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Re: SLE und Beschwerden im Bauchraum, hat jemand Erfahrungen damit gemacht??
von Leya am 06.02.2009 02:02Hallo Martina,
nein, genau diese Beschwerden im Bauchraum habe ich nicht.
Aber vielleicht könnte sich der Stuhl etwas verfestigen mit etwas Salbeitee (nicht länger ziehen lassen, als auf der Packung angegeben) oder auch mit Blaubeeren.
Aber ich denke, damit ist es wirklich nicht getan.
Mir scheinen Deine gesamten Beschwerden viel mehr auf einen heftigen Schub hinzudeuten
(oder, wenn Du Glück hast, nur auf die heftigen Nebenwirkungen des Linisoprils. Siehe dazu unten).
Ich denke, Du solltest dringend und schnell zu einem rheumatologisch bewanderten Arzt gehen.
Da Du das Lisinopril gerade erst neu bekommen hast, habe ich unter diesem Medikament geschaut
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Lisinopril/gegenanzeigen-medikament-10.html
:
Bei den Nebenwirkungen findet sich auch etwas zu Verdauungsbeschwerden
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Lisinopril/nebenwirkungen-medikament-10.html
:
Zu Beginn: starker Abfall des Blutdrucks mit Schwindel, Schwächegefühl und Sehstörungen.
Allgemein: Nierenfunktionsstörungen, Übelkeit, Oberbauchbeschwerden, Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit.
Also hin zum Doc.
Gute Besserung.
Gruß
Leya
Re: Cortison oder Schmerzmittel?
von Leya am 06.02.2009 01:37:
http://www1.ndr.de/ratgeber/gesundheit/schmerzmittel100.html
Text und Video.
Gruß
Leya
Re: Anstupsen ?
von Leya am 05.02.2009 04:27Hallo,
ich persönlich finde diese Funktion überflüssig.
Noch mehr E-Mails.
Möchte ich jemandem kurz "Hallo" sagen, kann ich ebenso gut eine PN verschicken.
Gruß
Leya
Re: Hallo, noch ein alter Neuzugang.....
von Leya am 05.02.2009 04:15Hallo Manu,
wie gut ich das nachvollziehen kann, dass man dann irgendwann mal die Nase voll hat, wenn es gar nicht aufwärts gehen will.
Aber ganz bestimmt beruhigt sich auch bei Dir der SLE einmal.
Der SLE ist eine sehr ernste Erkrankung, wie Du ja schon erfahren hast.
Ohne Schulmedizin geht es m. E. nicht.
Ohne sie - da geht es mir wie Kerlchen - könnte auch ich Deinen Beitrag nicht lesen.
Und wer weiß, wie viel aktiver der SLE bei Dir ohne die Medikamente wäre.
Ich nehme an, Du willst die Schulmedizin-Medikamente auch nicht absetzen, sondern suchst nur nach unterstützenden Alternativmethoden. Wenn Du Dich allerdings dabei auf Vitamine und Spurenelemente konzentrierst, so ist meine Meinung:
Vergiss es! Ernähre Dich ausgewogen, dann brauchst Du das nicht.
Hier ein Bespiel, welcher Beschi.. da laufen kann: Eine Freundin von mir, leidet unter erheblichen Schmerzen aufgrund von Fibromyalgie. Sie hat sich auch von einem Quacksalber Vitamine und Spurenelemente verkaufen lassen. Der Preis lag erheblich über dem, den man in der Apotheke bezahlt hätte. Und? Die Wirkung war Null.
Versteh mich nicht falsch. Ich halte z.B. viel von Homöopathie. Aber nur zusätzlich zu unseren Medis und nach Absprache mit dem Rheumatologen.
Ich finde es durchaus verständlich, dass man in der Klinik auf Dein Ansinnen nicht eingegangen ist. Ich denke sogar, dass dies dort gar nicht "erlaubt" wäre, denn die alternativen "Methoden" sind in ihrer Wirksamkeit durch nichts gesichert (eher im Gegenteil). Es ist nun einmal eine "Schulmedizin-Klinik" (nehme ich jedenfalls an). Und dann noch die Kostenfrage...denn die KK hätte das sicher nicht zu übernehmen gehabt.
