Ausruhen, wie oft?

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geli

54, Weiblich

Beiträge: 1356

Re: Ausruhen, wie oft?

von geli am 25.12.2008 12:17

Hallo Renate,

das wußte ich gar nicht das sich depressionen auch in unrige und überaktivität äußern können. danke für den tip. das mit der schilddrüse habe ich noch nicht testen lasssen, werde das meiner ärtzin aber mal sagen.wie geht das, über blutentnahme?

es fällt mit sehr schwer ruhe zu haltem, da es irgendwie immer was zu tun gibt.

es hilft nicht, ich werde es lernern müssen.

LG,

Geli

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Ausruhen, wie oft?

von Renate am 24.12.2008 13:26

mmhhh ( nachdenklich guck ), ich fühle mich nicht depressiv.


naja eine depressive Episode merkt man nicht unbedingt selbst. Hab das auch länger selbst nicht so wahrgenommen an mir. Es gibt auch Depressionen mit Unruhe und Überaktivität.

Ansonsten könntest du auch mal deine Schilddrüsenfunktion überprüfen lassen, falls noch nicht geschehen. Bei einer Überfunktion ist man auch sehr aktiv und findet kaum Ruhe und Schlaf.

Für mich sind Ruhepausen und auch zwei bis drei Schlafetappen in 24 Stunden am Besten um einigermaßen klar zu kommen. Somit hat dein Psychologe schon recht, wenn er meint du musst lernen dich auszuruhen. Ich kann mittlerweile auch Dinge stehen und liegen lassen und es muss nichts Top sein. Ist auch wichtig für mich, denn wenn ich mich übernehme kommt nach einiger Zeit immer ein Zusammenbruch.

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.12.2008 13:29.

geli

54, Weiblich

Beiträge: 1356

Re: Ausruhen, wie oft?

von geli am 24.12.2008 12:34

Hallo Renate,

mmhhh ( nachdenklich guck ), ich fühle mich nicht depressiv. gestern war es so das mir beim lesen fast die augen zu gefallen wären. also ab ins bad, zähne geputzt, pipibox gegangen und ab ins bett.
ja, und kaum lag ich im bett war ich wieder wach. das gibst doch nicht, oder? zum glück war heute länger schlafen, da heute keine arbeit ist. ich bin trotz spätem einschlafens relativ fit.

Frohe WEihnachten,

LG,

geli

:P

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Ausruhen, wie oft?

von Renate am 23.12.2008 18:42

ich dachte als ich ins bdett ging das einschlafen dürfte kein problem sein, war es aber. das muss man sich mal vorstellen, da ist man hundemüde, wil schlafen und kann nicht. früher habe ich mich darüber total aufgeregt, jetzt nicht mehr, dann ist es eben so, punkt. dann geht das gedankenkarusell los,

kennt ihr das?


das kenne ich so von depressiven Episoden. Wenn es therapiert und behandelt wird ist es weg und ich habe kein Gedankenkreisen mehr und schlafe normal ein und durch wie vor der Depression.

LG Renate

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geli

54, Weiblich

Beiträge: 1356

Re: Ausruhen, wie oft?

von geli am 23.12.2008 17:45

Hallo zusammen,

uhii, so viele antworten hatte ich gar nicht erwartet. vielen dank, das hat mir sehr geholfen. ich bin mit dem problem nicht allein, es gibt auch andere die das haben.

alle eure tips fand ich gut.

ich denke ich bin auch schon ein klitzekleines bisschen ruhiger geworden, auch wenn mein freund meint das es nicht so ist.

gestern abend zum beispiel habe ich alles in ruhe gemacht. wir haben ein pferd, also, die wohnung sozusagen am stall. ist ein altes gestüt, wo wohnungen sind mit boxen. ich füttere abends immer und gestern war ich k.o. ich hatte mich schon das ganze WE irgednwie krank gefühlt, so als wenn man ne grippe ausbrütet. da ich erst einen infekt hatte , dachte ich, och nöööööö, nicht schon wieder. also alles gaaaaaaanz langsam gemacht. abneds noch schön gelesen. bin ja ne leseratte.
hab mich aber richtig erschöpft gefühlt. in meinem körper hat es sich angefühlt als wenn da jemand drin sitz und von innen an meinen muskeln zieht. kennt ihr das auch?

