Endoxan und Berufstätigkeit
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Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von SnowWhite am 12.11.2010 08:33hi
blöde frage aber wo ist jetz der unterschied zwischen MTX und Endoxan ??? endoxan ist noch höher dosiert oder ?? aber chemo jetz ja beides...
lg
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von fr.maus am 11.11.2010 22:26Ok es kommt immer auf die Art der Arbeit an,ich habe im Einzelhandel gearbeitet als Marktleiter und dann als Stellvertreter aber die Anforderungen sind so hoch das es manchmal kaum ein gesunder Mensch schafft.Teilweise ist man nur zu zweit und muß den ganzen Laden alleine bewältigen und zwischendurch auch noch mit an die Kasse,nach 1,5 Jahren konnte ich nicht mehr weil ich ja zwischendurch auch noch mit Lähmungserscheinungen und Krampfanfällen zu tun hatte.
L.G.Anke
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von laura19 am 11.11.2010 20:59Hi,
also ich bekomme diesen Monat meinen 20ten Endoxanstoß !! Habe vor einem Jahr mit der Therapie begonnen! Mir geht es immer sehr gut nach der Chemo und ich habe keinerlei Beschwerden !! Bekomme alle 4 Wochen 1g Endoxan ! Muss immer eine Nach im Krankenhaus bleiben und ruhe mich dann am nächsten Tag aus. Ansonsten mache ich alles ganz normal ! Ich studiere noch, ist ja aber ähnlich wie arbeiten gehen und ich muss sagen das ich super zurecht komme !! Hoffe das dir das auch gelinkt !! Nebenbei gehe ich noch ein bisschen jobben !! Hoffe das ich jetzt bald von meiner Chemo auf Tabletten wechseln kann, aber meine Nierenbeteiligung hält mich ganz schön auf tapp !!
Wünsche dir alles Gute ....... für deine Therapie und falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden ....
Lg Laura
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von Leya am 10.11.2010 21:52Hallo Doreen,
ich denke, während der Zeit der Wiedereingliederung bist Du eigentlich weiterhin arbeitsunfähig, beziehst also Krankengeld (oder bist Du von dort schon ausgesteuert?). Der Arbeitgeber zahlt nichts. Also, Du bist krank und versuchst herauszufinden, wie viele Stunden täglich Du arbeiten könntest. Was macht es da aus, wenn Du nach einem Endoxanbolus ein paar Tage daheim bleibst? Eine Krankschreibung ist ja nicht erforderlich. Und nach der Ruhezeit nach dem Bolus könntest Du umso kraftvoller an die Arbeit gehen.
Eine andere Möglichkeit bestünde vielleicht darin den Wiedereingliederungsplan der Endoxantherapie anzupassen. Vielleicht ist das möglich. Mal die KK fragen?
Andererseits sinkt die Abwehrfähigkeit des Immunsystems ziemlich ab nach den Boli. Ob es da so gut ist, arbeiten zu gehen und sich dem dadurch erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen?
Gruß
Leya
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von fr.maus am 10.11.2010 20:16Na es kommt auch immer darauf an wieviel chemo es gibt ich habe in 2 Jahren 17 mal diese Infusionen bekommen.Aber trozdem ist es ja auch wie ein Fremdkörper für uns oder für den Körper und man muß es sich ausprobieren,aber auf Dauer kann man da nicht voll arbeiten.L.G.Anke
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von Carmen65 am 10.11.2010 20:06Hallo,
habe über insgesamt 4 Jahre 19 Endoxanstösse bekommen. Ich hab es immer so gemacht, dass ich die Infusionen am Mittwoch bekommen habe, und dann Donnerstag und Freitag zu Hause geblieben bin. Hatte das OK von meinem Arbeitgeber (große Bank). Nach 2 Jahren bin ich aber auf Teilzeit umgestiegen. Ich habe einfach gemerkt, dass mir der Stress nicht gut tut. Seit 2000 arbeite ich jetzt 25 Std. in der Woche und seit damals geht es mir sehr gut. Brauche kein Endoxan mehr....nehme seit damals Sandimmun.
Hoffe es geht dir auch bald wieder gut.
Alles Liebe
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will!
