SLE und Borreliose
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Re: SLE und Borreliose
von Leya am 22.06.2015 17:28Hallo Ivi,
einen Borrelien-AK-Test macht jedes Labor. Und das für Dich kostenfrei, wenn es durch Deinen Arzt veranlasst wird.
Der Hintergund Deiner Frage ist mir nicht bekannt.
Aber zu einem eventuellen Zusammenhang zwischen einer eventuellen Borreliose und SLE kann Dir sicherlich die Uniklinik, bei der Du bisher warst und die die Diagnose gestellt hat, fachlich versiert Auskunft geben. Ich denke, es wäre gut, wenn Du Dich dort kurzfristig vorstellen würdest, auch wegen Deiner Schmerzen, Deiner Sehverschlechterungen und eventueller Unverträglichkeit von Quensyl und einer möglichen Therapieumstellung. An der Uni sitzen die Fachleute.
Gruß
Leya
Re: SLE und Borreliose
von Dinah am 22.06.2015 13:24Falls Dein Arzt nicht zufälligerweise mit dem Labor zusammenarbeitet, ist es am besten, Du forderst die Abnahmematerialien (2Heparinröhrchen, 1Serumröhrchen), Versandmaterial und den Anforderungszettel direkt beim IMD an http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/borreliose-klinik-und-diagnostik.html und lässt von irgendeinem Arzt Blut abnehmen. Das Blut kann per Post (am besten Express) geschickt werden, das Ergebnis erhält dann im Normalfall Dein Arzt. Die Kosten für den Test liegen bei etwa 155 €.
LG
Re: SLE und Borreliose
von Ivi am 22.06.2015 12:15Entschuldige dass ich dumm Nachfrage. Wie kann ich da einen bluttest machen lassen ?
Re: SLE und Borreliose
von Dinah am 22.06.2015 11:49Hallo Ivi,
ich selbst habe schon seit mind. 15 Jahren pos. Borrellien AK und halte es für möglich, dass die Borrelien an der Entstehung meiner Kollagenose beteiligt sind. Nicht nur Borrelien sind das Problem- grundsätzlich können viele Erreger, insbesondere auch der Epstein-Barr-Virus, an Lupus&Co. beteiligt sein. So geht man in der Naturheilkunde ja auch davon aus, dass quasi jeder Autoimmunerkrankung letztendlich ein zu schwaches Immunsystem, bzw. eine zu starke mikrobielle Belastung zugrunde liegt, und dass die fehlgeleitete, übersteigerte Immunantwort erst später kommt.
Eine absolute Fachfrau in Sachen Borreliose ist Dr. Hopf-Seidel. http://www.dr-hopf-seidel.de/index.html Sie kennt sich mit jedem wirklich noch so seltenen Borreliose-Symprom aus und mit Sicherheit auch mit Differetialdiagnostik.
Ein guter Labortest dafür, ob Borrelien direkt und unmittelbar an einer aktuell bestehenden Symptomatik beteiligt sind oder nicht, ist der LTT (Lymphozytentransformationstest), den z.B. das IMD (Institut für Medizinische Diagnostik) in Berlin anbietet. Falls der negativ ist, aber z.B. der ELISA oder Immunoblot positiv sind, können Borrelien aber trotzdem am Entstehen der Autoimmunkrankheit beteiligt sein.
LG Dinah

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