Endoxan und Übelkeit

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NiNoa

48, Weiblich

Beiträge: 428

Re: Endoxan und Übelkeit

von NiNoa am 24.04.2012 13:55

Hallo Chrissi,

habe mal eben ein bissel in Sachen Kosten mit meinem Lieblings-Apotheker recherchiert:

50er Dexa = ca. 44 € (also Original-Kosten, du hast ja sicherlich max. die 5€ Zuzahlung)
10er Zofran = ca. 52 €.

Jetzt könnte man sagen, hui, das ist (in Anbetracht der Mengen) ja ein deutliches Gefälle!
ABER: ich selbst hatte ja auch bereits mehrere Endoxan-Stösse und außer Zofran hat überhaupt nix geholfen!! Meine Ärztin meinte sogar (nachdem es nach dem ersten Stoss  auf der Station irgendwiefalsch gelaufen war), alles unter Zofran sei Quälerei...
Und nach dem ersten Tag (an dem ich eine oder mehrere nahm) konnte ich oft schon mit einer halben durch den ganzen Tag kommen und spätetens am 3. Tag war die Übelkeit dann ganz weg.
Dies also zu den Mengen. Wieviel von dem Dexa man braucht, um diese Wirkung zu erzielen kann ich nicht beurteilen, aber ich denke mal, man braucht einiges...

Also: den Doc damit konfrontieren und m.E. entschieden auf Zofran bestehen - die Übelkeit ist einfach ätzend!!!

Dir alles Liebe und tapferes Durchhalten!! Endoxan ist fies, aber SEHR wirksam - bestimmt auch bei dir !!

LG NiNoa

"Ich habe unter denen, die sich einer unerschütterlichen Gesundheit erfreuen, noch keinen getroffen, der nicht nach irgendeiner Seite hin ein bißchen beschränkt gewesen wäre; wie solche, die nie gereist sind." André Gide (1869-1951)

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Endoxan und Übelkeit

von Renate am 24.04.2012 13:02

Hallo Chrissi,

ich meine dein Arzt kennt sich schon aus, denn Dexamethason wird auch gegen Übelkeit bei Chemotherapien eingesetzt.

 Außerdem soll es Übelkeit und Erbrechen im Rahmen der Zytostatika-Therapie zum Beispiel bei Krebserkrankungen vorbeugen oder diese bessern.

http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Dexamethason.html

Später kannst du ja es ja wieder weglassen, wenn du Unsicher bist, dann frage den Arzt nochmal und bitte ihn um Erklärung warum nun Dexamethason.

LG Renate   

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chrissi32

49, Weiblich

Beiträge: 270

Endoxan und Übelkeit

von chrissi32 am 24.04.2012 12:24

Hallo,

ich habe vor 4 Tagen meinen 5. Endoxan-Bolus bekommen und diesmal noch stärker als sonst mit Übelkeit zu kämpfen. Die letzten Male war ich mit Vomex A ganz gut über die Runden gekommen, das scheint diesmal nicht auszureichen. Der Arzt hat mir zuerst MCP-Tropfen verschrieben, die aber so schauderhaft schmecken, dass sie die Übelkeit nur noch verstärken und sie gleich wieder rauskommen.

Nun wollte ich mir etwas Stärkeres verschreiben lassen, habe eben das Rezept vom Arzt abgeholt....nicht genauer nachgeschaut, was draufsteht und nun habe ich Dexa Ct 4 mg in der Hand....und sehe, dass es einfach ein Kortison-Präparat ist.
Mag ja sein, dass Kortison gegen die Übelkeit hilft, aber bei einer Autoimmunkrankheit einfach mal so Kortison gegen die Übelkeit zu verschreiben, finde ich etwas gewagt. Denn ich bin seit 2 Wochen ENDLIch bei 7,5 mg Prednisolon/Tag. Wenn ich jetzt plötzlich wieder erhöhe...das bringt doch alles durcheinander.
Naja, der Arzt, der mir das Endoxan gibt, ist eben Onkologe und nicht Rheumatologe, aber trotzdem....

Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich Zofran verschrieben bekomme, denn das bekomme ich ja bei den Endoxan-Infusionen auch dazu und hilft ganz gut.
Aber damit scheint sich mein Arzt schwer zu tun....ist das einfach so teuer????

Was meint Ihr?

Viele Grüße

Chrissi

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