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Antibiotikum oder nicht?!
von gismo1110 am 14.04.2018 19:22
Hallo zusammen,
vorab, ich weiß natürlich, dass ihr alle keine Ärzte seid und mir keinen verbindlichen Rat geben könnt.
Aber vielleicht hattet ihr ja mal eine ähnliche Situation und könnt erzählen wie es bei euch lief.
Ich hatte von Februar bis März insgesamt 3,5 Wochen die Grippe. Zunächst wohl nur eine einfache Erkältung
mit Bronchitis (habe Asthma, daher schnell ne Bronchitis). War bei einer jungen Ärztin in meiner Gemeinschaftspraxis
die mir natürlich kein Antibiotikum verschrieb, trotz grünem Auswurf, weil sie von einem viralen Infekt ausging.
Nach 1,5 Wochen kam dann der Tiefschlag mit Fieber etc.
War dann bei einem anderen Arzt in der gleichen Praxis, der von einer echten Influenza + bakteriellen Infekt ausging.
War dann noch zwei Wochen sehr krank und wurde mit zwei Antibiotika behandelt, bis es endlich wieder ging.
Ein leichter Reizhusten blieb und mein Rheumadoc hat mir schon ne Überweisung für den Lungenfacharzt geschrieben wg.
Verdacht auf Lungenbeteiligung / Fibrosen. Dahin bin ich aber noch gar nicht gekommen.
Seit einer Woche wurde der Husten nun wieder mehr und der Auswurf wieder grün, ausserdem wurde ich zunehmend heiserer. Also bin ich Donnerstag abend wieder zum Hausarzt.
Die Lunge ist frei, der Husten kommt nur vom Kehlkopf, habe eine Kehlkopfentzündung. Aber ich kann auf keinen Fall wieder krankfeiern, aber mir ein Antibiotikum verschreiben nur damit ich schneller wieder fit bin, dass wollte die Ärztin nicht.
Hat es dann zwar widerwillig doch getan aber mir gefühlte 10 Minuten ein schlechtes Gewissen eingeredet.
Was ich meinem Körper da antue nur um wieder früher fit zu sein. Das ich irgendwann resistent gegen alle Bakterien usw. bin.
Meine Argumente, dass ich immunsuprimiert bin und mein Körper sonst extrem lange braucht um dagegen anzukommen zählte nicht. Es gäbe 5 Punkte von denen ich drei erfüllen müsste um ein Kanditat für ein Antibiotikum zu sein, bettlägerig, hohes Fieber und die anderen hat sie mir nicht genannt. Auf jeden Fall würde ich nicht auf die drei kommen.
Sie meinte aber auch, wenn ich zu einem HNO-Arzt ginge, würde der mir direkt ein Antibiotikum verschreiben und gut.
Ich hab dann das Antibiotikum aus der Apotheke geholt aber noch nicht genommen. Hab halt ein komisches Gefühl.
Bin mittlerweile fast komplett heiser, huste immer noch grün und meine Lymphknoten schmerzen stark. Trotzdem will
ich natürlich Montag wieder arbeiten. Kann dann zwar nur Emails machen und nicht mit Kunden telefonieren, aber immerhin arbeiten.
Hatte jemand von euch schon mal so eine Situation. Wurde euch ein Antibiotikum verschrieben? hat es geholfen?
Ich hab einfach Angst, dass es noch schlimmer wird und ich schon wieder krankfeiern muss.
Liebe Grüße
Gismo
Re: Cortison reduzieren...
von Leya am 05.04.2018 21:01Hallo Steffi,
es ist ja überwiegend so, dass wir mit unseren Ärzten reden können. Insofern kannst Du Deinem Arzt ja sicher sagen, dass Du gern zunächst noch für eine Weile die höhere Cortisondosis weiternehmen möchtest.
