Auswertung Kapillarmikroskopie
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Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von Renate am 04.11.2010 20:08Beim sekundären Raynaud-Syndrom soll die Grunderkrankung ausreichend therapiert werden, dann kann es sich bessern. Grunderkrankung ist bei uns die Kollagenose und somit stimmt das schon was die dir in der Klinik gesagt haben. Ansonsten noch auf warmhalten achten. Sollte das nicht ausreichen und schlimmer werden-Nekrosen, aufplatzen der Finger usw. dann soll aber medikamentös noch zusätzlich was eingesetzt werden. Da gibt es dann einiges was versucht werden kann.
LG Renate
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von coffeesickly am 04.11.2010 17:37Hallo,
naja so richtig bekomme ich Nichts dagegen. Aber ich weiß auch nicht wie du das meinst. Gegen das Raynaud - Syndrom bekomme ich an sich ja Prostavasin - Infusionen, aber die habe ich schon lang nicht mehr bekommen. Außerdem bringen es diese Infusionen wirklich nicht. Ich konnte bisher mit meinem Rheumadoc noch nicht richtig drüber reden, weil er keine Zeit dafür hatte. Ich bin in den letzten Monaten oft ohne Termin da gewesen weil etwas dringlich war. Momentan will ich gar nicht darüber nachdenken, für welche Kollagenose das jetzt im Einzelnen steht. Es ist wie es ist, man kann ja doch nichts dran ändern.
LG
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von SnowWhite am 04.11.2010 15:06hi
ich bin grad nochmal auf dem thead gestoßen ,da ich immer noch mein finger problem hab. unsere befunde gleichen sehr bis auf das bei mir : bis 500 um steht , vermehrt scheitel bzw. schenkeldilatationen ,plexus und vereinzelte papiläre lichthöfe. da unsere befund so ähnlich ist , was hat dein arzt dazu gesagt ?? weißt du was das nun alles bedeutet ? bekommst du irgendwas dagegen ? in weißen meinten sie nur , das mtx soll dann helfen ..ich hab auf dem mxt zettel gelesen das dies auch bei vaskulitis eingesetzt wird.
lg
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von coffeesickly am 22.07.2010 13:26Hallo,
also die Untersuchung hatte ich damals auch in Jena. Nein ich bin gerade nicht in Weißen, und es sieht auch so aus, als würde es nun doch noch bis September dauern bis ich wieder hin muss, weil es mir nämlich schon deutlich besser geht. Meine Hüftgelenke tun gar nicht mehr weh und ich habe auch das Gefühl, dass die Wirbelsäule langsam abheilt. Zum Glück, hat auch lang genug gedauert.
Ja das wär ne Möglichkeit, vielleicht frage ich den Dr. Geiler dann einfach noch mal, denn mittlerweile habe ich hundert Fragen, ich denke aber auch, dass mein niedergelassener Rheumatologe da vielleicht schon helfen kann.
Ich hoffe für dich mal das es kein Keuchhusten ist! Sag mal bescheid, wenn du mehr weißt.
Liebe Grüße,
Julia
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von SnowWhite am 22.07.2010 08:12hast du die auch in jena machen lassen bzw. bist du wieder in weißen ??
frag dort am besten mal den dr. geiler ,der kennt sich super aus und wenn er mal zeit hat und dann nimmt er sich die auch richtig und klärt mit dir alle deine fragen dazu.
ich huste immernoch , mein freund auch trotz antibiotika ich bekomme wahrscheinlich heut nachmittag das ergebniss obs keuchhusten ist , er erst am freitag...hmm..
liebe grüße
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von coffeesickly am 21.07.2010 20:49Hallo snowwhite,
dann erging es Dir also mit der Kapillarmikroskopie auch so. Hm ... ich hätte mir schon mehr davon versprochen. Wie geht es deinem Husten?
