Brief von der Krankenkasse

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Brief von der Krankenkasse

von Leya am 17.03.2010 14:44

Hallo Mailingstar,

das ist ja ein Ding. Jetzt entscheidet der MDK schon nach Aktenlage, dass man gesund zu sein hat. Und in die Zukunft gucken kann der MDK auch noch? Und die Feststellungen des behandelnden Arztes spielen keine Rolle, oder wie?

Was sagt Dein Arzt dazu?
Vielleicht bist Du Mitglied in einem Sozialverband (SoVD oder VDK), dann wirst Du sicherlich dort auch in dieser Angelegenheit unterstützt werden und der Sozialverband schreibt den Brief für Dich (ist es mit einem Brief getan? Muss es evtl. sogar ein Widerspruch sein? Hat die Krankenkasse eine Rechtsbelehrung angefügt?).

Gruß

Leya

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mailingstar

48, Weiblich

Beiträge: 854

Brief von der Krankenkasse

von mailingstar am 17.03.2010 14:37

Hallo Lupis,

wollte mal fragen, ob Ihr von Eurer Krankenkasse auch so unter Druck gesetzt werdet?

Kurz meine Story:
Ich bin nun schon seit einiger Zeit arbeitsunfähig, da ich eine akute Blutarmut hatte. Habe auch Blutkonserven bekommen, wobei es allerdings zu Problemen kam. Nun ist dies schon etwas besser geworden und die Blutwerte (längst nicht im Norm-Bereich) steigen an - dabei leider auch der Schilddrüsenwert, was auf eine Unterfunktion hindeutet. Dementsprechend bin ich weiterhin schlapp und kraftlos. Kreislauf spielt auch oft verrückt. Meine HA hat mich daraufhin erstmal weiterhin krankgeschrieben, so dass nach Ablauf der gesamten AU die sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den AG ablaufen.

Heute kommt dann das Schreiben durch die Krankenkasse, dass ihr MDK zu dem Ergebnis gekommen ist, dass meine AU am betreffenden Tag (Ablauf der Lohnfortzahlung) endet und ich daher am Folgetag weiter arbeiten kann.
Ich war allerdings bei keiner Untersuchung des MDK - mich hat hier noch kein Arzt gesehen??

Und natürlich noch der Hinweis darauf, sie hätten meinen Arzt dementsprechend informiert. Soll das gleich die Androhung sein, dass sie nicht zahlen werden, wenn ich nun doch auf Krankengeld angewiesen sein sollte?

Ich finde es ganz schön dreist von den Kassen, Kranke auch noch dementsprechend unter Druck zu setzen. Als ob man nicht genügend Probleme hat. Geht es Euch da auch so?

Bin noch am Überlegen, was ich denen nun antworte, da ich es schon erstaunlich finde, dass der MDK Ferndiagnosen macht. Schade dass ich das Schreiben von vor ein paar Jahren nicht mehr vorliegen habe - damals wollten Sie ja über meinen Heilungsprozess bezüglich des Lupus mit mir sprechen - geheilt haben sie ihn jedoch bis heute nicht...

Hmmm, wie formuliere ich das am Besten, ohne ausfallend zu werden?

Grüße aus dem Norden
mailing

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