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Stella2

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Re: Blasenentzündung

von Stella2 am 25.12.2011 18:04

@Dornröschen, hast Du wenn du Schmerzen im Flankenbereich hast dann auch Leukos. im Urin?

LG Stella2

In der Demokratie ist eine abweichende Meinung ein Akt des Vertrauens.

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Stella2

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Re: Erfahrungen beim Heilpraktiker ?

von Stella2 am 15.12.2011 15:00

Also für mich war der HP unter anderem ein ganz wichtiger Schlüssel zur Diagnose. War schon fast am aufgeben. Durch ihn ist mir klar geworden, ich muss was tun und bei den Ärzten am Ball bleiben.
Aber er kann mir bei der Behandlung nur ein Stütze sein und er findet es ganz, ganz wichtig dieses in Kombination mit den Allgemeinmedizinern zu machen.
Es ist schon wichtig an einen seriösen ranzukommen der ehrlich ist und nicht nur Geld machen will. Solche hatte ich leider auch mal.

Dir viel Erfolg und hoffentlich dadurch auch eine Linderung.

LG Stella2

P.S Habe übrigens nie was mit Amalgan am Hut gehabt und bin trotzdem krank. Aber wer weiß?

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Stella2

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Re: arbeitsunfähig wegen möglicher kollagenose?

von Stella2 am 12.12.2011 10:47

Hallo Sara,

ich hatte diese bleierne Müdigkeit auch ganz extrem. Letztes Jahr im Oktober habe ich mit Quensyl angefangen. Es ist zwar nicht alles sooo toll, aber die Müdigkeit ist erst nach ca. einem halben Jahr vergangen. Und das ist auch ganz wichtig.
Ich denke Du hättest es noch ein wenig mit Quensyl aushalten sollen. Der eine braucht länger, der andere kürzer.

Ansonsten kann ich Dir da leider keinen Tip geben. Wie gesagt war das nach Jahren von Schwierigkeiten, Quensyl was mir half. Ich drücke Dir die Daumen, dass es besser wird.
Solltest Du das Quensyl absetzen, um zu schauen, ob damit die Müdigkeit verschwindet? Die hattest Du doch vorher auch schon oder?

LG Stella2

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 03.12.2011 17:00

@Fischerin, da hast Du wirklich viel Glück und das finde ich beneidenswert. Sicherlich denke ich auch nicht, dass man alles an geschehene Dinge in der Kindheit festmachen kann. Ich bin mir einfach absolut sicher, dass mich selber psychische Belastungen mit meinen Eltern in ein Schub bringen. Habe aber auch in guten Zeiten Schübe gehabt. Es ist schwer zu filtern. Ich denke jeder muss da für sich den richtigen Weg finden. Einem etwas einreden, was nicht vorhanden ist, halte ich auch für nicht richtig. Jeder weiß am besten, wo seine Schwachstellen sind.

LG Stella2

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 03.12.2011 06:08

@Leya, damit beschreibst Du ja in deinem Fall genau das, was nicht gerade wenige erleben.
Mir ging es nicht wirklich anders, trotz Entzündungswerte und dauernd erhöhter Temperatur. Ich bin da schier manchmal dran verzweifelt, weil ich damit auch noch arbeiten ging und Familie zu versorgen hatte.
Irgendwann bin ich dann auch nicht mehr zum Arzt, weil mir nachher gesagt wurde die BSG sei auch bei gesunden erhöht und erhöhte Temperatur gibt es auch bei gesunden. Mir war nachher nicht mehr klar, wozu man überhaupt noch Blut abnimmt, wenn ja doch als psychisch ist?
Ich weiß auch nicht wirklich, ob man es mit der Kindheit in Verbindung setzen kann? Kann mir aber doch vorstellen, dass es ja Faktoren geben muß die den einen empfänglicher machen für solche Erkrankungen und den anderen nicht. Ich hatte einige gravierende Erlebnisse auch in meiner Kindheit. Wie du aber auch beschrieben hast, hat so gut wie jeder einschneidende Erlebnisse in der Kindheit und es stellt sich hier jetzt auch die Frage, warum schafft der eine es damit gesund durchs Leben zu kommen und der andere nicht?
Vielleicht liegt es aber auch an einer gewissen Charakteristik? Anerzogen? Keine Ahnung. Z.B ist mir aufgefallen, dass die Erkrankten oft sehr hilfsbereit sind. Schon so hilfsbereit, dass sie auf sich selbst nicht achten. Auf keine Signale des Körpers achten. Meinen allen und jedem helfen zu müssen. Ein gewisser gesunder Egoismus fehlt. Mir geht es auch so. Und ich übe gerade daran mich nicht schlecht fühlen zu müssen, sobald ich mal nicht:"jaaaaa, hier bin ich" schrei!  
Das ist auch nur ein Gedanke von vielen dazu.

