Suche nach: "implantate"
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tunixe
Gelöschter Benutzer
Re: Kieferknochenabbau lupusbedingt ?
von tunixe am 12.04.2009 12:34Hallo Bashiba,
ich habe mit Implantaten im Oberkiefer sehr schlechte ERfahrungen gemacht.
Zunächst wurden 6 Implantate gesetzt, nach der entsprechenden Zeit die Keramik aufgeschraubt.
Wunderbar, nach 10 Tagen mussten 2 Implantate entfernt werden. Die Keramik passte nicht mehr, also Vollprothese.
Danach habe ich mit meinem Zahnarzt einen Oberarzt der Zahnklinik Witten-Herdecke aufgesucht.Dieser Zahnarzt habilitierte damals zu Implantation bei Sklerodermie, er riet von weiteren Implantaten ab.Er sagte auch, dass es bei kollagenosen passieren kann, dass man den ganzen Salat nach drei vier Jahren in der Hand hat.
Mein Zahnarzt hat dann weiter implantiert, um die Keramik zu erhalten, das Teil war ja sch...teuer. Insgesamt sind so um die 11 Implantate gesetzt worden, die sich bis auf 2 alle verabschiedet haben.'Eins dieser eleganten Stäbchen ist mir in die Kieferhöhle gewandert. Es folgte eine op unter Vollnarkose, die Kosten musste ich zu 100% selbst zahlen.Das letzte Implantat wurde letztes Jahr problemlos entfernt, nachdem es locker war. Die kieferhöhle macht seit dem Ärger, ist ständig entzündet.
Fazit: 10 Tage klasse Zähne, hohe Kosten, viel Schmerzen. ich hab damals nur gesagt: "die wahrscheinlich teuersten Zähne der Welt" wenn man pro Tag rechnet,
Den Knochenaufbau habe ich verweigert, weil der arzt in witten abgeraten hat.
Ich würde dir empfehlen mal in Witten anzurufen, vielleicht gibt es diesen arzt noch, ich meine er hieß Stankowsi, aber es wird ja da auch nur einen Arzt geben der zu dem Thema habilitierte.
Den Unterkiefer hab ich vor dem Oberkiefer machen lassen, Front Kronen, links und rechts je 3 Implantate, hat wunderbar geklappt und habe null Probleme.Der Unterkiefer ist da wohl auch unproblematischer
Wir haben die hohen kosten damals beim Finanzamt geltend gemacht und da einiges erstattet bekommen.
Nun ja, ich sehe es heute als 50% Erfolg, der Unterkiefer hat ja geklappt. Den Knochenaufbau würde ich an deiner Stelle gut überdenken, Zweitmeinung, vielleicht Witten- Herdecke.
Hätte dir lieber positiveres berichtet.
LG Verena
Re: Seit Monaten Zahnfleischentzündung
von Leya am 21.04.2009 00:32Hallo Drago,
bitte schau mal hier:
Jeder Zahn besteht aus der sichtbaren Zahnkrone und einer oder mehreren Zahnwurzeln. Das Zahninnere, die sogenannte Pulpa, ist im Bereich der Zahnkrone durch den harten Zahnschmelz geschützt und besteht aus Bindegewebe, Nervenfasern, Blut- und Lymphgefäßen. Sie ziehen in den Wurzelkanälen bis an die Spitze der Zahnwurzeln. Wird der Zahnschmelz durch Karies oder einen Unfall zerstört, kann sich die Pulpa entzünden und absterben. Daraufhin können Bakterien über die Wurzelkanäle in den Körper eindringen und schmerzhafte, eitrige Entzündungen an den Wurzelspitzen hervorrufen, die den ganzen Körper belasten. In diesem Fall helfen weder Füllung noch Inlay: Die letzte Chance, den angegriffenen Zahn zu retten, ist eine sogenannte Wurzelbehandlung.
Problem: Keime in den Wurzelkanälen
Siebeneinhalb Millionen solcher Therapien werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt, doch manchmal ohne Erfolg: Der Zahn macht sich nach einiger Zeit wieder durch Schmerzen bemerkbar, so dass er doch gezogen und durch teure Brücken oder Implantate ersetzt werden muss. Gelangen durch unvollständige Ausräumung der kranken Zahnsubstanz Keime in die Wurzelkanäle, kommt es oft zu heftigen Schmerzen - ein Fall für die Spezialisten: Endodontologen sind spezialisiert auf die Behandlung der Zahnwurzel. Unter einem Operationsmikroskop mit 20- bis 30facher Vergrößerung säubern sie die oft verschlungenen Wurzelkanäle von allen Geweberesten und entziehen damit den Keimen den Nährboden. Anschließend werden die Wurzelkanäle wieder verschlossen. Auf diese Weise lässt sich ein angegriffener Zahn oft doch noch erhalten, denn ein erfolgreich wurzelbehandelter Zahn kann genauso gut seine Arbeit verrichten wie ein lebender Zahn. Die aufwendigere Behandlung ist zwar anstrengend für die Patienten, die während der stundenlangen Sitzungen den Mund offen halten müssen, aber nicht schmerzhaft. Die höheren Kosten werden meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, aber wenn statt einer teuren Brücke oder gar einem Implantat eine einfache Krone genügt, kann sich der Mehraufwand für die gründliche Behandlung lohnen......
http://www3.ndr.de/sendungen/visite/archiv/haut_haar_zaehne/vi308.html
Auf dieser Seite findest Du auch das Video der Sendung und Links (auch zur Suche nach Endodontologen).
Vielleicht wäre ein Endodontologe auch für Dich die richtige Wahl?
Gute Besserung.
Gruß
Leya
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