Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
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Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Renate am 02.12.2010 19:04Na ich meinte doch Weißen zB. Da sind doch Rheumatologen, also rheumatologische Betreuung, hatte ich doch eben geschrieben. Manchmal muss man eben zweigleisig fahren, Schmerztherapeut/Schmerzklinik und Rheumatologe oder Rheumaklinik.
Und ein Opiat ist nicht in jedem Fall und bei jedem die Lösung. Was für coffeesickly nun die beste Lösung ist, denke ich kann im Forum eh nicht entschieden werden.
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von SnowWhite am 02.12.2010 18:59klar brauch sie die, die bräucht ich hier auch ..aber es gibt hier bei uns keinen arzt der gut auf dem gebiet ist und noch patienten nimmt..mir bleibt auch nix als weißen , wenns mir mal wieder schlechter gehen sollte..
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Renate am 02.12.2010 18:52Eine rheumatologische Betreuung braucht sie sowieso, natürlich langt eine Schmerzklinik bei einer Kollagenose alleine nicht aus, aber das hat ja auch niemand behauptet.
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von SnowWhite am 02.12.2010 18:44renate gegen die infusionen sag ich überhaupt nix..nur so viele verschiedene schmerzmittel sind einfach der hammer..alle medis haben nebenwirkungen aber opiate sind trotzdem noch mit die verträglichsten schmerzmittel. ich hab im KH viele leute kennengelernt die auch schon alles mögliche genommen hatten ,mit opiaten waren alle am zufriedensten. was nicht heißt das nur die wirken..aber aus meiner erfahrung und dem was mir von anderen patienten erzählt wurde , vor allem den mit kollagenosen ist ein starkes schmerzmittel meistens besser im allgemeinen als 4 andere...wobei ich mich natürlich freue wenn arcoixa bei julia wirkt oder eins der anderen..so genau kann man das bei so vielen ja dann eh net mehr sagen.
in weißen wird sie sicherlich erstmal gut aufgehoben sein, die kennen sie schon und haben wirklich ahnung was kollagenosen betrifft und was man da am besten gegen die schmerzen tun kann. vll bekommt sie ja auch endlich noch ein basis medi zum mtx dazu..das wurde vll auch die entzündungen und die schmerzen lindern. einige dort bekamen auch schmerzpflaster , die müssen auch gut wirken...aber das waren auch starke opiate.
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von SnowWhite am 02.12.2010 18:35also meine ist sehr gut , die kommt aber aus ohrdurf ist das bestimmt zu weit weg von erfurt für dich. sie macht auch bisher nie den eindruck als wäre sie mit mir überfordert..und das waren bisher auch schon einige ( psychologen , ärzte ).
ich find sie hätte dir wenigstens wen suchen können oder empfehlen können bevor sie dich "aufgibt"..normal machen sie sowas zumindest...
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von coffeesickly am 02.12.2010 17:09Hallo Leute,
erstmal kurz zum heutigen Schmerzempfinden: Auf jeden Fall ist es besser. Ich spüre ganz klar weniger Schmerzen, aber merke beim Gehen dennoch, dass die Schmerzen da sind. Beim Treppen steigen habe ich noch arge Probleme. Das sehe ich dennoch bereits als Erfolg. Die Infusionsdosis wird ja auch noch von mal zu mal gesteigert. Das ist ein gutes Zeichen. Allerdings spüre ich sonst auch nicht mehr viel.
@wolfkind: So sehe ich das auch. Offensichtlich ist es so, dass die Indikation bereits besteht, man nur alles bis zum letzten ausreizen will. Ich will hier nochmal betonen, dass es mir im Allgemeinen garnicht so wichtig ist, dass die Endlösung unbedingt das starke Opiat ist. Ich hätte nur eben gern eine Lösung und nicht viele Lösungen. Ich hatte nur große Hoffnungen, dass es damit funktionieren könnte wie ich es mir vorgestellt habe.
@Dani:
@Micky: Genau wegen der Reduzierung des Cortisons bekomme ich es auch. Und es beruhigt mich auch, dass hier einige auch Arcoxia bekommen. Ich warte erstmal ab und hoffe, dass es den Magen nicht schädigt. Das ich den Weg gehen will, weil ich nicht mehr anders kann ist klar. Deswegen wollte ich ja gestern schon die erste Infusion. Zum verrückt machen lassen. Du hast völlig Recht ich lasse mich verrückt machen. Mir sitzt ständig mein Rheumatologe im Kopf und der meckert weil ich so viele Pillen einschmeiße. Vielleicht sollte ich ihn erstmal abstellen?
@Schmetterling0305: Das ist super, mal von jemandem zu hören, der MTX mit Arcoxia und Corti kombiniert. Mal schauen wie es auf Dauer verträglich ist. Wie oft nimmst du das Arcoxia denn ungefähr? Also wie oft pro Woche etwa.
@SnowWhite: Du erklärst super weswegen ich so kritisch bin. Genau so meinte ich es auch.
