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Leya

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Re: Kann es Lupus sein? :/

von Leya am 23.07.2016 14:26

Hallo Ally,

herzlich willkommen im Forum.

Uiiiiiiiih, so schnell sind wir nicht mit unseren Antworten
Aber natürlich haben wir hier alle Verständnis für Deine Ungeduld.

Blutwerte können erheblich schwanken.

Bis sich Mediziner auf einen APS festlegen könnten, müssten verschiedene diagnostische Kriterien erfüllt sein:
http://dgrh.de/qualitaetsmanual3_12.html

Es ist also unerlässlich, weitere Untersuchungen abzuwarten.

Du möchtest ja explizit einen Rat.
Raten kann ich Dir nichts.
Ich persönlich tendiere aber dazu, ungelegte Eier nicht zu begackern und solchen Vermutungen wie in dem
Krankenhausbericht zunächst mit einem energischen "das hab' ich nicht" zu begegnen, aber trotzdem eine Abklärung zu forcieren. Sonst dreht sich in einem fort das Kopfkarussel und das möchte ich nicht. Außerdem habe ich schon häufiger erlebt, dass sich Vermutungen (und deshalb heißen sie ja auch so) nicht bewahrheitet haben oder Fakten von anderen Medizinern anders bewertet wurden.

Vor 4 Monaten warst Du wegen erheblicher Beschwerden im Krankenhaus.
Wie geht es Dir denn momentan?

Gruß
Leya


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.07.2016 14:27.

Leya

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Re: Forschung und Studien

von Leya am 19.07.2016 21:12

In den USA ist eine neue Therapie für "trockene Augen" zugelassen worden:

http://rheumnow.com/content/fda-approves-xiidra-lifitegrast-dry-eyes

Deutscher Text:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=64276

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Leya

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Re: Was ist mit mir los?

von Leya am 19.07.2016 20:48

Hallo Pokerface,

Dein Name irritiert mich etwas. Ich hoffe, er ist nicht Programm, sondern nur zufällig gewählt.

Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.

Eine ambulante Abklärung scheint nicht erfolgreich gewesen zu sein.

Du schreibst nicht, ob Du auch bereits stationär zur Diagnostik warst.
Also z. B. auf einer internistisch rheumatologischen Station in einer Klinik und/oder einer neurologischen Station.
Das würde ich sonst anregen.

Wenn sämtliche Diagnostik ausgereizt ist, bliebe noch, sich an das Zentrum für unerkannte und seltene Erkankungen in Mannheim zu wenden. Dazu ist es erforderlich, dass Du sämtliche Befunde dorthin schickst. Guckst Du:

http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_zuk/27241.html

und

http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_zuk/27260.html

Alles Gute.

Gruß

Leya

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Leya

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Rote-Hand-Brief zu Thalidomid Celgene

von Leya am 06.07.2016 16:29

Rote-Hand-Brief zu Thalidomide Celgene®: Neue wichtige Hinweise zur Virus-Reaktivierung und pulmonalen Hypertonie


https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2016/rhb-thalidomid.html

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Leya

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Re: Rezept: Austausch (sonst üblich wg. Rabattvertrag) verboten bei:

von Leya am 04.07.2016 20:12

Korrektur: Die Änderungen treten am 01.08.2016 in Kraft.

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Re: Rezept: Austausch (sonst üblich wg. Rabattvertrag) verboten bei:

von Leya am 04.07.2016 19:03


NACHRICHTEN G-BA: Neue Austauschverbotsliste tritt in Kraft

Zum 1. August 2016 tritt die zweite Tranche der sogenannten Substitutionsausschlussliste in Kraft.

Die Liste umfasst acht Arzneimittel, die Apotheker künftig nicht mehr gegen ein wirkstoffgleiches Präparat ersetzen dürfen.

Konkret handelt es sich um die Opioide Buprenorphin (Pflaster), Oxycodon (Retardtabletten) und Hydromorphon (Retardtabletten). Bei Epilepsiepatienten dürfen Phenobarbital (Tabletten), Primidon (Tabletten), Carbamazepin (Retardtabletten) und Valproinsäure (Retardtabletten) nicht mehr ersetzt werden. Ebenso fällt künftig auch der Wirkstoff Phenprocoumon (Tabletten) zur Hemmung der Blutgerinnung unter das Austauschverbot.

Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?newsletter=2016_07_04/NL&id=64114

Nach Inkrafttreten (01.07.2016) wird die aktuelle Liste sicherlich auch hier zu finden sein:

https://www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/arzneimittel/aut-idem/

Dann auf der Seite des g-ba aufrufen durch Klich auf den Link
"Arzneimittel-Richtlinie Anlage VII Austauschbarkeit von Darreichungsformen"


Hat jemand Kenntnisse, ob und ggf. welchen Einfluss diese Änderung auf die zu leistenden Zuzahlungen haben wird?

Gruß

Leya

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Leya

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Re: <<< brauche Euren Rat >>> sjögren syndrom: was hilft gegen akute Mundtrockenheit

von Leya am 21.06.2016 01:12

Hallo Dadinlein,

da die bei der Untersuchung des Rachenabstrichs festgestellten Bakterien bei mir Ursache der Beschwerden waren, habe ich selbstverständlich ein Antibiotikum erhalten.
Das Antibiotikum hat auch prompt geholfen.

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Hallo. Ich bin neu und mit den Nerven ziemlich am Ende!

von Leya am 19.06.2016 01:34

Hallo Karllotta,

herzlich willkommen im Forum.

Als ich noch zu regelmäßigen Kontrollen in die Klinik ging, hatte ich auch den Eindruck, dass es ausschließlich schwere Verläufe beim Lupus gibt. Aber das war nur darauf zurückzuführen, dass eben nur die schweren Verläufe in der Klinik behandelt werden mussten. Von den vielen milden Verläufen war nichts zu sehen.
Und so ist es auch im Internet: Die milden Verläufe werden nicht erwähnt.

Für die Diagnose Lupus sind Blutwerte allein nicht ausreichend. Aber Dein Rheumatologe wird sich auskennen und in der Lage sein, eine Diagnose zu stellen.

Zunächst würde ich davon ausgehen, dass ich keinen Lupus habe.
Und wenn ich Lupus hätte, würde ich davon ausgehen, dass ich einen milden Verlauf habe - wie so viele andere auch.
Man muss und kann sich nicht jeden Schuh anziehen.

Die Lebenserwartung eines an Lupus Erkrankten ist übrigens nicht kürzer als die eines Gesunden.

Sollte sich die Diagnose SLE leider bestätigen, würde ich wegen der Schwangerschaft und Deinen diesbezüglichen Fragen Kontakt zur der Expertin in Deutschland auf diesem Gebiet aufnehmen:

http://lupus-rheumanet.de/jsp/wir_verein_beirat_schwangerschaft.faces

Ich meine mich zu erinnern, hier gelesen zu haben, dass Frau Dr. Fischer-Betz auch telefonisch weiterhilft.


Herzliche Grüße aus dem südlichsten Zipfel Hamburgs

Leya

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2016 01:36.

Leya

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Re: <<< brauche Euren Rat >>> sjögren syndrom: was hilft gegen akute Mundtrockenheit

von Leya am 19.06.2016 01:10

Hallo Dadinlein,

beim Abstrich wurden Bakterien festgestellt?

Dann hat das Labor sicher die Bakterien auch näher bestimmt und herausgefunden, welches Antibiotikum dagegen wirkt.

Hast Du kein Antibiotikum gegen die Bakterien erhalten?

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Forschung und Studien

von Leya am 11.06.2016 04:33

https://www.facebook.com/LupusEncyclopedia/?ref=stream

am 09.06.2016

HOT OFF THE PRESS:
Study shows we may be able to "prevent" autoimmune diseases such as RA and ‪#‎lupus‬ ...
LINK to related study: http://rheumnow.com/content/pre-clinical-use-rituximab-forestalls-rheumatoid-onset?utm_content=buffer30aa6&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Why this study relates to lupus...

RA and lupus are closely related, share some of the same genes as causes, both are systemic autoimmune diseases. RA is easier overall to study because there are many more people who have RA, and it is markedly easier to research as we just look for swollen tender joints and count them (lupus patients are much more complex because all lupus patients have different problems = hard to compare in a study).

Back ground of current medical knowledge.... how lupus occurs in a nutshell ...

A person is born with genes that can cause lupus (more than 56 ID'd as of now) ... the more you get, the more likely lupus will occur... but something must trigger them to turn on (Epstein Barr virus infection, mononucleosis, sunlight, smoking, etc.) ... antibodies such as ANA/SSA/SSB/RNP/dsDNA occur in the person's body years before the disease actually occurs.... during that time before the disease actually is "felt" by the person... the person is in a "preclinical" period where the disease is slowly becoming more active with immune system activation, low grade inflammation.
When we finally see someone in our clinic who has full onset lupus... that person already has permanent damage in their body due to this pre-existing inflammation and immune system activation that had been going on. We want to be able to identify people at the "Preclinical" stage ... find the safest treatments possible in order to prevent the disease from happening in the first place. This study showed that Rituxan may be a good candidate in the prevention of RA. Since B-cells are the actual cells that make the autoantibodies (ANA etc), and Rituxan decreases B-cell activity and production, this (or Benlysta, another B-cell inhibitor) may be a good candidate for lupus prevention.

