Schmerzen beim Blutdruck messen
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Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von Leya am 07.07.2012 00:19Hallo,
dass man während des Messvorgangs den Arm nicht bewegen darf, gilt m. E. bei allen Geräten. Ich hatte jedenfalls bisher nur solche. Es ist doch ganz einfach, den Arm nicht zu bewegen und möglichst gerade zu halten.
@ Anniidol
Ich nehme ja schon länger ein Blutdruck senkendes Medikament, auch und insbesondere um die Nieren zu schützen. Und tagsüber waren die von mir und in der Praxis gemessenen Blutdruckwerte auch immer im Rahmen. Glücklicherweise kam dann mal wieder der Termin zum 24 Stden RR. Die Ärzte wollen damit ja auch die Nachtabsenkung des Blutdrucks kontrollieren. Bei dem 24 Stden RR stellte sich dann heraus, dass mein Blutdruck nachts teilsweise so tief absackte, dass ich im Schlaf wohl auch ohnmächtig wurde. Ich musste sofort meine Therapie verändern.
Ich will damit sagen, dass eine 24 Stden Blutdruckmessung etwas leisten kann, was uns selbst nicht gelingt, nämlich eben 24 Stden den Blutdruck zu messen und zwar auch nachts, wenn wir schlafen.
Alles Gute.
Gruß
Leya
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von anniidol am 06.07.2012 23:50Das Gerät bei meinem Hausarzt begann auch bei 180 und das ist für mich kaum zu ertragen, wie gesagt. Da er ein Gerät hat, warum sollte er sich eines leihen ?
Alle 15 Minuten, 24 Stunden lang nicht bewegen ? Das halte ich für unmöglich.
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
tunixe
Gelöschter Benutzer
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von tunixe am 05.07.2012 20:35Hallo zusammen,
ich war wegen eines Carotisstents für ein paar Tage im Krankenhaus und hab´mal nach den Geräten gefragt.
Auf der Wachstation war ein Gerät, das z.B. bei 180 beginnt und dann quasi "selbstlernend" runterregelt und sich je nach Blutdruckschwankung anpasst. Beim 24 Stunden Blutdruck ebenso, während der Messung den Arm nicht bewegen, sonst pumpt es wieder los. Wenn der Blutdruck niedrig ist hört es bald auf so stark zu pumpen.
Die beiden Geräte sahen nicht sonderlich neu aus, eher alte Mövchen. Mein Hausarzt bestellt die Geräte beim Kardiologen, er hat keine eigenen Geräte. Vllt ist die Bestellung beim Kardio für dich eine Lösung.
LG Verena
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von anniidol am 04.07.2012 01:59Leya: dafür hab ich keinen Nerv und außerdem, das auch zu Lili, ist mir das nicht wichtig genug, da ich so oft bei Ärzten und in Kliniken gemessen bekommen, also einmal am Tag, und ich meinen Blutdruck 42 Jahre lang kenne, ich auch zuhause messe und der wie gesagt nie über 130 rausgeht, auch nicht bei Anstrengung. Wohl könnte das mal sein, kann man nicht 100% ausschließen aber ich will an keiner Studie teilnehmen. Meiner Meinung nach kann man eh darauf verzichten, darum renne ich jetzt auch nicht zu fremden Ärzten. Nur weil ich nun einen Arztbrief von 2011 angesprochen habe, jemand nach all den Jahren sagt ich müßte eigentlilch profilaktisch einen ACE Hemmer nehmen ... Nee.
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Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von Leya am 03.07.2012 23:48@ Lili
Was den Unterschied zwischen den Geräten ausgemacht hat, kann ich Dir nicht sagen, außer, dass eben das eine Schmerzen verursachte und das andere nicht.
@ anniidol
Warum probierst Du denn nicht einfach mal bei einem anderen Arzt, ob Du mit dem Blutdruckmessgerät zurecht kommst? Der andere Arzt muss ja dafür nicht Deine Behandlung übernehmen. Er soll lediglich die Messung durchführen!
Gruß
Leya
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von lilli am 03.07.2012 07:29also ich finde das mit dem blutdruckmessgeräten auch sehr ungut, aber nicht so dramatisch wie es hier geschildert wird (zum glück) mich würde auch interessieren, was genau den unterschied zwischen den geräten ausgemacht hat leya.
von vornherein messergebnisse ausschliessen? also ich würde mich weigern als arzt. meiner meinung nach kann man dann gleich darauf verzichten zu messen, das käme aufs gleiche raus. das ist nicht böse gemeint! wenn ich mir aber vorstelle, dass ich eine studie mache, egal worüber, dann kann ich nicht von vornherein daten ausschliessen. stell dir mal vor ein arzt macht sowas, und dann hat ein patient gesundheitliche komplikationen - ganz egal, ob es mit der ursprünglichen messung ok war, der könnte im leben nicht beweisen, dass zum zeitpunkt der messung kein höherer blutdruck vorhanden war.
