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Mausal1186

39, Weiblich

Beiträge: 22

Re: Undifferenzierte Kollagenose diagnostiziert - und was jetzt?

von Mausal1186 am 02.03.2011 19:59

hallo. danke für deinen Beitrag.
die Gesichtsfeldausfälle sind schon diagnostiziert, und die Liste mit den Beschwerden liegt auch schon in meiner Akte seit meinem ersten Termin bei der Rheumatologin.
ich denke ich bin in guten Händen bei dieser Ärztin und ich sehe auch nicht alles schwarz. Im Gegenteil.
aber danke für die Infos. ich überlege gerade an einem System herum wie ich meine Unterlagen am besten Bürotauglich mache - als eigene private Patientenkartei zu Hause? oder eher als Schnellhefter? oder darf es doch gleich ein Ringbuchordner der dicken variante sein, weil dann hab ich das rumgeräume nach 8 Monaten in denselbigen nicht?! :P
kleiner scherz am rande!
danke für die Infos! werde sie beherzigen!
lg Mausal

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Mausal1186

39, Weiblich

Beiträge: 22

Undifferenzierte Kollagenose diagnostiziert - und was jetzt?

von Mausal1186 am 01.03.2011 22:29

Hallo ihr Lieben.
Ich melde mich als neues Mitglied in eurer eingeschworenen Runde; die Empfehlung für dieses Forum habe ich von meiner Mutter - Miss Piggy - bekommen, die ebenfalls hier angemeldet ist.
Ich hoffe, jemand von euch kann mir vielleicht ein paar Tips geben, oder mir ein bischen was erklären, weil ich diese Diagnose mehr oder weniger unerwartet bekommen habe und jetzt zwar Medikamente nehmen soll, was sich hinter den Kulissen von Kollagenose abspielt erklärt mir aber leider kein Mediziner.
Zu meiner Story kurz gesagt:
Schon länger - meine Mum und ich vermuten vielleicht sogar schon seit ich 14 bin oder so (diverse Vorfälle, ne Erkrankung, die damals den Verdacht auf Rheuma bei Ärzten geschürt hat) hab ich Beschwerden, Allgemeinbeschwerden wie mein Hausarzt damals noch sagte. Die ständige Müdigkeit, die Schilddrüsenunterfunktion, trockener Mund und runde Backen, Schmerzen hier, Wehwehchen da. Aber begreiflich konnte ich das keinem machen. Als bei meiner Mutter die Erkrankung festgestellt wurde und der Stein aus Therapie, neuen Diagnosen und Medizinstudium was Rheuma und Co. angeht ins Rollen gekommen ist, hat man mich ausgelacht, wenn ich das angesprochen hab. So ging das dann Jahre lang. Meinem damaligen Freund habe ich immer gesagt " ich weiss und ich merke, mit meinem Körper stimmt was nicht. Aber ich weiss nicht was es ist!".
Im Laufe der zeit kamen starke Darmschmerzen hinzu, Spiegelung von oben und unten ohne Befund. Jetzt geht es mir seit Anfang 2010 schlecht - das ist die Phase, in der ich angefangen habe, genau zu beobachten und aufzuschreiben was ich habe, weil mir ja kein Schwein zuhört und wenn plötzlich einer da ist, dann hat man 70 % vergessen!
Der Blinddarm wurde mir entfernt und dabei auch gleich ein paar Verwachsungen im Bauchraum die wohl von einer anderen OP von früher herrühren. Davor entdeckte man, dass mein rechter Eierstock zystisch ist - aber meine Beschwerden waren immer noch da.
Innerhalb eines Jahres wurde ich (damals Leiharbeiterin) von 6 verschiedenen Arbeitgebern entlassen, weil mein gesundheitlicher Zustand, mehrmalige Krankschreibungen und die Leistung haben irgendwann nicht mehr überzeugt. Dabei war man immer zufrieden mit mir.
Jetzt, Ende Januar, habe ich mal Glück gehabt. Durch sehr glückliche Zustände, die leider aus der Krankheit meiner Mutter resultieren, habe ich eine Rheumatologin gefunden, die mir mal freundlicherweise Blut abgenommen hat. Weil meine Mutter ja auch rheumatisches Leiden hat.
Ein Rheumatologe bei dem ich im November letzten jahres war hat mich ausgelacht und mir gesagt ich würde die Krankheit meiner Mutter zu ernst nehmen. Heute weiss ich meine ANAs sind stark erhöht.
ANA 1:10.000 und ANA 2. Titer 1: 3200 und 2. Floureszenzmuster gesprenkelt.
Ich habe also Kollagenose. Undifferenzierte.
Meine Medikation wird mir auch schon aufgesetzt. Wie ein Topf Milch:
Quensyl 400mg täglich
Prednisolon 5 mg täglich
was für das Sod- und Magenbrennen: Pantozol 20 mg
diverses wie Jodid und Vitamin D so nebenbei.
Mein Zustand bessert sich nicht. Eher wird er schlechter. Mitte Februar wurde ich wieder gekündigt - ein Job in Festanstellung den ich mir gesucht hatte und den ich sehr mochte. Obwohl der Stress nicht mehr da is wird es eher schlechter. Mit der Therapie fange ich jetzt an - heute mit Prednisolon begonnen, evtl ab Morgen Mit Quensyl
evtl deshalb, weil mein rechtes Auge schon Gesichtsfeldausfälle zeigt, und nicht etwa aussen, sondern schön in der Mitte irgendwo, so als unwissender ausgedrückt. ich hab gelesen das müsste abgeklärt werden, ob man da Quensyl einnimmt! höre ich morgen also Mittwoch. Mein herzstolpern und das schon zwei mal aufgetretene gefühl eine Herzhäflte würde Krampfen und zucken, was mit Panikgefühl, Hitzeschub und hochrotem Gesicht nach endlosen sekunden erst aufhört und meine trockenen Hände, die so trocken sind, dass sie aufreissen und bluten und das zwischen den Gelenken macht meiner Rheumatologin doch Sorge weil es so schnell voranschreitet.
Nur: jetzt weiss ich gar nicht was auf mich zukommt.
Wie könnte es weitergehen? welche Symptome sollten auf dem Pult beim Arzt landen um es zu untersuchen, was sind Erkrankungen oder Folgen die auftreten könnten?
Ich bin noch Jungfrau auf dem Gebiet und ich bin jetzt mal bisl selbstverliebt und wage es zu sagen ich sei intelligent genug um gewisse dinge zu kapieren. Aber dieses Thema is so komplex dass sogar ich nicht durchsteige. ES wäre also lieb wenn mir jemand bisl schrreibt. reicht wenig. Wenigstens überhaupt was.
Das es eine Autoimmunerkrankung ist weiss ich und das drum herum bisl. Aber wie weit könnte das an meinem Auge gehen? warum ausgerechnet da?
Ich unterhalte mich auch einfach nur gerne so mit euch. egal. Freundschaften die vom Wetter und dem nervenden Beziehungspartner erzählen. Find ich klasse.
Nur will ich nicht so ganz alleine sein damit.
Und nun werd ich mich mal verabschieden und sehen, was sich tut.
vielen Dank an jeden schon mal im Voraus.
und: super Forum.
Noch ne Widmung an Miss Piggy: ich hab dich sehr lieb! du bist die beste Mum der Welt für mich! Ich bin stolz deine Tochter zu sein!
lg Mausal1186

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