Schwangerschaft: Erfahrungen danach

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Elli
Gelöschter Benutzer

Re: Schwangerschaft: Erfahrungen danach

von Elli am 23.06.2009 10:59

Hallo Kirsche,

habe grade Deinen Beitrag aufgestöbert und wollte Dir kurz antworten. Bei mir steht die Diagnose SLE seit 2007.

Hatte ihn allerdings bestimmt schon viele Jahe vorher und daher auch in der Schwangerschaft Probleme. Ich bekam
Schwangerschaftsdiabetes und ein beginnendes Hellp-Syndrom. So ähnlich wie eine Gestose. Dh. ich hatte Eiweiß im Urin, Bluthochdruck, erhöhte Leberwerte und abfallende Thrombozyten.

Glücklicherweise ging alles gut aus und meine Tochter ist gesund und munter.

Ich denke, wenn Du unter ärztlicher Aufsicht bist und gut kontrolliert wirst, kannst Du es schon "riskieren".

Ich wünsche Dir alles Gute und schicke Dir liebe Grüße aus Bayern

Elke

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Kirsche

58, Weiblich

Beiträge: 5

Schwangerschaft: Erfahrungen danach

von Kirsche am 20.06.2009 08:22

Guten Morgen, alle zusammen.

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen, bevor ich meine Frage loswerde.

Ich bin 41 Jahre alt und habe seit gut 3 Jahren Lupus in einer bisher sehr milden Form. Rötungen im Gesicht,
manchmal leichtes Piecken in den Gelenken und keicht erhöhte ANAs, aber auch nicht immer.
Nehme seit 1,5 Jahren Quensyl (1 Tablette täglich). Die Krankheit ist bei mir in der Schwangerschaft ausgebrochen,
nachdem ich wegen Unfruchbarkeit eine ICSI-Behandlung durchführen ließ, die mit einem heftigen Überstimmulationssyndrom einherging. Festgestellt wurde die Erkrankung erst ein Jahr nach Entbindung. Da ich immer wieder mal Gelenk oder Muskelprobleme hatte und mein Hausarzt nicht weiter wusste, bin ich nach einigem Googeln
direkt in die Klinik zur Rheumatologie und habe mein Blut untersuchen lassen.

Nun zu meiner Frage:
Wir haben damal eine Reihe der gewonnen Eizellen einfrieren lassen und möchten nun ein zweites Kind.
Mein Rheumatologe hat grünes Licht gegeben. Alle Blutwerte sind normal. APS und SSA-Antikörper liegen nicht vor.
Mein Quensyl soll ich weiternehmen. Der Arzt in der Autoimmunsprechstunde der Frauenklinik machte mir ebenfalls Mut.
Unserer erstes ist ein gesunder süßer Sohn.
Bin schon in der Vorbereitung für den Kryotransfer und bekomme nun doch etwas Angst vor der eigenen Courage.

Wie ging es Euch in der Schwangerschaft und besonders auch hinterher? Hattet Ihr Schübe, die neue Symptome
mit sich brachten? Habt Ihr diese wieder in den Griff bekommen?
Habt Ihr gesunde Kinder?

Mir geht im Moment wieder so vieles durch den Kopf, obwohl ich eigentlich ja schon alles gut durchdacht hatte.

Es wäre schön, wenn ich von Euch höre.


Liebe Grüße

Kirsche






Courage

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