ich dachte als ich ins bdett ging das einschlafen dürfte kein problem sein, war es aber. das muss man sich mal vorstellen, da ist man hundemüde, wil schlafen und kann nicht. früher habe ich mich darüber total aufgeregt, jetzt nicht mehr, dann ist es eben so, punkt. also an was schönes denken, dann geht das gedankenkarusell los, alles was ich den tag so erlebt habe, oder ich denke über einen film nach, oder, oder, oder.
kennt ihr das?

ups. jetzt habe ich schon wieder einen roman geschrieben,sorry.

LG,

Geli

:D

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Lilli24

50, Weiblich

Beiträge: 315

Re: Ausruhen, wie oft?

von Lilli24 am 22.12.2008 17:51

Ich kann Dich auch gut verstehen.Ich hab selbst sehr lange gebraucht,und war oft am Ende meiner Kräfte,bis ich verstanden hab,daß es mir liegt,mir diese Zeit zu nehmen.Und siehe da,es funktioniert auch mal ohne mich!!!
Du schaffst das sicher auch noch!

Ganz liebe Grüße,
Nicole

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Ulli

59, Weiblich

Beiträge: 256

Re: Ausruhen, wie oft?

von Ulli am 22.12.2008 09:23

ich kann das sehr gut verstehen. Das Problem habe ich wenn ich nicht auf mich achte immer noch. Kaum geht es mir einigermaßen fit, dann tüftele ich hier und da...denke ausruhen, aha ab aufs Sofa entspannen. Liege da ganz "ruhig" meine Augen schweifen Richtung Fenster....oh die könnte ich aber noch schnell putzen, also aufstehen, Fenster putzen und nach getaner Arbeit, ausruhen, fühle mich ja müde, da müsste ich was gegen tun. Kaum liege ich und versuche zu entspannen ...denke ich fernsehen nicht schlecht...menno der müsste abgestaubt werden...also.... das lies sich damals beliebig erweitern bis ich endlich an mir arbeitet und das versuchte abzustellen. Klar falle ich manchmal noch in meine alten Muster hinein, aber es wird immer weniger und meine Kräfte sind wenigstens für den normalen Alltag dann wieder da.

Ich habe es mit Entspannungsübungen ein wenig geschafft oder die Lage verbessert, auch hat mir mein Postit-geklebe geholfen auf dem ich überall vermerkte "du musst perfekt sein" an der Schranktür, bis 100 % gut aussehen am Spiegel.... dann in der Küche, die muss 100 % klinisch rein sein. Das heißt nicht das ich dies als Ziel hatte, aber es erinnerte mich dann daran, auch wenn ich das nicht machte und noch keine 30 % habe ist das okay, nur so als Mahnmal das ich nicht in mein altes Muster verfalle...wo ich nach einem hausgemachten eigenen Stress abends mit roten Backen in den Tiefschlaf fiel und mir jedes wenden Mühe bereiteten.

Aber es muss jeder seine Art der Entspannung oder das loslassen von den vorgegebenen Rahmenbedingungen finden.

Wünsche dir, das du sie findest
knuddel dich mal

lg. Ulli

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theo1956
Gelöschter Benutzer

Re: Ausruhen, wie oft?

von theo1956 am 22.12.2008 08:57

Hallo geli,

ausruhen, da gibt es keinen Fahrplan und keine Empfehlung für, von keinem Arzt und auch von keinem Phychologen. Wenn Du müde bist ruh Dich doch aus. Mit Ausruhen meine ich nicht schlafen, sondern entspannen, andere Gedanken haben, kurzen Moment nichts tun. Das hilft mir sehr.

Da ich starke Konzentrationsprobleme habe, bin ich sehr oft müde weil das Konzentrieren sehr anstrengend ist. Ich besinne mich in solchen Situationen wenn ich so Müde bin auf das Überlebenstrainingdas ich vor vielen Jahren gemacht habe, da durften wir 36 Stunden nicht schlafen. Max. 10 Minuten durften wir Ruhen und das alle paar Stunden.

