Überbelastung

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Sunflower

58, Weiblich

Beiträge: 1416

Re: Überbelastung

von Sunflower am 13.10.2009 22:54

Annidol, entweder Arbeiten, erhöhte Corti Dosis schlucken und Mondgesicht bekommen oder Bettruhe. Was anderes kann auch ich Dir nicht empfehlen. Aber bedenke bitte, im Job ist jeder austauschbar!
LG
Sabine

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Billa

62, Weiblich

Beiträge: 1699

Re: Überbelastung

von Billa am 13.10.2009 22:56

Hallo Annette,

Nichts davon ist für mich u. kann gestrichen werden.


Doch es kann was gestrichen werden, nämlich die Zeit, die du für die Dinge brauchst, die du für andere machst!
Nimm die Zeit die du hast für dich, wenn es am Anfang auch mal schwer ist nein zu sagen, aber man tut es ja für sich! ;-)

L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)

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Micky

55, Weiblich

Beiträge: 2487

Re: Überbelastung

von Micky am 14.10.2009 22:25

Hallo Annette,
ich kann mich gut in deine Situation hineinversetzen, weil ich selbst über Monate bzw. Jahre so unter Volldampf gearbeitet und gelebt habe. Da hilft einem auch kein WE-Urlaub mehr, weil sich die Gedanken sowieso nur um die Aufgaben drehen, die zu erledigen sind.

Ich kann dich wirklich nur eindringlich warnen. Sowas hält ein Gesunder nicht ewig durch und ein Kranker erst recht nicht! Aber das weißt (und spürst) du sicher selbst.

Ansonsten kann ich dir neben einem straffen Zeitmanagement das Buch "Simplify your life" wärmstens empfehlen. Es hat mich in einigen Dingen wirklich weitergebracht.

Gruß Micky

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Überbelastung

von Renate am 15.10.2009 14:47

Doch es kann was gestrichen werden

Die Erfahrung habe ich auch gemacht und ich muss sagen, seitdem geht es mir besser. Außerdem habe ich gelernt andere mit einzuspannen, Hilfe zu fordern und auch anzunehmen.
Mein Antidepressivum nehme ich trotzdem, denn ich habe eben mit immer wiederkehrenden depressiven Episoden zu tun und die werden damit einfach besser abgefangen und ich rutsche nicht mehr so tief da rein. Sehe eben die Dinge klarer und kann Probleme besser angehen, Lösungen finden usw. wenn nötig dann kommt auch immer wieder mal eine Verhaltens/Gesprächstherapie hinzu, sozusagen zur Auffrischung.;-)

Mein Rheumatologe hat mir auch mal deutlich gesagt, ich kann nicht alles schaffen und muss da besser auf die Signale hören die mein Körper mir gibt, sonst geht das eben nicht. Die Medikamente alleine ist eben nicht alles.

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2009 14:48.

Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Überbelastung

von Dani am 15.10.2009 14:57

Ja, und man kann auch nicht alles alleine machen. Es gibt Dinge, bei denen man einfach Hilfe braucht.
Wie meinte der Chefarzt der Klinik, in der ich lag zu mir (weil ich so Probleme habe, Hilfe zu holen):
"Frau F., aber beim schwanger werden haben Sie sich helfen lassen?! "
Das werde ich nie vergessen.. :D

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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CMarina

-, Weiblich

Beiträge: 3770

Re: Überbelastung

von CMarina am 15.10.2009 21:18

aber beim schwanger werden haben Sie sich helfen lassen?! "


?Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.? - Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph

?Musik ist unter den Künsten die komplizierteste, aber die mächtigste - vergleichbar etwa dem Flugzeug unter den Verkehrsmitteln.? - Christoph Rueger (*1942), dt. Musiktheoretiker u. Hochschullehrer, Berlin

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Esther

49, Weiblich

Beiträge: 3805

Re: Überbelastung

von Esther am 18.10.2009 20:06

hhhmmmhh... aniidol
du bist eine praktische kollegin. und eine super angestellte.
vergiss nicht - dass du nicht ganz gesund bist.

lg esther

(i vergess das auch manchmal. daher weiß i wovon du sprichst)

Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.

