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Re: Arbeitsunfähig-trotzdem arbeiten???
from PinkeMary on 10/17/2008 12:26 PMHi Katarina,
wenn du dich nicht in der Lage fühlst zu arbeiten, dann lass dich krank schreiben. Ich würde zu dem Vertreter deiner HÄ gehen und ihr/ihm die Lage erklären und sie/ihn bitten, dich für längere Zeit krank zu schreiben. Du hast von Rehaunterlagen geschrieben, warst du schon in Reha oder gehst du noch?
Ich bin in einer ähnlichen Situation, mit dem Unterschied, dass ich ca. drei Monate zh war und nun wieder arbeite, jedoch festgestellt habe, dass meine Stundenzahl zuviel ist und ich es nicht schaffe und einfach nur groggy bin (arbeite 30 Std.). Ich hab auch ne EM-Rente beantragt und werde jetzt auch auf 24 Stunden reduzieren.
Aber eines ist mir wieder in den letzten drei Monaten klar geworden: Das wichtigste bin ich und meine Gesundheit. Und so solltest du auch denken. Sicherlich ist die Arbeit ein sehr wichtiger Aspekt, aber was hast du davon, wenn du arbeiten gehtst, du aber dabei auf der STrecke bleibst und es dir immer schlechter geht. Also, wenn du nicht arbeiten kannst, dann lass dich krank schreiben. Weiß dein Arbeitgeber von deiner Gesundheit und kannst du mit ihm offen reden?
Liebe Grüße und alles Gute,
Pinke Mary
Re: Heul....muss mich mal für ein paar tage abmelden...!
from PinkeMary on 10/14/2008 07:22 PMAlles alles Gute!
Ich war vor zwei Monaten auch zur Biopsie, kann somit sehr gut nachempfinden wie es dir geht. Das blöde an der Sache ist immer die "Schieber-Sache"
Viel viel Glück und bis bald
Re: Gehe wieder arbeiten....
from PinkeMary on 10/14/2008 07:19 PMHallo zusammen,
ihr habt Recht, scheiss auf das Geld.
Allerdings ist es irgendwie ein Teufelskreis, denn die Anämie, die mir sehr zu schaffen macht und weswegen ich diese Probleme habe, kommt durch das CellCept, welches auf 2g täglich eingestellt ist. Da die letzen drei Jahre ein Voranschreiten der Nierenschädigung trotz CellCept nicht aufzhalten war (bei 1g tgl.),ist jetzt halt die Frage, ob ich Cellcept reduzieren sollte. Dadurch würde der HB wieder etwas hoch gehen und meine Beschwerden würden sich etwas lindern. Allerdings kann es dann sein, dass ich schnelller eine Ersatztherapie bauche.
Am Do habe ich ein GEspräch mit meinem Doc, der war im Urlaub. Es muss jetzt was passieren, denn der niedrige HB-Wert schränkt mich schon sehr ein und lindert auch meine Lebensqualität. Nichtsdestotrotz werde ich nächste Woche mit meinem Chef sprechen wegen Reduzierung meiner ARbeitsstunden. Ich sollte jetzt wirklich nur auf mich und meinen Körper hören.
Danke euch!
LG Pinke Mary
Re: Gehe wieder arbeiten....
from PinkeMary on 10/14/2008 02:02 PMHi Esther,
du hast ja eigentlich recht.
Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab einfach nur Angst vor meiner eigenen Courage.
Als ich die letzten drei Monate zh war, ist mir die letzten zwei Wochen die Decke auf den Kopf gefallen, ich war nur nölig und ungenießbar, weil ich endlich wieder arbeiten wollte.
Jetzt arbeite ich wieder und es geht mir so scheisse. Es ist viel liegen geblieben und gerade um diese Uhrzeit kann ich einfach nicht mehr. Ich werde total müde (mein HB ist auch sehr niedrig, ca. auf 8) und ich sehr irgendwie nur verschwommen im PC. Hm, ich werde heut abend mit meinem Mann sprechen und dann wahrscheinlich echt reduzieren. Meine Gesundheit kann mir kein Geld der Welt zurückgeben......