Warum Dein Hausarzt "eiskalt" Antibiotika abgesetzt hat, erschließt sich mir nicht.
Zu einem "Vitaminprofil". Ich weiß nicht wirklich, was Deine Freundin damit gemeint hat. Aber Labore können doch vieles ermitteln. Gib es privat in Auftrag.
Such unter goggle nach Vitaminprofil oder Labor, dann kommt ´s.
Z.B. http://www.medlab-bochum.de/index.php/url/showartikel.php/kat/71/art/1065
Vielleicht gibt es ja sogar Dein Hausarzt (einmalig) auf KK-Kosten in Auftrag. Ich weiß nicht, ob das möglich ist.
Du kannst Dir auch ein Buch kaufen, aus dem Du ersehen kannst, in welchem Umfang und welche Vitamine etc. unser Körper benötigt und welche Nahrungsmittel wie viel davon enthalten. Dann kannst Du Dich entsprechend ernähren.
Tipp: http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-N%C3%A4hrwert-Kalorien-Tabelle-Neuausgabe/dp/3833805064
Übrigens, ich bin eine der Wenigen, die ein Vitamin gesondert zuführen muss. Und zwar weil ich Veganerin bin und Vitamin B12 sich nicht durch vegane Ernährung in ausreichender Menge zuführen läßt (http://www.peta.de/vegetarismus/vitamin_b12_fakten_fr_vegetarier.154.html)
Gute Besserung.
Gruß
Leya
Re: wo und wie komme ich am schnellsten zur Diagnose?
von Leya am 05.02.2009 03:23Hallo Nina,
zur Diagnose eines Lupus reichen die ANAs nicht wirklich aus.
Vielleicht magst Du hier schauen auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie:
"Welche Diagnostik ist bei Verdacht auf einen SLE notwendig?............."
http://www.dgrh.de/1674.htm
Ob die Rheumaabteilung vom Endokrinologikum Frankfurt dafür ausreicht?
Dort wirst Du sicher aufgrund des Hashimoto behandelt, nicht wahr?
Frag einfach dort nach, ob sie sich in der Lage sehen, eine SLE-Diagnostik durchzuführen.
Sicher wird man Dich doch von dort aus ggf. "weiterleiten" an die zuständige Station / Abteilung / Klinik.
Im Praxis- und Klinikwegweiser im Rheumanet
http://www.rheumanet.org/Wegweisersuche/wegweiser_suche.aspx
erhält man nach Eingabe von "Frankfurt" diese Ergebnisse:
Privatdozent Dr.med. Hans Krippner.....
Endokrinologikum Frankfurt.....
Praxis Dr. med. Steffen Merle......
Kliniken:
Klink: Clementine Kinderhospital
Abteilung: Funktionsbereich Kinder- und Jugendrheumatologie....
Klink: Klinikum der J.W.Goethe-Universität
Abteilung: Med. Klinik III - Schwerpunkt Rheumatologie
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt a. M.......
Rheumazentren:
Rhein-Main e. V. Rheumazentrum
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt
und zu allem weitere Informationen wie die Kontaktdaten usw.
Einfach anrufen und fragen, ob man für SLE "zuständig" ist.
Hier führt die Rheuma-Liga Hessen div. Kliniken auf:
http://www1.rheuma-liga-hessen.de/cms/index.php?option=com_rl_rhpk
Unter "Details" findest Du die Kontaktdaten, so dass Du telefonisch Kontakt aufnehmen kannst um zu klären, ob man sich dort mit der SLE-Diagnostik auskennt.
Ich wünsche Dir, dass es kein SLE ist.
Alles Gute.
Gruß
Leya
Re: Nierenschaden, weil die Ärzte gepennt haben?
von Leya am 05.02.2009 02:43Hallo Jessy,
normalerweise würde ich sagen, das Ganze ist ein Skandal. Nämlich ein typischer Lupus-Skandal. Bei einer Krebs-Diagnose hätte der Hautarzt sicher nicht den Bericht einfach nur gelesen und dann keine sofortige telefonische oder persönliche Rücksprache mit Dir genommen.
