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Re: Stundenreduzierung erst nach Gewährung der EMR???
from PinkeMary on 10/19/2008 07:58 PMKönnte mir auch vorstellen, dass ich zum Gutachter muss. Ich hatte ja ne Kur beantragt, die jedoch jetzt abgesagt wurde, da meine Therapeutin mich für eine Essgestörten-Klinik vorgesehen hatte (hab ich ja drüber berichtet). Die von der DR meinte, sie wollen jetzt erstmal die Kur abwarten. Ich sagte ihr dann aber, dass das abgesagt wurde aus verschiedenen Gründen und dass von der Klinik dann eine Info käme (komisch im übrigen, dass die Durchschrift des Briefes noch nicht angekommen ist.)
Ich hoffe nur, dass das jetzt kein Nachteil für mich ist, obwohl die Absage der Kur ja gut begründet ist.
Wäre schön, wenn das alles schnell über die Bühne gehen würde.
Ist eigentlich eine EMR für die Erhöhung des GDB von Vorteil? Den Antrag hatte ich auch gestellt.
Re: Juhuuuuu bin wieder da
from PinkeMary on 10/19/2008 07:42 PMJetzt hier auch noch mal ein Hallo 
Hab ich das richtig verstanden, dass du nur 5 Stunden nach der Biopsie liegen musstest? Ich musste bis jetzt auch immer 24 Stunden liegen, von "nur" 5 Stunden habe ich noch nie was gehört.
Re: Stundenreduzierung erst nach Gewährung der EMR???
from PinkeMary on 10/19/2008 07:38 PMHi Dani,
die Sachbearbeiterin vom DR meinte jedoch zu mir, dass ich das Formular selbst ausfüllen kann, ich müsste nur eine Kopie meines Arbeitsvertrags beilegen. Aber davon mal abgesehen, kam mir grad eine gute Idee (ich finde zumindest das sie gut ist
)
Ich habe mit meinem Chef besprochen, dass ich, wenn ich nicht mehr kann, nach hause gehen kann. Dieses Angebot habe ich auch schon in Anspruch genommen, aber ich will es natürlich nicht ausreizen. Aber ich werde dies beim DR angeben, auch mit der Begründung, dass ich nicht weiter krank sein wollte und das arbeiten versuchen wollte. Vielleicht sehen die dann, dass ich nicht mehr in der Lage bin, meine Stunden vor Beginn des Schubes zu halten.
Ich glaub ich hab mich jetzt grad ziemlich undeutlich ausgedrückt. Oder versteht ihr was ich sagen will?
Wieviel Stunden arbeitest du denn jetzt und wieviel hast du vor der Rente gearbeitet und hast du einen finanziellen Verlust oder geht das alles 1 zu 1 auf?
LG Pinke Mary
Re: Stundenreduzierung erst nach Gewährung der EMR???
from PinkeMary on 10/19/2008 06:41 PMHi leya,
vielen Dank für deine Antwort und die Links.
Es ist echt ein schwieriges Thema. Ich werde jetzt glaub ich folgendes machen: Die Rentenversicherung schickt mir ein Formular zu, welches vom Arbeitgeber ausgefüllt werden muss. Dort geht es um meine Tätigkeit und die Höhe des Gehalts. Allerdings werde ich das Formular selbst ausfüllen, da ich nicht möchte, dass mein AG von der Rente etwas erfährt. Noch nicht zumindest. Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen, wenn die Rentenversicherung diese Infos haben möchte. In dem Zusammenhang werde ich jedoch (am liebsten von meinem Arzt) ein Schreiben beilegen, dass ich wieder arbeite, aber nicht in der Lage bin diese Arbeitsleistung für 30 Stunden die Woche zu halten. Es ist so, dass ich Cellcept nicht reduzieren kann, da dann vielleicht die Nierenschädigung zu schnell voranschreitet. Die Nebenwirkung davon ist der niedrige HB-Wert, der sich ja in nächster Zeit nicht ändern wird, weil sich die Dosierung von Cellcept ja auch nciht ändern wird. Dann kann ich ja als Begründung angeben, dass ich mir eine "freiwillige" Reduzierung nicht "leisten" kann und hoffe, dass dem Antrag schnell stattgegeben wird.
