MTX als erste Basistherapie
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Mondstern
Gelöschter Benutzer
Re: MTX als erste Basistherapie
von Mondstern am 19.03.2010 07:04Hallo Coffesickly,
die Frage ist tatsächlich nicht einfach zu beantworten.
Und es macht auch keinen Sinn da etwas zu schreiben, was man einfach als Laie nicht beantworten kann. Löchere Deine Ärzte, auch wenn Du Angst vor einer Antwort hast. Die Ärzte werden denke ich aber schon all Deine gesundheitlichen Vorgeschichte mit einbedacht haben. Und trotz allem, umso mehr Du weißt, umso mehr kannst du Entscheidungen fällen, die für dich wichtig sind.
Ansonsten bleibe ich bei meiner vorherigen Aussage! Sei positiv und versuche Dich den Ärzten gegenüber zu öffnen. Oder suche Dir einen aus, bei dem du ein Gefühl von Vertrauen hast. Den brauchst du auch unbedingt.
Da muß es nicht unbedingt ein Arzt sein der Dich gerade behandelt. Aber dennoch einer, der sich in der Behandlung mit MTX auskennt.
Und ja, miste Deine Befundsliste aus und packe sie chronologisch in einen Ordner!
LG Mondstern
P.S Ich habe übrigens mit Sulfasalazin angefangen und damit ging es mir noch schlechter. Manchmal ist es einfach besser mit schärferen Geschützen aufzufahren, damit endlich Ruhe einkehrt.
Und es klappt auch bei Dir, ganz bestimmt!
Re: MTX als erste Basistherapie
von coffeesickly am 18.03.2010 22:22Hm.... vielleicht hätte ich einfach meine Befundsammlung der letzen Jahres etwas ausmisten sollen ... naja ich denk auch, dass das alles schon so seinen richtigen Gang geht.
Jetzt stelle ich mal die Frage, die mich im Zusammenhang mit dem MTX am meisten beschäftigt. Ich hoffe jemand von euch kann damit etwas anfangen.
Welche Auswirkung hat das MTX auf diverse Tumore die bei mir bereits existieren? Sie waren noch vor einem Jahr alle gutartig, die nächste Kontrolle erfolgt so etwa in einem halben Jahr. Der Arzt der die MRT´s bewertete, meinte das man davon ausgehen kann, dass mein Immunsystem echt richtig böse auf mich ist, weil es ständig neue Tumore produziert. Glaubt ihr es ist auch positiv für den Bereich? Man kann nicht ausschließen, dass sie nicht bösartig werden. Eine Op bringt nichts, weil man nicht wüsste wo man aufhören müsste mit dem scneiden und es danach gleich wieder zu neuen kommt. .... schwierige und ungewöhnliche Lage - ich trau mich einfach nicht diese Frage einem Arzt zu stellen. Habe zu viel Angst vor der Antwort und frage euch hiermit aber aufrichtig.
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: MTX als erste Basistherapie
von Renate am 18.03.2010 22:19Da kann doch was dran sein an der Begründung ! Mit den Entzündungen gerade zB bei Vaskulitis ist es häufig so, dass da hochdosiert Cortison und ein Immunsuppressivum ran muss.
Re: MTX als erste Basistherapie
von mondbein am 18.03.2010 22:14Ich glaube zwar auch, dass sich die Ärzte was dabei denken, allerdings wäre mir diese Erklärung einfach zu dürftig gewesen:
Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.
Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Václav Havel
Ewig währt am längsten!
Re: MTX als erste Basistherapie
von Dani am 18.03.2010 22:11Bei mir wurde auch direkt mit Azathioprin angefangen als Basismedikation. Hatte ja auch ein vaskulitisches Rezidiv.
Julia, ich denke schon, dass sich die Ärzte was dabei denken.
Liebe Grüße
Dani
Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! 
Re: MTX als erste Basistherapie
von coffeesickly am 18.03.2010 22:04Die Zweitmeinung war mein niedergelassener Rheumatologe. Ich sage es mal vorsichtig so, er war nicht gerade erfreut. Er bezeichnete die ganzen Medikamente die ich jetzt nehme als "ziemlich hartes Regime". Er kennt aber eben auch die Ärzte (es waren auch immer hin 3 unterschiedliche Rheumatologen) gut und führt die Therapie deswegen erstmal durch. Ob wir dabei bleiben beurteilt er in 6 Monaten, oder wir hören auf, falls ich es nicht vertragen sollte. Ihm ging es dabei vor allem um mein Alter. Ich hoffe alles geht gut und es kann mir helfen.
Achso, ja ich nehme natürlich auch Folsäure ein.
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: MTX als erste Basistherapie
von Renate am 18.03.2010 22:02Mein erstes Basismedikament musste auch gleich was stärkeres sein wegen starker Entzündungen unter anderem von Gefäßentzündungen meiner begleitenden Vaskulitis., es ist nicht immer so, dass mit Antimalariamitteln angefangen wird.
Coffeesickly ich würde das MTX jetzt mal nehmen ! Ich denke schon das sich die Ärzte in der Rheumaklinik in der du warst dabei was gedacht haben.
Alles Gute!
LG Renate
Re: MTX als erste Basistherapie
von mondbein am 18.03.2010 21:54Finde ich ehrlich gesagt auch äußerst seltsam. Soweit ich das bisher mitbekommen habe, ist Quensyl das Mittel der ersten Wahl. Es reicht halt bei einigen von uns nicht und dann kommt halt noch ein anderes Medi (oder mehrere) dazu...
Was hältst du denn vom Einholen einer Zweitmeinung?
Also ich wäre damit auch nicht zufrieden!
Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.
Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
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Re: MTX als erste Basistherapie
von coffeesickly am 18.03.2010 21:45Das Quensyl hat man bei mir garnicht angefangen. Die Begründung des Chefarztes der Klinik war, dass er nicht glaubt, dass Quensyl bei mir viel ausrichten könnte. Und gerade deswegen war ich schon etwas schockiert, denn eigentlich ist das doch die Basistherapie die zum Einstieg empfohlen wurde.
Re: MTX als erste Basistherapie
von mondbein am 18.03.2010 21:40Julia, ich war gerade mal auf deiner Seite und habe mir deine Medikation angesehen. Nimmst du eigentlich kein Quensyl, das sehe ich gar nicht - oder verträgst du das nicht?
Alles Gute auch von mir!
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