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Anne
Gelöschter Benutzer

Re: Überbelastung

von Anne am 18.10.2009 21:29

Hallo Annette !

dieses problem kannst nur du in deinem kopf lösen.musst deine einstellung ändern dann kannst du stress freier und gelassener leben! du musst dir auch eingestehen dass du selbst dir diesen stress machst.es braucht viel mut sich selbst zu ändern aber du kannst es schaffen.hast auch geschaft rauchen aufzuhören! wünsche dir viel erfolg ! mach es! dann wird alles VIEL besser!

Anne

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.10.2009 21:29.

anniidol

56, Weiblich

Beiträge: 3173

Re: Überbelastung

von anniidol am 20.10.2009 18:16

glaube mein Körper macht gerade schlapp, gehe morgen zum Arzt.

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)

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Heidi

71, Weiblich

Beiträge: 227

Re: Überbelastung

von Heidi am 20.10.2009 19:18

Hallo Anniidol,
ich kann mich in deine Situation sehr gut versetzen, und ich kenne auch die vielen gut gemeinten Ratschläge einfach kürzer zu treten und was für sich zu machen. Aber in der Situation ist ja gerade das Problem, dass man genau das nicht schafft! Ich habe nicht nur Depressionen, weil ich mehrfach chronisch krank bin, sondern auch eine erbliche Veranlagung dazu habe. In vielen schmerzvollen Jahren habe ich gelernt, dass man dann erstmal auf AD setzen muss, notfalls auch höher dosiert. Erst wenn das einen halbwegs "Normalzustand "bewirkthat, kann man wieder runterkommen und sortieren.Außerdem haben andere Medikament viel schlimmere Nebenwirkungen und AD machen nicht abhängig. Manchmal hilft auch nur, vorübergehend auszusteigen, zB Klinik für Lupus-Check und aus dieser Entfernung kann das Neusortieren, neu starten klappen, weil auch das Umfeld dann zum Nachdenken kommt.
Habe das selbst auch viele Jahre nicht gekonnt, aber in den letzen Jahren immer wieder erleben müssen, anders funktioniert es nicht!
Ich arbeite z.Zt zuhause, weil die anderen mich in bestimmten Punkten nicht vertreten können und es geht gut. Schaffe viel mehr und Besseres, weil nicht tausend Sachen gleichzeitig auf mich einstürmen und meine Kollegen sind sehr froh und dankbar, für das, was ich die letzten Wochen per mail und telefonisch gemacht habe. Evtl geht das ja auch bei dir, vor meiner aktuellen Erkrankung war das bei uns auch undenkbar, obwohl ich immer während Krankheit im Rahmen der Möglichkeiten einiges telefonisch geregelt habe und für jeden Kollegen erreichbar war.
Manchmal habe ich auch zusätzlich zu den AD Baldrian-Dragees genommen, um ruhiger zu werden.
Vielleicht hilft dir das auch. Ich finde , das Rauen aufgeben, auf AD verzichten, krank sein und trotzdem allles schaffen wollen, zuviel auf einmal ist. Step bei Step ist die Devise, man kann nicht alle Probleme auf einmal lösen und darf sich nicht selbst - auch nicht durch Entzugserscheinungen- überfordern. Ich stehe dazu, das ich z.Zt AD brauche / nehme und rauche, aufgeben kann ich das alles später, wenn bessere Zeiten sind. Wichtig ist Prioritäten zu setzen und einen Plan zu haben aus den Problemen langfristig herauszukommen oder erstmal halbwegs gut zu überleben. Kein Leben ist perfekt.
Gruß
Heidi

"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"

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