Erlebnisse beim VdK
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Re: Erlebnisse beim VdK
von Judi_die_Katze am 08.12.2008 18:49Hallo Ihr Lieben
Also mein Erster Termin beim VdK ist sehr positiv verlaufen, der Ansprechspartner hat alle Unterlagen durchgegangen und mir ein wenig geholfen Rest auszufüllen. Danach hat er mich informiert, dass Versorgungsamt verpflichtet ist mein Erstantrag spätestens in Sech Monaten verarbeitet zu haben.
Vergangene Woche bin ich wieder zu VdK, diesmal aber mit dem Bescheid von Versorgungsamt hingetüddelt, weil mir 50% GdB anerkannt wurde. Ich wollte nur wiessen, ob man eventuelle ein Wiederspruch dagegen oder Halbesjahr warten und dann Verschlimmerungsantrag stellen soll. Im Bescheid ist unter anderem mein undiff. Spondarthritis unter den "Bindegewebeerkrankungen" fälschlich "gelandet" u. a. mit undiff. Kollagenose. Meine neue dazugekommenen Symptome deuten immer mehr auf Morbus Bechterew das ist doch Rheuma oder doch Kollagenose?
Da guckte er mich so verblüft an und sagte "Seien Sie doch froh, dass die (Versorgungsamt) ohne zu mekern Ihnen auf Erstantrag 50% GdB überhaupt zugesprochen haben, das passiert je selten, vermutlich haben Ihre behandelte Ärzte "richtige Unterlagen" angereicht!". Da musste ich doch ein wenig doof aus der Wäsche gucken. Ich habe mich mit mehreren Patienten auf Rheumastation, die gleiche Diagnose haben, bezüglich GdB unterhalten. Ausnahmslos alle haben beim Erstantrag 60% GdB bekommen (auch über VdK). Natürlich kommt es auf jeden einzellnen Fall an. Nur bei der Besprechung wurde ich das komische Gefühl nicht los (wie er mich ganze Zeit angeschaute hat!), dass er mich nicht für "krank genug" hält.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir halbes Jahr warten (dann kann mir mein 50% sicher sein) und dann ein Antrag auf Verschlimmerung stellen, vorausgesetzt mein Zusatnad bessert sich nicht und die Ärtzte es entsprechend bestätigen.
Wie man in meinem Fall sieht, es geht so und so. Ein "schlechter" Tag gilt für mich als Ausrede nicht! Schliesslich bezahle ich meine Beitrage, es ist nicht umsonst (oder kostenlos).
Ich führe ein Blog, hier könnt ihr über mich nachlesen: http://autoimmun.blogspot.com/
Re: Erlebnisse beim VdK
von Leya am 06.12.2008 22:53Hallo,
meine Freundin hat gar keine 100% angestrebt.
Ich hatte nur zur Verdeutlichung dessen, was ein Lupus auch anrichten kann, wie also die Behinderungen durch den SLE sein können, erwähnt, dass ich einen GdB von 100% habe.
Das musste ich ja, denn er war ja der Meinung, nur wer offensichtlich behindert (mit Gehilfen, deformiert etc) ist, hat Anspruch auf einen hohen GdB.
Ihr könnt Euch ja denken, wen er im Laufe des weiteren Gespräches mit "fingierte Unterlagen" , "heute sicher nicht mehr korrekt" gemeint hat.
Ich finde das eine Ungeheuerlichkeit.
Das hatte System.
Ein schlechter Tag war das jedenfalls nicht.
Und wo gibt es denn überhaupt so etwas "ein schlechter Tag"oder herausgeschleuderte Antipathie?! Das darf es bei Kundenkontakt einfach nicht geben. Sonst hat man den Beruf verfehlt.
Für mich passen die Worte Arroganz, Überheblichkeit und Diskriminierung auf diesen Vorgang.
@Micky
Vielleicht kannst Du Dich bei Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe umhören und so herausfinden, welche Erfahrungen man mit den VdK und dem SoVD gemacht hat? Vielleicht hast Du ohnehin eine Rechtschutzversicherung und kannst so Deine Rente erstreiten?
Gruß
Leya
Re: Erlebnisse beim VdK
von Dani am 05.12.2008 18:03@Mickey:
Warum bist du jetzt verunsichert?
Es steht 4:2 für die positiven Erfahrungen. 
Schlechte Erfahrungen wirst Du in jedem Lebensbereich finden..
Ich bin übrigens auch im VDK, musste ihn aber noch nicht in Anspruch nehmen.