LG Stella2

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 02.12.2011 16:21

@anniidol, nein wir kennen uns nicht. Ich komme zumindest nicht aus Wien. Würde ich mal gerne hin. Ist glaube ich eine ganz tolle Stadt.
Hatte mich hier aber als Stella abgemeldet.

Das Körper und Psyche zusammenhängen ist ja wohl eine Erkenntnis, keine Vermutung.

Wen meinst Du jetzt damit? Ich kann dem nur zustimmen und denke da gibt es auch nichts rütteln.
Es ist aber auch ein Prozess den man durchmacht um zu diesen Erkenntnissen auch zu kommen. Es liegt schon auch viel daran, dass viele Patienten Gesundheitliche Probleme haben, diese auf die Psyche geschoben werden und dann zwar psychologisch behandelt werden, die Medikamentöse Behandlung bleibt aber auf der Strecke. Und das ist das, warum sich der eine oder andere nicht an das Thema traut. Dem Arzt natürlich ersteinmal seine Physischen Beschwerden erklärt. War bei mir kein bisschen anders. Wenn ich weiß der Arzt nimmt beide Beschwerden für Ernst und ich werde nicht nur in eine Schublade gepackt, dann würde es sich auch ändern, glaube ich zumindest.
Nun ja, ich kann nicht für alle sprechen und jeder ist anders. Ich für meinen Teil suche nach den Triggerpunkten. Da gehört Stress dazu, Hormone und die Psyche. Dessen bin ich mir schon sicher.

LG Stella2

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 02.12.2011 14:26

Ich war vorhin beim HA, um mit ihm meine neuen Werte zu besprechen und natürlich auch um doch ein wenig psychologische Hilfe zu bekommen. Das Thema ist bei uns auch ein wenig in der Einbahnstraße gemündet, weil ich das als ein absolutes No Go gesehen habe. Er meinte zu mir, dass die Blutwerte nicht alleine für ein Psychologisches Problem gesehen werden kann, hat aber auch aus seiner nun mal sehr langen Zeit als Arzt erfahren, dass chronisch Kranke oft mit der Psyche zu kämpfen haben. Ist ja auch logisch, wenn sobald es mir schlechter geht, spielt die Psyche auch verrückt. Oder aus seiner aktuellsten Erzählung eine schlechte Botschaft zu einem schnellen Sterben führen kann. Ich denke auch das man schon was mit der Psyche erreichen kann.
Ganz klasse fand ich aber auch, dass mir mein HA bestätigte was hier viele erfahren. Die Psyche muss oft herhalten. Und gerade das ist es ja auch, warum viele es den Ärzten nicht sagen können. Ich weiß, ich habe da Glück gehabt und bin dankbar, auch wenn es mal drunter und drüber geht, so einen HA zu haben.
Es ist für mich vieles verständlich, doch auch vieles nicht klar. Erfahren kann ich es ja erst durch die eigenen Erfahrungen. Und wenn man die Möglichkeit hat, diese auch zu nutzen, sollte man es auch tun. Und mit jeder Erfahrung mehr wächst man auch. Was ist daran so verkehrt? Ja, ich weiß, die Angst als Psycho abgestempelt zu sein. Es ist schon schade, dass es tatsächlich bei Ärzten auch so vorkommt. Schätze aber auch, das hängt mit einer Überbelastung zusammen.  
Ich möchte da auf jeden Fall Hilfe bekommen, weil ich schon glaube, dass die Psyche eine nicht zu übergehende Rolle spielt. Aus welchen Grund auch immer, sei dahingestellt.

LG Stella2 

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 02.12.2011 09:12

Insgesamt ist diese Erkrankung zu komplex um sie auf den Auslöser verkorkste Kindheit herunterzubrechen.

