Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

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Cathy_70

56, Weiblich

Beiträge: 2355

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Cathy_70 am 01.12.2010 21:47

Hallo Daisysoo!

Erst einmal : s 16..., es tut mir total leid, dass du heute deine Kündigung erhalten hast.
Warum machst du dir Gedanken, den Arzt zu wechseln. Ich habe deinen Beiträgen entnommen, dass dein Arzt dir sehr wohl vertraut. Suche doch noch einmal das Gespräch zu deinem Arzt.
Ich denke, du machst dir grad zu viele Gedanken und wirst bestimmt schon an dir selbst gezweifelt haben, oder????
Das darfst du nicht! Kopf hoch!

Liebes Grüßle, Cathy.

  Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen.  (Lucius Anneus Seneca)
       

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Daisydoo
Gelöschter Benutzer

Re: Krankmeldung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Daisydoo am 01.12.2010 21:28

Hallo zusammen,

ich hab heute per Einschreiben meine Kündigung erhalten. Hab das an anderer Stelle schon geposted.....

Jetzt ist es mir natürlich um so wichtiger dass mein Hausarzt zu mir hält! Solange es mir so geht, hab ich keinen Bock auf einen neuen Job! Das schaff ich ja gar nicht! Und alleine der ganze Ärger mit Arbeitsamt und so.....den Stress hab ich so lange nicht so lange ich krankgeschrieben bleibe...
Nicht dass ich blau machen will, so ist das nicht. Aber jetzt habe ich noch mehr Grund mich so lange Krankschreiben zu lassen so lange ich nicht wirklich wieder fit bin! In dieser Situation den Arzt zu wechseln, sieht doch aber dann gerade verdächtig aus, oder?
Ich hoffe das bleibt mir erspart..:#:

LG
Daisydoo

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Patina
Gelöschter Benutzer

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Patina am 01.12.2010 17:24

< kicher >

Ich:

Ich denke, die Jammerer sind da viel besser dran, immer "Aua" schreine und "Ich kann nicht".


Dani:
Wenn man nicht kann, dann kann man nicht. Deshalb ist man kein Jammerer.. denke ich.


@ Dani: Super Antwort, die Logik ging mir erst jetzt auf.

Wenn man nicht
jammern
kann, dann kann man nicht
jammern.
Deshalb ist man kein Jammerer ... denke ich.
Richtig gedacht! :D

Ernsthaft: Jammern ist bei mir nicht negativ besetzt. Jammern ist eine Gefühlsäußerung wie Weinen, Lachen und Kichern.

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Daisydoo
Gelöschter Benutzer

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Daisydoo am 01.12.2010 12:14

Hallo Kermit und Micky,

ich weiß nicht ob der Doc meinte die kommen jetzt sofort mit dem Medizinischen Dienst.....aber halt irgendwann wenn ich weiter krankgeschrieben bin.

Ich merke ja auch dass er unsicher ist was er machen soll....Aber da ist er immerhin ehrlich.Und er sagt immer wieder er glaubt mir meine Beschwerden. Das ist mehr als ich bei manchen anderen bisher erlebt habe......

Mal sehen, ich denke ich muss mit ihm noch mal sprechen....Ich glaube ich gebe ihm mal meine zweiseitige aufstellung mit Beschwerden die ich zur Zeit und in den letzten Jahren so hatte. Vielleicht wird ihm das ganze dann wieder verständlicher.....ist halt auch ein ganz schönes Durcheinander bei mir.

Wenn er dann immer noch so zögerlich ist, kann ich wohl davon ausgehen, dass er echt überfordert ist....

Danke für eure Antworten :-)
Liebe Grüße,
Daisydoo

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Micky

55, Weiblich

Beiträge: 2487

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Micky am 01.12.2010 06:44

was mich wundert, warum sollst du nach 6 wochen zum mdk????? ab da gibt es ja erst das krankengeld der gkv.
also würde die ja grad erst anfangen zu zahlen. da steigt dir noch keiner aufs dach.


