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Leya

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Re: SLE=automatisch mind. 50% Schwebi??

from Leya on 03/15/2009 09:57 PM

Mal abwarten, ob ich es innerhalb der vierwöchigen Frist auf die Beine bekomme.


Du kannst zur Fristwahrung einfach Widerspruch einlegen - ohne Begründung -.
(z.B. so:...gegen Ihren Bescheid vom ... Aktenzeichen .... erhebe ich hiermit Widerspruch.
Eine Begründung des Widerspruches folgt.
Ich bitte um Eingangsbestätigung.)

Dann erhälst Du sicher eine Eingangsbestätigung und die Aufforderung, den Widerspruch bis zum xx.xx.xxxx zu begründen.

Und wenn Du die Begründung bis zum xx.xx.xxxx noch nicht fertig hast, kannst Du auch um Verlängerung der Frist zur Begründung bitten (z.B. so: Die zur Begründung meines Widerspruches erforderlichen xy-Unterlagen stehen noch aus. Ich bitte daher um Verlängerung der Widerspruchsfrist bis zum xx.xx.xxxx. Um die Angelegenheit zu vereinfachen, erlaube ich mir, von einer Zustimmung Ihrerseites zur Verlängerung der Widerspruchsfrist bis zum xx.xx.xxxx auszugehen, sofern ich keine gegenteilige Nachricht erhalte...)

Dies war natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur meine Meinung.

Gruß

Leya

Reply Edited on 03/15/2009 09:58 PM.

Leya

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Re: Die Tier-(liebhaber)-Seite

from Leya on 03/15/2009 08:37 PM

Da vertraue ich meinem Tierarzt (ein langjähriger Freund) wie in allen gesundheitsfragen um meine Haustiere!


Das muss jeder halten wie er mag. Schade nur, dass Dein Hund nichts dazu sagen kann.

Übrigens, meine Katze ist an einem Impfsarkom verstorben. Leider. Weil ich eben "vertraut" habe. Das kommt nicht mehr vor. Wie konnte ich so dumm sein? Bei allem, was mich betrifft, frage ich nach und recherchiere. Und bei allem, was mein Tier betraf, "vertraute" ich, leider. Nie wieder!

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Die Tier-(liebhaber)-Seite

from Leya on 03/15/2009 08:27 AM

Hallo,

akut Kranke können ja m. E. ohnehin nicht geimpft werden.
Und bei chronisch Kranken bedarf es sicher einer Differenzierung.

@ Bsaza : Aber den restlichen 99,99% stimme ich voll zu.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mich monatelang eingehend mit dem Thema beschäftigt und mir auch zu allen Tierimpfstoffen die Beipackzettel besorgt.
Es gibt dazu auch eine gute Seite aus der Schweiz....Moment mal....ach ja, guckst Du hier:
http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_i.htm

Allein der folgende Hinweis zu diesem Impfstoff sagt für mich alles:
Fevaxyn® i-CHP ad us. vet.

Besondere Vorsichtsmassnahmen

Für den Anwender: Dieses Produkt enthält Mineralöl. Eine versehentliche Injektion/Selbstinjektion kann zu starken Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere bei einer Injektion in ein Gelenk oder einen Finger, und kann in sehr seltenen Fällen zum Verlust des betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich behandelt wird.
Wird das Produkt versehentlich injiziert, ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, selbst wenn nur eine kleine Menge injiziert wurde, und nehmen Sie die Packungsbeilage mit. Halten die Schmerzen nach der ärztlichen Untersuchung länger als 12 Stunden an, ziehen Sie erneut einen Arzt zu Rate.

Für den Arzt: Dieses Produkt enthält Mineralöl. Selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, kann eine versehentliche Injektion dieses Produktes starke Schwellungen verursachen, die beispielsweise zu ischämischen Nekrosen und sogar dem Verlust eines Fingers führen kann. Eine umgehende, fachkundige chirurgische Behandlung ist erforderlich, die eine frühzeitige Inzision und Spülung des Bereiches, in dem die Injektion vorgenommen wurde, erfordern kann, insbesondere wenn Fingerkuppen oder Sehnen betroffen sind.


