zum verweifeln...klinik befund wird nicht ernst genommen
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hanni1968
Gelöschter Benutzer
Re: zum verweifeln...klinik befund wird nicht ernst genommen
von hanni1968 am 27.08.2010 11:17Liebe SnowWhite,
wenn ich nicht wüßte, dass es tatsächlich sowas gibt, würde ich es kaum glauben. Ich kann dich sehr gut verstehen, wie verzweifelt du bist, mit dem Gefühl nicht Ernstgenommen zu werden, obwohl du genau weißt, dass du krank bist. Klar, können die Ärzte nicht einfach mal so die Medikamente verordnen, aber ein Anruf in der Klinik wäre wohl nicht zuviel verlangt. Wenn er jetzt den Bericht in der Klinik anfordert würde ich mir den sofort auch geben lassen und damit zumindest mal zum Hausarzt gehen. Vielleicht kann er dann auch einen schnelleren Termin bei einem Rheumatologen bewirken. Mir hat bei einem ähnlichen Terminproblem übrigens mal meine Krankenkasse geholfen. Die haben einen Service den man um Hilfe bitten kann und sie haben sich sofort gekümmert damit ich einen schnelleren Termin bekomme. Mit der Anämie und dem Eisenmangel konnte sich bei mir auch keiner erklären. Weder Tabletten noch Infusionen hatten Erfolg. Erst als ich im Rheumakrankenhaus zwei Bluttransfusionen bekommen habe, sind die Werte wieder einigermaßen o.k.
Ich hoffe ganz fest für dich, das sich endlich etwas bewegt. Kopf hoch
Liebe Grüße
Hanni
Re: zum verweifeln...klinik befund wird nicht ernst genommen
von lilli am 27.08.2010 09:11ach mensch, du machst dir was mit!
kannst du denn in der rheumaklinik nochmal druck ausüben und erzählen, daß du nicht behandelt wirst, solange kein arztbefund da ist?
ich verstehe deine ärzte wirklich nicht ganz. ich habe vom rheumadoc zwar auch schon gehört, daß ich mit dem kortison runter soll, aber im kh finden die meine dosis ok, solange es mir damit besser geht.
und hast du denn keine befunde von den ganzen krankheiten? also von der osteoporose usw.?
zum verweifeln...klinik befund wird nicht ernst genommen
von SnowWhite am 27.08.2010 08:54hallo ihr lieben
ich war ja ende mai in weißen in der rheuma klinik und die stellten dort eine undiffenzierte kollagenose und eine schwere osteoprose fest. ich wurde auf quensyl , cortison , actonel und oxycodon eingestellt.
ich bekam einen handgeschriebenen brief wo ,die dosierung der medikamente und die krankheiten drin standen...jetzt haben wir august und der klinik endbefund ist immer noch nicht hier. ich hab auch schon dort angerufen,da sagte man mir sowas dauert nunmal und sie hätten urlaub gehabt und dann dauert das halt noch länger...wäre ja alles nicht so schlimm wenn mich hier irgendwer erst nehmen würde.
seit ca. 3 wochen hab ich wieder einen schub , vorher gings mir durch die medis eigentl. besser...zwar nicht super gut aber besser. ich konnte wieder ab und an was mit freunden machen , das wochenende bei meinem freund verbringen oder auch an sehr guten tagen mal einen kleinen ausflug machen zb. in die feengrotten oder ins naturkunde museum...dinge die ich schon seit 2006 nicht mehr machen konnte...
dann plötzlich kam der schub , wahrscheinlich weil ich mir doch zuviel zugemutet hatte....mein internist / hausarzt nahm das gar nicht für voll , meinte sogar ich solle endlich mit dem cortison auf 2,5 - 5 mg runter obwohl selbst im klinik brief steht das 10 mg die vorläufige dosis für den august/ sep./okt. sein soll.
