Frage zu Methotrexat

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Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Ela am 22.11.2009 16:52

Hallo Petra,

danke für Deinen Beitrag. Dass das MTX keinerlei Wirkung bei Dir gezeigt hat, hat doch sicherlich die Ärzte verwundert, oder? 8-(

Hast Du oder hatten die Ärzte dafür eine Erklärung?

Wahrscheinlich ist es vom Krankheitsbild (bzw. der Diagnose) abhängig, ob es Sinn macht MTX überhaupt einzusetzen?

Ich habe am Freitag abend meine 3. Spritze erhalten und dieses Mal war mir wenigstens nicht mehr so schwindlig danach. Die Schmerzen sind allerdings noch nicht besser, aber das erwarte ich zum momentanen Zeitpunkt auch noch nicht (zumal ich ja schon weiß, dass sich meine Schmerzen jedes Mal verschlimmern, wenn ich das Cortison reduziere, so wie ich es momanten eben tun muss wg. des anstehenden Klinikaufenthalts).

Liebe Grüße!

Ela

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petraf

68, Weiblich

Beiträge: 87

Re: Frage zu Methotrexat

von petraf am 21.11.2009 17:38

Hallo
Ich habe Methotrexat über 6 Monate genommen, habe keine Nebenwirkungen gehabt.
Nur hatte es auch keine Wirkung gezeigt , deshalb wurde es wieder ab gesetzt.
Aber jeder Körper ist ja anders.

LG Petra
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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Renate am 19.11.2009 14:40

Ich freue mich für Dich, dass Du trotz Kassenzugehörigkeit so gut von den Ärzten behandelt wirst. Das sieht hier bei uns leider anders aus.

ja da hab ich anscheinend Glück, mir ist schon bewusst, das es leider bei einigen anderen nicht so gut klappt. Allerdings nach einem guten Hausarzt musste ich schon etwas suchen, der vorhergende war nämlich nicht okay, darum bin ich da dann auch nicht mehr hin. Aber mit den Fachärzten, Rheumatologe,Nephrologe, Hautarzt, Augenarzt, Lungenfacharzt, Kardiologe hat es auf Anhieb gut geklappt. Nur nach einem Neurologen musste ich etwas suchen, erst Nuerologin Nr. 4 war dann super und so nett und da bleib ich auch.

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Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Ela am 19.11.2009 14:30

Hallo Renate, die Diagnose SLE steht zwar angeblich fest, aber die Organbeteiligung kann man wohl besser abklären, wenn ich nicht so vollgestopft mit Cortison bin (erklärte mir der Arzt in der Klinik). Da ich ein medizinischer Laie bin, muss ich das ja so glauben und mich auch danach richten. :-(

Was die Infusionstermine angeht: natürlich bekomme ich immer einen Termin, aber in der Praxis herrscht ein Tohuwabohu wegen Schweinegrippe und Co... Daher angeblich die Wartezeiten trotz Termin... (Die Helferin meinte, ich könnte mich ja, während ich warte, in ein Behandlungszimmer legen, wenn es mir so schlecht geht... :cool: ) Habe vorhin dort angerufen und vorgeschlagen, dass die Ärztin einen Hausbesuch bei mir macht. Jetzt bin ich mal gespannt, wann das Telefon klingelt und was ärzteseitig als Reaktion kommen wird... ;-)

Ich freue mich für Dich, dass Du trotz Kassenzugehörigkeit so gut von den Ärzten behandelt wirst. Das sieht hier bei uns leider anders aus... (Da ich früher Privatpatientin war, kenne ich den Unterschied!!)

Liebe Grüße!

Ela

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Renate am 19.11.2009 12:54

Wenn man zB. noch auf Diagnosesuche ist, dann würde es für mich einen Sinn ergeben die Untersuchungen möglichst ohne oder mit sehr wenig Cortison durchzuführen, aber zur Kontrolle wenn man eh schon eine Diagnose hat und therapiert wird muss das nicht sein.

