Frage zu Methotrexat

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outrider

40, Weiblich

Beiträge: 166

Re: Frage zu Methotrexat

von outrider am 17.11.2009 21:55

HI!!
Nehme jetzt seit Juni erst 10 und jetzt 15 mg MTX. Habe immernoch das Gefühl dass das MTX nicht richtig wirkt. Habe 6 Jahre Azathioprin genommen, ein anderes Immunsuppresivum, kann es aber nicht mehr nehmen wegen Abbaustörungen. Nebenbei nehme ich noch Quensyl und 10 mg Cortison. Bis auf das Gefühl dass das Zeug nicht richtig wirkt fühle ich mich eigentlich ziemlich wohl, naja zurzeit habe ich Muskelschmerzen im Arm und im Bein aber das ist noch auszuhalten da die Schmerzen sich noch in Grenzen halten.
Ich verstehe aber deine Situation. Nebenwirkungen hatte bzw habe ich keine gehabt obwohl ich MTX als Tabletten nehme.

Ich kann dir nur sagen dass es noch etwas dauert bis die vollständige Wirkung einsetzt. Selbst nach 5 Monaten ist noch nicht die vollständige Wirkung da.

Wünsch dir noch alles gute und halt die Ohren steif, es wird schon wieder!!!

LG Corinna

Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum!!!Bleib wie du bist, denn du bist einzigartig!!

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Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Ela am 17.11.2009 19:43

Update nach der zweiten Spritze: Fühle mich zunehmend (noch) energieloser, werde immer kurzatmiger. Die Schmerzen lassen auch nicht nach, sondern ich habe das Gefühl, dass ich an ganz neuen Stellen nun auch noch Schmerzen bekomme. Bin frustriert!!! Der Rheumatologe meinte telefonisch, dass ich erst nach 6 Spritzen von einer positiven Wirkung ausgehen könnte. Also heißt es abwarten?! :-(
Kennt das jemand, dass es erst einmal schlechter wird mit MTX? Wird es denn dann auch wirklich besser irgendwann???

Liebe Grüße und danke für Eure Erfahrungen!

Ela

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maxx
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von maxx am 08.11.2009 14:30

Hallo Ela,

ich nehme neuerdings auch MTX (auch in Kombination mit Antimalaria- Mitteln), und auch kurz vorm Schlafen.
Ich habe einige Jahre ein anderes Immunsuppressivum genommen, doch da es nicht mehr ausreichte, versuchen wir es nun mit dem anderen "Gift-Zeug" ;-).
Hast schon recht, es kann einem wirklich einen Schrecken einjagen, wenn man den Beipackzettel liest; ich lese ihn mir bei jedem neuen Medikament durch, da ich dann bei einer eventl. auftretenden Nebenwirkung weiß, wohin ich diese Beschwerden "Kopfmäßig" sortieren und beobachten kann. Aber ansonsten bin ich auch froh über diese Medikamente, denn bei Verträglichkeit verschaffen sie uns einen enormen Vorteil.
Frag Deinen Arzt ruhig aus, es gibt keine falschen Fragen ;-), mit der Zeit wird es Dir bestimmt immer leichter fallen. :-)

Nun bin ich gespannt, ob die Nebenwirkungen mit jeder Spritze zunehmen.

Bei mir nehmen die Nebenwirkungen mit jeder Spritze ab. Die ersten 3 Spritzen habe ich am nächsten Tag das Gefühl gehabt ich stecke mit dem Brustkorb in einem Schraubstock, und nun nach der 6. Spritze ist das Gefühl kaum noch da.

Lieben Gruß
Maxx

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Renate am 08.11.2009 12:54

das scheint ja das reinste Gift zu sein, das man sich da spritzt.

eine aggressive Erkrankung braucht gegebenfalls eben auch eine aggressive Therapie um ihr bei zu kommen. Ich sehe die Krankheit selbst als gefährlicher an und nicht die Medikamente.

und manche so ein immunsuprimierendes Teufelszeug

das immunsuppremierende "Zeug" hat mir jahrelang geholfen und mein Leben wieder erträglicher gemacht und mir wahrscheinlich sogar das Leben gerettet. (Habe zehn Jahre lang Sandimmun genommen)

Der Arzt entscheidet nach Beschwerden, Verlauf, Beteiligugen usw. welches Medikament für den einzelnen in Frage kommt.
Ich würde den Rheumadoc eben fragen, warum bei dir MTX nötig ist.

LG Renate

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Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Frage zu Methotrexat

von Dani am 08.11.2009 12:50

Hallo Ela,

Ich hab mir den Beipackzettel durchgelesen und bin fast in Ohnmacht gefallen

Ich lese mir die möglichen Nebenwirkungen schon gar nicht mehr durch. Nur, wenn was außergewöhnliches mit meinem Körper passiert.

Warum bekommen eigentlich manche als Basistherapie Antimalaria-Mittel und manche so ein immunsuprimierendes Teufelszeug wie MTX? Wovon hängt das ab?

Ich nehme u.a. sowohl Quensyl als auch MTX.

Die Therapie hängt von der Art der Beschwerden, Organbeteiligungen etc. ab.

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Ela am 08.11.2009 12:43

@Kaffeejunkie: Vielen Dank für die Homöopathie-Erläuterungen! :-)

Nun zu meinen Erfahrungen nach der ersten MTX-Spritze:

Ich habe sie mir im Bett geben lassen vor dem Einschlafen, an der Einstichstelle brannte es ein wenig (wg. Alkoholtupfer) sonst alles ok. Am anderen Morgen dann war es mir doch ziemlich schlecht und ein wenig schwindlig. Das ging nach ca. 1 Std. weg. Am Abend war ich früher müde als sonst und bin bald ins Bett gegangen. Heute (Tag 2) ist wieder alles wie gehabt ("normale" Lupus-Beschwerden eben).