(Albert Schweitzer)
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von doreen0908 am 10.11.2010 18:46Hallo Gaby,
körperlich geht es mir unter der aktuellen Therapie ziemlich gut, nur der Ausschlag im Gesicht ist wieder stärker geworden bzw. zusätzlich habe ich jetzt auch noch ein Ekzem am ganzen Körper mit starkem Juckreiz. Deshalb haben die Ärzte gemeint, die bisherigen Medikamente sind nicht stark genug, um die Entzündung zu stoppen. Habe deshalb die Hoffnung, dass ich es mit der stufenweisen WE schaffe. Und Du hast recht, abbrechen kann ich diese jederzeit.
Viele Grüße Doreen
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von Gaby am 10.11.2010 18:18Hallo Doreen,
Wenn die Therapie geändert werden soll , wird es Dir ja auch nicht so gut gehen ? Oder ?
Wäre dann für den Körper bestimmt Streß , Arbeiten und Cycloph.-infusionen.
Vielleicht mußt Du es darauf ankommen lassen und dann entscheiden wie es Dir nach den Infusionen geht.
LG Gaby

Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,wie sie die Tiere behandelt.(Mahatma Gandhi)
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von mailingstar am 10.11.2010 16:25Moin!
Also ich habe die Chemo während einer Umschulung gemacht. Da hatte ich nur Unterricht und musste erst zu einem späteren Zeitpunkt ins Praktikum. Den Ganztags-Unterricht konnte ich dennoch komplett mitmachen, wenn ich nicht im Krankenhaus war.
Auf Arbeit würde ich mir das zweimal überlegen. Zumal ich bei meinem jetzigen Job ( da half mir auch die Umschulung nicht mehr *lach* ) den ganzen Tag unter dem Einfluss einer Klimaanlage verbringe. Dann ist halt wieder die Frage: wie verständnisvoll ist der Arbeitgeber? Aber die Gesundheit ist numal wichtiger. Und der AG hat auch mehr davon, wenn die Behandlung anschlägt und man dann wieder voll einsatzfähig ist.
Hoffentlich findet Ihr den richtigen Weg.
Lieben Gruß
mailing
Mirja
Gelöschter Benutzer
Re: Endoxan und Berufstätigkeit
von Mirja am 10.11.2010 16:02Hallo;
@Frau Maus @ Doreen: Genau das gleiche hat die nette Sachbearbeiterin auch gesagt von der Krankenkasse.
War auch hier positiv überrascht. Sie kannt die Erkrankung nicht und ich habe sie dann erklärt und Sie ist auch ins Internet gegangen. Danach hat Sie gesagt das sie noch mal die Rücksprache mit einem Rheumatologen sprechen möchte. Die Sachbearbeiter haben hier die Chance sich über eigen Krankenkasseärzte über Krankheiten zu informiern, die nicht bekannt sind. Der Arzt kannte sich scheinbar aus und hat dann die Anweisungen gegeben, dass ich nicht sofort wieder jetzt anfangen sollte zu arbeiten, und das Wohlfühlpaket angeordnet. Vor der zweiten Endoxanbehandlung auf keinen Fall, und nach der zweiten erstmal wieder schauen wie es einem geht. Zeitlich nicht vor Januar nächsten Jahres. Eerstmal sollte es sich alles beruhigen und die Medikation richtig greifen, da sonst die Gefahr eines Rückfalls bestehen würde. Es ist noch zu frisch,....
Im Februar dann eine langsame stufenweise Eingliederung.
Sie hat mir geraten den ärztlichen Rat der Krankenkasse zu befolgen.....
Und wieder mal einen Menschen über Lupus aufgeklärt,....
Kann auch nur helfen,..
Die Dame war auch deutlich bemüht alles für mich rauszuholen was geht. Sogar die Rechnung der Brille darf ich einreichen, als Einzelfallentscheidung.
Ich möchte auch gerne wieder arbeiten, denke auch das es ablenken würde, aber es nützt keinem was, wenn es wieder los geht. In erster Linie heißt es wohl hier jetzt an sich zu denken und die Gesundheit, um dann vielleicht auch mal auf den grünen Zweig zu kommen.
Grüße

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