Medikamente neu einstellen ? Krankenhaus ?
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Re: Medikamente neu einstellen ? Krankenhaus ?
von Frida am 24.10.2014 17:41Hallo Wölfchen,
ich leide mal mehr mal weniger unter starken Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen etwas seltener. Ich habe auch Glück, dass meine Organe nicht beteiligt sind. Ich habe im November meinen nächsten Termin beim Rheumatologen. Ich nehme bisher nur Quensyl, es hilft nicht gegen die Muskelschmerzen, aber meine Haut ist besser. Ich soll mir überlegen ob ich bereit bin zusätzliche Medikamente einzunehmen. Es ist schwierig eine solche Entscheidung zu treffen und sehe es auch so, dass man nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen sollte. Ich habe für mich entschieden, dass ich zuwarte. Mein Blutbild ist gut, keine Entzündungsparameter. Risiko- Nutzenabwägung...Benlysta ja/nein ist keine einfache Entscheidung.
Ich wünsche Dir alles Gute.
LG Frida
Re: Medikamente neu einstellen ? Krankenhaus ?
von Leya am 24.10.2014 16:46Hallo Wölfchen,
ja, es ist nicht unüblich, dass man zu regelmäßigen Kontrollen und/oder Einstellung oder Änderung der Medikamente stationär auf einer (internistischen) Rheuma-Station bzw. einer Rheuma-Klinik aufgenommen wird. Ich persönlich finde das auch wesentlich besser für den Patienten als eine reine ambulante Behandlung.
MTX hilft vielen nach wie vor sehr gut. Es gibt aber auch viele andere Medikamente. Die Rheumatologen in der Klinik werden sich bemühen, für Dich die hilfreichste Therapie zu bestimmen.
Die Klinik Eilbek ist m. E. eine sehr gute Wahl.
Gruß aus Hamburg
Leya
Medikamente neu einstellen ? Krankenhaus ?
von Woelfchen am 24.10.2014 16:23Hallo an alle !
Ich lese schon seit langem in diesem Forum und habe nun beschlossen mich auch selbst anzumelden.
Ich bin 32 Jahre alt und habe die Diagnose Systematischer Lupus Erythematodes im November 2009 bekommen. Ich habe starke Gelenkschmerzen, bin aber (toi, toi, toi) ohne Organbeteiligung.
Medikamentös angefangen habe ich mit Quensyl. Dies wurde aber auf anraten meiner Augenärztin nach ca. einem Jahr abgesetzt und ich habe mit MTX 15mg begonnen. Dazu habe ich bei Bedarf 5mg Kortison genommen, allerdings immer nur als Bedarfsmedikament. Als es mir gesundheitlich im Jahr 2011 schlechter ging wurde das MTX auf 20 mg erhöht. Seit 2013 bekomme ich zudem eine Rente wegen voller Erwerbsunfähigkeit. Da ich unter dem MTX stark zugenommen habe, wurde es wieder auf 15mg herabgesetzt, was aber widerrum schlecht für meine Gelenke war. Wir haben es mit 15mg in Spritzenform versucht, wovon mir allerdinsgs ständig übel war. Zur Zeit nehmen ich also wieder 20mg MTX und 5mg Kortison, dies mittlerweile auch als Dauermedikament. Daneben Vitamin D, Augentropfen und Tilidin als Schmerzmittel bei Bedarf.
Leider ist es so das ich trotzdem ma mehr, mal weniger unter starken Gelenkschmerzen leide, was so wohl nicht sein soll. Mein Rheumatologe hat mir dann empfohlen es mit Benlyta zu probieren. Ich habe mich auch ausgiebig darüber informiert und bin aufgrund der Nebenwirkungn nicht wirklich angetan von der Idee und es kommt mir auch ein wenig vor wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Ich denke nach oben muss doch auch noch immer etwas möglich sein und niht gleich zum aüssersten Mittel greifen. Nun hatte ich ein Gespräch mit einem Schmerzarzt und der meinte ich solle doch einfach mal in ein Krankenhaus gehen und mich neu einstellen lassen, da das MTX O-Ton: ein Trabi unter den Medikamenten wäre und es mittlerweile auch schon einen Mercedes geben würde.
Ist es denn üblich das man in einem Krankehaus neu eingestellt wird und dies nicht der Rheumatologe macht ?
Wird so etwas dann stationär, oder ambulant gemacht ?
Meine Diagnose hat damals das Schön Klinikum in Hamburg gestellt. Sollte ich dann auch wieder dorthin gehen, oder in die Asklepios Klinik Hamburg die mein Rheumatologe für diese Benlysta Sache empfohlen hat (was ich keinesfalls machen werde).
Vielleicht kennt ja jemand dieses Kliniken ?!
Sorry für den langen Text und die vielen Fragen 
Gruss Woelfchen

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