@Leya, die Meinung habe ich auch. Ich kann mir aber vorstellen, dass Psyche vieles manipulieren kann. Das heißt, ich kann mir bestimmte Situationen die mich eigentlich ziemlich hart treffen komplett ignorieren und mir auch immer wieder einreden, dies und das ist Schuld, aber bestimmt nicht mein Seelenleben.
Wobei ich ungerne von Schuld spreche, sondern vielmehr von Ursache und Wirkung. Ich selber bin nun seit 16 Jahren erkrankt, zumindest so, dass es durch Symptome massiv rausgekommen ist. Allerdings wenn ich es richtig reflektiere, gab es davor auch Ereignisse die sich zeigten, ich dieses aber nicht wahr nahm, weil ich mich damit auch gar nicht beschäftigt habe. Warum auch, wenn man so jung ist? Zumindest ist es so, dass es viele Ergeinisse gab, ab meiner Kindheit gesehen, die sehr einschneidend waren. Als Kind sieht man es so nicht, aber rückwirkend war das schon heftig. Ich rede hier aber nicht vom sexuellen Missbrauch.
Auf der anderen Seite, frage ich mich aber genauso wie du, wie es sein kann, dass es immer mehr Autoimmunerkrankungen gibt und inwieweit es tatsächlich möglich ist, diese mit der Kindheit in Verbindung zu bringen?Es gibt zudem ja nicht nur immer mehr Autoimmunerkrankungen, sondern auch Krebs. Ich kenne inzwischen ziemlich viele Menschen auch in meiner Umgebung, die mit solch ernsten Erkrankungen leben.
Wiederum ist es ganz interessant, dass Menschen die im Sterben liegen plötzlich all ihre Emotionen rauslassen und die Ergebnisse aus diesen Emotionen weit zurückliegen. Das heißt, vieles wird unterdrückt, eben aus der Angst heraus als Psycho beim Arzt abgestempelt zu werden. Mir geht es nicht anders. Ich hatte Angst alles verlagert sich nur auf die Psychoschiene. Habe mich immer wieder gewehrt. Aber was daran ist eigentlich Psycho? Wie genau kann man das Wort eigentlich definieren? Warum steht das alles im negativen Zusammenhang miteinander?
Ein Pärchen was zusammen alt wird, sich liebt, hegt und pflegt stirbt oftmals gemeinsam. Das heißt der eine stirbt am gebrochenen Herzen, wenn der andere geliebte Mensch geht. Ist er deswegen ein Psycho?

Mir fällt zu diesem Thema unendlich viel ein und ich denke sich damit ernsthaft auseinandersetzen kann nicht schaden, vielleicht sogar ein weiter kommen bewirken.
Ob die Erkrankungen aber tatsächlich ursrprünglich damit zusammenhängen, weiß ich nicht. Dazu halte ich es auch zu komplex und es sind zuviele Auslöser im Gespräch. Aber die Psyche spielt im Krankheitsverlauf definitiv mit rein. Das spüre ich selbst ganz oft.
LG Stella2

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Re: Lupis und Familie / Kindheit

von Stella2 am 01.12.2011 11:25

Hallo an alle,

habe mich wieder neu eingeloggt und hoffe es gibt ein Neuanfang ohne "Stress".

Die Thematik Kindheit/Eltern/Psyche/Krankheitsaktivität ist für mich gerade ziemlich aktuell. Und ich kann und würde das Thema gar nicht so weit nach hinten schmeißen. Ich denke schon das es vorerst eine Veranlagung für Autoimmunerkrankungen gibt, genauso das Stress, Umwelt, Ernährung eine große Rolle spielen, aber die Psyche kann den Verlauf beeinflussen.
Jeder von Euch merkt es ja selber. Sobald Stress in Form von Auseinandersetzungen gibt zwischenmenschlicher Natur, geht es einem schlechter. Ich merke es sofort und habe deswegen auch ein ziemlich großes Problem sobald es zu Streitereien kommt. Allerdings gibt es einen noch heftigere Reaktion, wenn es sich um Menschen handelt die mir sehr "Nahe" sind. Mit denen ich negative, sowie positive Ereignisse verbinden kann. Oft ist es ja so, dass man negative Ereignisse so wunderbar verdrängen kann. Sie nicht sehen will, weil sie schlechte Gefühle erzeugen. Der Körper ist da schon sehr gut in der Lage es für eine Weile zu unterdrücken. Doch das Unterbewußtsein vergisst ja nichts und holt es sobald eine ähnliche Situation wieder auftritt mit aller Macht wieder hoch.

Die Ursache der Autoimmunerkrankungen bleibt aber generell noch im Verborgenen. Und es werden ja auch immer mehr. Das macht das ganze noch interessanter. Denn das wirft neue Fragen auf. Und es ist für die Ärzte kein einfaches Feld.

Es ist wie ich finde nicht unspannend und auch interessant inwieweit wir selbst durch die Psyche in der Lage sind, Krankheitsaktivitäten zu kontrollieren und somit besser mit der Erkrankung umgehen zu können.
Für mich das Projekt 2012!

LG Stella2

P.S Ich danke hier jemanden besonders für die Anstösse die ich immer wieder bekomme und wir lesen uns!

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