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von anniidol am 03.07.2012 01:40Dornröschen: nein, das stimmt nicht. Es gibt Geräte, die kannst du begrenzen auf 140 oder bis auf 180 z.B. Da ich weiß das mein Blutdruck nie über 130 geht wäre das eine Lösung aber leider haben die wenigsten Ärzte so ein Gerät. Ihnen tut es ja nicht weh.
Im Prinzip weiß ich eh nicht ob ich wegen den Nieren trotz gutem Blutdruck einen ACE Hemmer bekommen soll, schließlich profilaktisch oder nur wenn er zu hoch wäre. Jedenfalls bekomme ich ihn nun nicht, da keine Messung möglich.
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Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von Leya am 29.06.2012 22:08@ Dornroeschen
Wenn Du die Manschette lockerer lässt, wird noch stärker aufgepumpt, sodass der Effekt genau ist wie ohne "locker lassen". Im Übrigen ist das "Lockerlassen" gar nicht so einfach - alles ausprobiert - entweder Du klebst die Manschette am Arm fest (z.B. mit Leukosilk) oder sie rutscht Dir gänzlich runter. Wie auch immer, der Druck, der letztlich an Deinem Arm ankommt und die Schmerzen verursacht, bliebt letztlich gleich. Es bleibt uns m. E. nichts anderes übrig, als die Geräte bei verschiedenen Ärzten auszuprobieren. Genauso habe ich es gemacht und einen Arzt mit einem Gerät gefunden, das keine unerträglichen Schmerzen verursacht und trotzdem genaue Messergebnisse liefert.
Gruß
Leya
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von Dornroeschen am 29.06.2012 08:04Hallo, jetzt muß ich auch nochmal meinen Senf zum Thema dazugeben.
Also, es stimmt schon, dass die Schwester bei dem automatischen Gerät nicht steuern kann, wieviel Luft da reingepumpt wird. Aber was man schon steuern kann ist doch, wie eng die Manschette um den Arm gezogen wird. Das Ding hat doch Klettverschlüsse, oder? Ich glaube, dass das Gerät nicht die einzige Einflußgröße ist.
Was meint Ihr?
Liebe Grüße von Dornröschen
Re: Schmerzen beim Blutdruck messen
von Leya am 26.06.2012 20:56Hallo Anniidol,
ja, es geht auch mir hin und wieder ziemlich auf die Nerven, wenn mal wieder etwas nicht klappt. Aber wenn ich es dann neu geregelt habe, ist für mich alles wieder okay. Dass ich krank bin, daran kann ich nichts ändern, aber meine Versorgung optimieren, das kann ich.
Natürlich wusste ich vorher nicht, ob das Gerät bei dem anderen Arzt weniger "zwickt". Ich hab' es einfach ausprobiert. Und hätte es bei dem nicht geklappt, hätte ich weitere Praxen aufgesucht. Die Geräte in den Jahren vorher hatten ja auch nicht solche Schmerzen verursacht, also musste es solche oder ähnlich sanfte Messgeräte ja bei dem einen oder anderen Arzt geben.
Ich habe bei der Praxis, mit deren 24 Stden RR-Gerät ich dann gut zurecht kam, gleich an der Anmeldung gesagt, dass es mir nur um diese Messung geht. Und das war auch okay. Will sagen, ich bin in der Praxis ansonsten nicht in Behandlung. Gehe nur ein-/zweimal im Jahr zur 24 Stden RR-Messung dorthin.
In der Paxis, deren Gerät ich wegen unerträglicher Schmerzen bei der Messung abnehmen musste, bin ich hingegen regelmäßig auch wegen weiterer Untersuchungen. Völlig problemlos.
Meine Hausärztin hat gar kein 24 Stden RR - Gerät und selbst, als sie es noch hatte, führte diese Untersuchung bei mir ein Facharzt durch. Also, warum solltest Du den Hausarzt wechseln?
Nein, wir müssen heute nicht etwa anfragen, ob ein (neuer) Hausarzt uns mit unserer chronischen Erkrankung überhaupt aufnimmt. Ob ein neuer Arzt Kenntnisse vom LE hat, brauchst Du, glaube ich, nicht fragen, denn in nahezu 99% würde die Antwort sowieso "nein" heißen. Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann würde ich den Hausarzt nicht wechseln.
Das Vorgehen der Apotheken - wenn es generell so ist - kann ich mir nicht erklären. ABER: Ich kann nicht nachvollziehen, wieso Dein Arzt das aut idem nicht ankreuzt - zumal Du ja bei dem Valoron Unverträglichkeiten hast -.
Lass den Kopf nicht hängen.
Gruß
Leya

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