Zur Diagnosestellung in die Klinik?
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Re: Zur Diagnosestellung in die Klinik?
von Talitha am 08.04.2015 15:42Hallo Justine,
ich bin auch relativ neu hier im Forum habe aber schon länger die Diagnose. Ich antworte dir jetzt einfach mal, obwohl ich dir wohl nicht wirklich weiterhelfen kann
Du hast ja viele Baustellen! Vieles kommt mir und wohl noch vielen Anderen sehr bekannt vor! Ich weiß nicht wie so eine Einweisung in ein Fachkrankenhaus läuft. Bei mir ist durch ein Hausarztwechsel ganz schnell die Diagnose gekommen und die Ärztin hat mich gleich in die Uni Lübeck überwiesen. Von dort bin ich dann nach Bad Bramstedt gekommen, die Kliniken arbeiten zusammen. Aber das geht wahrscheinlich nur mit positiven Blutwerten, wie z.B. der ANA Wert etc. Ich weiß z.B., daß du nur mit gesicherter Diagnose zu den Rheumaambulanzen wie BB und HH Schönklinik kommst.
Was sagt dein HA dazu? Welcher Meinung ist er/sie? Also, bei mir war die erste " Rheumauntersuchung" in der Uni Lübeck im Mai und dann war ich im August in BB gewesen und dort wurde ich gleich auch auf meine Medis eingestellt. Vielleicht kann dein HA sich nochmal drum kümmern, sozusagen als Ausschluß einer rheumatischen Erkrankung. Die Schönklinik in Eilbeck soll gut sein und die Uni schickt wahrscheinlich dann eh nach BB, also kann man da dann gleich hin. Sprich nochmal mit deinem HA oder vielleicht hat ja hier noch jemand eine gute Idee!
Alles Gute erstmal
Liebe Grüße
Talitha
Zur Diagnosestellung in die Klinik?
von Justine am 07.04.2015 16:49Hallo,
ich bin 45 Jahre alt und wohne in Hamburg. Und möchte Euch um Rat fragen.
Seit über zwei Jahren laufe ich von Arzt zu Arzt mit immer schlimmer werdenden Beschwerden. Ich habe bisher keine Diagnose, keinen Ansprechpartner und keine Behandlungsoption. Ich fühle mich sehr allein und die heftigen Symptome machen mir zunehmend größere Angst.
(Eben habe ich meine ellenlange Vorgeschichte aufgeschrieben und wieder gelöscht. Ich traue mich kaum noch, ùber mein Befinden zu berichten, weil ich mittlerweile leider so schlechte Erahrungen machen musste. Immer wieder Ablehnung.)
Meine Symptome: Trockenheit Augen, Mund, Nase, Ohren, Bauchschmerzen, verformte Fingernägel, extremer vernarbender Haarausfall (Nachweis durch Biopsie), Schmetterlingserythem (aber eher in Form eines Nachtfalters, Nase runter zum Mund), schuppige Areale im Gesicht, monatelang durchgehend Kopfschmerzen, Wortfindungsstörungen, neurologische Anfälle, kribbelnde Hände, Schwäche in den Armen, schlimme Nächte/Schlafstòrungen, Erschöpfung, immer müde, Schmerzen in den Knien, Herzrhytmusstörungen, trockener Husten.
Die Verschlechterung kam bisher schubweise, einmal nach einer Impfung gegen Tetanus, einmal nach einem Behandlungsversuch eines Anthroposophen mit Mistel. Zusätzlich scheint psychischer Streß eine Rolle zu spielen.
Ich habe von einigen Ärzten gesagt bekommen, dass ich sicher eine Autoimmunerkrankung habe, Sjögren oder Lupus oder beides, aber von Rheumatologen, die ja für die Diagnosestellung und Behandlung die Fachärzte wären, werde ich wegen fehlender Erhöhung der Blutwerte abgewiesen.
Ich vermute wegen der schlimmen neurologischen Beschwerden eine Gehirnbeteiligung. Aber ohne Diagnose.. keine Behandlung. (Übermorgen habe ich einen Termin bei einem Neurochirurgen, bei dem ich früher mal in Behandlung war, ich vertaue ihm.)
Was kann ich tun???
Ich war bereits bei drei Rheumatologen, jeweils monatelange Wartezeit für Termin und dann - Ablehnung wegen nicht erhöhter Blutwerte. Ohne erhöhte Blutwerte keine Diagnose.. Aber was ist mit dem vernarbenden Haarausfall? Reicht das nicht als "Laborwert"?
Wäre es sinnvoll, für eine Diagnosestellung stationär in eine Klinik zu gehen?
Wenn ja, wohin? Bad Bramstedt? Schön-Klinik Eilbek? Oder Uniklinik Lübeck? Und was machen die dort mit mir? Welche anderen Möglichkeiten gäbe es dort? Hat jemand einen Tipp für eine gute Klinik in Hamburg und Umgebung?
Es wird immer schlimmer und ich muß das tatenlos hinnehmen? Das ist kein Zustand...!
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand von Euch Rat hätte!
Viele liebe Grüße und alles Gute,
Justine
P.S.: Jetzt ist es doch so lang geworden..

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