Kapselentzündung und frozen shoulder
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Kapselentzündung und frozen shoulder
von Ursula am 22.07.2011 10:58Hallo,
seit Februar habe ich Schulterschmerzen, erst harmlos, dann immer stärker werdend. Der Orthopäde diagnostiierte zunächst eine Sehnenentzündung, aber die Kortisonspritze brachte gar nicht. Ich will den Weg gar nicht aufschreiben, er war bis heute lang und schmerzhaft. Mitllerweile ist die rechte Schulter extrem bewegungseingeschränkt, die Schmerzen oft unerträglich. Habe nun Opiate als Schmerzmittel bekommen und so fühle ich mich auch - auf Drogen. Um schmerzfrei zu werden müsste ich die Dosis verdoppeln, aber dann bekomme ich gar nichts mehr auf die Reihe. Lt. Orthopäde (Schultersprechstunde in KH Neuss) dauert das ganze bis zu 3 Jahren. Dann kann man mich aber getrost in die Psychiatrie abliefern, das halte ich nicht aus.
Bin jetzt krankgeschrieben, nach dem ich am Dienstag einen totalen psychischen Zusammenbruch hatte - Kann einfach nicht mehr. Mein Arzt zierte sich ein wenig mit der Krankschreibung.
Meine Frage: Hat jemand von euch so etwas schon gehabt und wie war der Verlauf. Kein Mensch interesssiert sich, ob vielleicht ein autoimmuner Prozess damit zusammen hängt (Antwort: fürs KRankheitsbild und Behandlung wurscht). Nächster Termin in der Uni erst im September. Ich habe das GEfühl, nicht gut behandelt zu werden. Z. B. bei der Schmerztherapie, die ja nötig ist, aber so nicht funktioniert, weil ich gar nichts mehr auf die Reihe bekomme. Ich schlafe nicht richtig, nur wenn ich Schlaftabletten nehme.
Vielleicht weiß ja jemand Rat, bin echt verzweifelt.
LG
Ulla
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann. Tseng-Kuang
Re: Kapselentzündung und frozen shoulder
von Fiete_Appelschnut am 22.07.2011 11:47Wäre das vielleicht was für dich?
Und was sagt überhaupt der Rheumatologe dazu?
Re: Kapselentzündung und frozen shoulder
von Ursula am 22.07.2011 17:23Halo Fiete,
danke für den Link. Ich mache ja schon eine "arnerkannte" Schmerztherapie. Mal abgesehen davon, dass man davon süchtig werden kann, fühle ich mich tagsüber auch wie auf Drogen. Aber lt. Schmerztherapeut habe ich die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Mein Rheumatologe sagt nichts, da ich erst im September wieder Termin habe und dieses Mal erstmals den Intervall nach Absprache auch auf ein 1/2 Jahr verlängert habe. Habe schon angerufen, da ist vorher terminlich nichts zu machen (Uni).
LG
Ulla
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann. Tseng-Kuang

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