Suche nach Beiträgen von wolvesse

Erste Seite  |  «  |  1  ...  13  |  14  |  15  |  16  |  17  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 170 Ergebnisse:


wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Jetzt bin ichauch am Verzweifeln

von wolvesse am 16.12.2008 14:33

Ja, ich hatte wohl damals wahnsinniges Glück - ich hatte eben auch den Schwerbehindertenstatus, da gelten dann andere Voraussetzungen.

wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Jetzt bin ichauch am Verzweifeln

von wolvesse am 15.12.2008 19:32

Liebe Dani,
ich danke Dir.
Du sprichst mir so aus der Seele!
Letzte Woche war ich ja 3 Tage krank geschrieben und da war ich einfach auch wahnsinnig froh drüber, ich lag in diesen Tagen fast ausschließlich herum. Ich war so froh, mich nirgendwo hin quälen zu müssen. Inzwischen habe ich dann fast manchmal das Gefühl, mir in gewisser Weise selbst Gewalt anzutun.
Es geht ja dann auch irgendwie immer, aber danach bricht dann eben alles zusammen.
Letzten Freitag hatte ich mit Müh und Not dann noch 3 Stunden bei meinen Fünfern unterrichtet, das ging dann zwar ganz gut, obwohl mir der Doc kurz zuvor noch auf die Nase gebunden hatte, dass mein Tinnitus natürlich auch von einem Tumor kommen könne ( DANKE!), aber danach hatte ich ganz zittrige Knie. Spinne ich jetzt, denke ich dann manchmal selbst...

Wie gesagt, so ein paar Stunden viermal die Woche wäre wahrscheinlich okay, aber nicht an manchen Tagen 7 Stunden und dann vielleicht noch ne endlose Konferenz und daheim noch Vorbereitung.

liebe Dani, ich wünsche Dir, dass Du auch langsam wieder auf die Beine kommst!

wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Endoxan bei Allgemeinsymptomen?

von wolvesse am 15.12.2008 18:20

Liebe Maxx,
ja, Cortison habe ich natürlich schon oft genommen, aber ich war eigentlich immer froh, wenn ich es wieder los hatte, weil ich davon nicht mehr schlafen konnte und furchtbare Gliederschmerzen bekomme.

Allerdings weiß ich auch, dass es so nicht mehr weitergeht und ich mich vielleicht doch wieder mal darauf einlassen sollte.
Ja, ich habe jetzt dann bald frei - zum Korrigieren, aber sicherlich kann ich da auch entspannen. Und genau das will ich jetzt auch mal abwarten.

Zudem bekomme ich den Verdacht, dass das Cellcept vielleicht an der ganzen Misere doch nicht so ganz unschuldig ist, so von wegen Abgeschlagenheit, vielleicht müsste ich das reduzieren?

Gestern Abend war ich soweit, dass ich mir sagte, ich setze jetzt einfach alles mal ab, denn meine Werte scheinen ja nicht so schlecht zu sein, dann kann man ja sehen, was dann passiert- aber wahrscheinlich wäre das mit meiner Nierenbeteiligung eher schwachsinnig...

wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Jetzt bin ichauch am Verzweifeln

von wolvesse am 15.12.2008 18:14

Hab noch was vergessen:
ne Wiedereingliederung kann man erst machen, wenn man am Stück oder akkumuliert 6 Wochen krank war, das habe ich noch nicht hinter mir.

Ich habe nach meinem schweren Schub ne Wiedereingliederung gemacht, allerdings nur für drei Monate, danach hatte ich an dieser Privatschule damals freiwillig reduziert, weil ich noch nicht verbeamtet war und ich keine Ahnung hatte, ob ich es überhaupt noch schaffen würde mit dem Job. Da bekam ich einfach Angst, dass sie mich ganz entsorgen könnten!

wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Jetzt bin ichauch am Verzweifeln

von wolvesse am 15.12.2008 18:10

Liebes Rudel,
zuerst danke ich ich Euch mal für Eure lieben unterstützenden Worte.
Dani:
die Knuddelinchen finde ich ganz toll, da musste ich unter Tränen lachen!!!

Mir geht es heute wieder etwas besser und weil heute Philipp Lahm bei uns in der Sporthalle auftritt, fielen bei mir 4 Stunden aus, so waren es plötzlich nur noch drei - das habe ich dann ganz gut bewältigen können.

Das Schlimme ist: wenn man zwischendurch immer wieder Tage hat, an denen es eigentlich ganz okay ist, dann denkt man sich, man sollte sich nicht so anstellen.
Ich finde es so schwierig, mit der Tatsache umzugehen, dass es sehr große Schwankungen gibt.

Theo:
ich schränke ja meine Freizeitaktivitätem auf ein Minimum ein, ich treibe fast keinen Sport mehr, sage ständig Feiern uund Verabredungen ab, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem dies zum einen gar nicht mehr ausreicht zur Regeneration, zum andern macht es so einfach auch keinen Spaß mehr.

Ich hoffe jetzt, dass ich mich in die Weihnachtspause retten kann, dann kann ich da ausruhen und meine Korrekturen schaffen.
Dann mal sehen, wie es weitergeht.
Bei uns ist leider der totale Notstand an der Schule, so etwas wie eine Krankenvertretung gibt es bei uns nicht, es ist sogar schwierig, eine Schwangerschaftsvertretung zu bekommen, das wird regelmäßig auf die Kollegen umverteilt, sodass alle ohnehin schon bis an den Rand belastet sind.
Klar, wenn es soweit wäre, dass ich wieder umkippe, dann wäre das mit der Auszeit eh schon keine Frage mehr, aber rein von den Blutwerten sieht es danach ja nicht aus - habe sie mir gerade vom Nephrologen mitgeben lassen, weil ich am Do nen Termin beim RheumaDoc habe.
Mit dem werde ich das mal besprechen.