Sag das nicht. Ich wurde sofort, nachdem die Wochen-Frist abgelaufen war und Krankengeld anstand, durch meine KK zum MDK geschickt. Fand ich auch sehr "nett" damals. Vor allem bin ich zuvor nie so lange krankgeschrieben gewesen, dass ich Krankengeld bezogen hätte. Ich hatte den Verdacht, dass denen der Betrag vlt. zu hoch war? Wie auch immer.


Ich denke auch, dass ein Arzt, der die Problematik erkannt hat und versteht, worum es sich handelt, kein Problem mit Krankschreibung haben dürfte. Rückblickend denke ich, dass für die meisten Ärzte eine kurze Krankschreibung unproblematisch ist. Das machen die jeden Tag. Wenn es dann aber doch länger dauert, kommen sie irgendwie in Zugzwang. Denn da muss ja dann doch was Konkreteres her. Während meines ersten ganz schlimmen Schubes (damals noch ohne Diagnose!) sagte meine damalige Ärztin nach 5 Wochen auch, nun müsse es doch langsam wieder gehen. :-/ Ich habe daraufhin den Arzt gewechselt und dazu rate ich auch dir.

Gruß Micky

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Kermit

-, Weiblich

Beiträge: 219

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Kermit am 01.12.2010 06:31

aber wenn du was hast, wovon ich mal ausgehe, dann wird der mdk das auch(hoffentlich) anerkennen.
hashimoto ist ja auch eine autoimmunerkrankung und hat ätzende symptome. und durch den autoimmunen prozess gibts ja auch fatigue und schmerzen.
das würde ich eventuell erwähnen.

ich war lange ohne diagnose krank geschrieben, aber es gab keine probleme.

was mich wundert, warum sollst du nach 6 wochen zum mdk????? ab da gibt es ja erst das krankengeld der gkv.
also würde die ja grad erst anfangen zu zahlen. da steigt dir noch keiner aufs dach.
das problem liegt glaube eher bei deinem hausarzt. auch wenn er nicht weiter weiß, müsste er aber erkennen, dass du nicht arbeitsfähig bist. aber die ärzte drehen den spieß ja gerne mal um und der patient ist schuld. sie natürlich nicht, auch wenn sie die krankheit nicht benennen können. der mdk meldet sich eigentlich erst viel später.

also wahrscheinlich möchte dein arzt die weitere arbeitsunfähigkeit nicht rechtfertigen, wenn die krankenkasse nachfragt. er wird keinen bock auf schreibkram haben.

und ohne Diagnose würde es auch falls ich zum medizinischen Diest muss auch schwierig sein die Krankmeldung zu begründen....

klingt so. auch, als würde er deine beschwerden nicht mehr ernst nehmen. denn, wenn er dich ernst nehmen würde, dann würde er dich weiter krank schreiben, weil er wüsste, dass die arbeit dich noch weiter schwächt.
meiner hat der kasse damals geschrieben, dass die diagnose schwierig ist. ich hatte allerdings paar negative merkmale im blut. also hohe entzündungsmarker und ana.
wenn bei dir alles negativ ist, dann ist es für ihn wohl schon schwierig, aber er kann dich auch nicht arbeiten schicken, wenn du nicht in der lage bist, egal ob die krankheit nun einen namen hat oder nicht.

ich drück dir die daumen, dass diene reha genehmigt wird und ich würde an deiner stelle über einen neuen hausarzt nachdenken. ich weiß,sieht blöd aus während so einer langen krank zeit, aber was will man machen?
ist dein hausarzt internist? wenn nicht,lass dich doch zu einem überweisen. die allgemeinärzte sind oft sehr überfordert was schwierige diagnosen angeht.

viele grüße kermit

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Daisydoo
Gelöschter Benutzer

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Daisydoo am 30.11.2010 09:09

Hallo Kermit,

ja, du hast sicher recht, erst mal abwarten...

