Themen in der Psychotherapie
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Re: Themen in der Psychotherapie
von Heidi am 27.08.2010 17:41Klar, haben die das und ich bin ohnehin der Meinung, schlimmer/viel schwieriger auszuhalten und zu händeln als Lupus und auch SLE u.a. ist die schwere Depression, egal warum/woher etc sie kommt. Das weiß ich leider aus eigener Erfahrung.Mann/Frau kann nämlich, wenn es ganz dicke kommt garnichts mehr spüren außer Depression, nichts dagegensetzen, nicht mehr getröstet werden, weil jegliche Kommunikation ist schwierig bis unmöglich und es geht nur noch darum, irgendwie es auszuhalten, ohne von Balkon zu springen,( wenn Mann/Frau nicht die richtige Behandlung/Hilfe bekommt).
Ich verabschiede mich jetzt erstmal aus dem Forum bis auf weiters.
Soll kein Vorwurf sein, an niemanden, aber mir wird das hier z.Zt zu anstrengend, zu kompliziert und insbesondere, ist nicht mehr hilfreich meiner Meinung nach, hier laufen subtile Kämpfe zwischen den Alten und das muss die Jungen verstören. Bin aber weiter lesend und werde auch mit pers. Nachrichten weiter von mir hören lassen.Freue mich auch über Nachrichten
Es grüßt euch
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Themen in der Psychotherapie
von coffeesickly am 23.08.2010 11:29Hallo,
ja ich denke auch das Depression eine psychische Störung ist. Natürlich haben wir jeden Grund depressiv zu sein, aber auch jeder Depressive ohne körperliche Erkrankung hat jeden Grund depressiv zu sein. Das sollte man vielleicht auch mal so sehen.
Liebe Grüße
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Themen in der Psychotherapie
von Renate am 23.08.2010 00:43Hallo Dani,
Ja das meine ich auch. Depressionen/depressive Episoden gehören zu den affektiven Störungen und nachlesen kann man dazu zB. hier:
Psychische und Verhaltensstörungen
Quelle und weiteres dazu hier:
http://www.onlineberatung-therapie.de/icd10/depressive-episode.html
LG Renate
Re: Themen in der Psychotherapie
von Heidi am 23.08.2010 00:12Hallo Dani, eine Depression ist erstmal eine mehr oder weniger starke Reaktion auf schwierige bis aussichtslose Umstände, nicht unbedingt eine "Störung", vielleicht sogar normaler, als eine zu geringe Reaktion. MIt psychischer Störung meine ich zB narzistische Persönlichkeitsstörungen, paranoide Verhaltensweisen etc.
Körperlich chronisch und unheilbar Kranke haben jedes Recht der Welt depressiv zu reagieren, je nach Veranlagung verläuft diese Depression schwerer oder ist leichter zu therapieren, also keine psychische Störung im eigentlichen Sinne.Kommt auf die Ausprägung und die Verhaltensweisen an, kann sich halt weiterenwickeln, ist aber erstmal aus meiner Sicht eine ganz normale, menschliche und damit "gesunde " Reaktion.Wichtig ist, dass entsprechende Behandlungen einsetzen und deshalb ist es auch so wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn Therapeuten nichts mit einem anfangen können, sind auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen, muss man/frau genauso suchen und schaun, bis eras7sie die Richtige findet, ist letztlich wie mit Ärzten oder dem richtigen Antidepressivum, Mein erster sogen. Therapeut wollte, als ich ihm sagte, dass ich mit seiner Therapie nicht einverstanden sei, mich als Privatpatientin gleich mind. 4 Monatre in seine neue Klinik einweisen. Ging aber nicht, hatte zwei 5 und 4jährige Kinder. Als ich ging, hat er hinter mir hergeschrien, ohne diese Behandlung wurde ich in kürzester Zeit vom Balkon springen, ist 12 Jahre her und ich bin noch nicht gesprungen und habe das auch nichtvor, obwohl ich Momente kenne in denen es eine Erlösung gewesen wäre.Bin froh, diese Momente anders gemeistert zu haben, insbesondere habe ich eine Therapeutin gefunden, die ich jederzeit anrufen kann, habe imal hre private Telefonnummer für solche Notfälle bekommen. Bei ihr bin ich seit 12 Jahren und und wir habe uns immer noch was zu sagen.