er war der meinung ich würd schon so aufgequollen aussehen und cortison hätte so viele nebenwirkungen..das man aber grade im schub nicht runter sondern hoch geht...weiß er wohl nicht.
ich dosierte dann nochmal ein paar tage höher 20-17,5-15-15-15-15-15-12,2-12.5 usw. und gestern bin ich dann nach ner woche 12,5 wieder auf 15 hoch ,weils einfach nicht geht.
ich war gestern beim rheumatologen , ein nottermin nach 14 tagen ..normal soll ich ja am 6. okt. zu einer rheumatologin die mir die klinik rausgesucht hat ...aber ehr war da nix zu machen. also bin ich in meiner verzweiflung wieder zu diesem rheumatologen.
der meinte doch glatt ,nur wegen diesem handgeschriebenem wisch behandelt er mich doch nicht auf eine kollagenose.
er hätte anfangs des jahres auch blut genommen und da sah nix nach kollagenose aus , er glaubt nicht das ich sowas hätte. dabei hab ich alle die beschwerden und auch damals schon ANA postiv und zu wenig c3 komplimenten spiegel gehabt und die blutarmut ...aber egal er denkt nach wie vor das ich "nur" fibro habe..selbst die osteoporose zweifelte er irgendwie..er meinte "ob die überhaupt ne messung gemacht hätten" ich sagte "na klar und die werte sind laut arzt sehr schlecht ,er meinte sogar er hätte noch nie so eine schwere osteoporose bei einer so jungen frau gehabt"..aber das liegt bei mir vor allem daran das die zöliakie jahre lang nicht erkannt wurde.
ich kam drauf weil mein internist das teuere actonel nicht mehr jeden monat alleine bezahlen will. der meint da soll der rheumatologe die hälfte vom bedarf machen und er macht die andere hälfte ( also abwechseln ). darauf der rheumatologe " so schlimm wird ihre osteoporose nicht sein ,dass sie sowas teures überhaupt brauchen"....fazit..er schrieb es mir nicht auf und ich weiß nun nicht wo ich es in 1 monat her kriegen soll.
das ende vom lied,ich hab ewig gewartet mich dort hin geschleppt und nix erreicht . ein arzt der trotz klinik brief nicht glaubt das ich dies hätte denn so seine worte " das wären schwere krankheiten ,dafür muss es beweise geben und ohne werte behandel ich sie nicht"...da kann ja leider kommen so auf die art...ein handgeschriebener brief reicht nicht aus..ich würd hier keinen arzt finden die mich nur wegen dem brief mit behandelt oder die medikamente gibt.
was ja zum glück nicht ganz stimmt ,mein internist hat mir bisher alle medis so verordnet wie darauf stand . auch wenn er immer meckert wegen dem cortison , er schreibt es ja trotzdem weiter auf.
zum schluß meinte der rheumatologe noch " sie sind so eine nette junge frau ,sie wollen sicher mal kinder kriegen mit diesen medikamenten kann man viel schaden anrichten,sie müssen mich doch verstehen das ich die nicht einfach mal so gebe ,wenn ich es nicht für nötig halte " und in meinen augen deutet nichts darauf hin das sie sowas haben.
aber er will nun den endbefund mit werten anfordern und ich soll in 3 !!!!! monaten wieder kommen...na besten dank....
ich verstehs nicht,was soll ich nur noch machen ? was kann ich dafür wenn ich nunmal in deren augen nicht krank aussehe ?? wieso nimmt mich keiner ernst??
mir gehts schlecht und ich hab wieder nix erreicht , meine blutarmut wird auch trotz eiseninfusionen immer schlechter was jetzt erstmals sogar meinen internisten besorgt...aber auch das interessierte diesen rheumatologen nicht.
wieso muss man seine krankheiten immer rechtfertigen und beweisen ,wo eigentlich nichts zu beweisen ist? nur weil ich mit 26 wie 20 aussehe ,schlank bin und nicht wie der letzte penner rumlaufe kann ich keine osteoporose und keine kollagenose haben ??
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