Aber mir macht mein HA Sorgen.....ich glaube nicht dass er das RÜckgrat mich weiter krankzuschreiben, wenn der MDK sagen sollte das ich arbeitsfähig bin.....
Immerhin glaubt er mir ja bisher.....und er war auch so ehrlich sich slebst und mir gegenüber zu zugeben, dass es für ihn unbefriedigend ist, dass er mir nicht richtig helfen kann. Bisher sind meine Ärzte an dieser Stelle umgekippt und fingen an mir irgendwas vorzuwerfen, mich quasi aus der Praxis zu mobben.....was sie dann auch geschafft haben...

LG
Daisydoo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.11.2010 09:20.

Kermit

-, Weiblich

Beiträge: 219

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Kermit am 30.11.2010 03:35

hast du nicht auch hashimoto? das ist doch eine diagnose. aber läuft ja unter macht nix krankheit und die krankenkasse stellt sich da vielleicht quer bei längerer krankheit.

ich war auch lange krank, bevor eine diagnose gestellt werden konnte. allerdings hatte ich positive ana und der doc konnte das bei der krankenkasse rechtfertigen.
als ich aber endlich die lupus diagnose bekam meinte mein doc das wäre gut, so könnte er alles besser bei der gkv rechtfertigen.

aber auch die beim MDK sind meist keine monster. da würde ich mir jetzt keine sorgen machen.

das problem mit der erwerbsunfähigkeitsrente könnte aber genauso aussehen ohne diagnose.

wart mal die reha ab. vielleicht hast du ja da endlich glück und wenn die sagen du bist nicht arbeitsfähig, auch ohne genaue diagnose, dann ist auch alles leichter.

viel glück bei allem und vor allem gute besserung :-)

edit: wort vergessen

viele grüße kermit

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.11.2010 03:36.

Daisydoo
Gelöschter Benutzer

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Daisydoo am 29.11.2010 20:57

...Erwerbsminderung...also Rente...da wären wir wieder bei dem Thema....
Hab heute beim Doc dauernd Rente statt Reha gesagt, das war bestimmt ein Freud'scher Versprecher...

Ich hätte ja mittlerweile nichts mehr dagegen. Die Phasen wo es mir gut geht, werden immer seltener. Aber dafür fehlt mir doch auch wieder die Diagnose!

Hm, meinen Job bin ich jetzt wahrscheinlich sowieso bald los. Und die Chancen, dass die Firma bei der ich als Leiharbeiter eingesetzt bin mich übernimmt stehen jetzt wohl so um die Null ;-)

Ja, dann muss ich wohl schauen was so passiert mit MDK und Reha und so....

Liebe Grüße,
Daisydoo

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Dani
Administrator

51, Weiblich

Beiträge: 8639

Re: Krankmedlung ohne richtige Diagnose - Problem?

von Dani am 29.11.2010 20:11

Ich meine es muss doch einen Zustand zwischen Arbeitsfähig und Pflegefall geben

Ja, den gibt es: Erwerbsminderung.

Mir ging es bis zu meiner Krankschreibung um November 2008 auch so: Ich habe gearbeitet und nix anderes mehr gebacken bekommen. Ich habe mich in meinem Feierabend von der Arbeit erholt, ich habe mich am Wochenende von der Arbeit erholt. Ich konnte nichts mehr unternehmen (weil ich da erfahrungsgemäß Tage brauche, bis ich mich davon erhole). Dann hatte ich ständig Infekte, war dauernd krankgeschrieben... Und ich hatte "nur" 25 Std. die Woche gearbeitet. Dann bin ich dadurch psychisch zusammengebrochen.
2 Monate stationäre Psychosomatik, 6 Wochen Reha.. Jetzt bin ich ja berentet und mir geht es besser, weil ich mich ausruhen kann, wenn mein Körper es verlangt und nicht wenn ich mal die Zeit dazu habe. Ich kann langsamer machen wenn ich merke, da ist was (Infekt oder der Lupus) im Anmarsch.. Ich unternehme wieder was. Ich habe einfach mehr Lebensqualität!! Und dadurch geht es mir psychisch auch echt wieder gut.

die Erschöpfung, das krankheitsgefühl schlimmer ist als die Schmerzen!

Das geht mir auch so.

Liebe Grüße
Dani

Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! :D

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