If you already have lupus... this isn't helpful for you... however, how about your family members? Wouldn't it be wonderful if we had a way to prevent your children, grandkids, nieces, nephews from traveling down the same road as yourself with these types of studies.

SHARE with everyone who has lupus in their family... there is HOPE!!!!

by Donald Thomas, MD l
[email protected]
http://buff.ly/1WH563k

MD Donald Thomas (Lupuloge und Autor der Lupus Encyclopedia) kommentiert eine Studie, die vorgestern auf dem EULAR-Kongress vorgestellt wurde. Ich habe den Text übersetzt (ohne Gewähr für Korrektheit):

Studie zeigt, dass es eventuell möglich ist, Autoimmunerkrankungen wie Rheuamtoide Arthritis (RA) und Lupus vorzubeugen.

Link zu der betreffenden Studie http://buff.ly/1WH4wmn

Was diese Studie mit Lupus zu tun hat..... RA und Lupus sind „eng verwandt", sie haben einige der verursachenden Gene gemeinsam, beide sind systemische Autoimmunerkrankungen. RA ist insgesamt besser zu beobachten, weil sehr viel mehr Menschen RA haben, und es ist deutlich einfacher zu erforschen, weil man nur nach geschwollenen schmerzempfindlichen Gelenken Ausschau halten und sie zählen muss (Lupus Patienten sind viel komplexer, weil alle Lupus Patienten unterschiedliche Probleme haben = sie sind in einer Studie schwer zu vergleichen).

Hintergrund aktueller medizinischer Kenntnisse ..........wie Lupus entsteht ... kurz zuammengefasst ...........

Ein Mensch wird geboren mit Genen, die zu Lupus führen können (mehr als 56 bisher identifiziert) ..... je mehr Sie davon haben, umso wahrscheinlicher, dass Lupus auftreten wird ... aber etwas muss sie (die Gene) triggern (einschalten), damit sie aktiv werden (Epstein Barr Virus Infektion, Pfeiffersches Drüsenfieber, Sonnenlicht, Rauchen etc.) ... Antikörper wie ANA/SSA/SSB/RNP/dsDNA entstehen in den Körpern der Betroffenen Jahre bevor die Erkrankung tatsächlich ausbricht ... während dieser Zeit bevor die Erkankung vom Betroffenen tatsächlich „gefühlt" wird ... die Person befindet sich in einer vorklinischen Periode, während der die Erkrankung langsam immer aktiver wird, mit einer Aktivierung des Immunsystems und geringgradigen Entzündungen.

(Präklinisch = vorklinisch = Frühphase einer Erkrankung, noch ohne Symptome)

Wenn wir dann schließlich jemanden in unserem Krankenhaus sehen, bei dem der Lupus voll ausgebrochen ist ...
dieser Betroffene hat bereits dauerhafte Schädigungen des Körpers durch die vorher bereits länger existierenden Entzündungen und der Aktivierung des Immunsystems. Wir wollen in der Lage sein, Betroffene bereits in der vorklinischen Phase zu indentifizieren ... wir wollen eine möglichst sichere Behandlung finden um dem Eintritt der Erkrankung vorzubeugen.

Die Studie hat gezeigt, dass Rituxan ein guter Kandidat sein könnte, um RA vorzubeugen. Da B-Zellen tatsächlich die Zellen sind, die Antikörper produzieren (ANA etc.) und Rituxan vermindert die Aktivität der B-Zellen und die Produktion von B-Zellen, die (oder Benlysta, ein anderer B-Zellen-Hemmer) könnte ein guter Kandidat sein um Lupus vorzubeugen.

Wenn Sie selbst bereits Lupus haben ..... ist das alles nicht hilfreich für Sie .... wie sieht es jedoch für Ihre Familienmitglieder aus? Wäre es nicht großartig, wenn wir einen Weg hätten, um Ihren Kindern, Enkeln, Nichten, Neffen die Reise auf der Straße, die Sie gegangen sind, mit dieser Art Studie zu ersparen. *****

TEILEN – mit jedem Lupus-Betroffenen und den Familien .... es gibt HOFFNUNG!!!!

by Donald Thomas, MD
[email protected]
http://buff.ly/1WH563k
http://buff.ly/1WH563v


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