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Re: V. a. undifferenzierte Kollagenose
von Fleur am 21.09.2014 12:05Hallo Nicky
tut mir leid,dass ich Dich so lange habe warten lassen. Es ging mir in den letzten Wochen nicht so prickelnd. Ich hatte im Sommer eine Stirnhöhlen OP (chronische Sinusitis). Beide Kiefernhöhlen und eine Stirnhöhle wurden saniert. Danach ging es mir 2 Monate recht gut. Jetzt fangen aber die Schmerzen in der Stirn wieder an und meine HNO-Ärztin kann nichts finden. Warscheinlich sind das Nervenschmerzen .....Jetzt muß ich meinen Termin im Januar bei der Rheumatologin abwarten - echt lästig, aber es geht die meiste Zeit ohne Schmerzmittel. Hoffentlich hat sich der "Wolf" nicht gerade meinen Kopf zum austoben ausgesucht 
Schönen Herbstanfang wünscht Dir
Fleur
Re: V. a. undifferenzierte Kollagenose
von Fleur am 04.09.2014 19:48Hallo Nicky
geht's ein bisschen besser? Hat man Dir eigentlich professionelle Hilfe (Psychotherapeuten) angeboten, um mit all Deinen Kümmernissen klar zu kommen?? Also das würde in Deinem Fall schon Sinn machen. Meine Hausärztin hat mir das empfohlen, aber ich habe zu ihr gesagt, dass ich das auch allein schaffe. Man darf auch mal in der "Ecke sitzen" und heulen. Wichtig ist nur, dass man dann auch wieder aus der Ecke kommt und weiter macht. Angefangen mit positiven Gedanken. Das gibt eine Spirale aufwärts.
Unsere unbefriedigende Diagnose ist natürlich lästig - mehr aber auch nicht. O.K.?? Alles wird gut.
Gruß
Fleur
Re: V. a. undifferenzierte Kollagenose
von Fleur am 23.08.2014 16:14Hallo Nicky
Ich muß auch alle 6 Monate zum internistischen Rheumatologen seit Frühjahr 2013.
Ich habe auch ersteinmal einen Schock bekommen und gemeint, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Habe die Diagnose ignoriert.
Ab und zu habe ich mal was darüber gegoogled und dann wieder verdrängt. Meine Hausärztin habe ich gefragt, was ich tun kann. Ich hätte kein Bock auf Medikamente. Sie sagte:"Ball flach halten". Und genau das tue ich jetzt. Mental und körperlich den "Ball flach halten".
Es ist ganz bestimmt so, dass Deine psychischen Belastungen der letzten Jahre dazu führen, dass Du Dich so schlecht fühlst. Es braucht viel mentales Training um Abstand zu Dingen zu bekommen, die einen belasten. Und nun beisst sich der Hund in den Schwanz: Auch die Diagnose undif. Kollagenose ist belastend. Darum verdränge ich die gern und beschäftige mich lieber mit schönen Dingen. Ich kann es ja eh nicht ändern. Ob ich nun genau weiß welcher Blutwert was bedeutet oder nicht. Zudem ist das Thema so irre komplex, dass wir Laien es zum Anfang nicht wirklich verstehen und ich persönlich habe auch keine Lust, mich nur noch mit dem Studium dieser Krankheit zu beschäftigen. Seit ich die Kollagenose gelassener betrachte, geht es mir echt besser.
Du kennst sicher die Einheit zwischen Körper, Geist und Seele. Ich glaube, bei keiner Krankheit trifft das mehr zu.
Gib Dir etwas Zeit - es sind alles nur Phasen.
Fleur
Re: V. a. undifferenzierte Kollagenose
von Fleur am 23.08.2014 12:11Hallo Anemone
ja, hat man. Du meinst sicher die ganzen AK gegen ......(what ever). Alles unscheinbar. Nur die Urin-Werte sind etwas erhöht (Albuminkonzentration und Eiweiß). Als ich im letzten Jahr wieder mit Sport (Ausdauertraining) begann, bekam ich Ödeme im Gesicht. So begannen im letzten Jahr die Untersuchungen bei mir. Aber ich glaube, die Kollagenose habe ich seit der Geburt meiner 1. Tochter. Also 14 Jahre jetzt schon. Wobei ich in der Zeit auch 2 bis 3 Jahre völlig ohne Beschwerden war. Im Nachhinein ist mir jetzt alles klar. Ich war auch so gestrickt: Nehme mich nicht so wichtig. Als Mutter ist man eben "mal" Müde ...
Fleur
Re: V. a. undifferenzierte Kollagenose
von Fleur am 23.08.2014 10:03Moin 
Ich bin absolut neu hier und möchte mich aber gleich hier anschließen. Also ein breitgestreutes Hallo an alle in diesem Thread.
Das ist total crazy, aber: MIR GEHT ES ABSOLUT GENAU SO !!!!!!!
Auch ich habe die Diagnose "undif. Kollagenose", da auch ich von allem irgendwie immer nur ein bisschen aufweise und nichts Handfestes. Bis auf diese wahnsinnige Müdigkeit und mein ANA-Wert. Der liegt bei 1 : 5120. Mein Körper fühlt sich häufig wie gerädert an, als ob ich Tags zuvor einen ganzen Acker mit dem Spaten bearbeitet hätte.
Bin aber auch noch ohne Medikamente.
Auch ich habe 2 Kinder (Mädchen im Alter von 14 und 8) und war/bin auch häufig viel zu Müde um an Aktivitäten mit den Kindern zu denken. Ich bin absolut Eurer Meinung. Also ein 3. Kind hätte ich körperlich nicht durchgestanden. Schwanger werden und die Schwangerschaft selbst sind natürlich "kein Problem" aus medizinischer Sicht ..... aber dann die Aufzucht. Und man weis nie, wann und vor allem was der nächste Schub bringt.
Schönens Wochenende von
Fleur

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