Schließlich dürfte das "Sich-schlecht-fühlen" beim Reduzieren des Cortisons ein Indiz für Krankheitsaktivität sein und genau die wollen wir ja nicht, weil sie Schädigungen hinterlassen kann. Ich nehme daher an, dass Dein Arzt, wenn Du es ihm erläuterst und ihn darum bittest, die Reduzierungs-Versuche noch eine Weile aufschiebt und dazu mit Dir Details (Zeitraum) bespricht.
Gruß
Leya
Re: Cortison reduzieren...
von Ichbins am 05.04.2018 19:52Hallo Leya,
danke dir, ja, ich denke auch, dass es so einfach keinen Sinn macht. Jedes Mal wenn wir senken, geht es schief und ich muss wieder rauf und da ging es vielleicht gerade mal ein paar Tage besser. Das ist doch nicht "stabil"?! Ich hab das Gefühl, der Körper kommt auf diese Weise auch gar nicht zur Ruhe, weil immer wieder etwas passiert, was ihn aus der Bahn wirft, entweder weil ich die Medis auf Anweisung verändere oder ich einen Infekt bekomme.
Ich denke, ich werde jetzt auch nicht mehr lange fackeln. Ich hab einfach noch keine Erfahrung damit, sodass ich unsicher bin, was dieses Rauf Runter betrifft und die Entscheidung, die ich letztlich selbst treffe und einige Male treffen musste, weil der Arzt nicht erreichbar war. Wie gesagt, er meint dann immer, ja das war richtig, hast du gut gemacht aber... so wohl fühle ich mich nicht. Dann höre ich wieder "wir müssen runter" und das Spiel geht von Vorne los und dazu komme ich mir blöd vor.Als wollte ich so gern Cortison schlucken.... Ich merke nur, dass mein Körper nach Stabilität förmlich schreit und als ich bei 16mg war, war alles top, Darunter ging vieles wieder los, schlagartig und ...ja, es war echt viel die letzten zwei Jahre. Liebe Grüße
Re: Cortison reduzieren...
von Leya am 05.04.2018 12:15Hallo Steffi,
das Cortison senkt man erst dann, wenn man einen stabilen Zustand erreicht hat und die Basistherapie/n nachweislich greift/en.
Gruß
Leya
Cortison reduzieren...
von Ichbins am 04.04.2018 08:56Hallo, ich bin gerade etwas verzweifelt, denn mein Rheumatologe möchte immer wieder das Cortison runterdosieren und jedes Mal geht es schief, sodass irgendwas wieder einbricht und Gelenke schmerzen, Entzündungen auftreten wieder etc.
Wir haben jetzt festgestellt, dass das Cortison offensichtlich auch meine Glukose in normale Bahnen lenkt und wenn ich es reduziere in Unterzucker gerate. Ich bin gerade bei 10 bzw. 12 mg, mache das jeden Tag abwechselnd gerade, aber seit der Reduktion von 16 auf 12 bin ich wieder komplett instabil. Der Doc sagt, Plaquenil soll es ersetzen langfristig, aber ich nehme es erst drei Wochen, da kann man noch nicht viel erwarten und im Moment abe ich komische Übelkeitsattacken mittags, und das Plaquenil in Verdacht. Das heißt, ich weiß gerade eh noch nicht, ob ich das vertrage. Wie war ist das bei euch? Und schraubt ihr auch hoch bei Entzündungen? Ich mache es, wenn ich merke es geht gerade ganz schief wieder und mein Rheumatologe meinte dann meist "hast du gut gemacht". Aber wie schnell senkt ihr? Ist es normal, ständig hoch und runter zu gehen? Ich wünsche mir einfach mal eine stabile Phase, die länger als Stunden oder ein paar Tage dauert. Ich hab die Diagnose Lupus bzw. Mischkollagenose noch nicht so lange und bin noch bei vielem unsicher. Ich habe auch eine Vaskulitis, wahrscheinlich vom Lupus und bekomme in letzter Zeit immer mehr "lila" Flecken an Händen und Beinen. Hab schon gehört, dass es vom Cortison kommen kann, aber kann es nicht auch die Vaskulitis sein? In letzter Zeit habe ich auch extreme Durchblutungsstörungen mit eiskalten Händen und Füßen, die sich fast durch nichts wärmen lassen. Wie geht ihr mit dem Cortson um? Bisher war es das Mittel, was immer schnell gewirkt hat. Danke für eure Antworten, LG Steffi
Pankreatitis-Zucker? Hat noch jemand damit zu tun?