Ich schätze, ich drehe mich wirklich ein bisserl im Kreis, ich finde es so schwer mit diesem Auf und Ab - in letzter Zeit allerdings eher Ab- zurechtzukommen...´

Das Gute an der Schule: durch den Lärmpegel höre ich diesen pulssynchronen Tinnitus kaum mal, das ist ja auch schon mal was, nicht wahr!



Viele Grüße,
wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Jetzt bin ichauch am Verzweifeln

von wolvesse am 14.12.2008 17:10

Liebes Rudel,
so langsam aber sicher bin ich am Tiefpunkit angekommen, immer öfters kommt der Satz in meinem Innern:
Ich kann nicht mehr!
Darf ich Euch volljammern?

Ich bin sooo fertig, kann meinen Alltag kaum noch bewältigen, schleppe mich von Tag zu Tag.
Letzte Woche war ich dann so weit, dass ich mich von meinem Nephrologen mal 3 Tage aus dem Verkehr ziehen ließ. Er sagte auch: 'Na, Sie sehen aber wirklich nicht gut aus!' Das höre ich eigentlich eher selten, Ihr kennt das.
Während dieser Tage haben ich dann praktisch nur geschlafen, mit viel Mühe Unterricht vorbereitet.
Seit kurzem habe ich auch einen pulssynchronen Tinnitus, weswegen dann am Donnerstag ohne Befund ein Dopplersono der Halsschlagader durchgeführt wurde- Jetzt Überweisung um MRT und MRA. Aber das nur nebenbei.

Ja, dann ging ich wieder in die Schule, habe aber die Stunden nur mit Mühe bewältigt, am Nachmittag und Abend dann wieder Erschöpfung und Sofa.
Gestern ging es dann ein bisschen besser, habe immerhin einkaufen können und war abends noch eine Weile bei Freunden, heute bin ich wieder halbtot. Hätte heute Nachmittag eigentlich Chorkonzert gehabt, aber ich komme nicht mehr hoch, die Unterrichtsvorbereitung heute Morgen war schon das Maximum.

In mir ist das reine Chaos, ich würde gern nur noch hinliegen, aber ich schneide mir ins eigene Fleisch, wenn ich asufalle, muss ich den versäumten Stoff irgendwie selbst wieder aufholen...
Ich weiß, letztlich wiederhole ich mich, und vielleicht sollte ich Euch damit nicht mehr langweilen, aber ich bin echt am Verzweifeln, selbst ich, die sonst nie heult, weint plötzlich...

wolvesse


Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Endoxan bei Allgemeinsymptomen?

von wolvesse am 10.12.2008 15:09

Hallo Anette,
nun, es ist eben so, dass ich das Cellcept eigentlich schon sehr, sehr lange nehme und früher damit gar keine Probleme hatte...Ich habe eine Nierenbeteiligung.
Noch sind meine Gelenkschmerzen nicht so unerträglich, dass ich was dagegen nehmen müsste (ich nehme eh schon so viele Schmerzmittel wegen Migräne und Gesichtsneuralgien), schlimmer ist die allgemeine Abgeschlagenheit und die Angst vielleicht, dass sich was anderes dahinter verbirgt.

Aber danke für den Hinweis,
wolvesse


Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Morgen gibts den zweiten Nachschub....Endoxan

von wolvesse am 10.12.2008 13:15

Lieber Schmetterling,
es ist leider so, dass sich das Zeug im Körper anreichert und deshalb auch die Nebenwirkungen akkumulativ zu verstehen sind.
Mir wurde es leider zunehmend übel, beim allerersten Stoß merkte ich auch praktisch nichts, aber dann ging es los, immer etwas zeitversetzt, fing erst am Tag nach dem Stoß an und dauerte dann einige Tage.
Ist leider so, ist ne doofe Zeit, aber es hilft meistens!

Alles Gute,
wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Endoxan bei Allgemeinsymptomen?

von wolvesse am 10.12.2008 13:11

Hallo Schmetterling,
ich weiß schon, dass das Zeug nicht so toll ist - ich habe es ja selbst schon genießen dürfen, weiß also prinzipiell schon, wovon ich rede.
Nur ist es eben so, dass ich mir allmählich nicht mehr zu helfen weiß, weil ich immer so fertig bin...

Aber meín Doc hat jetzt selbst Manschetten bekommen, nachdem er die Laborparamter angeguckt hat und sich da nicht wirklich viel verändert hat zu den sonstigen Befunden.

Alles Gute für Deine weiteren Stöße,

wolvesse

Antworten

wolvesse

-, Weiblich

Beiträge: 171

Re: Endoxan bei Allgemeinsymptomen?

von wolvesse am 09.12.2008 18:37

Liebe Ulrike,
ja, ich denke eben auch, dass das Endoxan doch das relativ letzte Mittel ist- ich habe darunter ähnlich gelitten- manchmal mehr als 3 Tage...

Ich hatte erst 2 schlimme Schübe, die gingen eigentlich beide mit schlimmem Gelenkbeschwerden einher, so schlimm sind sie gerade aber nicht.
Ich glaube eher, dass ich es mit einer allgemeinen Überforderung zu tun habe - letzte Woche habe ich wieder an die 50 Stunden gearbeitet...

wolvesse

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  13  |  14  |  15  |  16  |  17  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite