Der Krebs besiegt meinen Vater

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Silvia
Gelöschter Benutzer

Re: Der Krebs besiegt meinen Vater

von Silvia am 10.12.2008 20:18

Hallo Grit,

ich schließe mich da voll und ganz Edith an. Dir gehört auch mein ganzes Mitgefühl und ich meine auch, dass du alles richtig machst. In solchen Situationen kann man keine Verhaltensregeln aufstellen. Sei du selbst, lasse Tränen zu und nimm die Zeit mit deinem Vater im Herzen auf.
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft, die richtigen Worte und wir - das Forum- sind für dich da.;-)
Hier kannst du dich öffnen und all deine Empfindungen freien Lauf lassen.

Einen mitfühlenden Gruß
Silvia

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Luna

69, Weiblich

Beiträge: 43

Re: Der Krebs besiegt meinen Vater

von Luna am 10.12.2008 20:13

hallo dakotadance...
ganz schlimm, was du dzt mitmachen mußt.
gerade zur weihnachtszeit besonders bitter.
man weiß vor betroffenheit über so ein schweres schicksal gar nicht, was man sagen soll und jedes wort, das man zum trost finden könnte, klingt banal.
furchtbar auch und besonders für deinen vater.
er schliesst mit dem leben ab.
er hofft, in ein besseres leben zu gehen....
ich kann es verstehen....
und für dich mag es ein kleiner hoffnungsschimmer sein....sollte es soweit sein...wird es ihm gewiß besser gehen als jetzt.
ich wünsche dir ganz viel kraft.

liebe Grüße von LUNA :-):red::rolleyes::D

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ejoba
Gelöschter Benutzer

Re: Der Krebs besiegt meinen Vater

von ejoba am 10.12.2008 20:08

Liebe Grit,

wie du dich verhalten sollst? Genauso, wie du es tust - authentisch sein, deine eigenen Gefühle zulassen und zeigen - das ist bestimmt auch für deinen Vater wichtig, dass er sich dir nahefühlen kann, denn die Gefühle schaffen die Verbindungen zwischen den Menschen. Und pragmatisch sein, wie du es tust - Auto verkaufen, Garten auflösen.

Mein Mitgefühl!

Liebe Grüsse
Edith

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dakotadance

58, Weiblich

Beiträge: 236

Der Krebs besiegt meinen Vater

von dakotadance am 10.12.2008 20:02

Mein Vater bekam zu Pfingsten 2008 die Diagnose Lungenkrebs, schon mit Metastasen nachweisbar. Er hat gleich mit Chemotherapie angefangen. Die hat ihn aber immer mehr geschwächt. Es gab mal Hoffnung, als es hieß, der Tumor ist kleiner geworden. Aber die Metastasen haben ihn wieder eingeholt.
Er lag oft im Krankenhaus, war immer voll Hoffnung.
Jetzt mußte er mit Verdacht auf Lungenentzündung ins Krankenhaus. Das hat sich zum Glück nicht bestätigt. Aber es kam schlimmer. Der Krebs ist wieder aktiv und die ganze Quälerei mit der Chemo hat nichts gebracht. Er ist sehr schwach und liegt nur noch. Gestern hat er meiner Mutter beigebracht, daß bald "Schluß" ist.
Ich hatte schon den ganzen Tag nur geweint. Als ich mit meiner Mutter ins KH gefahren bin, wollte ich mich sosehr zusammenreißen.
Aber auch bei ihm kullerten mir die Tränen. Das muß für ihn sehr schlimm gewesen sein. Es tut mir so leid für ihn.
Heute habe ich sein Auto ins Autohaus zum Verkauf gebracht. Ich soll seinen Garten auflösen und einige Verträge.
Er wollte meinen Bruder aus Berlin noch mal sehen. Der war heute da.
Ich habe das Gefühl, er will nicht mehr. Und es ist so schwer dabei stark zu bleiben.
Ich bin völlig fertig mit der Welt.
Wie soll ich mich verhalten?

Das höchste Glück der Erde liegt auf dem Rücken edler Pferde,doch am schönsten ist es auf der Welt,wenn der Reiter runterfällt.

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