Knochentransplantation Kiefer

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Ursula

66, Weiblich

Beiträge: 239

Knochentransplantation Kiefer

von Ursula am 29.01.2010 19:04

Hallo,

mein Zahnziehen vom Notarzt an Silvester hat große Folgen. Abgesehen davon, dass mir nun mein Hauszahnarzt und ein befreundeter Zahnarzt nach Sichtung des Röntgenbildes mitteilten, dass dieser Zahn nie und nimmer hätte gezogen werden müssen:-(. Danach gab es ziemliche Wundheilungsstörung, aber die sind nun erledigt. Allerdings ist nun der Kieferknochen eingesackt und der Zahn davor ist massiv bedroht. Alternative: Eine Kieferknochenimplantation (zahlt die Kasse nicht, die meint, abwarten, Zahn ziehen und Teilprothese)!!!!. Ich habe auch eine Zahnversichung, aber die zahlt Implantate, auch eine vorbereitende Knochenübertragung, nicht aber nur die Knochenübertragung. (Wäre ich doch nur privatversichert - bei meinem Mann hat die private Versicherung für 30000 Euro für diese Behandlung bezahlt - allerdings viele Zähne).

Meine Frage aber: Es gibt die billigere Version mit synthetischem Knochen (aus Schweineprotein) und die teuere mit Eigenknochen. Nach der ziemlich langen Wundheilung bin ich nun äußerst vorsichtig. Hat jemand Erfahung. Ich nehme Kortison (5 mg) als Dauertherapie.

Liebe Grüße
Ulla

Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann. Tseng-Kuang

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SabineS

53, Weiblich

Beiträge: 1395

Re: Knochentransplantation Kiefer

von SabineS am 30.01.2010 21:03

Hallo Ursula,

hast Du denn durch die ganze "Geschichte" erhebliche Probleme beim Kauen oder sonstige erhebliche Beeinträchtigungen? Jeder Eingriff ist ein Risiko. Ich würde mir auf jeden Fall mindestens noch eine zweite Meinung von einen erfahrenen Spezialisten einholen. Mir wäre dieser Eingriff (also wenn ich vor der Entscheidung stünde) zu riskant.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.01.2010 21:04.

Sina84
Gelöschter Benutzer

Re: Knochentransplantation Kiefer

von Sina84 am 02.02.2010 19:42

Hey!

Also ich kann dich ein wenig beruhigen. So super schlimm wie sich das alles anhört ist das alles nicht. Ich arbeite ja in der Anästhesie und unter anderem haben wir viel mit Kieferchirurgie zu tun.

Der Eigenknochen ist natürlich immer am besten, da er vom Körper sehr gut angenommen wird.
Man müsste ihn dir dann nur vorher entnehmen. Meisten geschiet dieses dann aus dem Becken.

Dieser Synthetische Knochen ist aber auch nicht schlecht und eine gute Alternative. Gerade weil viele Leute Angst haben sich Eigenknochen entnehmen zu lassen.

Die meisten Ärzte vermischen diesen synthetischen Knochen mit Eigenblut , welches dir dann aus der Vene entnommen wird. Das Eigenblut soll dazu dienen, dass auch dieser Knochen gut angenommen wird.

Du musst dir darüber nicht so große Gedanken machen, es hört sich alles schlimmer an als es ist, solange es jemand macht, der auf diesem Gebiet Erfahrung hat.

Liebe Grüße Sina

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Micky

55, Weiblich

Beiträge: 2487

Re: Knochentransplantation Kiefer

von Micky am 02.02.2010 22:21

Hallo Ursula,

gerade heute habe ich meine Mutter begleitet, wo u. a. Knochenaufbau gemacht wurde. Sie hat davor auch große Angst gehabt, dabei war es wirklich nicht schlimm. Jetzt im Nachgang hat sie natürlich Schmerzen, klar. Aber sie hat Antibiotika und Schmerzmittel bekommen.

Verstehe ich dich richtig, dass du nur die Knochenübertragung machen willst, nicht jedoch das Implantat? Warum eigentlich nicht? Wäre zum einen "ein Abwasch" und wenn es die Voraussetzung dafür ist, dass die Versicherung zahlt...

Gruß Micky

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Ursula

66, Weiblich

Beiträge: 239

Re: Knochentransplantation Kiefer

von Ursula am 11.02.2010 18:42

Hallo,

war gestern zur Kontrolle in der Uni und der Arzt hatte keine Bedenken gegen Eigenknochentransplantation, wohl aber gegen die synthetische Form, weil es sich um Proteine handelt und das könnte immer problematisch sein.

Warum ich kein Implantat setzen lasse. Es handelt sich um den letzten Backenzahn und den vermisse ich nicht wirklich. Das Problem ist ja nur deshalb eines, weil der Zahn davon nun gefährdet ist, da er von hinten keinen Knochenhalt mehr hat und somit abkippen könnte. Das will ich auf jeden Fall vermeiden.

Vielen Dank für eure Meinung
Viele Grüße
Ulla

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