Geht es dir auch so:
Als ich krank zh war und mit meinem Chef telefoniert habe, habe ich ihm immer klar machen können, dass ich "krank" bin, auf mich achten muss, etc.! Und jetzt, wo ich wieder arbeiten gehe, will ich keine "Schwäche" zeigen und durchhalten, obwohl mein Chef der Letzte wäre, der es nicht verstehen würde, wenn ich heim gehe (er hatte selbst mal Krebs udn weiß was es heißt, eine das Leben verändernde Krankheit zu haben)...
Gehe wieder arbeiten....
from PinkeMary on 10/14/2008 01:39 PMHallo zusammen,
seit gestern geh ich wieder arbeiten und ich bin so groggy. Versuche mir ständig einzureden, mir nicht einzureden, dass ich so kaputt bin (oh, das war jetzt wirsch). Aber ich rede es mir nicht ein, ich bin um diese Zeit einfach nur fertig.
Ich habe einen 30Stunden-Vertrag, den ich auf 4 Tage die Woche aufteile (3 Tage voll arbeiten, den 4 Tag bis 15Uhr).
Ich überlege jetzt auf 24 Std. zu reduzieren, dann hätte ich jeden Tag 6 Stunden und könnte jetzt gleich heim gehen. Allerdings bekomme ich dann auch weniger Geld...ach, ich bin doch doof....Mein Mann verdient gut und die Möglichkeit bestünde, aber es ist wieder so, dass ich mir denke "Ach, in ein / zwei Wochen habe ich mich wieder dran gewöhnt und das Geld ist auch nicht schlecht". Wie kann ich so ein Denken ausschalten, gerade im Moment, wo ich in den letzten Monaten einen Schub hatte...... Manchmal glaube ich, dass ich ein Narzist bin.....
Re: Ernährung bei Lupus
from PinkeMary on 10/12/2008 10:35 AMHi Andrea,
ich habe auch lange überlegt, ob ich meine Ernährung umstellen soll und habe lange im Internet nach der richtigen Ernährung gesucht. Bis jetzt hab ich nichts gefunden.
Ich versuche schon, viel Obst und Gemüse zu essen. Auch esse ich wenig Fleisch, das hat aber den Grund, dass ich mich immer mehr davor ekele. (Wenn ich einen Tiertransport sehe, dann ist es schon vorbei). Aber auch Schoki kann ich nicht lassen, aber ich denke auch, dass es wichtig ist, dass man mit sich selbst zufrieden und glücklich ist und das gelingt nur ohne Verbote für gewisse Speisen.
Wenn sich alles in Waage hält, ist alles ok.
Viele liebe Grüße
Re: Reha in Bad Pyrmont
from PinkeMary on 10/12/2008 10:30 AMHallo zusammen,
wollte euch mal berichten wie der aktuelle Stand ist:
Ich war am Freitag zum Vorgespräch in der Psychosomatischen Klinik in Bad Pyrmont. Es war ein sehr nettes Gespräch und der Psychologe war auch sehr freundlich. Wie ich bereits vermutet habe, hat meine Therapeutin als Hauptgrund meiner Kur Essstörungen angegeben. Damit hab ich nun wirklich kein Problem mehr. Aber der Psychologe und ich sind dann gemeinsam zum dem Schluss gekommen, dass es eigentlich keinen Sinn macht, eine psychosomatische Kur zu machen, denn die "seelischen Probleme" erfordern nun wirklich keine 6-wöchige stationäre Behandlung. Gerade auch im Hinblick darauf, dass ich im Moment wöchentlich zur Blutkontrolle gehe und ich schon die Anlehnung an meinen Hausarzt brauche. Dieser Kontakt wäre ja in der Kur unterbrochen und das bringt bei mir nur Unsicherheit mit sich.
