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Heute zuviel Ärzte gesehen, bin völlig erschlagen
von Heidi am 19.11.2009 19:33Ein blöder Zufall wollte es, dass ich heute, obwohl z.Zt in der Wiedereingliederung, absoluten Ärzte- und Heilpraktikerstress bekommen habe: 8.00 Uhr Abfahrt zur Klinik/Rheumatologen, der ist prima, aber hat heute zu Immunsuppressivum geraten, dann 11.00 Uhr musste ich zur Arbeitsstelle - 40 Km , weil die Betriebsärztin endlich mal Zeit hattte und mich sprechen wollte und dann weiter, wieder 30 Km zum Heilpraktiker, den ich schon Montag verschieben musste, weil mein Sohn angeblich Schweinegrippe hatte.Anschließend Einkaufen etc. Gestern Masseur - hat zwar toll geholfen aber..., dienstag immer Krankengymnastik, das alles zusätzlich zur Arbeit, Kindern, Haushalt etc.
Bin völlig erschlagen und die neue Betriebsärztin meint es auch noch gut, spricht mit mir darüber- eindringlich -, dass ich mal was nur für mich machen soll etc.
Da hätte ich schreien können, stattdessen sind mir die Tränen gekommen, das wollte ich schon garnicht. Ich halte die ganzen Weißkittel, vor allem die, die einem so tolle Ratschläge geben, nicht mehr aus.Meine Freizeit verbringe ich als Privatpatientin damit, Überweisungen zu schreiben und die Kosten wieder bei der Beihilfe und der Krankenkasse zu beantragen.
Dieser Behandlungs- und Abrechnungsstress gibt mir den Rest.
Wer kennt das?
Gruß Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Soll jetzt Immunosporin nehmen, wer hat Erfahrungen -?
von Heidi am 19.11.2009 19:14Hallo alle zusammen,
Nachdem ich 2 Jahre ohne Probleme Resochin genommen hatte, wurde noch endzündliches Wirbelsäulenrheuma mit Darmbeteiligung diagnostiziert und ich habe Sulfasalazin als Basismedikament bekommen. Danach habe ich aber weder Resochin noch Quensil vertragen. Heute ist die Entscheidung gefallen, dass ich mit einem Immunsuppressivum einsteigen soll. So ganz geheuer ist mir das nicht. Wer kann mir Erfahrungen mit diesem Immunosporin berichten?
Herzliche Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Schweinegrippe-Impfung: Erfahrungen von Geimpften
von Heidi am 12.11.2009 19:40Hallo,
weiß jemand etwas darüber, was passiert, wenn in eine frische, noch nicht feststellbare Infektion reingeimpft wird?
Bin verunsichert, selbst lasse ich mich nicht impfen, weil - daher habe ich wohl den Lupus, aber wegen meiner Kinder. Heute wurde mir gesagt, das weiß niemand, ist aber grundsätzlich schlecht.
Gruß an alle
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Herzschmerzen oder Rheuma (Tietze-Syndrom)
von Heidi am 26.10.2009 18:28Hallo Redcow,
langsam wird es mir unheimlich, habe diese Symptomatik, wenn sie auch nicht immer so heftig ist , auf meine Brustwirbelproblematik und den psychischen Stress durch immer neue Diagnosen zurückgeführt, aber als ich eben gelesen habe, fiel es wie Schuppen von den Augen.Konnte wochenlang keinen BH ertragen, habe mir dann im Sanitätshaus einen besonders bequemen gekauft in großer Größe. Einmal hatte ich solche Schmerzen bei einer Autofahrt, dass ich anhalten musste und kaum noch Luft bekam. Es war aber mehr rechts im Brustbereicch, wäre es links gewesen, hätte ich wohl gleich einen Notarzt gerufen.
Habe aber eigentlich keinen Bock auf weitere Diagnosen. Wie macht man diese Moorbehandlung?
Für deinen KHA erstmal toi,toi,toi!
Herzliche Grüße Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Bin unsicher: Resochin oder Quensil
von Heidi am 26.10.2009 18:06Hallo,
musste nach 8 Wochen Pause wieder mit Resochin anfangen.Hatte ich vorher relativ gut vertragen.Dann wurde es abgesetzt, weil ich erstmal wegen Wirbelsäulenrheuma Sulfasalazin nehmen musste. Sollte auf Quensil umgestellt werden, habe aber sehr schnell heftig juckenden Hautausschlag an den Beinen bekommen und musste wieder absetzen. Am Freitag sollte ich wieder mit Resochin anfangen und Samstag hatte ich wieder starken Durchfall und dann wurde mir auch noch übel, insbesondere nach dem Essen.Jetzt bin ich unsicher, ob Quensil nicht vielleicht doch das kleinere Übel ist. Hat jemand solche Erfahrungen?
Gruß
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Kraftlosikeit der Arme kennt das jemand?
von Heidi am 26.10.2009 17:47Hallo Cinderella,
ja habe auch Probleme mit der Halswirbelsäule, u.a. doppelten Vorfall, und im Brustwirbelbereich. Aber im Becken- bzw.Darmbereich waren die Probleme zuletzt so akut, dass ich in die Klinik musste und dort wurde erstmal nur die schlimmste Symptomatik behandelt, weil ich eigentlich für eine Darm-OP angemeldet war. Scheinbar gibt es bei MRTs - und den Auswertern vielleicht auch - große Unterschiede.Wenn das so weitergeht mit den Schmerzen im Halswirbelbereich und den Armen und Händen lasse ich auch dort die Babor- Infiltrationstherapie machen, hat im Kreuz-Darmbeinbereich wunderbar gewirkt.