Meinst du das kann ich machen oder schieße ich mir dann ein Eigentor? Es ist wirklich nicht einfach, das alles "richtig" zu machen, denn wer weiß was in diesem Fall richtig oder falsch ist. Oh man, echt verzwickt.
Beim VDK bin ich Mitglied, die haben mir damals bei der Runterstufung der Schwerbehinderung sehr gut geholfen. Auch jetzt wollt ich mich informieren wegen der EMR und der Anwalt war ein totaler Stoffel und eigentlich war ich nicht schlauer als vorher. Das war schon echt doof.
Krankschreiben lassen will ich mich nicht, ich bin so froh, dass ich wieder "raus komme". War fast drie Monate zh. Aber auf der anderen Seite bin ich nicht in der Lage, die 30Std. zu halten. Wenn ich abends heim komme, bin ich einfach nur fertig und kann nix mehr machen als mich aufs Sofa legen und ausruhen.
Viele liebe Grüße
Pinke Mary
Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 08:09 PMDas du keine psychosomatische Kur möchtest, kann ich gut verstehen. Ich habe meine genehmigte psychosomatische Kur am Freitag im Einvernehmen mit dem Psychologen der Klinik abgesagt. Es hätte echt keinen Sinn.
Du kannst dich natürlich jederzeit hier ausheulen, auch direkt bei mir per PN, aber trotzdem mache ich mir Sorgen. Wenn du selbst in einer psychatrischen Praxis arbeitest, weißt du doch eigenltich, wie gefährlich Depressionen sein können, wenn man nichts dagegen macht. "Wie weit" sind sie bei dir ausgeprägt? Halt den Kopf hoch und versuche das Schöne am Leben zu sehen und zu genießen. Geh heut abend vielleicht mal schön in die Badewanne mit schönem Badeschaum, sowas tut der Seele auch immer gut.
Fühl dich ganz fest geknuddelt....
Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 02:36 PMLiebe Katarina,
ich mache mir grad ziemlich Sorgen um dich. Du bist ja wirklich total am Ende und sicherlich auch sehr depressiv. Bitte tu mir einen Gefallen und hole dir Hilfe! Ich war auch lange in psychologischer Behandlung und es hat mir nur geholfen. Vielleicht wäre auch ein stationären Aufenthalt für dich ratsam.
Bitte tauch nicht in deine Depressionen tiefer ein, so dass die Gedanken an den Tod immer "schöner" werden. Gib nicht auf und mach was dagegen, dein Leben ist doch trotz Krankheit noch nicht wert es zu leben.
Bitte bitte tu was! Wenn du Rat oder Hilfe oder irgendwie anders Unterstützung brauchst, dann melde dich bitte, gerne auch per KN! Das was ich machen kann, mache ich.
Drück dich ganz fest und versprich mir keinen Blödsinn zu machen.
Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 02:05 PMLiebe Katarina,
du schreibst, dass du körperlich und seelisch eine Null bist. Ich kenne dich zwar persönlich nicht, aber du bist doch keine Null!!!! Keiner von uns ist eine Null. Im Gegenteil, durch unsere Krankheit sind wir doch eher was besonderes!!!
Rede dir bitte nicht ein, dass du nichts wert bist, ok?
Was hälst du von homöopathischen Alternativbehandlungen (natürlich zusätzlich zur Schulmedizin, nicht als Ersatz). Ich bin bei einem Naturheiler in Behandlung, zusätzlich zu meinen herkömmlichen Medis, und ich fühle mich gut damit. Er hilft mir auch sehr. Auch über einen Besuch bei einer Kinesiologin denke ich nach. Wenn du eine gute findest, kann sie dir helfen, dein Selbstbewusstsein zu steigern. Wäre das eine Option für dich?
Hast du einen Mann an deiner Seite, der dich unterstützen und dich ein bissl aufbauen kann?