Aber ich habe mir Deine gesamten Beiträge durchgelesen und dabei fällt mir auf, dass Du im Januar mit der Klinik telefoniert hast und man Dir die Ergebnisse mitgeteilt hatte. Dabei hattest Du nach Deinen Ausführungen nur die Hälfte verstanden - was ich bestens nachvollziehen kann - . Könnte es sein, dass bei diesem Telefonat der Bericht vom 12.01.09 schon fertig war und nur in der Aufregung und dem medizinischen Fachjargon etwas untergegangen ist?
Die Erfahrung, dass der Patient möglichst auch sofort jeden Bericht erhalten sollte (um eben solche Vorgänge, wie von Dir geschildert, zu vermeiden,) habe ich auch schnell gemacht. Seitdem sorge ich dafür, dass ich schnellstens jeden Bericht bekomme. Entweder hinterlasse ich beim Arzt / in der Klinik meine Faxnummer oder einen frankierten und adressierten Umschlag für die Übersendung des Berichtes an mich. Meistens beides.
Alles Gute, auch für den Termin am Freitag.
Gruß
Leya
Re: Erbitte Ihre Hilfe für meine Doktorarbeit zum Thema Lupus erythematodes
von Leya am 05.02.2009 01:26Hallo Susanne,
gute Idee. Ich bin dabei.
Welch ein Zufall, gerade gestern hatte ich versucht, die Fragebögen zur Ermittlung der Lebensqualität im Internet zu finden (EDLQ, SF-36 usw.) und herunterzuladen und war dabei ziemlich erfolglos. Vielleicht kommen sie ja bei Dir zu Anwendung.
Ich schick Dir meine E-Mail-Adresse per E-Mail.
Gruß
Leya
Re: Antibiotika ????? !!!!!!!
von Leya am 04.02.2009 23:47Betonung auf "könnte" und "sollte". Zu Recht Konditional.
Ich habe nämlich in der Apotheke schon Fehlinformationen erhalten.
Und wenn ich diesen Eindruck habe oder einfach nur, wenn ich ganz sicher gehen will, dann rufe ich eben bei dem Hersteller an.
Klar kann man das so einfach machen.
Schade übrigens, dass nicht gleich auf jedem AB-Beipackzettel etwas zur Milch steht. Dann gäbe es keine Zweifel.
Gruß
Leya
Re: Antibiotika ????? !!!!!!!
von Leya am 04.02.2009 11:45Hallo Sonne,
nein, ich kann Dir insofern nicht helfen, als ich dieses AB noch nicht genommen habe.
Aber andere ABs schon. Und manchmal stand nichts über Milch und AB auf dem Beipackzettel.
Da sich manchmal auch die Angestellten der Apotheke bei diesem Thema nicht sicher sind,
rufe ich dann den Hersteller an und frage nach. Dabei habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Gute Besserung.
Gruß
Leya
Beschwerden im Mund? - "Ölziehen" kann helfen + vorbeugen
von Leya am 04.02.2009 10:27Hallo,
habe gerade noch einmal den letzten "Schmetterling" gründlich durchgelesen. Und dabei ist mir etwas aufgefallen:
Regelmäßiges Ölkauen / Ölziehen soll Beschwerden im Mund und Rachenraum lindern und evtl. sogar vorbeugen können.
Das soll der Würzburger Zahnarzt, Dr. med. dent. Tawassoli, bei einem Vortrag berichtet haben.
Und man macht es so:
einen Esslöffel - kaltgepresstes, naturbelassenes Sonnenblumenöl
jeweils morgens und abends in den Mund nehmen
"man ..bewege das Öl ..langsam im Mund hin und her, indem man es durch die Zahnzwischenräume zieht, es in die Backentaschen saugt, es von einer Seite zur anderen bewegt und auch eine Zeitlang vorne im Mund behält."
Dauer 15 - 20 Minuten.
Danach zweimal mit warmem Wasser gut spülen.
Das Ölziehen ist kein Ersatz für das Zähneputzen.
Ich werde das ausprobieren.
Gruß
Leya

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