Ich bin wirklich froh, dass ich keinen Widerspruch eingelegt habe, denn nun schreibt der Psychologe aus der Klinik einen Bericht an den Rentenbund. Ich hoffe, dass sich dies nicht negativ auf eine eventuell später mal beanzutragende Erholungskur auswirkt.
Mir ist so ein großer Stein vom Herzen gefallen, als die Kur abgesagt wurde. Ich war ja die ganze Zeit hin- und hergerisschen, aber jetzt weiß ich, dass dies das beste ist.
Viele liebe Grüße
Re: Reha in Bad Pyrmont
from PinkeMary on 09/28/2008 11:08 AMHi Dani,
Danke fürs Handauflegen.
Ich bin manchmal so ein Schisser und hab Angst vor meiner eigenen Courage.
Diese Kur soll mir ja helfen. In dem Begleitheft, welches mir zugeschickt wurde, steht auch drin, dass in diesem ersten Vorgespräch abgeklärt werden soll, ob das Krankheitsbild passt und ob die Klinik die richtige ist. Ich lass mich einfach mal überraschen. Das schöne ist, dass mein Mann mitkommt
Liebe Grüße
Re: Reha in Bad Pyrmont
from PinkeMary on 09/28/2008 10:55 AMAlso es ist eine psychosomatische Kur. Ich habe mittlerweile eine Broschüre von der Klinik bekommen, in der steht, dass die "normale" Dauer eine ps. Kur in dieser Klinik immer 6 Wochen beträgt.
Meine Therapeuten ist im Urlaub, somit kann ich sie zur Zeit nicht fragen, was sie in ihrem Bericht geschrieben hat. Ich weiß nicht genau, ob sie die Essstörungen an erster Stelle "meiner Probleme" gestellt hat. Am 10.10. habe ich ein Temrin zum Vorgespräch in der Klinik.
Auf der einen Seite glaube ich, dass mir eine ps. Kur gut tun würde. Gerade im Hinblick auf die Kinderlosigkeit, die evtl. schneller eintretende Nierenersatztherapie. Eine Verhaltentherapie kann bestimmt nur helfen. Aber ich weiß nicht, in welche "Gruppe" die mich stecken. Wenn ich in Essgestörtengruppe komme, bringt mir das gar nichts.
Auf der anderen Seite will ich aber so lange nicht weg. Ach ich weiß doch auch nicht, bin grad hin und her gerissen und wünschte mir, dass mir jemand die Hand auf die Schulter legt und sagt, was ich machen soll. Aber das wird nicht passieren
Ich hab ja auch einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Dafür ist eine Kur bestimmt auch gut, die können ja dann meine Leistungsfähigkeit feststellen oder?
Einen schönen Sonntag für euch und sonnige Grüße
Pinke Mary
Re: Frauenärztin schließt Risiko bei Schwangerschaft bei mir aus
from PinkeMary on 09/26/2008 03:55 PMHi Lucifera,
ich kann mich den anderen leider nicht anschließen. Unser Versuch, eigene Kinder zu bekommen, ist leider fehlgeschlagen. Aber du hast keine Nierenbeteiligung oder? Dann sieht es vielleicht nochmal anders aus.
Grundsätzlich denke ich aber auch, dass jede Frau und jeder Lupus unterschiedlich verläuft, so dass man gar nicht sagen kann, ob eine Schwangerschaft bei dir gut gehen würde oder nicht.
Ich kann dir nur empfehlen, dich vorher genau zu erkundigen. Mein Mann und ich waren damals bei Frau Fischer-Betz in der Lupus-Schwangerschafts-Sprechstunde in Düsseldorf. Weiterhin waren wir bei Frau Prof. Oestensen in Bern und bei Frau Gromnica-Ihle in Berlin. Ich kann dir diese Damen nur ans Herz legen. Die kenne sich richtig gut aus und wissen, wovon sie reden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass dein Kinderwunsch in Erfüllung geht.
Liebe Grüße
PinkeMary
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