von Ichbins am 28.03.2018 20:00Hallo,
ich habe seit Beginn eine Zuckerproblematik, kein Diabetes, aber eine gestörte Glukoseverarbeitung. Das heißt mein Körper verarbeitet den Zucker nicht so wie er soll. Er fällt unangemessen ohne übermäßig zu steigen und ich habe den ganzen Tag damit zu tun, den Glukosewert aufrecht zu erhalten. Diagnoseversuche haben ins Nichts geführt. Jetzt meinte ein Chefarzt, es könne auch sein, dass sich durch den Lupus bei Schüben die Bauchspeicheldrüse entzündet und so den Stoffwechsel stört. Bei höheren Dosen Cortison verschwindet die Problematik und der Blutzucker bleibt stabil. Damals zu Beginn hatte ich auch eine Flush Symptomatik und Bluthochdruckkrisen, der Flush ist wieder da, Blutdruck ist noch und dank Medis ok. Kennt das irgendjemand? Durch Ernährung ist da nichts zu machen und ich verliere Gewicht anstatt zzuzunehmen, Cortison hat die Glukose bisher nur geregelt, sie ist nie gestiegen sondern konstant geblieben. Als wir jetzt versucht haben, das Cortison zu senken, ging es wieder los. Flush, Schwäche, Benommenheiit, extreme Müdigkeit, Schmerzen im Oberbauch bis zur Seite und die Essensproblematik.
Letztes Jahr wurde auch meine Schilddrüse entfernt, wobei die Biopsie Hashimoto zeigte, aber irgendwie hilft das auch nicht und keiner kennt sich aus. Adiponektin ist es auch nicht, habe ich testen lassen.
Habe jetzt das Cortison wieder hoch geschraubt und warte auf den Rückruf des Rheumatologen. Ah, habe noch vergessen, seit 10 Tagen nehme ich zu Cortison, und Methrotraxat Plaquenil (um das Cortison senken zu können...nur wie?!...).Kennt jemand wiederkehrende Bauchspeicheldrüsenentzündungen, die den Blutzucker so beeinflussen?
Liebe Grüße und danke für eure Antworten.
Re: Absetzen von Cellcept/MMF -Erfahrungen?
von Lunilein am 28.03.2018 11:03Dann wünsche ich dir gute Besserung!!
Ich bin jetzt bei 250 mg angekommen und es scheint alles gut zu funktionieren! 
Liebe Grüße und bis bald! 
Re: Grippeimpfung auch bei Immunsuppression
von Lunilein am 28.03.2018 10:59Hey, ich habe mich in den letzten Jahren weiter impfen lassen (Ausnahme: im Schub) und keine Besonderheiten zu der Zeit vor der Diagnose festgestellt.
Liebe Grüße! 
Re: Erwerbminderungsrente sozialaufstockung mehrbedarf
von Alex29 am 26.03.2018 18:31Danke für deine Antwort.
Dann werde ich mal ein bisschen recherchieren
Übrigens ich war schonmal in diesem Forum angemeldet, ich habe leider meine zugangsdaten vergessen :-D
Aber trotzdem danke für die nette Begrüßung
Re: Absetzen von Cellcept/MMF -Erfahrungen?
von Ulli am 26.03.2018 09:52ich hab mir einen gripalen infekt zugezogen, darauf haben wir vorerst nichts geändert. Ich bin erst im April eingestellt vom Nephrologen um mit der Umstellung zu beginnen. Sie dachten es wäre für den Körper zu viel, Medis neu und Infekt. Hoffe immer noch das alles gut geht
Melde mich aber sobald ich umgestellt bin, sofern es denn funktioniert

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