Stundenreduzierung erst nach Gewährung der EMR???
from PinkeMary on 10/17/2008 01:50 PMHallo ihr Lieben,
ich habe aus einer Arbeitsunfähigkeit heraus (bezog zu dieser Zeit schon Krankengeld) einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Meine ursprüngliche Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden. Heute habe ich einen Anruf bekommen, dass der Antrag eingegangen und soweit bearbeitet wurde und die Prüfung durch die Ärzte erfolgt.
Nun arbeite ich seit Montag wieder und ich merke, es ist einfach zuviel. Durch das hochdosierte Cellcept ist mein HB-Wert nie höher als 8,5. Und das Cellcept reduzieren wäre nicht gut, da die Nierenschädigung dann schneller voranschreiten könnte. Somit ist der niedrige HB-Wert erstmal ein Dauerzustand. Ich wollte ab November auf 24 Wochenstunden runter gehen.
Weiß jemand von euch, ob das negative Auswirkungen auf die EMR haben könnte? Sollte ich erstmal abwarten, ob die Rente genehmigt wird?
Vielen Dank und liebe Grüße
Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 01:43 PMHi Katarina,
vielen Dank für deinen Tip wegen der Stundenreduzierung. Als ich den Antrag auf EMR gestellt habe, befand ich mich im Krankengeld. Nun gehe ich ja wieder arbeiten, merke aber, dass es zuviel ist. Aber vorhin habe ich einen Anruf von der Rentenanstalt bekommen, die haben meinen Antrag bearbeitet und nun mal abwarten, hoffentlich geht es schnell. Vielleicht sollte ich dann wirklich noch warten mit der Stundenreduzierung.
Ich kann dich gut verstehen. Grundsätzlich war ich auch immer eine "Strahlefrau" und wenn mich jemand gefragt hat, wie es mir geht, hab ich immer alles "runtergespielt" und fröhlich gesagt, dass es bergauf geht. Auch wenn es mir richtig schlecht ging, konnte ich nicht sagen, dass es mir schlecht ging. Das ist ein Prozess und ich bin gerade dabei zu lernen, auch mal zu sagen, wenn es mir schlecht geht. Aber ich fühle mich dann immer wie eine "Überkranke", wenn ich sage, dass es mir schlecht geht. Schon echt komisch, oder? Ich kenne einige Kranke, die sich damit sehr schwer tun. Aber ich glaube bei mir hat es auch damit zu tun, dass man die Krankheit ja nicht sieht. Für das Umfeld wäre es wahrscheinlich einfacher, wenn man es sehen würde wie z.B. einen Gipsarm.
Versuche irgendwie über deinen Schatten zu springen und deine Schüchternheit zu überwinden. Du musst dich nicht dafür rechtfertigen, dass du krank bist. Aber ich kann das gut verstehen, manchmal hat man das Gefühl, als müsse man das tun. Echt doof.
Alles Gute
Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 12:26 PMHi Katarina,
wenn du dich nicht in der Lage fühlst zu arbeiten, dann lass dich krank schreiben. Ich würde zu dem Vertreter deiner HÄ gehen und ihr/ihm die Lage erklären und sie/ihn bitten, dich für längere Zeit krank zu schreiben. Du hast von Rehaunterlagen geschrieben, warst du schon in Reha oder gehst du noch?
Ich bin in einer ähnlichen Situation, mit dem Unterschied, dass ich ca. drei Monate zh war und nun wieder arbeite, jedoch festgestellt habe, dass meine Stundenzahl zuviel ist und ich es nicht schaffe und einfach nur groggy bin (arbeite 30 Std.). Ich hab auch ne EM-Rente beantragt und werde jetzt auch auf 24 Stunden reduzieren.
Aber eines ist mir wieder in den letzten drei Monaten klar geworden: Das wichtigste bin ich und meine Gesundheit. Und so solltest du auch denken. Sicherlich ist die Arbeit ein sehr wichtiger Aspekt, aber was hast du davon, wenn du arbeiten gehtst, du aber dabei auf der STrecke bleibst und es dir immer schlechter geht. Also, wenn du nicht arbeiten kannst, dann lass dich krank schreiben. Weiß dein Arbeitgeber von deiner Gesundheit und kannst du mit ihm offen reden?
Liebe Grüße und alles Gute,
Pinke Mary
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