Dauer-Marcumar-Therapie
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Dauer-Marcumar-Therapie
von anniidol am 26.11.2009 10:09Hallo,
mich würde mal interessieren ob jemand Ähnliches festgestellt hat.
Ich habe 1987 mit Marcumar beginnen müssen. Hatte nie wirklich Probleme damit. In den letzten Jahren ist meine Haut aber sehr dünn geworden (sehen würde ich das nicht) u. ich blute ständig irgendwo. Selbst nur nach dem Duschen ist es möglich das irgendwo ein Pickelchen o.ä. durch das Aufweichen blutet u. dann halt lange nicht aufhört.
Was mir aber wirklich Gedanken macht ist das ich seit etwa diesem Jahr wirklich ständig die Beine voller Blutergüsse habe, so dass ich nichtmal ins Schwimmbad gehen mag. zu 90% ist mir nicht bewußt das ich mich da gestoßen habe. Es schein aber auch sehr schnell zu gehen wie z.B. nur durch kratzen bekomme ich einen faustgroßen Bluterguß. Aber halt auch die vielen Kleinen, ich sehen aus wie getupft.
Jedenfalls ist der Witz daran das ich mind. seit 1 Jahr so gut wie kein Marcumar mehr nehme aber mein Quick immer noch ok ist. Er ist nicht mehr so niedrig wie anfangs verlangt aber nach all der Zeit reicht ein Quick von 30 mir auch.
Ist es möglich das der Quick aufgrund der langen Therapie nicht mehr hochgeht ? Oder müßte das andere Gründe haben ? Vor der geplanten Nierenbiopsie vor 2 Jahren habe ich sogar wochenlang abgesetzt u. gespritzt u. Konakion genommen u. mein Quick ging nicht über 30 raus !
???
Gruß
Annette
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
Gretchens.F...
Gelöschter Benutzer
Re: Dauer-Marcumar-Therapie
von Gretchens.Faust am 27.11.2009 10:58Hallo anniidol,
Deine Neigung zu Blutergüssen dürfte ebenso wie die "dünne" Haut durch langjährige Cortisoneinnahme bedingt seiin (diese Haut wird auch "Pergamenthaut" genannt) und durch die Blutverdünnung mittels Marcumar allenfalls erleichtert.
Cortison - auf lange Sicht eingenommen - macht die Haut und die Blutgefäße "brüchiger", also verletzlicher auch durch Bagatelltraumen wie z. B. das Entfernen von Pflaster.
Die Marcumarwirkung beruht auf einer kompetitiven Hemmung von Vitamin K-abhängiger Bildung von Gerinnungsfaktoren in der Leber (kompetitiv = "im Wettbewerb"; das bedeutet, dass die Erhöhung von Marcumar die Wirkung von Vitamin K mindert und umgekehrt, was auch die "aufhebende" Wirkung von Konakion = Vitamin K erklärt).
Warum diese bei Dir nur noch geringe Dosen erfordert, ist glaube ich ohne Hintergrundwissen schwer zu sagen - eine "Gewöhnung" über die Jahre ist aber aufgrund der Biochemie unwahrscheinlich....
Gruß, Gretchen
Re: Dauer-Marcumar-Therapie
von anniidol am 27.11.2009 11:30Danke.
Äußerst merkwürdig. Werde heute mal einen Quick machen u. im Dez. das mal ansprechen.
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Re: Dauer-Marcumar-Therapie
von Gaby am 30.11.2009 10:32Hallo Anette
Mißt Du Deinen Quick /INR Wert selber ? Man sollte überprüfen ob der Wert vom eigenen Meßgerät mit dem Laborwert gut miteinander übereinstimmt,da beim APS deutliche Abweichungen sein können.Ist Dein Quick/INR Wert vom Labor bestätigt ?
Ich habe APS und bin auch Lupusantikoagulanz positiv.(Ist nicht jeder SLE Patient).In der Zeitung "Die Gerinnung" schreibt Fr. Dr.med. Hannelore Rott
Quelle
http://www.coaguchek.com/resource.php?id=Resourcefile-17703440c63127515a
ab Seite 7
Ich nehme seit 1Jahr Gerinnungshemmer und meine Dosis steigt um das ich im Zielbereich bin.Bei mir wird jetzt auch geguckt ob die Werte vom Labor mit meinen vom Meßgerät übereinstimmen.
LG Gaby

Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,wie sie die Tiere behandelt.(Mahatma Gandhi)
Re: Dauer-Marcumar-Therapie
von anniidol am 30.11.2009 12:29Hallo Gaby, ich hab im Prinzip gar keine Probleme mit dem Quick. Ich merke ja das mein Blut dünn ist und ob nun 28 oder 25% ist nach 25 Jahren auch egal. Es geht darum das ich dünnes Blut habe und gar kein Marcumar nehme.
Mir wurde auch immer gesagt man kann keine Messung undkein Gerät mit der/dem anderen vergleichen. Im Labor wollte man nie etwas von Vergleich wissen.
Gruß und Danke
Annette
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