Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

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Kaffeejunkie

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Kaffeejunkie am 22.05.2010 01:55

@Dani:

Hab leider keinen Link zu allen 4 Studien, auf die sich die Arbeit bezieht, habe aber das hier gefunden: Klick.

Das Fussballfeldbeispiel hat mein Hirn wohl wegen der nahenden WM ausgespuckt.

Kaffeejiunkie

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.05.2010 01:58.

Dani
Administrator

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Dani am 21.05.2010 22:28

Danke, Kaffeejunkie, wir sind ein Fussballfeld :D

Hast Du zufällig den Link zu der Studie?

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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Micky

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Micky am 21.05.2010 22:22

Mir fällt gerade noch was ein: Hab mal gelesen, dass die Antikörper sozusagen der Schlüssel sind und das Antigen das Schloss.
Hat man genug Schlösser (Antigene) für all die Schlüssel (Antikörper), sind diese ja sozsuagen "verbraucht" und suchen sich nicht anderswo ein halbwegs passendes Schloss, wo sie nichts zu suchen haben.

Gruß Micky

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Micky

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Micky am 21.05.2010 22:16

Hallo Kaffeejunkie,
vielen herzlichen Dank für deine bildhaften Erläuterungen. :-) So ganz geht mir die Sache zwar immer noch nicht ein, aber nach zwei-, dreimaligem Lesen sollte auch mein Lupihirn noch dahintersteigen. :P

Gruß Micky

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Kaffeejunkie

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Beiträge: 117

Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Kaffeejunkie am 21.05.2010 15:31

@Micky
Ja, das scheint auf den ersten Blick sehr verwirrend. Aber ich hab mir mal die Original-Studie angesehen und es ist im Grunde richtig, was da steht. Nur leider sehr schlecht für Nicht-Wissenschaftler dargestellt.

Ich gehöre leider auch nicht zu dieser Gattung (Wissenschaflter), versuche mich jetzt aber mal an einem sehr abstrakten, stark vereinfachten Modell:

Also, stellen wir uns vor, unser Körper ist ein großes Fussballfeld. Auf dieses Feld regenet es ständig gaaaanz viele Bälle mit unterschiedlichen Farbtupfern drauf. Die meisten davon sollen auch dort hin und erfüllen ihren Zweck. Nur die mit den blauen Tupfern müssen aussortiert werden, weil sie gefährlich sind (die blauen Tupfer entsprechen hier den Antigenen auf schädlichen Bakterien / Viren). Nun kommt die Aufräumtruppe (Teil des Immunsystems, Antikörper), die aus lauter Leuten besteht, die den Auftrag haben, alle Bälle mit blauen Tupfern einzusammeln und zu verbrennen. … So der Normalfall. Funktioniert auch.

Jetzt haben aber leider einige Leute in der Aufräumtruppe eine Sehschwäche (= fehlgeleitetes Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen). Diese Leute sammeln auch alle Bälle mit lila Tupfern ein, weil die ja auch fast blau sind und denen mit Sehschwäche irgendwie blau erscheinen. Jetzt gibt es aber von den Bällen mit lila Tupfern verdammt viele und die Jungs mit der Sehschwäche wissen gar nicht mehr wohin mit all den Bällen, daher fachen sie ein größeres Feuer an und verbrennen die ganzen guten Bälle mit lila Tupfern und es kommt zu unkontrollierbarem Feuer (= ständige Entzündungen im Körper).

Die Idee – so wie ich es verstehe – ist nun, das Fussballfeld mal ordentlich mit Bällen mit blauen Tupfern zu fluten, damit die Aufräumtruppe sie besser erkennen kann und ordentlich zu tun hat und dann endlich kapiert, dass sie sich wirklich nur um die Bälle mit blauen Tupfern kümmern soll und gefälligst die Bälle mit lila Tupfern in Ruhe lassen soll (= Toleranzbruch) und sich das dann auch für die Zukunft merken soll (T-Gedächtniszellen).

Ich hoffe, ich hab jetzt nicht für noch mehr Verwirrung gesorgt. Wenn ja, vergiss mein Geschreibsel einfach.

Kaffeejunkie

P.S. : zu deiner Frage, ob nicht T-Zellen gespritzt werden müssten – nein, denn das würde in meinem Modell bedeuten, dass du die Aufräumtruppe vergrößerst, wobei dann aber auch wieder lauter Leute mit Sehschwäche dabei wären.

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Micky

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Micky am 21.05.2010 09:56

Hab jetzt noch mal gelesen. Dachte gestern, ich wäre unkonzentriert gewesen, aber auch heute habe ich die folgende Verständnisschwierigkeit:

Im oberen (dritten?) Abschnitt heißt es:

Spritzt man dieses Antigen gesunden Mäusen, entwickeln sie SLE-ähnliche Symptome. Auch in Mäusen, die genetisch so verändert sind, dass sie stets am Lupus erkranken, beschleunigte sich das Leiden nach Injektion des Antigens erheblich.


Weiter unten wird auf die regulierende Funktion dämpfender T-Zellen eingegangen, die Lupus-patienten fehlen. Und im folgenden Satz:
Sie spritzten den SLE-Mäusen einmalig hohe Dosen des Antigens (???). Resultat: "Wir konnten die Krankheit bremsen", sagt die Preisträgerin, und zwar ganz gezielt, ohne die Körperabwehr komplett zu unterdrücken.


Ist das nicht widersprüchlich? Müssten es nicht T-Zellen sein, die da gespritzt werden? Oder wo stehe ich jetzt auf dem Schlauch?

Gruß Micky

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Micky

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Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Micky am 20.05.2010 22:39

Kurze, knackige Fakten und vielversprechende Aussichten. Danke, Leya.

Gruß Micky

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alex20

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Beiträge: 41

Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von alex20 am 20.05.2010 18:20

sehr interissant dieser artikel =)

also wenn das wirklich funtkionieren sollte boa ,fänd ich echt super

darf ich die erst test person sein ^^:D

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Robert

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Beiträge: 392

Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von Robert am 20.05.2010 14:30

DANKE für den Link das zeigt ja wieder mal Hoffnung oder

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mondlicht2005

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Beiträge: 235

Re: Die gefährlichste und unheimlichste Variante der 400 Rheumaformen

von mondlicht2005 am 12.05.2010 21:20

Hallo leya,
danke für den link sehr interessanter artikel!
lg.mondlicht2005

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