Nun bin ich gespannt, ob die Nebenwirkungen mit jeder Spritze zunehmen. Ich hab mir den Beipackzettel durchgelesen und bin fast in Ohnmacht gefallen, das scheint ja das reinste Gift zu sein, das man sich da spritzt. :-(

Warum bekommen eigentlich manche als Basistherapie Antimalaria-Mittel und manche so ein immunsuprimierendes Teufelszeug wie MTX? Wovon hängt das ab? Der Rheumadoc hat mir nicht gesagt, warum er sich gerade für MTX entschieden hat. (Und ich kenne mich noch zuwenig mit der Thematik aus um die richtigen Fragen an den Doc stellen zu können).


Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

Ela

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Kaffeejunkie

-, Weiblich

Beiträge: 117

Re: Frage zu Methotrexat

von Kaffeejunkie am 05.11.2009 22:00

05.11.2009 19:21:24 - Renate

nehme Rhododendron C6

Was ist das denn, also ich meine wie das wirkt oder auf welche Beschwerden; Symptome, Einsatzgebiete usw. ?


Die Frage läßt sich so - wie du es dir vermutlich wünscht - nicht beantworten. Es gibt in der Homöopathie zwar für viele Mittel "häufige Einsatzgebiete", aber eine Indikation, wie bei allopathischen Mitteln gibt es so in der Form nicht.

Die Homöopathie bedeutet "Ähnliches mit Ähnlichem Heilen". Im Grunde wird also ein Stoff (pflanzlich, Tierisch, mineralisch etc.) gesucht, der bei einem Gesunden die Symptome hervorruft, die beim einem Erkrankten vorliegen.

Hier ein sehr vereinfachtes Beispiel:

Homöopathisches Mittel Allicum cepa (Zwiebel)

Wohl jeder kennt es, wie die Nase anfängt zu laufen, die Augen tränen, wenn man Zwiebeln schneidet. Wenn jetzt jemand an genau diesen Symptomen leidet, ohne Zwiebeln geschnitten o.ä. zu haben, dann wird evtl. dieses Mittel als passend für die Symptome angesehen.

Das war jetzt, wie gesagt, stark vereinfacht dargestellt. In der klassischen Homöopathie geht es aber noch viel tiefer. Es werden die gesamten Symptome, Modalitäten etc. eines Erkrankten aufgenommen (Repertorisation). Hierzu gehören z.B. auch die seelische Verfassung, psychische Symptome, Informationen über Art der Beschwerden, wann sie sich verstärken, verbessern, zu welcher Zeit sie auftreten und vieles mehr.

Daher gibt es sowas wie in der Allopathie "Kopfschmerzen - nimm Aspirin" nicht.

Was ich jetzt nicht so verstehe, was ist der Unterschied von Rhododendron D und C , weisst du das ? Weil in dem Link steht D und du nimmst davon C.


Homöopathische Mittel werden potenziert gegeben, das bedeutet sie werden vermischt mit Trägersubstanz (Wasser/Alkohol) und "verschüttelt".

Hierbei steht C für das Mischungsverhältnis:
Verdünnung 1:100
+ 10 Schüttelschläge

Und D für das Mischungsverhältnis:
Verdünnung 1:10
+ 10 Schüttelschläge

Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt an, wie oft diese Potenzierung stattfindet. Es gibt auch noch viel höhere Potenzen, aber D & C sind die gängigen.

Kaffeejunkie

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.11.2009 22:05.

Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Renate am 05.11.2009 21:34

Danke für die Antwort. Nein ich experementiere da nicht rum mit der Kollagenose, wenn ich zusätzlich zu den Medikamenten was machen möchte, also naturheilkundlich oder sonstige Ergänzungsmittel, Therapien, bespreche ich das erst mit meinem Rheumatologen.

Was ich jetzt nicht so verstehe, was ist der Unterschied von Rhododendron D und C , weisst du das ? Weil in dem Link steht D und du nimmst davon C.

Rhododendron hilft bei rheumatischen Beschwerden, Gelenkentzündung, Arthritis: http://homoeopathie-liste.de/mittel/rhododendron.htm

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Ela
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Ela am 05.11.2009 21:18

Hallo Renate,

Rhododendron hilft bei rheumatischen Beschwerden, Gelenkentzündung, Arthritis: http://homoeopathie-liste.de/mittel/rhododendron.htm

Ich habe auch mal recherchiert, welche homöpathischen Mittel bei SLE in Frage kommen. Es gibt eine spezielle Lupus Erythematodes-Nosode*, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe. Vielleicht ja jemand hier im Forum schon mal? (Bestellung ist hier möglich: http://www.remedia.at/homoeopathie/Lupus-erythematodes-Nos/a2339.html

(*Nosode= Das Wort Nosode leitet sich von dem griechischen Begriff Nosos (Krankheit) ab. Werden homöopathische Arzneimittel aus den Erregern oder Ausscheidungen infektiöser Krankheiten gewonnen, so nennt man diese Arzneimittel Nosoden).

Hast Du auch schon mit homöopathischen Mittel experimentiert? ;-)

Liebe Grüße

Ela

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.11.2009 21:20.

Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Methotrexat

von Renate am 05.11.2009 19:21

nehme Rhododendron C6

Was ist das denn, also ich meine wie das wirkt oder auf welche Beschwerden; Symptome, Einsatzgebiete usw. ?

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.11.2009 19:21.
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