht ihr damit um?

von Socke am 09.12.2017 15:59

Hallo Heike,

das sind gute Nachrichten. Ich freu mich sehr für Dich und meine Daumen sind gedrückt für eine gute Wirkung ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Wie lange musst Du Geduld haben bis zum Wirkungseintrtt? Lass hören wie es weiter geht und auch Dir ein schönes und geruhsames Adventswochenende.

Liebe Grüße
Daniela


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charlott

85, Weiblich

Beiträge: 4

Re: Neuer Antikörper DFS-70 - Ausschlusskriterium bei Lupus!!!!

von charlott am 09.12.2017 15:50

Hallo Cemmo,

auch bei mir wurde anlässlich meines letzten Vorstellungstermins in der Rheumatologie der Uniklinik Freiburg eine DFS-70-Spezifität im Arztbrief ausgewiesen. (DFS-70+) Die Ärztin hält deshalb eine Kollagenose für sehr unwahrscheinlich. In der Therapieempfehlung wird allerdings weiterhin Quensyl (Einnahme wie gehabt)  empfohlen, vermutlich wegen des chronisch diskoiden Lupus erythematodes. Eine durch Biopsie bestätigte Hypersensitivitätsangiitis sei wohl vereinbar, aber nicht beweisend. Was tun? 

Hast Du Dich inzwischen informieren können? Werden diese Antikörper nur in Freiburg zur Diagnose herangezogen? Wurde Dir ein erneuter Wiedervorstellungstermin genannt oder wer kümmert sich nun um eine Differentialdiagnose?

Danke für eine Nachricht.

Viele Grüße

Charlott

 

 

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Verordnungsfähig! Mycophenolatmofetil/Mycophenolensäure CellCept bei Lupusnephritis

von Leya am 09.12.2017 01:55



Gültig ab 07.12.2017:

Mycophenolatmofetil / Mycophenolensäure bei Lupusnephritis im verordnungsfähigen Off-Label-Use.
Beschlossen vom Gemeinsamen Bundesausschuss.

https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3060/

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Grippeimpfung auch bei Immunsuppression

von Leya am 09.12.2017 00:49

Hallo,

und schon wieder äußert sich die STIKO (ständige Impfkommission) zu

Impfungen von Patienten mit Immundefizienz bzw. Immunsuppression

leider ist das wichtigste Papier, nämlich das

Grundlagenpapier IV:
"Impfen bei Autoimmunerkrankungen und unter immunmodulatorischer Therapie"

noch gar nicht veröffentlicht worden. Es soll Ende 2017 / Anfang 2018 erscheinen.

Was ich aktuell finden konnte, ist dies:

Impfen bei Immundefizienz
Anwendungshinweise zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen
(I) Grundlagenpapier

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00103-017-2555-4.pdf


Pressemitteilung
Impfempfehlungen der STIKO für 2017/2018 veröffentlicht Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat ihre neuen Impfempfehlungen veröffentlicht, wie üblich im Epidemiologischen Bulletin 34. Änderungen gibt es bei den Impfungen gegen Hepatitis A und B, Influenza sowie Tetanus. Im Rahmen der redaktionellen Überarbeitung wurde unter anderem ein Abschnitt zur Impfung von Patienten mit geschwächtem Immunsystem ergänzt  .......

https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2017/07_2017.html


Das Epidemiologische Bulletin 34 des RKI (Robert Koch Institut)
4.8 Impfen bei Immundefizienz bzw. Immunsuppression
Patienten mit Immundefizienz bzw. Immunsuppressi-on leiden häufig an Infektionskrankheiten, die bei diesen Patienten mit schwereren Verläufen einhergehen als bei Immungesunden. Daher sollten Menschen mit Immundefizienz bzw. Immunsuppression grundsätzlich einen möglichst weitreichenden Schutz durch Impfungen erhalten. Daneben spielt ein solider Impfschutz von Haushalt-kontakt-Personen entsprechend der STIKO-Empfehlungen sowie anderer Personen aus dem direkten Umfeld des Patienten (z. B. im Gesundheitsdienst, Kita oder Schule) eine zentrale Rolle für die Infektionsprävention. In Tabelle 2 (s. S. 338 ff.) der STIKO-Empfehlungen sind bereits einige Gruppen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz bzw. -suppression aufgeführt.
Jedoch sind bei der Planung und Durchführung von Impfungen in diesem besonderen Patientenklientel einige Besonderheiten zu beachten, wie z. B.: ▶ das Erkennen und Abschätzen der Schwere des Immundefekts; ▶ die Indikation und Kontraindikation für spezifische Impfungen bzw. Impfstofftypen, je nach Art und Schwere der Grundkrankheit und der daraus resultierenden Immuninkompetenz; ▶ der Zeitpunkt der Impfung (z. B. rechtzeitig vor geplanter iatrogener Immunsuppression); ▶ die spezifische Aufklärung des Patienten, insbesondere wenn eine Off-label- Anwendung unumgänglich ist. Eine Expertengruppe erarbeitet aktuell unter Federführung der STIKO Anwendungshinweise für Impfungen bei Patienten mit Immundefizienz bzw. Immunsuppression mit dem Ziel, die impfende Ärzteschaft bei den o. g. Punkten zu unterstützen und eine Entscheidungshilfe zu geben. Die Anwendungshinweise werden in vier thematisch getrennten Dokumenten publiziert. Das Grundlagenpapier ist bereits publiziert und verfügbar unter: (www.rki.de/stiko > Emp - fehlungen der STIKO > Mitteilungen). Die Dokumente ii – iv sollen bis Ende 2017 bzw. Anfang 2018 publiziert werden.


