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Leya

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Re: Diagnose Lupus?

from Leya on 08/22/2015 02:29 AM

Hallo Linda,

herzlich willkommen im Forum.

Der Facharzt um Deine Diagnose zu sichern bzw. um festzustellen, ob der Lupus auf die Haut beschränkt oder systemisch ist, ist ein internistischer Rheumatologe.

Da die Wartezeiten bis zu einem Termin bei einem Rheumatologen derzeit oftmals bei ca. 6 Monaten liegen, es aber wichtig ist, dass rheumatische Erkrankungen frühzeitig therapiert werden, wäre es ratsam, eine Früharthritis-Sprechstunde in Anspruch zu nehmen. Dazu ist es erforderlich, dass Dein Hausarzt  oder vielleicht auch der Hautarzt Dich bei einem internistischen Rheumatologen anmeldet.

Habe mehrere Rheumatologen in Göttingen gefunden, unter anderem einen in der Endokrinologie Göttingen:

Früharthritis
Die Früharthritis ist zeitlich nicht genau definiert. Üblicherweise wird in Deutschland hierunter das Auftreten einer entzündlichen Gelenkerkrankung verstanden, deren Beschwerdebeginn vor weniger als sechs Monaten liegt. Es kommen mehrere Arten der Gelenkentzündung (Arthritis) in Frage z.B. eine frühe rheumatoide Arthritis oder eine Psoriasisarthritis oder eine reaktive Arthritis im Rahmen eines Infektes. Da die Behandlung und auch der weitere Verlauf von der Ursache und Art der Arthritis abhängt, außerdem der Behandlung der Arthritis bei einer frühen Diagnosestellung und Einleitung der Therapie erfolgreicher ist (idealerweise unter 6 Monaten Beschwerdebeginn), bieten wir eine sogenannte "Früharthritis-Sprechstunde" an. Hierfür bitten wir den behandelnden Arzt, uns vorab wichtige Informationen zukommen zu lassen.

Quelle: http://www.endokrinologikum.com/fachbereiche/rheumatologie/frueharthritis.html


In dringenden Fällen bitten wir um direkte Rücksprache Ihrer behandelnden Hausärztin/Ihres behandelnden Hausarztes wegen einer kurzfristigen Terminvergabe

Quelle: http://www.endokrinologikum.com/fileadmin/user_upload/Bilder_Goettingen/Goettingen_Praxisflyer_Druck_04.2013_web.pdf


Dort gibt es drei Rheumatologen:

http://www.endokrinologikum.com/standorte/goettingen/unser-zentrum/ihr-aerzteteam.html


Die Suchmaschinen listen aber auch noch weitere Rheumatologen in Göttingen auf.
Und vielleicht kann man Dir in der örtlichen Selbsthilfegruppe einen internistischen Rheumatologen empfehlen.
Liste der Regionalgruppen der Selbsthilfegemeinschaft hier:
http://lupus-rheumanet.de/jsp/wir_regionalgruppen.faces


Ich würde zunächst einmal abwarten, bis eine endgültige Diagnose gestellt worden ist und dann den Rheumatologen befragen, ob Du die Pille, die Du jetzt nimmst, weiternehmen kannst.

Wie Deine Gelenkschmerzen zu beurteilen sind, kann Dir nur ein Mediziner nach eingehender Befragung und Untersuchung sagen.

Die Ungewissheit ist jetzt schlimm, dass kann ich nachvollziehen. Umso wichtiger, dass Du Dich um einen kurzfristigen Termin bei einem Rheumatologen bemühst.

Deine Idee ist sehr gut. Austausch mit anderen Betroffenen ist wirklich eine große Hilfe. Jedesfalls habe ich es immer so empfunden.

Alles Gute.

Gruß

Leya


Reply Edited on 08/22/2015 02:32 AM.

Leya

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Zentrum für unerkannte und seltene Erkankungen

from Leya on 08/20/2015 06:36 PM

... „Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen“ (ZusE) hier in Marburg. Unser Zentrum soll eine Anlaufstelle für alle Patienten sein, bei denen trotz umfangreicher Diagnostik im Vorfeld keine befriedigende Diagnose erstellt werden konnte........

Quelle: http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_zuk/27260.html

Der deutsche und echte Dr. House... an der Uniklinik Marburg - Artikel der WELT:

http://www.welt.de/vermischtes/article145416321/Das-ist-der-deutsche-und-echte-Dr-House.html

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/18/2015 12:02 AM

Hallo Sonnenschein,

gut, dass Dein Zahnarzt auf Deinen Druck hin jetzt das Problem gefunden und behoben hat.

