Blutnachweis - Häufigkeit und Erstmanifestation
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Blutnachweis - Häufigkeit und Erstmanifestation
von lilli am 15.01.2011 18:01das klingt mir fast so, als würden die leute mit zns-symtomatik probleme haben diagnostiziert zu werden?!
bei mir ähnlich. erst hiess es systemisch, dann passte das blutbild nicht.
hautlupus ist histologisch gesichert. rheumatoloe teilt sonstige beschwerden seit positiven ANAs einer "kollagenose" zu.
da ich auch ein schmetterlingserythem habe kommt also nur SLE oder Mischkollagenose in frage (meine meinung)
ich bin das kasperltheater auch schon leid...
karin-maria
Gelöschter Benutzer
Re: Blutnachweis - Häufigkeit und Erstmanifestation
von karin-maria am 14.01.2011 20:21tja auch bei mir lt. div. ärzten nicht eindeutig der erste internist nach der diagnose durch hautbiopsie war der meinung es wäre sehr wohl ein systemischer trotz fehlender anas - die anderen in weiterer folge nicht - da wurde sogar ein blutbefund mit positiven dns-ak und erhöhtem rheumafaktor als laborfehler gesehen - ich schließe mich der meinung des ersten internisten an - weil gelenkbeschwerden, muskelschmerzen, müdigkeit, konzentrationsstörungen, wortfindungsstörungen, kaum mehr arbeitsfähig, ekzeme, div. hautausschläge, athrophe dellen in der haut etc.
aber was solls solange das blutbild nicht verlässlich eindeutig ist, wirst quasi als hypochonder behandelt - bzw. andere zucken mit der schulter und meinen seins froh, dass bei ihnen das blutbild in ordnung ist - dann können sie davon ausgehen dass sie nur einen kutanen haben und die anderen beschwerden werden auf depressionen und was weiß ich alles geschoben
nervt dann, noch dazu wo ich auf eigene kosten lange in gesprächstherapie war und lt. meiner therapeutin alles andere als depressiv bin
was soll s that s life
Re: Blutnachweis - Häufigkeit und Erstmanifestation
von Heidi am 14.01.2011 19:38Bei mir wurden ANAS vor vielen Jahren festgestellt, auch sehr hohe Werte, aber nie die DsDNS etc -Werte. Obwohl ich alle Symptome eines Systhemischen hatte seit Jahren, haben nur wenige Ärzte gesagt , ist trotzdem Systhemischer, andere nicht. Erst nach einer Regenbogenhautentzündung und nachdem der Neurologe gesagt hatte, das ist doch nur noch ein akademischer Streit, das ist ein Systhemischer, waren sich plötzlich alle einig bzw. hatten den Schneit mir das auch zu sagen.
Und ehrlich gesagt, ich hatte das schon lange gefühlt und als es dann raus war, ging es mir trotzdem besser, denn ich wusste, womit ich es zu tun hatte,und vorher haben mir immer alle irgendwie das Gefühl gegeben, ich sei Hypochonder oder so, obwohl die Diagnosen Discoider und Cutaner schon viele Jahre vorher gestellt wurden, nur die haben viele Symptome und Schmerzen nicht erklärt. Seither geht die Diagnostik auch viel weiter und die Situation ist einfach für alle Beteiligten klarer. Die Rumeierei vorher war irgendwann wirklich unerträglich!
LG Heidi
"Umwege erhöhen die Ortskenntnis!"
Blutnachweis - Häufigkeit und Erstmanifestation
von dslupusf am 14.01.2011 16:28Ich grüße alle User des Forums,
mich interessiert die Zahl der Lupus-Erkrankten (hier), bei denen Anzeichen oder deutliche Nachweise der Erkrankung über das Blut, ANA, dsDNS, etc. möglich sind und waren.
Gibt es irgendwo Zahlen über den "stillen" Lupus, der sich im Blut also nicht nachweisen lässt?
Nach welchem Zeitraum ließ sich bei seropositiven Lupi dies dann auch nachweisen?
Welche Zeiträume liegen zwischen mehrmaligen eindeutigen Nachweisen (also ANa, etc.)?
Jahre oder eher Monate?
Wie viele seronegative Lupi gibt es und wie sieht deren Klinik aus?
Zum Hintergrund meiner Frage:
Ich laboriere nun seit mittlerweile 2006 an unterschiedlichen Symptomen, die in Richtung eines Lupus gehen könnten.
Bei einer Screeninganalyse, 2008, und zwei Anlassanalysen 2009 und 2011 konnten keine rheumatypischen Antikörper und Merkmale festgestellt werden.
Allerdings sind ausnahmslos Lymphozytopenien, etc. festzustellen.
Über Erfahrungsberichte oder Links wäre ich dankbar, eventuell auch eine Mailadresse oder Staßenadresse zu/für Ärzte, die sich mit dem Thema tatsächlich und erfahrungsgemäß nachgewiesen auskennen und ein gewisses "Interesse" aufbringen.

Antworten