Weitere, aber leider nicht ausführliche Infos gibt es beim Paul-Ehrlich-Institut. Aber immerhin werden dort Deine Angaben zu den Abständen der Tollwutimpfungen bestätigt (weil mancher es ja sonst bestimmt wieder nicht glaubt) und zwar unter einem Link von dieser Seite: http://www.pei.de/cln_049/nn_161790/DE/arzneimittel/vet-mittel/katzen/katzen-node

Lass mich hier noch einmal erwähnen, dass Frau Peichl keine Impfverweigerin bezüglich Tierimpfungen ist. Sie fordert ein "Impfen mit Verstand" und liefert dazu wichtige Informationen.

Gruß

Leya

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Leya

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Re: @ leya

from Leya on 03/15/2009 08:02 AM

@ alle
nur damit Ihr nicht verwirrt seid, das Vorspiel ist hier:
https://lupuslive.yooco.de/beta/forum/show_thread.html?id=2415381&p=1


Liebe Gabi,

ich schätze Dich sehr, wie Du weißt.

Unter Forums-Freunden darf, ja muss, auch mal das eine oder andere offene Wort fallen. Und da Du hier schon öffentlich begonnen hast, möchte ich kurz antworten.

In diesem Forum haben wir den Bereich "Noch ohne Diagnose".
Natürlich haben wir diesen Bereich nicht, weil Lupus in Deutschland so schnell diagnostiziert wird. Und natürlich auch nicht, weil alle Mediziner darin so versiert sind. Mitglieder, die in diesem Bereich schreiben, haben also meist schon so einiges hinter und einiges vor sich, sind verunsichert und vielleicht auch angsterfüllt. Ich halte Kritik an den Ärzten insofern für absolut nachvollziehbar. Noch viel mehr kann ich verstehen, dass man sich wünscht, nun endlich von einem Mediziner behandelt zu werden, der wirklich eine Diagnose stellen kann bzw. sich mit dem Lupus auskennt. Und dieser Wunsch-Mediziner ist ganz bestimmt niemand, der diesen Bereich erst erlernt.

Dieses Forum ist dazu da, damit von Lupus Betroffene sich untereinander austauschen können und dazu gehört nun einmal auch die Ohnmacht, Wut und Verzweiflung, die einzelne erfahren, sowie die Wünsche, die sich daraus ergeben.

Ich finde es sehr kontraproduktiv, einem Betroffenen entgegenzuhalten, jeder Arzt müsse erst einmal lernen und wenn nicht bei ihm, bei wem denn sonst.

Als Erkrankter habe ich verdammt nochmal das Recht verzweifelt und aufgebracht zu sein und vielleicht auch wütend auf die Ärzte, die Fehler machen oder nicht zu Potte kommen. Und ich habe das Recht, mir eine Chefarztbehandlung (zumindest) zu wünschen. Ich bin Patient und kein Arzt. Und ich habe (hätte) auch das Recht zu sagen: Mir ist es so etwas von egal, wie der Arzt seine Facharztreife erlangt, aber bitte nicht an mir.

Du hattest schon das Beispiel mit dem Lehrling in der Werkstatt genannt. Nun, wenn ich diese Situation richtig einschätze, dann darf der Lehrling zwar schrauben, aber ganz bestimmt nicht ohne ständige Aufsicht / Begleitung des Meisters / seines Ausbilders. Wo dann sonst wohl das von ihm "geschraubte" Auto hinführe....? Eigentlich finde ich ja das Beispiel der Dame, die das Haareschneiden erlernt, noch viel besser. Ich glaube kaum, dass sie einfach mal so allein an einen Kopf heran darf und ihr Selbstbewusstsein dann wachsen würde, wenn sie x-Mal Fehler macht um es letztlich einmal richtig zu machen. Allerdings kommt hierbei ein tatsächlicher Unterschied hinzu: Ein Kunde eines Frisiersalons wird eine verschnittene Frisur nie ohne Protest hinnehmen, ein Patient beschwert sich selten bei einem Arzt, auch bei keinem Arzt, der Fehler macht.

Ich kann mir schon vorstellen, dass das Leben eines Arztes auch nicht leicht ist. Nur, das ist sein Problem und nicht meines als Patient.

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Bitte Helft mir!

from Leya on 03/14/2009 09:31 AM

@ Gabi
Ich finde das gar nicht so platt. Vielleicht verstehst Du mich auch nur miss. Du bist ja schon seit Beginn dieses Threads ziemlich aufgebracht.