Eine Arztempfehlung anderer Lupus-Betroffener ist Gold wert. Habe ich die nicht, schaue ich auch in einem Ärztebewertungsportal und wähle danach aus.

Deine Anregungen, Ideen und Wünsche kann ich sämtlich nachvollziehen.
Praktikabel ist das aber leider wohl nicht.

"Meine" Lebensmittelvergiftung wurde, nach einem Ärztemarathon, erst nach einem Jahr festgestellt.
Infos zu Salmonellose z. B. hier http://www.neckar-odenwald-kreis.de/nok_media/landratsamt/verwaltung/Jugend_und_Soziales_FB3/Gesundheitsschutz/Merkbl%C3%A4tter+Infektionskrankheiten+/Salmonellose+_+ansteckende+Darmkrankheit.pdf

Ich persönlich setze allein auf die Schulmedizin.
Aber wenn Du hier im Forum nach Nachturheilkunde suchst, wirst Du auch viele Befürworter finden.

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Entzündung in der Schulter

from Leya on 08/17/2015 04:23 PM

Hallo Phosphorus,

solche Tipps kann und darf Dir hier niemand geben.
Die Therapie wird ausschließlich durch Mediziner bestimmt. In Deinem Fall m. E. am besten durch den Rheumatologen.

Ich würde umgehend zum Hausarzt oder besser noch, wenn vorhanden, zur Vertretung Deines Rheumatologen gehen.

Gute Besserung.

Gruß

Leya

Reply Edited on 08/17/2015 04:24 PM.

Leya

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Re: Husten

from Leya on 08/17/2015 04:19 PM

Hallo Phosphorus,

wenn Du Husten hast, solltest Du das m. E. medizinisch gründlich abklären lassen. Der Husten kann sehr verschiedene Ursachen haben.

Hast Du Deinen Rheumatologen über den Husten und die beobachteten Zusammenhänge mit Cortison informiert? Was hat er dazu gesagt?

Sind inzwischen auch lungenfachärztlichen Untersuchungen vorgenommen worden?

Hat Dein Rheumatologe keine Vertretung, wenn er im Urlaub ist, bzw. gibt es keinen anderen Rheumatologen, zu dem Du dann gehen kannst?

Gute Besserung.

Gruß

Leya

Reply Edited on 08/17/2015 04:19 PM.

Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/17/2015 03:17 AM

Hallo Sonnenschein,

zunächst einmal: Ich kann Deine Empörung verstehen und nachvollziehen und teile sie auch in vielen Bereichen.

Andererseits:
Du kannst von Deinem Hausarzt nicht erwarten, dass er sich mit Lupus auskennt. Er ist Hausarzt und kein Rheumatologe.
Deinen Rheumatologen kannst und solltest Du zu allem gezielt fragen.

Das gilt auch für andere Fachärzte.
Es dauert eine Weile, bis man sich "seine" Ärzte zusammengesucht hat. Bis dahin muss man als Lupus-Betroffene möglicherweise schon mal häufiger wechseln.

Die Informationen, die wir benötigen, müssen wir uns leider überwiegend selbst besorgen.
Wir müssen zum Experten unserer Erkankung werden. Es führt kein Weg drumherum.

Ich wäre ja schon glücklich, wenn jeder neu diagnostizierte Lupus-Patient das Lupus-Merkblatt der Rheuma-Liga erhielte.
Wichtiges, wie der Schutz vor UV-Strahlung ist dort nämlich erwähnt.
Guckst Du:
https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/3.1_Systemischer_Lupus_erythematodes.pdf

Auch eine Liste mit den Adressen der Rheuma-Liga, Hinweise auf deren Lupus-Broschüre und Lupus-Schulungen, Anschrift der Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft und Informationsbüchern für Patienten hielte ich für angebracht.

Echt doof, wenn man Dich so im Regen hat stehen lassen.

Trotzdem: Du must zum Experten Deiner Erkankung werden.

Kann sein, dass ich Dir das folgende bereits in einem anderen Thread empfohlen habe, aber ich bin jetzt schon zu müde um alle Beiträge noch einmal duchzulesen:

Rat und Hilfe bei Lupus von Ilona Maria Hilliges
http://www.amazon.de/Rat-Hilfe-bei-Lupus-Kollagenosen/dp/1481129465/ref=tmm_pap_title_0

und ich würde auch auf jeden Fall eine Selbsthilfegruppe aufsuchen z. B. eine aus dieser Liste
http://lupus-rheumanet.de/jsp/wir_regionalgruppen.faces


Zu wurzelbehandelten Zähnen kann ich Dir von beiden Seiten berichten.

