"Rentenloch"
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Re: "Rentenloch"
from Sunflower on 12/04/2008 04:02 PMHallo Anne,
vor allem versuche ich mir abzugewoehnen, staendig ein schlechtes Gewissen yu haben, wegen den Dingen, die ich nicht gut geschafft habe *oder gar nicht...
Anne
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Re: "Rentenloch"
from Anne on 12/04/2008 03:21 PM@Edith
wenns mir psychisch einbischen besser geht dann finde ich deinen zeitmanagement plan ganz gut.
ja das stimmt...ich kenn das schon so einbischen,ist nicht das erst mal.hatte seit 2003 schon öfter...
das ist bestimmt gut !
ejoba
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Re: "Rentenloch"
from ejoba on 12/04/2008 03:17 PMLiebe Anne,
wenn du eine richtige Depression hast, helfen dir meine Ratschläge bezüglich Zeitmanagement sicher erstmal nicht weiter. Da schlage ich dann doch vor, entsprechende Medis zu nehmen, vielleicht flankiert von einer Therapie. Depressionen sollen ja gar nicht so ungewöhnlich sein, der Großteil der Menschen hat mindestens einmal im Leben damit zu kämpfen.
Alternativvorschlag zur "richtigen" Zeitplanung: Erlaube dir selbst einfach, rumzuhängen. Hab nicht auch noch ein schlechtes Gewissen dabei. Und versuch, dir mindestens 1x am Tag selbst was Gutes zu tun.
Knuddel!
Liebe Grüsse
Edith
Anne
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Re: "Rentenloch"
from Anne on 12/04/2008 03:12 PMdanke an satchmo,mondbein und theo für die beiträge!
Anne
P.S @Renate ich war schon deswegen beim neurologen (das ist eine andere geschichte) aber kurz...er möchte das ich trevilor wieder nehme nur er hat bedenken weil wahrscheinlich das trevilor bei mir den schilddrüsenstoffwechsel durcheinander bringt - sollte das mit meiner HÄ besprechen...ich glaube aber das ich lieber schilddrüsenstörung habe als diesen depri (trevilor hat noch am besten geholfen)
theo1956
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Re: "Rentenloch"
from theo1956 on 12/04/2008 02:05 PMHallo Anne,
wenn Du es schaffst, nehme doch einen Job an. Es gibt ja die Bandbreite bis 400 € im monat. die mußt Du ja nicht voll aus-
schöpfen. Ich war 35 Jahre im Berufsleben, nach meiner Verrentung war ich zunächst heilfroh das ich daheim bleiben konnte.
ch habe dann nach einer Beschäftigung gesucht, bei der ich soziale Kontakte aufbauen konnte, die mir nicht zu schwer war und wobei etwas Geld herauskam. Das alles hat sehr lange gedauert. Ich hatte etwa 6 Versuche gestartet dann hatte ich einen Job, für 200 € im Monat fahre ich in der Woche an 2 Tage jeweils für 3 Stunden eine Transporter.
Meiner Frau helfe ich im Haushalt mit, und das reicht mir dann auch, ich bin abends sehr Müde ich kann gut schlafen sehe mal was anderes und ich komme nicht ins Grübeln.
Versuchs einfach mal,viel Glück dabei und wenn es jetzt nicht geht und klappt dann später. Schöne Grüße Theo
Re: "Rentenloch"
from mondbein on 12/04/2008 01:45 PMAnne, meine Frauenärztin hat mir vor 2 Wochen Blut abgenommen und mir vorgestern die Ergebnisse präsentiert. Meine Werte waren allesamt total im Keller und sie meinte, ich müsse mich doch ganz furchtbar fühlen...
Sie hat mir einen Therapieplan aufgestellt, der mich wieder auf die Beine bringen soll (sooo schlecht geht es mir momentan übrigens gar nicht...). Ich stelle ihn hier mal ein:
Tryptochron 1 x morgens
Vit B dito
LU 7 2 x morgens
Carnitin 1 x morgens und 1 x mittags
Vigantoletten 1 x abends
RMS Asconex 3 x 30 Tropfen
Lactobact 1 Löffel abends
Die Rezepte liegen noch in der Aoptheke, wegen Schneechaos habe ich die Medis noch nicht abgeholt, aber ich werde in den nächsten Tagen mit der Kur anfangen und berichten. Das hier ist also keine Empfehlung, sondern lediglich eine Info.
Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.
Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Václav Havel
Ewig währt am längsten!
Renate
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Re: "Rentenloch"
from Renate on 12/04/2008 12:09 PMalso ich weiß das natürlich nicht, aber es könnte halt schon so sein. Wenn das Mianserin nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann würde ich jetzt mal mit dem behandelnden Arzt darüber sprechen.
Re: "Rentenloch"
from satchmo on 12/04/2008 12:09 PMHallo Anne
Ich kenne das Gefühl. Als ich es mich das letzte mal arg erwischte, war ich auch lange ausser Gefecht. Bevor dieser Schub kam, arbeitete ich sehr viel nebst der Familie und war sozusagen auch noch "sportsüchtig". Ich ging noch abends um 23.00 rennen, wenn ich den Tag durch nicht dazukam. Also eigentlich völlig 
Als ich dann zu gar nix mehr fähig war, waren meine Ziele, die ich im Kopf hatte, natürlich noch gleicher Messlatte wie vorher. Ich brauchte sehr sehr lange, bis ich das akzeptieren konnte. Mittlerweile kann ich schon fast behaupten, ich habe mich arrangiert. Mein Nervenkostum war dadurch natürlich auch völlig daneben. Ich war gar nicht strapazierfähig. Das empfand ich als schlimm, weil ich das ja auch selber merkte.
Gelernt habe ich aus dem Ganzen, dass man sich nicht unbedingt Ziele setzten sollte mit unserer Krankheit, und wenn man dies doch möchte, muss man damit rechnen, diese auch anpassen zu müssen oder auf später zu verschieben. Was übrigens sehr schön ist, wenn man das Ziel dann doch irgendwann erreicht hat.
Edith muss ich absolut recht geben. Früher fand ich zum Beispiel nie Zeit, um mit meinen Kiddys zu basteln. Heute finde ich es absoluter
Wahnsinn
und habe richtig Freude daran. Siehste? Es gibt auch Positives an unserem ständigen Begleiter 
Liebe Grüsse und Kopf hoch
Satchmo
Lächeln ist die einfachste Möglichkeit, den Feinden die Zähne zu zeigen 
Anne
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Re: "Rentenloch"
from Anne on 12/04/2008 12:07 PMHallo Renate !
wahrscheinlich liegt das wirklich auch an depri...das sedierende mianserin ist vielleicht nicht das mittel der wahl für mich - vielleicht sollte ich auf trevilor "umsteigen"... (trevilor hat eigentlich am besten geholfen) ich bekam das mianserin wegen diesen unruhe zuständen
Anne
Renate
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Re: "Rentenloch"
from Renate on 12/04/2008 12:02 PMHallo Anne,
so wie du das jetzt beschreibst kann das aber jetzt schon sehr mit der Depression zu tun haben. Das ging mir ähnlich als meine Depression in der Akutphase war. Brachte auch keinen Einkauszettel usw. mehr zu Stande in der Zeit.
LG Renate
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