Liebe Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Themen in der Psychotherapie
von Dani am 22.08.2010 23:20Hmmm.... so richtig folgen kann ich jetzt nicht. Aber ich kann heute auch nicht so gut denken 
Also ich habe ja eine Depression aufgrund meiner chronischen Erkrankung. Und eine Depression ist doch eine psychische Störung..
Ich denke daher auch, dass ein(e) für uns geeignete(r) Therapaut(in) sich auch mit Patienten mit chronischen körperlichen Krankheiten auskennen sollte. Meine Therapeutin tut das. Sie hat sogar noch eine weitere Lupus-Patientin und kann dadurch auch schon verstehen, wovon ich spreche, da sie diese andere Patientin schon länger hat.
Liebe Grüße
Dani
Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! 
Re: Themen in der Psychotherapie
von Heidi am 22.08.2010 18:27Hallo Dani und Renate ,
zum Therapieziel: Ich meinte natürlich ein Ziel im Sinne von Psychische Störung etc. heilen, gibt es so bei chronisch Kranken nicht im Sinne von das Problem beheben, dafür sorgen, dass der Patient ganz "normal" reagiert. Und das ist oder diese Patienten sind für manche Therapeuten schwer auszuhalten, insbesondere auch das häufige auf und ab.
Natürlich haben wir Ziele und müssen uns die auch immer wieder setzen, aber für "Erfolgsfixierte "(Therapeuten ) sind wir nicht geade die Traumpatienten, gerade auch für solche, die sich nicht vorstellen können oder wollen, selbst mal so eine Krankheit zu bekommen bzw. auf Dauer auszuhalten.
Grüße
Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Re: Themen in der Psychotherapie
von coffeesickly am 21.08.2010 22:09Hallo ihr Lieben,
hm, also als Mensch mag ich meine Psychologin ja schon sehr. Deswegen gehe ich ja bisher auch bereitwillig hin. Nur erscheint sie mir etwas überfordert. Es stimmt schon, 10 Monate im Vergleich zu 21 Jahren sind nicht viel. Vielleicht schafft sie es ja mit mir zu wachsen, falls wir das können. Ein Ziel haben wir am Beginn übrigens auch festgelegt, wobei das sehr schwer fiel. Nun mangelt es eben etwas an der Umsetzung. Aber ihr blickt ja teilweise schon auf recht viele Jahre Therapieerfahrung zurück, weshalb ich der Sache noch etwas Zeit geben würde.
Auf jeden Fall find ich den Link mit der Online - Datenbank super, den werde ich dann auch zu Rate ziehen. In der Telefonberatung kann man meine Suche bestimmt schon gut eingrenzen. Ich weiß auch garnicht wie viele Sitzungen ich bisher hatte, dürfte bald zu Ende sein. Ich bin gespannt was sie nach der 25. Sitzung sagt. Es würde mich schon sehr wundern, wenn sie der Meinung wäre, es bestünde kein Bedarf mehr. Ich wünschte ich könnte in ihre Aufzeichnungen sehen, das könnte mir bestimmt helfen.
Liebe Grüße an euch,
und Danke für die leiben Ideen.
Re: Themen in der Psychotherapie
von Dani am 21.08.2010 17:17Also ich hatte sowohl in der Klinik, als auch in der Reha und auch bei meiner ambulanten Therapie immer Ziele, die ich mir setzen sollte und die ich zum Teil auch schon erreicht habe *freu*
Eine Therapie ohne Ziel kann man sich m.E. sparen. Ich meine, Sinn und Zweck einer Therapie (egal ob medikamentös oder psychologisch) ist doch das Erreichen eines Ziels.
Liebe Grüße
Dani
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Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Themen in der Psychotherapie
von Renate am 21.08.2010 11:52Coffeesickly mir ist noch was eingefallen, falls du den Therapeuten wechseln möchtest und Hilfe bei der Therapeutensuche brauchst, kannst du, wenn du magst mal hier gucken:
Sie benötigen kompetente Beratung zur Wahl der geeigneten Therapeutin oder des geeigneten Therapeuten? Dann können Sie entweder über Therapeutensuche in unserer Online-Datenbank selbst suchen oder Sie nehmen unsere Telefonberatung in Anspruch.
Quelle und weitere Infos: http://www.psychotherapiesuche.de/
LG Renate
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Themen in der Psychotherapie
von Renate am 21.08.2010 08:02Zu lernen mit der Krankheit und allem was damit zum Problem wurde umzugehen oder besser fertig zu werden kann ja auch ein Therapieziel sein meine ich.
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