Nämlich von der, bei der die wurzelbehandelten Zähne wohl Ursache einer Entzündung von Ober- und Unterkiefer waren.
Damals wurden mir 6 wurzelbehandelte Zähne gezogen.
Ob nun mein damaliger Zahnarzt nicht sauber gearbeitet hatte oder ein Zusammenhang mit meiner Schwächung durch eine langwierige Lebensmittelvergiftung bestand....who knows.

20 Jahre später habe ich einen weiteren Zahn wurzelbehandeln lassen und alles ist gut gelaufen. Trotz Lupus, trotz Immunsuppressiva, trotz Cortison. Noch immer. Ich bin froh, dass ich auch diesen Zahn noch habe, denn er dient mir als Haltezahn für eine Brücke. Das wäre sonst wirklich kompliziert.

Wenn ich die Internetseite Deiner Zitate lese, rieche ich schon 10 Meilen gegen den Wind, dass es keine zahnärztliche Fachseite ist. Bei der Seite bin ich skeptisch.
Aber wie auch immer.

Einen wurzelbehandelten Zahn, der noch pocht, würde ich mir auch nicht füllen lassen.
DU bestimmst doch, was Du wann machen lassen möchtest.
Ich würde den Termin verschieben, in der Zwischenzeit mit der Krankenkasse telefonieren und mir die Erlaubnis für eine Zweitmeinung geben lassen und dann einen weiteren Zahnarzt zu dem Thema befragen.

Bist Du dann noch unsicher, könntest Du oder Dein Zahnarzt direkt vielleicht noch den Fachmann bei Kollagenosen, Professor für Zahnmedizin, Dr. Jochen Jackowski, kontaktieren und um Rat fragen:
http://lupus-rheumanet.de/jsp/wir_verein_beirat_zahnmedizin.faces

hier mit Mailadresse:
https://www.uni-wh.de/universitaet/personenverzeichnis/details/show/Employee/jackowski/details/vita/


Alles Gute.

Gruß

Leya

 

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Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/13/2015 08:32 PM

@ Fischerin
Danke.

Gruß
Leya

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Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/11/2015 02:11 AM


Quelle der Zitate im Beitrag von Sonnenschein vom 10.08.2015:

http://www.wurzelbehandlung.me/zahnwurzelbehandlung/

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Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/11/2015 02:04 AM

Hallo Sonnenschein,

ich nehme an, Du hast eine Zahnwurzelbehandlung gehabt.
Außerdem hast Du seit einer Weile Halsschmerzen.

Ich finde es vernünftig, Zähne durch Zahnwurzelbehandlungen zu erhalten.
Kein Zahnersatz ist so gut wie die eigenen Zähne. Jeder Zahn, der nicht gezogen wird, erfordert auch keinen Zahnersatz, für den dann vielleicht zwei gesunde Zähne abgeschliffen werden müssten. Ein "toter" Zahn kann auch ein Haltezahn für eine Brücke sein.

Meine Rheumatologin hat mir vor einiger Zeit bestätigt, dass Zähne auch bei uns, mit unserer Autoimmunerkrankung, wurzelbehandelt werden dürfen.

Übrigens, sollte eine Wurzelbehandlung ausnahmsweise mal nicht ordnungsgemäß gelaufen sein, kann man den Zahn evtl. noch durch einen Endodentologen retten lassen. Wird aber, glaube ich, von der GKV nicht übernommen, muss man also dann selbst zahlen.

Wegen lang anhaltender Halsschmerzen würde ich einen Rheumatologen ansprechen, vielleicht besteht ein Zusammenhang mit dem Lupus oder anderen Kollagenosen. Einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt kann man auch aufsuchen. Und wegen deiner Vermutung könntest Du doch auch Deinen Zahnarzt noch befragen.

Gruß
Leya

Reply Edited on 08/11/2015 02:05 AM.

Leya

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Re: Zahnwurzelbehandlung Gefahr für das Immunsystem?

from Leya on 08/11/2015 01:50 AM

Hallo Sonnenschein,

bist Du bitte so nett und gibst die Quelle für Deine Zitate an?


Gruß

Leya

Reply Edited on 08/11/2015 02:04 AM.
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