Ich jedenfalls habe persönlich ziemlich schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn Ärzte, die sich in ein Gebiet einarbeiten, ganz allein und in der Folge dann auch weiterhin allein mit dem Patienten gelassen werden(das heißt, außer ihnen niemand den Patienten so untersucht, wie das bei der Erstuntersuchung bei der Einlieferung erfolgt) und der Oberarzt nur mal im Vorbeigehen in die Akte schaut.
Das ist ja, wie immer, kein Angriff auf die Ärzte. Ich halte es für einen Mangel des Systems.
Im Übrigen könnte ich mir vorstellen, dass auch lernende Ärzte unsicher sind (das aber natürlich gegenüber den Patienten nicht zeigen dürfen) und gerne gemeinsam mit jemanden, der dabei ist, arbeiten würden, der schon versierter ist. Ich jedenfalls hatte immer den Eindruck sie würden mit dem Kopf ins kalte Wasser geworfen werden und wären trotzdem verdonnert, den starken Mann zu spielen.
Und dass Chefärzte Fehler machen, mag sicher vorkommen. Sicher aber weniger häufiger als jemand, der nicht erfahren ist in dem Fachgebiet.

Aber es geht ja hier nicht um mich, sondern um Rehmädchen. Und um ihr zu helfen sind die Ärzte offensichtlich mal wieder nicht in der Lage. Allein der Fehler mit der Biopsie ist ein Hammer.


So und nun wünsche ich allen, auch den Ärzten, ein schönes Wochenende.

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Ab heute im "Stern"

from Leya on 03/14/2009 03:19 AM

Hallo,

der Artikel ist jetzt auch online verfügbar:

Stern: Seltene-Krankheiten-Waisen-Medizin

Gruß

Leya

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Leya

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Re: Bitte Helft mir!

from Leya on 03/14/2009 12:51 AM

Hallo Azar,

es ist sehr bedauerlich, dass Du hier nicht wirklich ernst genommen und eingehend behandelt wirst.
Sicher ist es für Dich eine Erleichterung Dich bald wieder daheim in guter Behandlung zu wissen.
Wirst Du bis dahin wieder Deine Medikamente nehmen?

Ich hoffe, Du wirst dann danach Dein Studium fortsetzen können.

Meine Diagnose steht seit 1996. Drei Jahre nach Beginn der Symptome....
Mir hat in diesem Jahr jemand erzählt, dass die Situation sich erheblich verbessert haben soll. Jetzt muss man in Deutschland im Durchschnitt nur noch zwei Jahre bis zur Diagnose warten. Erbärmlich.

Gruß

Leya

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Re: Charité, Toter blieb in Klinik unentdeckt :-((

from Leya on 03/13/2009 11:34 PM

Mensch, das ist ja wirklich ungeheuerlich.

Nach den TV-Berichten über eine Frau, die in einem Warteraum in einem KH in den USA auf den Boden gefallen und gestorben war und dort noch lange lag und das Personal sie nicht beachtete, war ich mir sicher, so etwas könnte hier bei uns nicht passieren. Aber so sicher kann ich nun wohl doch nicht sein.

Gruß

Leya

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Re: Die Tier-(liebhaber)-Seite

from Leya on 03/13/2009 11:28 PM

Meint ihr, dass die üblichen jährl. Auffrischungsimpfungen auch nicht notwendig wären?


Nein. Reine Geldschneiderei. Meine Meinung.


Gruß

Leya

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Leya

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Re: Bitte Helft mir!

from Leya on 03/13/2009 11:23 PM

Hallo Rehmädchen,

schön, dass Du bei uns bist. Weniger schön natürlich die Diagnose.

Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass Du von "fertigen" Rheumatologen und nicht von Ärzten, die diesbezüglich noch in der Ausbildung sind, behandelt werden möchtest. Insbesondere, wenn man sich in einer akuten Situation befindest wie Du.
Das ging mir auch nicht anders. Zumal sich der eine oder andere noch nicht "Fertige" doch erhebliche Schnitzer erlaubt hat.
O. k., auch Ärzte müssen lernen. Aber dann soll das doch bitte unter Anleitung geschehen.

Willst Du jetzt für sechs Monate in Deine Heimat fliegen?
Oder planst Du Mitte des Jahres in den Iran zu fliegen?

Dein Deutsch ist super. Respekt.

Gruß

Leya



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