Gut das sollte man im normalem Leben nicht machen, Du auch nicht, und andere Leser auch nicht. Ich mache das so, wenn ich Müde bin, so Müde das ich mich gar nicht mehr auf etwas konzentrieren kann schlafe ich etwas, ca. 5 bis 10 Minuten reichen mir. Das kann mir an manchen Tagen mehrmals passieren, es funktioniert aber ganz gut. Es ist mir dabei egal auch wenn ich irgendwo zu besuch bin, ziehe ich mich kurz zurück, oder sage ich gehe mal an die Luft, dabei habe ich den Vorteil es merkt mir kaum jemand an wenn ich im Stehen kurz schlafe. Dann bin ich für einige Zeit wieder fit.

Für Dich sollte wichtig sein, wenn Du müde bist ruhe Dich aus. Versuche es doch mal mit solchen Kurzschlafphasen.

Schöne Grüße Theo

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Silvia
Gelöschter Benutzer

Re: Ausruhen, wie oft?

von Silvia am 21.12.2008 17:25

Hallo Geli,

ist es nicht egal, ob du müde/erschöpft bist vom normalen Alltag oder ob dieses Erscheinungsbild vom Lupus kommt??

Ich spüre das auch sehr gut und ich habe Tage, da bin ich wirklich so müde, dass ich mich auf die Couch lege und gleich einschlafe. Dann kenne ich es, dass ich vor lauter Gedanken im Kopf quasi gar nicht zur Ruhe finde. Oder aber die Schmerzen mich nicht ruhen lassen wollen und ich dadurch eher noch hibbeliger werde.

Ich lese sehr gerne und versuche mich dann damit abzulenken. Wenn es mir gelingt, dann lese ich nämlich im Liegen, was widerrum auch das Einschlafen fördert. Es endet meistens mit dem Buch auf dem Bauch :D
Oder- ich setze mich an den PC, stöber im Forum herum und vertreibe meine negativen Gedanken im Spiele Thread. Dort kann es dann passieren, dass ich in dieser Stimmung einfach auch das Blödeln anfange. :lol: :D Gott sei Dank, ist ja auch das hier erlaubt ;-)

Wenn es mir nach reden ist, rufe ich auch Gleichgesinnte an und übers Reden ändert sich meine Gefühlslage und ich bin auch etwas entspannter.Leider ist dafür ja auch nicht immer der Ehemann (Familienangehörige) da, der von der Arbeit aus, längere Gefühlsgespräche schlechter führen kann.Da sind dann die wirklichen Freunde eine riesen große Hilfe und ich bin sehr dankbar, hier im Forum solche gefunden zu haben.

Die letzte Stufe bei mir ist dann, wenn all das -auch über einen längeren Zeitraum- nicht hilft, dann spreche ich die Situation mit dem behandelnden Arzt durch. Dieser entscheidet dann mit mir, was gerade dran ist und wenn, verordnet er mir auch ein passendes Medikament.

Liebe Geli, nun ist mein Beitrag recht lang geworden. Ich hoffe dir damit ein wenig helfen zu können und ich wünsche dir auch hier im Forum gute Freunde und Gesprächspartner.

LG
Silvia

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ejoba
Gelöschter Benutzer

Re: Ausruhen, wie oft?

von ejoba am 21.12.2008 17:13

Hallo Geli,

Müdigkeit gehört zum Lupus - und deshalb auch das Ausruhen!!! Sonst bist du nämlich irgendwann einfach abgewirtschaftet.

Wie wäre es, morgens einen Tagesplan zu machen? Die Dinge auf ein Blatt Papier schreiben, die man machen will/soll/muß. Und dann einfach abhaken. Und wenn die abgehakt sind: Freuen. Beine hoch legen. All die anderen Dinge haben dann nämlich Zeit bis zur nächsten Liste am nächsten Morgen.

Liebe Grüsse
Edith

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