Ich persönlich werde als Kassenpatientin gut betreut und behandelt von meinem Hausarzt und all meinen Fachärzten. Mit Termin muss ich auch nicht lange warten.

Wenn ich zu meiner wöchentlichen Eiseninfusion gehe, muss ich manchmal bis zu 1 Stunde warten, bis überhaupt die Infusion gelegt wird (O-Ton-Helferin: "Wir haben soviel zu tun und können Sie eben nur reinquetschen")

Kannst du da nicht feste Termine ausmachen, wenn das eh regelmäßig ist ?
Bei meinem Hausarzt ist auch immer viel los, aber man kann sich einen Termin geben lassen.

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.11.2009 12:55.

Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat/Cortisonreduzierung

von Ela am 19.11.2009 11:57

Ich habe meinem Rheumatologen auch gesagt, dass ich jede Reduktion des Cortisons sofort bemerke. Dennoch möchte er, dass ich jetzt wöchentlich um 2,5 mg reduziere (bin seit gestern bei 12,5 mg). Den Effekt, dass dadurch die Muskel- und Gelenkschmerzen zunehmen, kenne ich sehr wohl und habe ich auch gestern, als ich ambulant in der Klinik war, unüberhörbar geäußert. Der Arzt dort sagte mir, dass ich bis zur stationären Aufnahme (in 10 Tg.) das Corti aber weiter reduzieren soll, weil sie mich sonst nicht richtig untersuchen könnten. :red:
Schmerzmittel habe ich natürlich hier herumstehen, nehme es aber nur, wenn es nicht anders geht.

Insgesamt bin ich nicht glücklich mit der Situation, weder von meinem Allgemeinzustand her, noch von den Medikamenten her. Was mich auch wirklich ankotzt (entschuldigt den Ausdruck), dass man als Kassenpatient andauernd suggeriert bekommt, dass man "stört". Wenn ich zu meiner wöchentlichen Eiseninfusion gehe, muss ich manchmal bis zu 1 Stunde warten, bis überhaupt die Infusion gelegt wird (O-Ton-Helferin: "Wir haben soviel zu tun und können Sie eben nur reinquetschen"). Das empfinde ich als sehr anstrengend und nervig. Zumal ich ja besser zu Hause bleiben sollte und mich ausruhen sollte (und mich auch nicht der Gefahr von Schweinegrippe und sonstigen Erregern aussetzen sollte). Wie seht ihr das?

Und: Wo holt ihr euch (ausser hier im Forum) noch Mut und Kraft? :?:

Liebe Grüße

Ela

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.11.2009 14:32.

Conny
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Conny am 18.11.2009 21:54

Billa, dann drücke ich Dir die Daumen, dass es nach der MTX Pause mit dem Reduzieren klappt.

Viel Glück!

LG
Conny

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Billa

62, Weiblich

Beiträge: 1699

Re: Frage zu Methotrexat

von Billa am 18.11.2009 21:39

@ Conny:

auch in kleinen Schritten, aber sobald ich auf 5 mg bin, muß ich wieder hoch!
Mit MTX war es besser, da hielt ich es auch mal eine Zeit lang "nur" mit 5 mg aus, aber derzeit ist MTX-Pause! :rolleyes:

L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)

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Conny
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Conny am 18.11.2009 21:31

Hallo Billa,

in welchen Schritten hast Du denn angefangen zu reduzieren?

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Billa

62, Weiblich

Beiträge: 1699

Re: Frage zu Methotrexat

von Billa am 18.11.2009 21:27

Danke Conny, mein Arzt meinte ich soll auch runter, bin momentan auf 7,5 mg, wenn ich runter geh, dann wirds immer schlimmer wieder mit den Muskel- und Gelenkschmerzen!

Drück dir die Daumen, dass es so gut bleibt bei dir!!!

L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)

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