@Renate: Gut das du es nochmal betonst. Ich denke ich habe auch verstanden, dass es ganz wichtig ist das nun auch direkt ein Schmerzmittel an den Nerven ansetzt. Weil Novalgin das magenverträglichste Schmerzmittel, in NSAR - Stärke ist, hatte mein Rheumadoc gleich zu Beginn von rewodina 150 mg auf Novalgin, umgestellt. Aber gut, immer her mit dem Arcoxia. Mal schauen was es bringt.
@Patina:

Was ist mir heute noch wichtiges passiert: Ich hatte heute noch eine Sitzung bei meiner Psychologin. Überraschenderweise die letzte. Sie hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass sie überfordert ist und nicht weiß wie sie mir helfen soll, und deswegen hat sie jetzt aufgegeben. Das kann ich eigentlich gerade garnicht gebrauchen. Aber vermutlich war sie dann nur ein Rettungsanker. Man warum muss das alles immer zur gleichen Zeit passieren? Ich kann auch nicht verstehen, wie man eine Therapie einfach abbrechen kann, wenn das letzte Thema Bilanzsuizid ist und sie zugibt, dass ich verzweifelt aussehe. Aber gut, soll sie sich doch besser um die Patienten kümmern, bei denen sie das Gefühl hatte, dass sie ihnen helfen kann. Und ich denke spätetens jetzt merkt man doch, dass ich gern Hilfe hätte. Naja wie sagte sie doch so schön, wenn sie sehr verzweifelt sind, denken sie bitte dran, dass sie immer noch in die Notaufnahme gehen können. Schade, eigentlich mochte ich sie.
Hm, meine Hausärztin, bei der ich mich krankschreiben ließ, hat heute auch nur noch gefragt, ob ich schon invalidiert bin. Komische Welt.
Meine Schlussfolgerung: Ich nehme an der Therapie selbstverständlich teil, denn ich bin ja verzweifelt. Dennoch lasse ich mir einen Termin für Weißen geben, denn ich brauche ja die Prostavasininfusionen wieder. Da draußen fühlt man sich ja wie ein Eis am Stiel. Da werden die Ärzte sicher auch noch mal über die Schmerztherapie drüberschauen. Wenn Sie sie absegnen, um so besser. Wenn Sie Kritik einwenden, müssen Sie auch ne Lösung suchen. Woher bekomme ich jetzt ne fähige Psychologin? Eine die nicht aufgibt. Oder ist es so, dass ich gar keine brauche? Kann ja sein.
Lg.
P.S.: Danke! Super Sie haben bis zum Ende durchgehalten. Ich verspreche ich fasse mich in Zukunft kürzer.
Patina
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Patina am 02.12.2010 11:29@SnowWhite, deinen letzten Text finde ich super gut formuliert. Damit will ich aber nichts gegen Dani sagen, nur allgemein. Menschen machen verschiedene Erfahrungen, gute und schlechte. Ich halte nur diese ganze Gesundbeterei und "mir passiert sowas nicht," nicht mehr aus. Ich bin nicht bereit, meine Erfahrungen zu leugnen und mich selbst zu betrügen, nur um vor den "Siegern" nicht als "Verlierer" da zu stehen. Das hilft mir nichts. Das würde nur im Unterbewusstsein eine versteckte Scham oder Aggressionen verursachen, die sich dann wieder gegen mich richten. Letztendlich würde ich noch früher an meinem MCTD sterben. Dabei ist so eine Krankheit biologisch betrachtet nichts anderes, als blaue Augen zu haben. Gegen die blauen Augen kann man sich Kontaktlinsen einsetzen, gegen die Krankheit hilft ein Arzt, der diagnostiziert und therapiert, einschließlich Patientenaktivität. - Wenn ich kein Vertrauen in den Arzt haben kann, muss ich mich fragen warum nicht? Liegt es an mir, an ihm, daran, dass ich mich nicht richtig ausgedrückt habe, oder will der nur an einer OP verdienen? Dann muss ich aber auch hinter meiner Entscheidung stehen und alle Konsequenzen tragen.
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Renate am 02.12.2010 09:45Ich hab ja nichts gegen Opiate und wenns sein muss, weil anderes nicht hilft kanns auch sinnvoll sein. Aber Oxycodon kann auch viele Nebenwirkungen verursachen und auch Magen-Darmbeschwerden:
# Verstopfung (bis zum Darmverschluss)
# Übelkeit, Erbrechen
# Magen-Darm-Beschwerden (unter anderem Teerstuhl, Bauchschmerzen, Durchfall,
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Oxycodon#Nebenwirkungen
Novalgin ist übrigens magenverträglich !
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Renate am 02.12.2010 09:33......und vielleicht hat das ja auch Gründe weshalb sie genau diese Infusionen dazu bekommen soll. Es stimmt ja auch mit den Nerven was nicht und ihren Reflexen usw.
Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?
von Renate am 02.12.2010 09:23coffeesickly schreibt von der Ärztin in der Schmerzambulanz jetzt aber schon, dass die sich Zeit genommen hat und sie wurde doch auch ernstgenommen.
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