Liebe Grüße,
Julia
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von SnowWhite am 21.07.2010 19:56hi julia
der befund spricht einfach nur für eine kollagenose , das mit der vaskulitis ist typsich für kollagenosen sagte mir der chefarzt in weißen. ich hab ja auch eine beginnende vaskultis die in jena festgestellt wurde mit diesem test...man hat das sehr oft dann also bei SLE wie auch bei allen anderen kollagenosen und es wurden auch beginnende durchblungsstörungen fegestellt..das ist alles typisch bzw. begleiterkrankungen der kollagenosen .
liebe grüße
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von coffeesickly am 20.07.2010 21:10Hallo Chrisse,
ja du konntest mir auf jeden Fall helfen
. Es tut schon gut einfach zu wissen, dass man damt nicht allein ist. Hm .... immer wenn ich jemandem erklären muss, was ich für eine Erkrankung habe, sage ich dennoch Lupus. Mit Kollagenose können die meisten ja noch weniger anfangen, und wenn man dann noch erklären muss was Sklerodermie ist, dann wird es noch schlimmer. Ich kann mich selbst auch am ehesten mit dem Lupus - Teil in mir identifizieren.
Ich glaube ich werde bezüglich der periphere arteriellen Verschlusserkrankung noch mal mit meiner Kardiologin reden. Eigentlich ist es ein bisschen witzlos. Diese Erkranung wird in 4 Stadien eingeteilt, ich bin maximal in Stadium 1. In Stadium 3 werden allerdings Medis verwendet, die ich ohne hin schon bekomme. Also eigentlich doch nichts neues. Na zum Glück!
Liebe Grüße
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von chrissi32 am 20.07.2010 20:54Hallo Coffeesicky,
ich habe auch eine Kollagenose, die man momentan am ehesten einem Lupus erythematodes zuordnet.
Auch bei mir war der Befund der Kapillarmikroskopie auffällig aber nicht beweisend.
Wortlaut bei mir: "Insbesondere die Auflichtmikroskopie ergibt den dringenden Verdacht auf ein Raynaud-Syndrom sekundärer Genese mit Nachweis zahlreicher häubchenförmiger Hämorrhagien unterschiedlichen Alters, zahlreiche Torquierungen, vereinzelte Aufzweigungen, keine Megakapillaren, keine avaskulären Felder."
Da ich sonst sehr viele Kriterien für den Lupus erfülle (Proteinurie, C3-Erniedrigung, Erosionen der Mundschleimhaut, Lichtempfindlichkeit, evtl. ZNS-Befall), geht man momentan am ehesten von einem Lupus aus.
Allerdings sind die Autoantikörper etwas problematisch, ANA waren max. bei 1:80, dsDNA negativ, allerdings Cardiolipin-Ak zweimal leicht erhöht.
Hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen!
LG
Chrissi
Re: Auswertung Kapillarmikroskopie
von coffeesickly am 20.07.2010 20:04Hallo tunixe,
das ist toll, dass du das mal an deinem Beispiel erörtert hast. Interessant das du zu einem Lupusspezialisten gehst. Ich wünschte bei mir gäbe es auch einen in der Nähe, aber das ist leider nicht der Fall.
Ich habe genau das auch immer wieder versucht. ICh glaub ich habe bisher in allen unterschiedlichen Krankenhäusern und ambulatn und niedergelassene, etwa 15 Rheumatologen in meinem Leben gesehen. Ich habe ihnen immer eben diese Frage gestellt. Sie antworten alle gleich .... momentan ist schwierig, es sind ein paar typische Lupussymptome und auch ein paar wenige Sklerodermiesymptome. Allerdings ist es wohl so, dass die Sklerodermiesymptome sehr ausgeprägt sind ... und anderen Symptome sind ja wiederrum bei beiden Erkrankungen möglich. Leider spielt auch noch eine andere Erkrankung eine Rolle, die mit eine fibroisierung des Bindegewebes einhergeht, bei der nicht ganz klar ist, wie sie mit Sklerodermie zu vereinen ist.
Der letzte Rheumatologe hat betont, dass die Intensität des Raynauds wohl eher untypisch ist für Lupus.
Es ist immer ein Abwägen ...hin und her. Ich bin froh, dass die Kollagenose "erst" undifferenziert ist, und hoffe, dass es möglichst lang so bleibt. Sollten die AK´s dann doch mal positiv werden, hoffe ich einfach, es sind nicht die, die die Diagnose "Progressive systemische Sklerose", stellen. Andererseits ist es natürlich schon so, dass ich gern mehr Gewissheit hätte, einfach um die Prognose auch besser in meinen Lebensplan einzubauen.
Liebe Grüße
Antworten
