MTX als erste Basistherapie

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coffeesickly

37, Weiblich

Beiträge: 495

Re: MTX als erste Basistherapie

von coffeesickly am 18.03.2010 21:32

Hallo,

danke für die ausführlichen Beiträge:D.
Ich hoffe schon, dass die Wirkung noch im kommenden Semester eintritt. Sollte ich länger drauf warten müssen, kann ich leider auch nichts dagegen tun. Ich nehme es wie es kommt. Die Gefäßentzündungen sind ja vor allem in den Beinen sehr hinderlich und machen zeitweise schon etwas bewegungsunfähig. Aber dafür habe ich immer noch 20 mg Cortison. Irgendwie wird es schon gehen, muss ja.
Ich denke die Impfungen werde ich mir dann auch bald abholen gehen, dass ist schon sehr wichtig. Den Tuberkulosetest hatte ich bereits, er wurde vor allem durchgeführt weil ich Kontakt mit einer an Tuberkulose Erkrankten hatte. Zum Glück war der Test negativ.
Ich freue mich auch auf ein Leben, dass einfach von mehr Stabilität geprägt ist. Das schlimmste war in den letzten Monaten für mich die Tatsache, einfach nicht zu wissen was morgen ist. Klar, das kann auch mit MTX so sein, aber ich hoffe trotzdem, dass sich in der Richtung etwas verändert.
Sollten kommende Infektionen zu ausgeprägt sein, werde ich natürlich Konsequenzen ziehen. Aber bis dahin werde ich einfach normal weiter machen. Ich empfinde die soziale Isolierung die durch Kollagenosen entstehen kann, oder durch deren Therapien, als schlimmes Symptom. Ich werde mich dieser so lange wie möglich wiedersetzen.

Liebe Grüße,

Julia

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mondbein

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Re: MTX als erste Basistherapie

von mondbein am 18.03.2010 21:40

Julia, ich war gerade mal auf deiner Seite und habe mir deine Medikation angesehen. Nimmst du eigentlich kein Quensyl, das sehe ich gar nicht - oder verträgst du das nicht?

Alles Gute auch von mir!

Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.

Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Václav Havel

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coffeesickly

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Re: MTX als erste Basistherapie

von coffeesickly am 18.03.2010 21:45

Das Quensyl hat man bei mir garnicht angefangen. Die Begründung des Chefarztes der Klinik war, dass er nicht glaubt, dass Quensyl bei mir viel ausrichten könnte. Und gerade deswegen war ich schon etwas schockiert, denn eigentlich ist das doch die Basistherapie die zum Einstieg empfohlen wurde.

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mondbein

64, Weiblich

Beiträge: 733

Re: MTX als erste Basistherapie

von mondbein am 18.03.2010 21:54

Finde ich ehrlich gesagt auch äußerst seltsam. Soweit ich das bisher mitbekommen habe, ist Quensyl das Mittel der ersten Wahl. Es reicht halt bei einigen von uns nicht und dann kommt halt noch ein anderes Medi (oder mehrere) dazu...
Was hältst du denn vom Einholen einer Zweitmeinung?

Also ich wäre damit auch nicht zufrieden!

Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: MTX als erste Basistherapie

von Renate am 18.03.2010 22:02

Mein erstes Basismedikament musste auch gleich was stärkeres sein wegen starker Entzündungen unter anderem von Gefäßentzündungen meiner begleitenden Vaskulitis., es ist nicht immer so, dass mit Antimalariamitteln angefangen wird.

Coffeesickly ich würde das MTX jetzt mal nehmen ! Ich denke schon das sich die Ärzte in der Rheumaklinik in der du warst dabei was gedacht haben.

Alles Gute!

LG Renate

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coffeesickly

37, Weiblich

Beiträge: 495

Re: MTX als erste Basistherapie

von coffeesickly am 18.03.2010 22:04

Die Zweitmeinung war mein niedergelassener Rheumatologe. Ich sage es mal vorsichtig so, er war nicht gerade erfreut. Er bezeichnete die ganzen Medikamente die ich jetzt nehme als "ziemlich hartes Regime". Er kennt aber eben auch die Ärzte (es waren auch immer hin 3 unterschiedliche Rheumatologen) gut und führt die Therapie deswegen erstmal durch. Ob wir dabei bleiben beurteilt er in 6 Monaten, oder wir hören auf, falls ich es nicht vertragen sollte. Ihm ging es dabei vor allem um mein Alter. Ich hoffe alles geht gut und es kann mir helfen.
Achso, ja ich nehme natürlich auch Folsäure ein.

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Dani
Administrator

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Beiträge: 8639

Re: MTX als erste Basistherapie

von Dani am 18.03.2010 22:11

Bei mir wurde auch direkt mit Azathioprin angefangen als Basismedikation. Hatte ja auch ein vaskulitisches Rezidiv.
Julia, ich denke schon, dass sich die Ärzte was dabei denken.

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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mondbein

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Beiträge: 733

Re: MTX als erste Basistherapie

von mondbein am 18.03.2010 22:14

Ich glaube zwar auch, dass sich die Ärzte was dabei denken, allerdings wäre mir diese Erklärung einfach zu dürftig gewesen:

Das Quensyl hat man bei mir garnicht angefangen. Die Begründung des Chefarztes der Klinik war, dass er nicht glaubt, dass Quensyl bei mir viel ausrichten könnte.

Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.

Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: MTX als erste Basistherapie

von Renate am 18.03.2010 22:19

Da kann doch was dran sein an der Begründung ! Mit den Entzündungen gerade zB bei Vaskulitis ist es häufig so, dass da hochdosiert Cortison und ein Immunsuppressivum ran muss.

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coffeesickly

37, Weiblich

Beiträge: 495

Re: MTX als erste Basistherapie

von coffeesickly am 18.03.2010 22:22

Hm.... vielleicht hätte ich einfach meine Befundsammlung der letzen Jahres etwas ausmisten sollen ... naja ich denk auch, dass das alles schon so seinen richtigen Gang geht.

Jetzt stelle ich mal die Frage, die mich im Zusammenhang mit dem MTX am meisten beschäftigt. Ich hoffe jemand von euch kann damit etwas anfangen.

Welche Auswirkung hat das MTX auf diverse Tumore die bei mir bereits existieren? Sie waren noch vor einem Jahr alle gutartig, die nächste Kontrolle erfolgt so etwa in einem halben Jahr. Der Arzt der die MRT´s bewertete, meinte das man davon ausgehen kann, dass mein Immunsystem echt richtig böse auf mich ist, weil es ständig neue Tumore produziert. Glaubt ihr es ist auch positiv für den Bereich? Man kann nicht ausschließen, dass sie nicht bösartig werden. Eine Op bringt nichts, weil man nicht wüsste wo man aufhören müsste mit dem scneiden und es danach gleich wieder zu neuen kommt. .... schwierige und ungewöhnliche Lage - ich trau mich einfach nicht diese Frage einem Arzt zu stellen. Habe zu viel Angst vor der Antwort und frage euch hiermit aber aufrichtig.

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