Kollagenosen und Krebs
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Re: Kollagenosen und Krebs
von gismo1110 am 10.10.2015 20:24
Hallo Monalie,
es tut mir leid, dass es dich so übel erwischt hat.
Ich hatte 2012 ein Melanoma in situ am Bein. Also noch die allererste Stufe, schon mit Nachschnitt, aber keine Untersuchung der Lymphknoten und auch keine stationäre Aufnahme. Das war damals ein Riesenschock, somit kann ich ein bißchen nachvollziehen, was du gerade durchmachst. Wobei dein Krebs ja leider schon weiter fortgeschritten zu sein scheint...
Rheuma habe ich sicherlich schon länger, wurde aber (soweit ich mich erinnere) erst ein paar Monate später diagnostiziert.
Vorher hieß es, ich hätte "nur" Fibromyalgie. Ich habe Lupus in einer Vorstufe (undifferentierte Arthritis mit lupoider Prägung) und nehme Quensyl, Prednisolon, Azathioprin, Betablocker und so einiges mehr.
Ich drücke dir die Daumen, dass die OPs gut laufen, und bei den weiteren Biopsien nichts gefunden wird!!!
Ob der Krebs Auswirkungen auf die Kollagnose haben wird, kann ich dir leider nicht sagen. Vermutlich wirst du das abwarten müssen
. Drücke dir aber die Daumen, dass es keine Auswirkungen gibt.
Schön, dass Du dich in der Uniklinik so gut aufgehoben fühlst. Das finde ich total wichtig.
Schreib mal wie es so weitergegangen ist.
Liebe Grüße
Gismo
Kollagenosen und Krebs
von Monalie am 07.10.2015 11:38Hallo zusammen,
ich habe letzte Woche Donnerstag erfahren, das ich ein malignes Melanom habe, also schwarzen Hautkrebs, die gefährliche Form. Ich wurde sofort in die Uni Düsseldorf überwiesen die mich jetzt auf den Kopf stellt.
PET, MRT Kopf, Sono Lymphknoten. Nächste Woche Mittwoch Entfernung und Biopsie der Wächterlymphknoten und Donnerstag stationäre Aufnahme für den Nachschnitt des Melanoms. Ein großer Teil wurde schon vorher vom Hautarzt für die Biopsie entfernt.
Bei mir ist das Melanom aus einem Altersfleck entstanden der sich in den letzten 6 Monaten verändert hat.
Ich weiß jetzt schon das ich Interferon für mindestens 1 1/2 Jahre spritzen muss, auch wenn keine Metastasen gefunden werden und nichts in den Lymphknoten ist.
Hautkrebs ist tückisch und hinterhältig und kann auch nach Jahren noch Metastasen bilden oder wieder aktiv werden.
Ich mache mit große Sorgen wie sich das auf meine undifferenzierte Kollagenose auswirkt, bzw. mit den Medikamenten die ich z.Zt nehme (Ouensyl, Prednisolon 5mg, ein Betablocker und Lyrika 2x tgl. 225mg für die Nervenschmerzen, außerdem Norspan Schmerzpflaster).
Auch das noch, mir geht es im Moment sowieso nicht so gut!
Der einzige Trost ist, dass ich mich in der Uni Düsseldorf sehr gut aufgehoben fühle. Alle sind megafreundlich und es wird getan was nur möglich ist. Maligne Melanome sind ein Forschungsschwerpunkt dort, Kollagenosen übrigens auch.
Ich denke sie wissen was sie tun, trotzdem mache ich mir Sorgen!
Hat jemand hier vielleicht Erfahrung mit Krebs bei einer Kollagenose?
Liebe Grüße,
Monalie

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