Ihr findet die erwähnte Tabelle 2 auf der Seite 338 ff. in dem Text, aus dem auch dieses Zitat stammt, hier:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/34_17.pdf?__blob=publicationFile


Hier noch ein Hinweis und der entsprechende Link auf die alte

Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut:
Hinweise zu Impfungen für Patienten mit Immundefizienz Stand: November 2005

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2005/Sonderausgaben/Sonderdruck_STlKO-Hinweise_Nov-2005.pdf?__blob=publicationFile#page=1&zoom=auto,-13,842


Übrigens, hier gibt es eine Übersicht der Impfstoffe und deren Hersteller sowie Links zu den Gebrauchs-/Fachinformationen, aus denen man natürlich auch die Inhaltsstoffe entnehmen kann (u. a. interessant, wenn sich jemand über "Adjuvantien" informieren möchte):

https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/informationen-zu-impfstoffen-impfungen-impfen.html#doc3257840bodyText2

Zum Beispiel für Influenza:

https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/influenza-grippe/influenza-grippe-node.html


Gruß

Leya









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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: schon wieder krankgeschrieben, wie geht ihr damit um?

von Leya am 08.12.2017 23:54

Hallo Gismo,

7 Jahre lang hat das Ciclosprin A (Sandimmun Optoral) meinen Lupus am Fortschreiten gehindert.

Ich drück' die Daumen, dass es bei Dir ebenso wirksam sein wird.

Bitte denk an die regelmäßigen Labor- und Organkontrollen und an Infektionsschutz.

Gruß

Leya

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Neuer Antikörper DSF70 - Ausschlusskriterium bei Lupus!!!!

von Leya am 08.12.2017 23:50

Hallo Charlott,

herzlich willkommen im Forum.

Also, was mich angeht, ich bin dieser Frage nicht weiter nachgegangen.

Bist Du denn von dem Heranziehen dieses Laborwerts und dessen Auswertung selbst betroffen?

Ob es Sinn macht, bei der LE SHG in Wuppertal nachzufragen, Du also Hinweise zur Diagnostik mittels DSF 70 erhalten könntest, kann ich nicht beantworten. Aber einfach mal dort fragen, kost' doch "nix".
Und es ist sicher gut, wenn man dort über diese seltsame Entwicklung informiert wird.

Gruß

Leya

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.12.2017 23:51.

gismo1110

-, Weiblich

Beiträge: 52

Re: schon wieder krankgeschrieben, wie geht ihr damit um?

von gismo1110 am 08.12.2017 19:57


Hallo Daniela, hallo Ihr Lieben,

ich war endlich wieder beim Rheumadoc. Sollte ja rechtzeitig vorher das Cortison reduzieren, damit er auch was sieht... Aufgrund einer Familienfeier konnte ich aber erst ab Montag reduzieren. Das hat aber gereicht. Ich wusste gestern kaum, wie ich vom Parkhaus zur Arztpraxis "laufen" sollte. Aber gut, er hatte genug zu sehen und ich hab mein neues Basismedikament.

Ciclosporin, zweimal täglich 100mg. Hab mich schon ein wenig eingelesen, höre jetzt aber damit auf. Will möglichst positiv in die Therapie geben. Ich muss ja nicht alle Nebenwirkungen mitnehmen. Vom Azathioprin hab ich nix gemerkt (leider auch keine Wirkung), vom Metex dafür um so mehr. Vielleicht ist das Ciclosporin ja irgendwo dazwischen .

Ich wünsche euch schönes, möglichst schmerzfreies Adventswochenende.

LG Heike

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charlott

85, Weiblich

Beiträge: 4

Re: Neuer Antikörper DSF70 - Ausschlusskriterium bei Lupus!!!!

von charlott am 07.12.2017 14:52

Hallo,

 

mich würde interessieren, ob jemand in dieser Angelegenheit nachgeforscht hat und es evtl. neueste Erkenntnisse gibt. Wird dieser neue Antikörper nur in Freiburg bzw. Ulm zur Lupus-Diagnose herangezogen? Es kann doch nicht sein, dass die Lupus-Diagnose in Frage gestellt bzw. ausgeschlossen wird, ohne sich um eine Differentialdiagnose zu kümmern?

Macht es Sinn, bei der Lupus-Selbsthilfegemeinschaft in Wuppertal nachzufragen?

 

Danke für eine Nachricht.

Herzliche Grüße

Monika

 

 

 

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Diagnose in Arbeit

von Leya am 06.12.2017 20:58

@ Rosi - Diesbezüglich sind wir eben unterschiedlicher Meinung.

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