Herzliche Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Noch mal Hämatome und mehr....alles komisch.
von Heidi am 25.10.2009 10:06Hallo,
das kenne ich auch, wenn auch noch nicht so lange und so ausgeprägt. Angefangen hat es an den Beinen, wo ich in der letzten Zeit auch stark Muskeln abgebaut habe. Zusätzliche Diagnose vor knapp 2 Monaten: endzündliches Wirbelsäulenrheuma, insbesondere Kreuz-Darmbeingelenk. Bekomme jetzt Sulfasalazin, zusätzlich zu Resochin. Habe jetzt schon länger kein Cortison genommen, ist trotzdem aufgetreten. Ob es jetzt besser wird, kann ich noch nicht sagen.
Du solltest den Arzt darauf ansprechen.
Herzliche Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Schweinegrippeimpfung bei Autoimmunerkrankungen - Antwort von Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig (Arzneimittelkommission der dt. Ärzteschaft)
von Heidi am 25.10.2009 09:54Hallo.
herzlichen Dank für die Weiterleitung dieser Info.Dieser Schweinegrippe-Aktionismus ist m.E. für Menschen mit Autoimmunerkrankungen - weil so wenig getestet - eine zusätzliche Gefährdung, gerade weil es dann auch noch heißt, chronisch Kranke bevorzugt zu impfen.
Ich werde mich nicht impfen lassen, habe mich auch noch nie gegen die normale Grippe impfen lassen.
Bin damit bisher gut gefahren.
Nochmal Danke!
Gruß
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Kraftlosikeit der Arme kennt das jemand?
von Heidi am 25.10.2009 09:45Ja, das kenne ich. Aber solange ich "nur" die Diagnose "Lupus" hatte, hat der Arzt Schwierigkeiten gehabt, das einzuordnen. Seit einigen Wochen ist enzündliches Wirbelsäulenrheuma als Diagnose hinzugekommen und dazu scheinen die Symptome besser zu passen.Ist lange nicht festgestellt worden, weil keiner das Becken untersucht hat, obwohl ich immer festgestellt hatte, dass es mit Schmerzen im Unterleib los ging.Konnte nur durch MRT des Beckens festgestellt werden.
Ich würde den Rheumatologen drauf ansprechen.
Herzliche Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Überbelastung
von Heidi am 20.10.2009 19:18Hallo Anniidol,
ich kann mich in deine Situation sehr gut versetzen, und ich kenne auch die vielen gut gemeinten Ratschläge einfach kürzer zu treten und was für sich zu machen. Aber in der Situation ist ja gerade das Problem, dass man genau das nicht schafft! Ich habe nicht nur Depressionen, weil ich mehrfach chronisch krank bin, sondern auch eine erbliche Veranlagung dazu habe. In vielen schmerzvollen Jahren habe ich gelernt, dass man dann erstmal auf AD setzen muss, notfalls auch höher dosiert. Erst wenn das einen halbwegs "Normalzustand "bewirkthat, kann man wieder runterkommen und sortieren.Außerdem haben andere Medikament viel schlimmere Nebenwirkungen und AD machen nicht abhängig. Manchmal hilft auch nur, vorübergehend auszusteigen, zB Klinik für Lupus-Check und aus dieser Entfernung kann das Neusortieren, neu starten klappen, weil auch das Umfeld dann zum Nachdenken kommt.
Habe das selbst auch viele Jahre nicht gekonnt, aber in den letzen Jahren immer wieder erleben müssen, anders funktioniert es nicht!
Ich arbeite z.Zt zuhause, weil die anderen mich in bestimmten Punkten nicht vertreten können und es geht gut. Schaffe viel mehr und Besseres, weil nicht tausend Sachen gleichzeitig auf mich einstürmen und meine Kollegen sind sehr froh und dankbar, für das, was ich die letzten Wochen per mail und telefonisch gemacht habe. Evtl geht das ja auch bei dir, vor meiner aktuellen Erkrankung war das bei uns auch undenkbar, obwohl ich immer während Krankheit im Rahmen der Möglichkeiten einiges telefonisch geregelt habe und für jeden Kollegen erreichbar war.
Manchmal habe ich auch zusätzlich zu den AD Baldrian-Dragees genommen, um ruhiger zu werden.
Vielleicht hilft dir das auch. Ich finde , das Rauen aufgeben, auf AD verzichten, krank sein und trotzdem allles schaffen wollen, zuviel auf einmal ist. Step bei Step ist die Devise, man kann nicht alle Probleme auf einmal lösen und darf sich nicht selbst - auch nicht durch Entzugserscheinungen- überfordern. Ich stehe dazu, das ich z.Zt AD brauche / nehme und rauche, aufgeben kann ich das alles später, wenn bessere Zeiten sind. Wichtig ist Prioritäten zu setzen und einen Plan zu haben aus den Problemen langfristig herauszukommen oder erstmal halbwegs gut zu überleben. Kein Leben ist perfekt.
Gruß
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
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