Liebe Grüße
Dani
Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! 
Re: Erlebnisse beim VdK
von anniidol am 05.12.2008 17:53sicher kannst du mit denen telefonieren aber denke daran das auch die Rentenversicherungen Beratungsstellen haben ...
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
Re: Erlebnisse beim VdK
von Micky am 05.12.2008 14:16Wenn ich das so lese, bin ich wieder versunsichert, ob eine Mitgliedschaft im VdK für mich Sinn macht. Hatte gerade darüber nachgedacht, weil doch meine Rente abgelehnt wurde. Kann man mit denen eigentlich auch telefonisch oder schriftlich kommunizieren. Ich glaube, bei mir in der Nähe haben die gar kein Büro.
Gruß Micky
Re: Erlebnisse beim VdK
von mondbein am 01.12.2008 21:12Ich bin auch glückliches VDK-Mitglied 
Meinen Antrag auf Anerkennung der SBH habe ich auch selbst gestellt, die entsprechenden Prozente hat jedoch der VKD durchgeboxt - es wurde auch vor einer Klage gegen das Land Rheinland-Pfalz nicht zurückgeschreckt!
Mein zuständiger Anwalt hat mich stets schriftlich und telefonisch über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten und hat mir deutlich gesagt, dass das Angebot des Versorgungsamtes seiner Meinung nach ein Witz ist - ich musste somit nie das Gefühl haben, er nimmt meine Krankheit nicht für voll...
Die beste Medizin gegen entgleiste Größenordnungen ist die Lektüre von Todesanzeigen.
Hoffnung ist eben nicht Optimismus, ist nicht Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.
Václav Havel
Ewig währt am längsten!
Re: Erlebnisse beim VdK
von Lilli24 am 01.12.2008 11:42Ich kann bisher auch nur positives über den VdK berichten.Meinen Schwerbehindertenausweis hab ich zwar selbst beantragt,aber bei dem Rentenantrag hab ich mir dort helfen lassen.Sie haben sich um alles gekümmert,den Antrag mit mir gemeinsam ausgefüllt.Der Sachbearbeiter hatte noch nie was von Lupus gehört,er hat sich von mir genau erklären lassen,was es damit aufsich hat,war wirklich interessiert.
Aber scheinbar ist das nicht Standart.Aber ich denke ma,egal wo Du hinkommst,schwarze Schafe wird es immer geben!!
LG Nicole
Re: Erlebnisse beim VdK
von anniidol am 01.12.2008 11:27Also ich weiß ja nicht ... wenn ich einen schlechten Tag habe darf ich unseren Kunden noch lange keinen Mist erzählen.
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Kasandra
Gelöschter Benutzer
Re: Erlebnisse beim VdK
von Kasandra am 01.12.2008 11:08Also ich kann nichts schlimmes über den VDK sagen im Gegenteil , bin jetzt seit 2004 Mitglied und der VDK hat mich in allem Unterstützt ( Schwerbehinderung , Verschlechterungsantrag etc.) und sie haben mir geholfen das ich die Rente durchhabe.
Vieleicht hatte der Mitarbeiter ja echt einen schlechten Tag , wenn nicht würde ich mich beim Verband beschweren denn was der vom Stapel gelassen hat ist inakzeptabel.
Schreibt einen Beschwerdebrief, also so würde ich es machen .
Re: Erlebnisse beim VdK
von sungmanitu-wakan am 01.12.2008 10:57Ich habe mir seinerzeit, als der noch garnicht wußte was ich habe, vom Vdkler angehört "also so einfach wegen ein bißchen Kopfweh und Rückenschmerzen bekommt man aber keine Rente..." Bin dann gegangen, habe meine Rente alleine eingereicht und ohne Probleme bekommen. Im Nachhinein weiß ich jetzt aber auch nicht ob der Depp nur Arbeit und Mühe sparen wollte, mich vielleicht garnicht persönlich gemeint hat. Aber ich habe es auch persönlich genommen. Gerade solche Organisationen sollten doch Verständnis haben. Ich würde mich ne Etage höher beschweren. Schließlich gibt es verbindliche Richtlinien für die GdB-Vergabe. Es ist nur schlimm das man als Kranker noch soviel Energie auf so unnötige Sachen verschwenden muß!
Daumendruck und WutinKraftUmwandler rüberschick
Liebe Grüsse Susanne
Erst habe ich gemerkt, daß es so ist -
und dann habe ich begriffen warum es nicht anders sein kann.
Und doch will ich das es anders wird!
Tucholsky

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